| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Kawasaki Meguro S1 vs. Ducati Supersport 950 S – Vergleich & Kaufberatung
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Kawasaki Meguro S1 und die Ducati Supersport 950 S gegenüberstellt, bekommt keine reine „Zahlen-gegen-Zahlen“-Diskussion. Stattdessen geht es um Charakter: Die Meguro S1 steht für eine moderne Interpretation klassischer Motorradkultur, während die Supersport 950 S klar in Richtung sportliche Straße und dynamische Fahrdynamik zielt. Genau deshalb lohnt sich der Vergleich besonders für alle, die nicht nur ein Motorrad suchen, sondern das passende Fahrgefühl.
Erster Eindruck: Stil und Zielgruppe
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst Zeit nimmt: Retro-Optik, ruhige Linien und ein Gesamtkonzept, das sich im Alltag genauso wohlfühlt wie auf einer entspannten Feierabendrunde. Das Design ist dabei nicht nur Deko, sondern Teil des Fahrkonzepts: Die Maschine lädt zu gleichmäßigem Tempo und zu einem „einfach fahren“-Gefühl ein.
Die Ducati Supersport 950 S dagegen ist von vornherein auf sportliche Präsenz ausgelegt. Die Silhouette, die Sitzposition und der technische Anspruch signalisieren: Hier geht es um zügiges Vorankommen, saubere Linien in Kurven und ein Motorrad, das auch bei flotter Gangart nicht nachgibt. Wer gern dynamisch fährt, wird sich schnell zuhause fühlen.
Motor und Fahrcharakter: entspannt vs. sportlich
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied. Die Kawasaki Meguro S1 setzt auf einen eher gleichmäßigen, gut dosierbaren Antrieb. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Ampelphasen und wechselnde Streckenprofile anstehen. Der Motor wirkt so, als würde er nicht „drängen“, sondern mitarbeiten: Gasbefehle werden sauber umgesetzt, ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Motorrad müsse erst „wachgerüttelt“ werden.
Die Ducati Supersport 950 S spielt dagegen ihre Stärken bei sportlicherer Fahrweise aus. Der Antrieb ist spürbar darauf ausgelegt, Drehzahlbereiche zu nutzen, die mehr Dynamik liefern. Das Ergebnis: Beim zügigen Beschleunigen und beim sportlichen Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt die Ducati lebendiger und direkter. Wer gern mit Gefühl arbeitet und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier mehr „Biss“.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Stärke der Meguro S1 liegt darin, dass sie sich unkompliziert anfühlt. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen nicht jede Runde ein „Performance-Event“ sein muss. Eine mögliche Schwäche kann sich für Fahrer ergeben, die dauerhaft sehr sportliche Ansprüche haben: Wer ständig maximale Dynamik erwartet, wird bei der Meguro S1 weniger „Kick“ finden als bei der Ducati.
Die Stärke der Supersport 950 S ist die sportliche Umsetzung: Beschleunigung, Ansprechverhalten und die Art, wie sie sich in zügigen Situationen stabil anfühlt. Eine Schwäche kann dagegen sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß als auf entspannte Alltagsruhe liegt. Wer viel im Stop-and-go unterwegs ist oder lange Strecken sehr komfortorientiert fahren möchte, sollte die eigene Priorität klar abwägen.
Fahrwerk und Handling: wie sich die Motorräder „anfühlen“
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt auf eine harmonische Abstimmung ausgelegt, die Alltagspassagen gut abfedert und das Motorrad berechenbar macht. Das Handling ist dabei eher „zugänglich“: Man kann entspannt einlenken, ohne dass das Motorrad sofort aggressiv reagiert. Gerade auf wechselnden Untergründen ist das ein Pluspunkt.
Die Ducati Supersport 950 S ist spürbar auf sportliche Präzision getrimmt. In schnellen Richtungswechseln und bei zügiger Kurvenfahrt zeigt sich, dass das Motorrad dafür gemacht ist, Linien sauber zu halten und Rückmeldung zu geben. Das Handling wirkt direkter, wodurch sich sportliche Fahrer schneller „verbinden“ können.
Kurven und Stabilität
Für Kurvenfahrten ist die Ducati im Vorteil, weil sie die sportliche Dynamik konsequenter in Vortrieb und Fahrstabilität übersetzt. Die Meguro S1 kann ebenfalls Kurven sehr gut, aber sie vermittelt eher ein „entspanntes Kurvenfahren“ als ein kompromissloses Sportgefühl. Wer gern zügig unterwegs ist, wird die Ducati als zielgenauer empfinden.
Bremsen: Vertrauen in der Verzögerung
Im Bereich Bremsen zeigt sich, wie unterschiedlich die Motorräder positioniert sind. Die Ducati Supersport 950 S zielt klar auf sportliche Verzögerung und ein Gefühl von Kontrolle bei dynamischer Fahrweise. Gerade bei häufigem Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten wirkt die Ducati in der Praxis souveräner.
Die Kawasaki Meguro S1 bietet ebenfalls ein stimmiges Bremskonzept für den Alltag und für moderat sportliche Ausflüge. Wer jedoch häufig sehr sportlich fährt oder regelmäßig Touren mit vielen harten Bremszonen plant, wird bei der Ducati tendenziell mehr Reserven und ein „sportlicheres“ Bremsgefühl erwarten dürfen.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung
Bei der Elektronik ist die Ducati typischerweise stärker auf sportliche Unterstützung ausgelegt. Fahrmodi, die Art der Motorsteuerung und die Abstimmung der Systeme wirken darauf hin, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Das ist besonders dann wertvoll, wenn die Fahrweise dynamischer wird oder wenn man nicht jedes Mal identische Streckenprofile fährt.
Die Kawasaki Meguro S1 setzt eher auf ein unkompliziertes Gesamtpaket. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sich nicht durch zu viele Einstellungen beschäftigen möchte. Gleichzeitig ist das Motorrad damit sehr gut für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich „einfach“ bedienen lässt und trotzdem modern genug ist, um im Alltag zuverlässig zu funktionieren.
Stärken und Schwächen der Elektronik
Die Stärke der Ducati liegt in der sportlichen Feinabstimmung: Elektronik hilft, die Dynamik kontrolliert abzurufen. Eine Schwäche kann sein, dass Fahrer, die bewusst wenig Technik-„Spielraum“ möchten, die Ducati als etwas „komplexer“ wahrnehmen könnten.
Die Stärke der Meguro S1 ist die intuitive Bedienung und die klare Linie im Konzept. Eine Schwäche ist, dass sie weniger auf maximale sportliche Unterstützung getrimmt ist als die Ducati.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. Sportlichkeit
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt eher auf entspannte Kontrolle ausgelegt. Das macht sie interessant für Fahrer, die häufig kurze bis mittlere Strecken fahren oder bei denen Komfort im Vordergrund steht. Auch für Einsteiger kann das Motorrad dadurch leichter zugänglich wirken.
Die Ducati Supersport 950 S positioniert den Fahrer sportlicher. Das heißt: mehr Fokus auf aktives Fahren, mehr „Beteiligung“ und ein Gefühl, das Motorrad bei Kurven und Beschleunigung stärker zu bewegen. Für sportlich orientierte Fahrer ist das ein Vorteil. Wer dagegen lange Strecken sehr komfortorientiert plant, sollte die eigene Körperhaltung und die gewünschte Sitzdauer realistisch einschätzen.
Alltagstauglichkeit: Womit man im echten Leben rechnet
Im Alltag zählen viele Faktoren: Übersicht, Handlichkeit, Wärmeentwicklung, Bedienbarkeit und das Gefühl, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen „mitgeht“. Die Meguro S1 punktet hier häufig durch ihre entspannte Art. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, ohne ständig an „Sportmodus“ zu denken.
Die Supersport 950 S ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit sportlichem Anspruch. Sie eignet sich besonders dann, wenn der Alltag nicht nur aus geraden Strecken besteht, sondern auch aus Kurven, Überlandfahrten und dem Wunsch, das Motorrad regelmäßig dynamisch zu bewegen.
Design und Wertigkeit: zwei unterschiedliche Wege
Beim Design sind beide Motorräder stark, aber auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt stimmig und zeitlos, mit einem Look, der auch abseits von technischen Diskussionen überzeugt. Die Ducati Supersport 950 S setzt dagegen auf sportliche Präsenz und moderne Linienführung. Wer gern „Show“ im Alltag mag, wird die Ducati oft als auffälliger empfinden.
Wertigkeit zeigt sich außerdem in der Art, wie die Motorräder insgesamt wirken: Die Ducati vermittelt mehr Rennsport-Gen, die Meguro mehr Motorradkultur. Beide Ansätze können richtig sein – entscheidend ist, welche Stimmung zum eigenen Fahrstil passt.
Welche Unterschiede sind beim Kauf wirklich entscheidend?
Wenn man die aufgelisteten Vergleichspunkte beider Modelle gegeneinander betrachtet, kristallisiert sich ein klares Bild heraus: Die Kawasaki Meguro S1 ist die Wahl für alle, die ein Motorrad mit Charakter suchen, das im Alltag angenehm, zugänglich und harmonisch bleibt. Die Ducati Supersport 950 S ist die Wahl für alle, die sportliche Dynamik, präzises Handling und moderne Unterstützung stärker gewichten.
Stärken und Schwächen lassen sich dabei gut zusammenfassen: Die Meguro S1 ist oft die entspanntere Option, während die Ducati die dynamischere Option ist. Wer häufig sehr zügig fährt oder Kurvenfahrten als Hauptgrund fürs Motorradfahren sieht, wird die Ducati tendenziell näher am eigenen Anspruch finden. Wer dagegen vor allem Alltag, Touren mit moderatem Tempo und ein stimmiges Gesamtgefühl sucht, wird mit der Meguro S1 zufriedener sein.
Fazit:
Die Kawasaki Meguro S1 ist das passendere Motorrad für Fahrer, die ein stimmiges, alltagstaugliches Konzept mit Retro-Charme suchen und ein harmonisches Fahrgefühl bevorzugen. Sie eignet sich besonders für entspannte Touren, Stadtfahrten und alle, die ein Motorrad wollen, das unkompliziert bleibt und nicht ständig nach sportlicher Härte verlangt. Wer dagegen regelmäßig dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und beim Beschleunigen sowie in der Verzögerung mehr sportliche Reserven spüren möchte, trifft mit der Ducati Supersport 950 S die bessere Wahl. Die Ducati wirkt präziser, sportlicher und stärker auf Fahrspaß ausgelegt, während die Meguro S1 eher auf Genuss und Alltagstauglichkeit setzt. Kurz gesagt: Meguro S1 für Charakter und entspanntes Fahren, Supersport 950 S für sportliche Dynamik und präzises Handling.