| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
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Kawasaki Meguro S1 vs. BMW R nineT: Vergleich im Retro-Charakter
Retro-Motorräder haben ihren ganz eigenen Reiz: Sie wirken zeitlos, machen optisch Lust auf mehr und bringen gleichzeitig moderne Technik mit. Genau hier setzen Kawasaki Meguro S1 und BMW R nineT an. Beide Modelle spielen in der Liga der klassischen Linien, unterscheiden sich aber spürbar darin, wie sie sich im Alltag anfühlen und welche Prioritäten sie setzen. Der Vergleich zeigt, wo die Stärken liegen, welche Schwächen man im Blick behalten sollte und für wen welches Motorrad besser passt.
Design und Charakter: Zwei Wege zum Retro-Look
Beim ersten Blick wird klar: Beide Motorräder wollen nicht nach „modernem Standard“ aussehen, sondern nach Stil. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt dabei eher wie ein kompakter, leichter Retro-Entwurf mit klarer Linienführung. Die BMW R nineT dagegen trägt den Retro-Gedanken mit mehr Präsenz. Der Look ist typischerweise stärker „BMW-typisch“: markanter, mit einem Design, das sofort nach Premium und Tradition aussieht.
Stärken der Meguro S1 liegen vor allem in der stimmigen, unaufgeregten Optik und dem Eindruck, dass das Motorrad als Alltagsgerät gedacht ist, das man gern bewegt. Schwächen können sich dort zeigen, wo jemand eine besonders „große“ Bühne sucht: Wer maximale Ausstrahlung und einen sehr markanten Auftritt priorisiert, fühlt sich bei der BMW R nineT meist schneller abgeholt.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Philosophien
Der Motor ist bei beiden Bikes das Herzstück, aber die Charakteristik ist nicht identisch. Die Kawasaki Meguro S1 vermittelt in der Regel ein agiles, direktes Fahrgefühl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich gut dosieren lässt und bei Stadtfahrten sowie auf kurvigen Strecken unkompliziert bleibt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig kurze Wege, wechselnde Geschwindigkeiten und häufiges Anfahren eine Rolle spielen.
Die BMW R nineT steht dagegen oft für einen markanteren, „mechanisch“ wirkenden Charakter. Gerade das Zusammenspiel aus Motorgefühl und dem typischen Boxer-Ansatz sorgt dafür, dass sich das Motorrad nicht nur bewegt, sondern „präsent“ fährt. Stärken zeigen sich besonders dann, wenn längere Strecken anstehen und ein ruhiger, souveräner Rhythmus gefragt ist. Schwächen können sich eher bei Fahrern bemerkbar machen, die ein sehr leichtes, schnelles Ansprechverhalten im Alltag erwarten oder die sich eine noch kompaktere Handhabung wünschen.
Fahrwerk und Handling: Agil vs. souverän
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Meguro S1 wirkt häufig wie ein Motorrad, das sich schnell in die gewünschte Linie bringen lässt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig gewechselt wird zwischen Stadtverkehr, Landstraße und spontanen Ausfahrten. Wer gern zügig durch Kurven fährt, profitiert meist von der unkomplizierten Abstimmung und dem insgesamt „einfachen“ Fahrgefühl.
Die BMW R nineT spielt ihre Stärken oft bei Stabilität und souveränem Geradeauslauf aus. Das Motorrad wirkt dann besonders dann überzeugend, wenn die Strecke länger wird und man gleichmäßiger fahren möchte. Als Schwäche kann sich ergeben, dass das Handling je nach Fahrstil weniger „spielerisch“ wirkt als bei der Kawasaki. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein leichtes Werkzeug anfühlt, könnte die BMW als etwas weniger agil empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um maximale Verzögerung, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Beide Motorräder zielen auf ein sicheres Fahrverhalten ab, aber die Art, wie sich das Vertrauen aufbaut, kann unterschiedlich sein. Die Kawasaki Meguro S1 punktet häufig mit einem gut kontrollierbaren Ansprechverhalten, was im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen hilft. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn sehr sportliche Bremsmanöver mit hoher Wiederholrate im Fokus stehen und man eine noch aggressivere Performance erwartet.
Die BMW R nineT bietet in der Regel ein sehr stabiles Bremsgefühl, das sich besonders auf längeren Fahrten und bei zügigem Landstraßentempo auszahlt. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das Motorrad insgesamt stärker auf „souveränes Fahren“ ausgelegt ist und weniger auf das maximale „Kurz und knackig“-Bremsgefühl, das manche Fahrer bei sehr dynamischer Stadtfahrt bevorzugen.
Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege und lange Touren
Die Sitzposition entscheidet stark darüber, wie entspannt sich ein Motorrad über Zeit anfühlt. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt häufig so, als wäre sie für den Alltag gemacht: Die Haltung ist tendenziell so gestaltet, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Das ist ein Plus für Pendler, für Wochenendfahrten mit wechselndem Tempo und für Fahrer, die gern flexibel bleiben.
Die BMW R nineT bietet oft eine Ergonomie, die sich besonders dann gut anfühlt, wenn man bewusst fährt und längere Strecken plant. Stärken liegen hier in der Art, wie sich das Motorrad über Zeit stabil anfühlt. Schwächen können auftreten, wenn sehr kleine oder sehr große Fahrer eine besonders kompakte bzw. besonders streckende Sitzhaltung benötigen und deshalb stärker auf individuelle Anpassungen angewiesen sind.
Alltagstauglichkeit: Wo sich die Modelle im Alltag unterscheiden
Im Alltag zählt vieles: Kaltstart, Handlichkeit, Übersicht, Komfort bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Frage, wie leicht sich das Motorrad im Alltag „mitnehmen“ lässt. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt häufig wie die pragmatischere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig bewegt wird und nicht nur für besondere Ausfahrten gedacht ist. Sie kann besonders dann überzeugen, wenn kurze Strecken, häufiges Rangieren und unkomplizierte Bedienung im Vordergrund stehen.
Die BMW R nineT ist dagegen oft die Wahl für Fahrer, die nicht nur fahren, sondern auch „besitzen“ möchten: Das Motorrad wirkt hochwertig, bietet ein starkes Gesamtpaket und passt gut zu Menschen, die gern Zeit in Details investieren. Schwächen im Alltag können sich zeigen, wenn man ein möglichst leichtes Handling und maximale Unkompliziertheit bei sehr engen Situationen erwartet.
Verarbeitung, Ausstattung und Individualisierung
Beide Motorräder sind im Retro-Segment angesiedelt, aber die Art der Ausstattung und die Möglichkeiten zur Individualisierung können unterschiedlich sein. Die BMW R nineT ist in der Regel besonders bekannt dafür, dass sie sich stark anpassen lässt und viele Zubehör-Optionen bietet. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die ihr Motorrad langfristig personalisieren möchten.
Die Kawasaki Meguro S1 kann dagegen punkten, wenn man ein stimmiges Gesamtbild bevorzugt und nicht zwingend jede Schraube verändern will. Schwächen können sich ergeben, wenn jemand maximale Auswahl an Zubehör und Umbauoptionen in genau dieser Retro-Ästhetik sucht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Kawasaki Meguro S1: Stärken liegen häufig in der agilen Handhabung, dem unkomplizierten Fahrgefühl und der pragmatischen Alltagstauglichkeit. Schwächen zeigen sich eher bei Fahrern, die eine besonders „große“ Premium-Ausstrahlung oder maximalen Individualisierungsfokus suchen.
- BMW R nineT: Stärken liegen häufig in der souveränen Fahrcharakteristik, dem markanten Motorgefühl und dem hochwertigen Gesamtauftritt. Schwächen können sich eher bei Fahrern zeigen, die ein sehr leichtes, spielerisches Handling oder maximale Kompaktheit im Alltag priorisieren.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Kawasaki Meguro S1 ist besonders interessant für Fahrer, die ein Retro-Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht bewegt, auf kurzen Strecken unkompliziert bleibt und auf Landstraßen angenehm agil wirkt. Wer gern spontan fährt, häufig in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad möchte, das sich nicht „zu schade“ für den Alltag anfühlt, findet hier oft die passendere Basis.
Die BMW R nineT passt besonders gut zu Menschen, die einen stärkeren Premium-Charakter, ein markantes Boxer-Gefühl und ein Motorrad suchen, das auch auf längeren Touren souverän wirkt. Wer Wert auf einen sehr präsenten Auftritt legt und das Motorrad gern über die Zeit weiterentwickelt oder individuell gestaltet, wird mit der BMW meist glücklicher.
Fazit:
Wer ein Retro-Motorrad mit unkompliziertem Handling und einem eher agilen, alltagstauglichen Fahrgefühl sucht, liegt mit der Kawasaki Meguro S1 oft richtig. Sie wirkt wie ein Bike für regelmäßige Fahrten, bei denen Komfort, einfache Bedienung und ein direktes Ansprechverhalten im Vordergrund stehen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das stärker nach Premium aussieht, einen markanteren Charakter ausstrahlt und auf längeren Strecken besonders souverän wirkt, findet in der BMW R nineT die stimmigere Wahl. Die BMW ist ideal für Fahrer, die den Boxer-Charakter lieben, gern bewusst touren und das Motorrad auch als Projekt oder Individualisierungsplattform sehen. Kurz gesagt: Meguro S1 für den pragmatischen Retro-Alltag, R nineT für den präsenten Premium-Retro-Genuss.