| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 11.490 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- Fahrwerk
- Leistungsstarker Motor
- Bremsen
- Bedienung
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.154 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.061 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 821 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 109 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 87 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 225 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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Kawasaki Meguro S1 vs. Ducati Monster 821 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, die optisch und charakterlich unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Meguro S1 steht für Retro-Charme, klare Linien und ein stimmiges Gesamtpaket für den Alltag. Die Ducati Monster 821 dagegen bringt die typische Ducati-Attitüde mit: markanter Motor, sportlicher Anspruch und ein Fahrgefühl, das man schnell wiedererkennt. In diesem Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Modelle in der Praxis schlagen – von Motor und Fahrwerk bis hin zu Bremsen, Komfort und dem „Warum dieses Bike?“ im Alltag.
Erster Eindruck: Stil und Ausstrahlung
Schon beim Blick auf die beiden Motorräder wird klar, dass hier unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden. Die Meguro S1 wirkt wie ein modernes Retro-Bike: runde Formen, stimmige Proportionen und eine Gestaltung, die bewusst nicht nach „laut und aggressiv“ schreit. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad auch optisch im Alltag „funktionieren“ soll – etwa auf dem Weg zur Arbeit oder beim entspannten Ausflug am Wochenende.
Die Ducati Monster 821 setzt dagegen auf den klassischen Monster-Look: kompakt, frech und mit einer Silhouette, die sofort nach Ducati aussieht. Wer ein Naked Bike sucht, das auch im Stand Präsenz zeigt und beim Fahren den sportlichen Charakter betont, findet hier eine klare Ansage. Der Unterschied ist nicht nur Design – er spiegelt sich später auch im Fahrgefühl wider.
Motorcharakter im Vergleich: Drehfreude vs. Ducati-Feeling
Beim Motor geht es bei beiden Bikes um mehr als nur Zahlen. Entscheidend ist, wie der Motor sich anfühlt und wie gut er zu typischen Fahrprofilen passt.
Die Kawasaki Meguro S1 zeigt sich in der Praxis eher als „ruhigerer“ Begleiter: Der Motor wirkt auf den ersten Blick zugänglich und lässt sich angenehm dosieren. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und wechselnde Geschwindigkeiten anstehen. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man nicht ständig im Drehzahlbereich „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.
Die Ducati Monster 821 spielt dagegen stärker die sportliche Karte. Der Motor wirkt lebendiger, reagiert direkter und vermittelt schneller das Gefühl, dass man das Bike auch fordernder fahren kann. In Kurven und beim zügigen Beschleunigen zeigt sich der Ducati-Charakter besonders deutlich: weniger „komfortables Gleiten“, mehr „Antrieb mit Biss“.
Fahrwerk und Handling: Alltag leicht gemacht vs. sportlich geführt
Das Fahrwerk entscheidet maßgeblich darüber, wie entspannt sich ein Naked Bike im Alltag bewegt und wie sicher es sich in dynamischen Situationen anfühlt.
Die Meguro S1 wirkt darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad leicht kontrollieren lässt. Das Handling ist dabei eher auf Alltagstauglichkeit und gutmütige Führung ausgelegt. Gerade auf wechselndem Untergrund oder bei häufigen Richtungswechseln spielt das Bike seine Stärken aus: Es bleibt berechenbar, vermittelt Vertrauen und macht das Fahren unkompliziert.
Die Monster 821 ist spürbar sportlicher abgestimmt. Das Handling wirkt direkter, die Rückmeldung aus dem Fahrwerk ist klarer und das Motorrad fühlt sich schneller „bereit“ an, wenn es in Richtung zügige Landstraße oder kurvige Strecken geht. Das ist ein Vorteil für alle, die gerne dynamisch fahren und das Motorrad als aktives Werkzeug verstehen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Gerade bei Naked Bikes, die oft auch im Stadtverkehr genutzt werden, sind Bremsen ein zentrales Thema. Beide Modelle zielen auf zuverlässige Verzögerung ab, aber der Charakter unterscheidet sich.
Die Meguro S1 bietet eine Bremsleistung, die sich gut dosieren lässt. Das ist besonders praktisch, wenn häufiges Anhalten und Anfahren zum Alltag gehört. Die Verzögerung wirkt gleichmäßig, wodurch sich das Motorrad auch in stressigen Situationen kontrolliert fahren lässt.
Die Ducati Monster 821 setzt stärker auf sportliche Reserven. Die Bremsen sprechen spürbar direkter an, was beim zügigen Fahren und in Kurven mehr Sicherheit vermittelt. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, profitiert von dieser unmittelbaren Rückmeldung.
Komfort und Sitzgefühl: entspannter Alltag vs. sportliche Haltung
Komfort ist bei Naked Bikes nicht nur eine Frage der Sitzposition, sondern auch davon, wie gut das Motorrad Unebenheiten wegsteckt und wie ermüdungsarm sich längere Strecken anfühlen.
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt insgesamt auf entspannteres Fahren ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt ein alltagstaugliches Handling, ohne dass man sich „zu sportlich“ fühlt. Das macht sie interessant für Pendler, für kurze bis mittlere Touren und für alle, die ein Motorrad möchten, das nicht nach jeder Fahrt „nach Erholung“ verlangt.
Die Ducati Monster 821 bringt eine sportlichere Auslegung mit. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrten öfter dynamisch sind und man die Kontrolle aktiv spüren möchte. Für lange Strecken kann das je nach Fahrstil und Körpergröße unterschiedlich empfunden werden – wer jedoch gerne zügig fährt, wird die sportliche Ausrichtung meist als positiven Punkt sehen.
Elektronik und Alltag: moderne Unterstützung im Vergleich
Im Alltag entscheidet Elektronik oft darüber, wie stressfrei sich ein Motorrad bewegt. Beide Modelle sind so konzipiert, dass sie im täglichen Betrieb funktionieren – mit Fokus auf gut nutzbare Fahrbarkeit.
Die Meguro S1 wirkt dabei wie ein Motorrad, das man schnell „einfach fahren“ kann. Das Zusammenspiel aus Motor und Fahrbarkeit ist so abgestimmt, dass man sich auf den Verkehr konzentrieren kann, statt ständig nachzuregulieren.
Die Monster 821 bietet ebenfalls moderne Unterstützung, wirkt aber insgesamt stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht nur der Weg das Ziel ist, sondern auch die Art, wie gefahren wird.
Stärken und Schwächen: Wo die beiden Modelle jeweils glänzen
Kawasaki Meguro S1 – Stärken
- Retro-Charme mit moderner Alltagstauglichkeit: Das Bike wirkt stimmig und nicht überladen.
- Gut dosierbares Fahrgefühl: Ideal für Stadtverkehr und entspanntes Landstraßenfahren.
- Unkompliziertes Handling: Das Motorrad vermittelt schnell ein sicheres Gefühl.
Kawasaki Meguro S1 – mögliche Schwächen
- Weniger „Sport-Impuls“ als bei der Ducati: Wer maximal dynamisch fahren will, könnte mehr „Biss“ erwarten.
- Charakter eher alltagstauglich als kompromisslos sportlich.
Ducati Monster 821 – Stärken
- Sportlicher Motorcharakter: Direkter, lebendiger und motivierender.
- Spürbar sportliches Handling: Besonders auf kurvigen Strecken macht das Bike Spaß.
- Bremsen mit sportlicher Reservenwirkung: Mehr Vertrauen beim zügigen Fahren.
Ducati Monster 821 – mögliche Schwächen
- Sportliche Ausrichtung kann ermüdender wirken, wenn längere Strecken sehr entspannt sein sollen.
- Anspruch an Fahrstil: Wer nur „gemütlich“ unterwegs ist, nutzt die sportlichen Stärken möglicherweise nicht vollständig.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Die Kawasaki Meguro S1 ist besonders passend, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das im Alltag überzeugt: unkompliziert, gutmütig im Handling und mit einem Design, das auch nach Monaten noch Freude macht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Wert auf entspanntes Fahren legt und ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach „sportlicher Bedienung“ verlangt, findet in der Meguro S1 eine sehr stimmige Wahl.
Die Ducati Monster 821 richtet sich eher an Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad auch als sportliches Erlebnis sehen. Wer gerne zügig fährt, Kurven dynamisch angeht und ein direktes, lebendiges Fahrgefühl sucht, wird mit der Ducati deutlich mehr „Motivation“ aus dem Motor und dem Fahrwerk ziehen. Auch für alle, die ein Naked Bike wollen, das optisch und akustisch eine klare Ducati-Signatur trägt, ist die Monster 821 eine starke Option.
Fazit:
Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl für alle, die ein Naked Bike mit Retro-Charme suchen, das sich im Alltag leicht bewegen lässt und mit gut dosierbarer Kraft sowie unkompliziertem Handling überzeugt. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo häufiges Anfahren, Stadtverkehr und entspannte Touren im Vordergrund stehen. Die Ducati Monster 821 gewinnt dagegen, wenn der Fokus stärker auf sportlichem Fahrgefühl liegt: Der Motor wirkt lebendiger, das Handling direkter und die Bremsen geben beim zügigen Fahren mehr unmittelbares Vertrauen. Wer Kurven liebt, dynamisch unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das spürbar „will“, trifft mit der Monster 821 eher die richtige Entscheidung. Kurz gesagt: Meguro S1 für entspanntes, stimmiges Alltagsfahren – Monster 821 für sportliche Fahrfreude und mehr Ducati-Charakter.