| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- markantes Design
- qualitativ hochwertige Ausführung
- Zwei Fahrmodi
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- LED Beleuchtung komplett
- erwachsener Auftritt
- für eine 125er etwas schwer
- nicht gerade ein Schnäppchen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 13 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 118 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 542 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-R17 | |
| Reifen hinten | 150/60-R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | ByBre, Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | ByBre, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
Fazit - was bleibt hängen
Motorrad fahren macht Spaß - das gilt auch dann, wenn man mit einer Husqvarna Svartpilen 125 unterwegs ist. Natürlich wird man mit 15 PS keine Beschleunigungsrekorde aufstellen, aber aufgrund des erwachsenen Fahrwerks und der Streetfigher-mäßigen Sitzposition hat man mit der Husky auf der Landstraße jede Menge Spaß. Die Autobahn vergessen wir dagegen lieber ganz schnell wieder, dafür ist sie einfach nicht schnell genug.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau aus St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf jede Menge Probefahrer. Nur zu, es macht echt Spaß!
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Kawasaki Meguro S1 vs. Husqvarna Svartpilen 125: Vergleich für Stadt, Alltag und den besonderen Look
Wer nach einem Motorrad sucht, das im Alltag Spaß macht und dabei optisch nicht nach „Standard“ aussieht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Charakteren: der Kawasaki Meguro S1 und der Husqvarna Svartpilen 125. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie aus einer eigenen Welt – und genau das macht den Vergleich spannend. Während die Meguro S1 mit ihrem Retro-Charme eher nach klassischer Motorradromantik aussieht, setzt die Svartpilen 125 auf einen klaren, modernen Street-Scrambler-Vibe. Doch wie schlagen sich die beiden im echten Vergleich, wenn es um Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit und die typischen Stärken und Schwächen geht?
Erster Eindruck: Design als Programm
Die Kawasaki Meguro S1 spielt ihre Stärken vor allem über die Anmutung aus: runde Formen, stimmige Proportionen und ein Gesamtbild, das bewusst an klassische Motorräder erinnert. Das wirkt nicht nur „schön“, sondern sorgt auch dafür, dass die Meguro S1 im Stadtbild schnell auffällt – ohne laut zu sein. Wer Wert auf einen zeitlosen Look legt, bekommt hier ein Motorrad, das auch nach Jahren noch stimmig wirkt.
Die Husqvarna Svartpilen 125 dagegen setzt auf eine deutlich kantigere, urbanere Optik. Der Stil ist näher an einem modernen Street-Scrambler: reduziert, markant und mit dem typischen Husqvarna-Charakter. Das Bike wirkt dadurch sehr „ready“ für den Alltag – als würde es ständig bereitstehen, um schnell von A nach B zu kommen oder auch mal eine spontane Runde zu drehen.
Vergleich der Fahrcharakteristik: Wie fühlen sich die Bikes an?
Im Fahrgefühl unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar, obwohl sie beide für den Alltag gedacht sind. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt in der Abstimmung eher wie ein Motorrad, das Ruhe und Kontrolle ausstrahlt. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken im Stadtverkehr zwar häufig sind, aber nicht unbedingt „sportlich“ gefahren werden müssen. Die Meguro S1 wirkt dann wie ein Bike, das sich angenehm dosieren lässt und den Fokus auf ein entspanntes Vorankommen legt.
Die Husqvarna Svartpilen 125 bringt dagegen mehr „Urban-Power“ im Gefühl rüber. Sie wirkt lebendiger und direkter, was vor allem dann auffällt, wenn es um häufiges Beschleunigen, Abbiegen und das schnelle Wechseln zwischen Situationen im Verkehr geht. Gerade im Stop-and-Go oder bei kurzen Strecken kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad schnell auf Eingaben reagiert.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärken der Kawasaki Meguro S1 liegen vor allem in der stimmigen Gesamtwirkung: Das Motorrad vermittelt ein klassisches Fahrgefühl und wirkt dabei nicht überladen. Als Schwäche kann man – je nach Erwartung – nennen, dass sie nicht als „maximal sportlich“ rüberkommt. Wer ein Bike sucht, das sich wie ein kompromissloses Spaßgerät anfühlt, könnte eher zur Svartpilen 125 tendieren.
Stärken der Husqvarna Svartpilen 125 sind die direkte Ansprechbarkeit und der moderne, dynamische Charakter. Als mögliche Schwäche kann sich zeigen, dass der Fokus stärker auf Agilität und Urban-Handling liegt, während der Retro-Anspruch der Meguro S1 in der Gesamtwirkung für manche Fahrerinnen und Fahrer einfach stimmiger ist.
Ergonomie und Sitzgefühl: Für welche Fahrten passt welches Bike?
Bei der Kawasaki Meguro S1 steht das entspannte, „klassische“ Sitzgefühl im Vordergrund. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch längere Stadt- oder Landstraßenabschnitte angenehm durchfahren kann, ohne dass man ständig das Gefühl hat, sich „verkrampfen“ zu müssen. Das ist besonders dann relevant, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Wege genutzt wird, sondern auch für Wochenendfahrten oder längere Ausflüge.
Die Husqvarna Svartpilen 125 bietet eine ergonomische Ausrichtung, die stärker auf Beweglichkeit ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig umpositioniert wird: beim Rangieren, beim Abbiegen oder wenn der Verkehr ständig neue Situationen erzeugt. Wer gerne „mit dem Bike arbeitet“ und schnelle Richtungswechsel mag, wird die Svartpilen 125 oft als sehr passend empfinden.
Komfort vs. Agilität
Im Vergleich zeigt sich: Die Meguro S1 punktet eher mit einem ruhigen, komfortorientierten Gesamteindruck. Die Svartpilen 125 punktet eher mit Agilität und dem Gefühl, schnell und unkompliziert durch den Alltag zu kommen. Beide können Spaß machen – aber in unterschiedliche Richtungen.
Technik und Ausstattung: Was fällt im Vergleich auf?
Auch wenn beide Modelle für den Alltag gedacht sind, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie sich „anfühlen“ und wie sie den Fahrer unterstützen. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt in ihrer Auslegung eher wie ein Motorrad, das auf stimmige Bedienbarkeit und ein harmonisches Gesamtpaket setzt. Das merkt man besonders daran, wie sich das Bike im Alltag „zusammenfügt“: Bedienelemente, Anmutung und Fahrgefühl wirken wie aus einem Guss.
Die Husqvarna Svartpilen 125 setzt stärker auf den modernen Street-Charakter. Dadurch wirkt sie oft wie ein Bike, das man gerne „einfach fährt“ – ohne lange darüber nachzudenken, wie man es am besten nutzt. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad vor allem als zuverlässiger Begleiter im Alltag dienen soll.
Stärken und Schwächen bei der Kaufentscheidung
Bei der Kawasaki Meguro S1 liegt die Stärke vor allem im stimmigen Gesamtbild: Wer Retro mag und ein Motorrad sucht, das sich nicht nach „Zweitwahl“ anfühlt, bekommt hier ein überzeugendes Paket. Eine mögliche Schwäche ist, dass sie nicht zwingend die erste Wahl ist, wenn der Fokus ausschließlich auf maximaler Urban-Dynamik liegt.
Die Husqvarna Svartpilen 125 ist besonders stark, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich im Stadtverkehr lebendig anfühlt und optisch klar modern wirkt. Als Schwäche kann man – je nach Geschmack – sehen, dass der Retro-Vibe der Meguro S1 nicht im gleichen Maße getroffen wird. Wer also vor allem „klassisch“ sucht, könnte die Svartpilen 125 weniger emotional finden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage entscheiden, welcher Charakter zum eigenen Fahrstil passt. Die Kawasaki Meguro S1 ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad möchten, das sich im Alltag angenehm und kontrolliert anfühlt und dabei optisch wie ein echter Klassiker wirkt. Sie ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern auch ein Stück Stil und Identität mitbringt.
Die Husqvarna Svartpilen 125 passt besonders gut, wenn häufig in der Stadt gefahren wird, wenn kurze Strecken dominieren und wenn das Motorrad schnell, direkt und unkompliziert wirken soll. Wer ein Bike möchte, das sich im Verkehr agil bewegt und dabei modern aussieht, wird mit der Svartpilen 125 sehr wahrscheinlich glücklich.
Typische Szenarien im Vergleich
- Viel Stadtverkehr: Die Svartpilen 125 spielt ihre Stärken oft besonders gut aus, weil sie sich lebendig und direkt anfühlt.
- Gemischte Strecken und entspannte Touren: Die Meguro S1 wirkt häufig harmonischer, wenn der Fokus auf einem runden Gesamterlebnis liegt.
- Design als Kaufgrund: Retro-Fans greifen eher zur Meguro S1, Modern-Liebhaber eher zur Svartpilen 125.
Fazit:
Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad mit klassischem Charakter gesucht wird: stimmiges Design, ein ruhigeres Fahrgefühl und ein Gesamtpaket, das im Alltag wie „richtig“ wirkt. Wer Wert auf Retro-Optik legt und ein Bike möchte, das sich angenehm dosieren lässt, findet in der Meguro S1 meist die passendere Richtung.
Die Husqvarna Svartpilen 125 ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf urbaner Agilität liegt: lebendiges Ansprechverhalten, moderner Street-Scrambler-Look und ein Gefühl von unkomplizierter Dynamik im Verkehr. Wer häufig kurze Strecken fährt, oft abbiegt und ein Motorrad sucht, das schnell auf Eingaben reagiert, wird mit der Svartpilen 125 besonders zufrieden sein.
Kurz gesagt: Meguro S1 für den klassischen, harmonischen Alltagsstil – Svartpilen 125 für den modernen, direkten Stadtfokus.