| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Kawasaki Meguro S1 vs. BMW R 1200 GS: Motorradvergleich im Alltag und auf Reisen
Der Vergleich zwischen Kawasaki Meguro S1 und BMW R 1200 GS zeigt sehr schön, wie unterschiedlich Motorradkonzepte sein können. Während die Kawasaki Meguro S1 mit ihrem klaren Retro-Charakter und dem Fokus auf leichtes, stimmiges Handling überzeugt, steht die BMW R 1200 GS für das klassische Adventure-Gefühl: viel Komfort, starke Langstreckenfähigkeiten und ein Gesamtpaket, das auf unterschiedlichsten Strecken funktioniert. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sucht im Kern die passende Mischung aus Fahrstil, Alltagstauglichkeit und dem, was man mit dem Motorrad vorhat.
Grundidee und Charakter: Retro-City vs. Adventure-Allrounder
Kawasaki Meguro S1: Stil, der sofort wirkt
Die Kawasaki Meguro S1 ist ein Motorrad, das optisch bewusst an klassische Formen erinnert. Das wirkt nicht nur auf Fotos, sondern auch beim täglichen Umgang: Die Bedienung, die Sitzhaltung und das Gesamtgefühl sind auf ein Motorrad ausgerichtet, das man gerne bewegt – in der Stadt, auf Landstraßen und auf Touren, bei denen das Fahrgefühl im Vordergrund steht. Die Stärke liegt dabei weniger in „maximaler“ Reiseausstattung, sondern in einem stimmigen, unkomplizierten Konzept.
BMW R 1200 GS: Reise- und Abenteuerkompetenz
Die BMW R 1200 GS ist dagegen ein Motorrad, das man als Werkzeug für lange Strecken versteht. Der Charakter ist deutlich „touring-lastiger“: stabiler Auftritt, souveräne Fahrdynamik und ein Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ins Fahrgefühl bringt. Gerade wer regelmäßig längere Strecken fährt oder sich nicht auf eine einzige Streckenart festlegen möchte, findet hier ein sehr breites Einsatzprofil.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Kawasaki Meguro S1 wirkt eher wie ein Motorrad, das man „mit Gefühl“ fährt. Das bedeutet: Der Antrieb unterstützt ein entspanntes Tempo, lässt sich gut dosieren und macht das Fahren in der Stadt und auf kurvigen Strecken angenehm. Die BMW R 1200 GS dagegen zielt stärker auf Durchzug und gleichmäßiges Vorankommen ab. Auf Autobahnabschnitten, bei konstantem Tempo oder wenn es zügig weitergehen soll, spielt die GS ihre Stärken besonders aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die Meguro S1 punktet mit einem leichteren, direkteren Fahrgefühl und einer Art „Genussmotorik“. Die R 1200 GS punktet mit souveräner Leistungsentfaltung über verschiedene Drehzahlbereiche hinweg und einem Antrieb, der Langstrecken besonders entspannt macht. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und kurze Wege liebt, fühlt sich mit der Meguro oft schneller „zu Hause“. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken plant oder auch mal unwegsameres Terrain ins Auge fasst, wird die GS eher als verlässlichen Begleiter erleben.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Kawasaki Meguro S1: Wendigkeit und Leichtigkeit
Das Handling der Kawasaki Meguro S1 ist ein zentraler Pluspunkt. Das Motorrad wirkt handlich, lässt sich in engen Situationen gut bewegen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Auf kurvigen Landstraßen ist das besonders spürbar: Die Maschine lädt zum Mitgehen ein, statt sich aufzudrängen.
BMW R 1200 GS: Fahrstabilität bei wechselnden Bedingungen
Die BMW R 1200 GS ist im Vergleich stärker auf Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie sorgen dafür, dass das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten oder auf unruhigen Straßen ruhig bleibt. Auf langen Etappen ist das ein echter Vorteil, weil das Fahrgefühl weniger ermüdend wird. Gleichzeitig kann die GS im Alltag durch ihre Adventure-Auslegung etwas „präsenter“ wirken, vor allem in engen Park- und Manöversituationen.
Kurz gesagt: Die Meguro S1 ist im Alltag oft die agilere Wahl, während die R 1200 GS ihre Stärken besonders dann ausspielt, wenn Strecke, Tempo und Untergrund variieren.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es weniger um reine Zahlen, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und dem Gefühl, das man beim Bremsen bekommt. Die Kawasaki Meguro S1 vermittelt dabei ein direktes Feedback, das im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen angenehm ist. Die BMW R 1200 GS bietet im Vergleich ein sehr souveränes Gesamtpaket, das auch bei höheren Belastungen und längeren Abfahrten Vertrauen schafft.
Wer viel in der Stadt fährt, profitiert von der unkomplizierten Bedienbarkeit der Meguro. Wer dagegen häufig lange Touren fährt oder sich auf wechselnde Bedingungen einstellen möchte, wird die GS als besonders „gelassen“ erleben.
Sitzposition und Komfort: Wie lange Strecken wirklich Spaß machen
Der Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Kawasaki Meguro S1 setzt auf eine Sitzhaltung, die eher sportlich-entspannt wirkt und das Fahren lebendig hält. Das ist ideal, wenn Touren nicht nur „durchgezogen“ werden sollen, sondern wenn das Motorrad auch auf kurzen Abschnitten Spaß machen soll.
Die BMW R 1200 GS ist stärker auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch über längere Zeit kontrolliert und entspannt bleibt. Dazu kommt der typische Adventure-Ansatz: Das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass man Ausrüstung mitnimmt, sich auf verschiedene Fahrmodi einstellt und auch mal längere Zeit unterwegs ist.
Stärken und Schwächen: Die Meguro S1 ist oft die angenehmere Wahl für kürzere Touren und kurvige Strecken, weil sie „leicht“ bleibt. Die GS ist im Vergleich die bessere Option, wenn der Fokus auf Tagesreichweiten, entspannter Ergonomie und einem Motorrad liegt, das man auch mit Gepäck und Zubehör gerne nutzt.
Windschutz, Alltag und Praxis: Was im echten Leben zählt
Im Alltag entscheidet oft Kleines: Windschutz, Übersicht, Bedienbarkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt hier wie ein Motorrad, das man gerne „einfach“ fährt. Der Retro-Ansatz sorgt für eine klare, intuitive Bedienung und ein unkompliziertes Handling. Der Nachteil kann sein, dass sie weniger auf maximale Reiseausstattung und „große“ Touren ausgelegt ist.
Die BMW R 1200 GS ist dagegen prädestiniert für den Reiseeinsatz. Windschutz, Touring-Optionen und die generelle Ausrichtung auf längere Strecken machen sie besonders attraktiv für Menschen, die regelmäßig unterwegs sind und das Motorrad als vielseitiges Transport- und Fahrgerät sehen. Gleichzeitig kann die GS im Stadtalltag durch Größe und Gewicht etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Wartung, Kosten und Zubehör: Welche Richtung passt besser?
Bei der Entscheidung zwischen Kawasaki Meguro S1 und BMW R 1200 GS spielen neben dem Fahrgefühl auch die Rahmenbedingungen eine Rolle: Wartungsintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit, typische Verschleißthemen und die Frage, welche Zubehörwelt man nutzen möchte. Die Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne pflegt und im Alltag bewegt – mit einem Konzept, das eher auf „Fahren und Genießen“ ausgelegt ist. Die GS hat eine sehr breite Zubehör- und Touring-Landschaft, was für viele Fahrer ein Vorteil ist, weil sich das Motorrad an die eigenen Reisegewohnheiten anpassen lässt.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Meguro S1 ist oft die passendere Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt und nicht ständig „touring-technisch“ erweitert werden muss. Die R 1200 GS ist die bessere Option, wenn man das Motorrad langfristig als Reiseplattform nutzen möchte und Zubehör, Gepäck und Anpassungen regelmäßig eine Rolle spielen.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Kawasaki Meguro S1: Ideal für Stadt, Landstraße und „Fahrspaß zuerst“
Die Kawasaki Meguro S1 passt besonders gut, wenn der Fokus auf einem stimmigen Retro-Look, einem lebendigen Fahrgefühl und einer unkomplizierten Nutzung liegt. Wer gerne kurze bis mittlere Touren fährt, häufig in der Stadt unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegen lässt, findet hier eine sehr attraktive Option.
BMW R 1200 GS: Ideal für lange Strecken und vielseitige Einsätze
Die BMW R 1200 GS ist besonders interessant, wenn lange Fahrten, Komfort und ein breites Einsatzprofil im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das auch mit Gepäck souverän bleibt, bei wechselnden Bedingungen stabil fährt und sich als Reisebegleiter bewährt, wird mit der GS deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit klarer Retro-Identität suchen, das im Alltag leicht zu handeln ist und auf Landstraßen vor allem durch Agilität und ein direktes Fahrgefühl überzeugt. Sie eignet sich besonders für kürzere bis mittlere Touren, für Stadtfahrten und für Fahrer, die das Motorrad vor allem wegen des „Mitmachens“ auswählen.
Die BMW R 1200 GS gewinnt den Vergleich, wenn der Schwerpunkt auf Langstreckenkomfort, Stabilität und einem vielseitigen Reiseeinsatz liegt. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald es um entspannte Tagesetappen, souveränes Vorankommen und die Möglichkeit geht, das Motorrad flexibel für unterschiedliche Anforderungen zu nutzen. Wer regelmäßig unterwegs ist und ein Allround-Adventure-Motorrad sucht, trifft mit der GS die passendere Entscheidung.