UVP 5.695 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 15.690 €
Baujahr von 2025 bis 2025
Retro-Entschleuniger mit 18 PS von Kawasaki
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Test des 2025er Modells in der Ausstattung "Limited"
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leicht
  • einfaches Fahrverhalten
  • nichts lenkt ab
  • schöne Retro-Optik
Kontra:
  • Leistung reicht nur zum Bummeln
  • Sitzposition für große Leute etwas kurz
  • zickiger Seitenständer
Pro:
  • starker Motor
  • bolleriger V2-Sound
  • große Modell- und Ausstattungs-Anzahl
  • überraschend gute Straßen- und Kurvenlage
Kontra:
  • Bremse vorne unterdimensioniert
  • Solositzer: Soziusfähigkeit nur mit Zubehör

Abmessungen & Gewicht

Gewicht143kg
Radstand1.415mm
Länge2.125mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 740 mm
Höhe1.090mm
Gewicht248kg
Radstand1.562mm
Länge2.206mm
Radstand1.562mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt-Einzylinder-Motor
Hubraum233ccm
Hub66mm
Bohrung67mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.250ccm
Hub74mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung18 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment19 NM bei 5.800 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite480km
Leistung105 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment108 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite232km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm
Federung hintenStereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-18M/C 51S
Reifen hinten110/90-17M/C 60S
RahmenbauartStahlrohr
Federung vorneTelegabel 41mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten150/80B16 72H

Bremsen

Bremsen vorneEinzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm)

Fazit

Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.
 
Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.695€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Schwarz (W230: Blau)

Fazit

Die Indian Scout Sport ist mehr als nur eine Alternative zu Cruisern von Harley Davidson. Sie ist eigenständig, hat eine wunderschöne Cruiser-Silhouette und fährt sich überraschend sportlich. Der V2 ist nicht nur kräftig, sondern auch kultiviert und dürfte auch Leuten gefallen, die mit den teils ruppigen älteren V2 nicht viel anfangen können. Der Preis geht in Ordnung, zumal man mit einer Indian auch ein wenig Extravaganz mitkauft.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Powersport Nord in Appen/Pinneberg bei Hamburg zur Verfügung gestellt. Powersport Nord ist seit April 2024 offizieller Indian-Dealer und hat eine große Ausstellungshalle mit vielen Modellen von Indian und von CF-Moto. Ein Besuch lohnt sich also, auch wenn man nur mal schauen will.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.690€
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Bronze, Blau

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Kawasaki Meguro S1 vs. Indian Scout Sport: Vergleich für alle, die Stil und Fahrspaß wollen

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Ecken der Szene kommen, aber auf ähnliche Zielgruppen treffen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Meguro S1 und die Indian Scout Sport stehen beide für einen modernen Retro-Ansatz: klassisches Design, aber mit zeitgemäßer Technik und einem Anspruch an Fahrbarkeit. Doch während die Meguro S1 eher den Fokus auf lässige Alltagstauglichkeit und einen stimmigen, ruhigen Charakter legt, wirkt die Scout Sport deutlich sportlicher und dynamischer. Genau daraus entsteht die Frage: Welches Bike passt besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten – und worin unterscheiden sich die Stärken und Schwächen im direkten Vergleich?

Design und Charakter: Retro trifft auf sportliche Präsenz

Optisch bewegen sich beide Modelle in der Welt der Modern Classics. Die Meguro S1 wirkt dabei wie ein bewusst reduziertes Statement: klare Linien, stimmige Proportionen und ein Look, der nicht laut sein muss, um aufzufallen. Die Indian Scout Sport dagegen bringt mehr „Show“ mit. Sie wirkt kompakter, sportlicher und insgesamt präsenter – als wäre sie von vornherein für zügiges Fahren gebaut.

Im Alltag zeigt sich: Wer ein Motorrad sucht, das sich harmonisch in den Alltag einfügt und dabei trotzdem nach Stil aussieht, findet in der Meguro S1 oft den besseren Einstieg. Wer hingegen ein Bike möchte, das schon beim Anlassen und im Stand eine gewisse Dynamik ausstrahlt, wird mit der Scout Sport eher das Gefühl bekommen, „mehr Motorrad“ zu fahren.

Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Schwerpunkte im Alltag

Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Kawasaki Meguro S1 steht für einen eher souveränen, gleichmäßigen Antrieb. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und entspanntes Cruisen auf dem Programm stehen. Die Gasannahme wirkt dabei so, dass man ohne ständiges Nachdenken zügig vorankommt – und das Motorrad nicht „gegen“ den Fahrer arbeitet.

Die Indian Scout Sport spielt dagegen stärker die Karte der Dynamik. Der Antrieb wirkt insgesamt direkter und „williger“, wenn es darum geht, schneller zu beschleunigen oder das Tempo zügig zu erhöhen. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn häufig Überholvorgänge, kurvige Strecken oder spontane Ausfahrten dazugehören. Gleichzeitig kann genau diese Ausrichtung dazu führen, dass man im Alltag bewusster dosieren möchte, um den Charakter nicht zu überdrehen.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Meguro S1: Stärke ist die ruhige, gutmütige Art – Schwäche kann sein, dass sie bei sehr sportlichen Fahrstilen weniger „Biss“ vermittelt als die Scout Sport.
  • Scout Sport: Stärke ist die spürbare Dynamik – Schwäche kann sein, dass sie im entspannten Alltag manchmal mehr Aufmerksamkeit beim Dosieren verlangt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Kontrolle

Auch beim Fahrwerk unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Meguro S1 fühlt sich in vielen Situationen wie ein Motorrad an, das Stabilität und Alltagstauglichkeit priorisiert. Das Handling wirkt dadurch oft leicht vorhersehbar: Man kann entspannt fahren, ohne ständig gegen das Motorrad zu arbeiten. Gerade auf wechselnden Straßenbelägen oder bei längeren Fahrten ist das ein Pluspunkt.

Die Indian Scout Sport wirkt im Vergleich sportlicher abgestimmt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn es schneller um Richtungswechsel, zügiges Kurvenfahren oder dynamisches Beschleunigen geht. Das Motorrad vermittelt dabei mehr „Kante“ im Fahrgefühl. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, wird das als Vorteil sehen. Wer dagegen vor allem Komfort und Gelassenheit sucht, könnte die sportlichere Ausrichtung als etwas weniger entspannt empfinden.

Bremsen und Sicherheit im Vergleich

Bei den Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Beide Motorräder zielen auf ein sicheres Gefühl ab, aber die Art, wie sie verzögern, kann unterschiedlich wirken: Die Meguro S1 punktet häufig mit einem gut kontrollierbaren Ansprechverhalten, während die Scout Sport bei sportlicherem Fahren eher das Gefühl vermittelt, „mehr Reserven“ zu haben. Das macht die Scout Sport besonders interessant, wenn häufig zügig gefahren wird oder wenn man sich in Kurven und beim Herausbeschleunigen mehr Dynamik wünscht.

Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie – und wie lange?

Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Faktor, weil sie direkt beeinflusst, wie ermüdend oder entspannt sich längere Fahrten anfühlen. Die Meguro S1 wirkt insgesamt so, als sei sie für eine natürliche, alltagstaugliche Haltung ausgelegt. Das hilft besonders, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn man die Ausfahrten nicht als „Sporttermin“ betrachtet, sondern als Genussmoment.

Die Indian Scout Sport setzt stärker auf eine sportlichere Sitzhaltung. Das kann das Fahrgefühl intensiver machen und das Motorrad „näher“ an den Fahrer bringen. Gleichzeitig ist das bei längeren Touren nicht immer automatisch komfortabler – je nach Körpergröße und Fahrstil kann die sportlichere Position schneller als anstrengend empfunden werden.

Komfort im Alltag: kleine Unterschiede, große Wirkung

Im Vergleich zeigt sich: Die Meguro S1 ist oft die entspanntere Wahl für den täglichen Gebrauch. Die Scout Sport ist eher die Wahl für Menschen, die auch auf der Landstraße oder in der Freizeit gerne zügig unterwegs sind und dabei das sportliche Gefühl priorisieren.

Alltagstauglichkeit und Nutzung: Stadt, Landstraße, Tour

Im Alltag zählen viele Faktoren zusammen: Übersicht, Manövrierbarkeit, Wärmeentwicklung, Fahrbarkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Frage, wie gut das Motorrad mit wechselnden Strecken zurechtkommt. Die Meguro S1 wirkt in vielen Situationen wie ein unkompliziertes Motorrad, das sich leicht in den Tagesablauf integrieren lässt. Gerade wenn häufig Stadtverkehr oder kurze Wege anstehen, spielt ihre zugängliche Art ihre Stärken aus.

Die Indian Scout Sport eignet sich besonders dann, wenn die Fahrten nicht nur „von A nach B“ sind, sondern wenn es öfter darum geht, Tempo aufzubauen und Strecken aktiv zu fahren. Auf der Landstraße kann sie dadurch mehr Fahrspaß liefern. Für sehr entspannte Touren ist sie trotzdem geeignet – aber die Prioritäten liegen stärker auf Dynamik als auf maximaler Gelassenheit.

Design, Ausstattung und Individualisierung

Beide Motorräder lassen sich durch Zubehör und persönliche Anpassungen stark individualisieren. Die Meguro S1 wirkt dabei wie eine Plattform für einen stimmigen, klassischen Look: Wer Wert auf eine harmonische Optik legt, kann hier oft sehr „clean“ bleiben oder gezielt Akzente setzen. Die Indian Scout Sport bietet ebenfalls viel Potenzial, wirkt aber von Haus aus sportlicher – dadurch passen viele Umbauten besonders gut, wenn der Fokus auf Performance-Optik oder einer noch dynamischeren Ausstrahlung liegt.

Stärken und Schwächen bei der „Passform“

  • Meguro S1: Stärke ist die stimmige, zurückhaltende Optik – Schwäche kann sein, dass sie weniger „sportliche“ Präsenz ausstrahlt als die Scout Sport.
  • Scout Sport: Stärke ist die sportliche Ausstrahlung – Schwäche kann sein, dass sie für manche Fahrer im Alltag weniger „entspannt“ wirkt.

Worauf es beim Kauf wirklich ankommt

Beim Vergleich sollte nicht nur der erste Eindruck zählen. Entscheidend ist, wie sich das Motorrad im eigenen Alltag anfühlt. Wer häufig kurze Strecken fährt, Wert auf ein ruhiges, gutmütiges Fahrgefühl legt und ein Motorrad sucht, das sich leicht beherrschen lässt, wird mit der Kawasaki Meguro S1 häufig glücklicher. Wer dagegen regelmäßig zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und das Motorrad als dynamischen Begleiter erleben möchte, findet in der Indian Scout Sport oft die passendere Wahl.

Auch die Frage nach der Sitzposition spielt eine große Rolle: Wer längere Touren plant, sollte darauf achten, ob die sportlichere Haltung der Scout Sport zur eigenen Ergonomie passt. Wer eher entspannt unterwegs sein möchte, wird die Meguro S1 oft als angenehmer empfinden.

Fazit: Welche Maschine passt zu wem?

Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl für alle, die ein modernes Retro-Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und ein eher ruhiges, souveränes Fahrgefühl vermittelt. Sie punktet besonders dort, wo häufig Stadt und Landstraße gemischt werden und wo Komfort sowie gut kontrollierbare Fahreigenschaften wichtiger sind als maximale Dynamik. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und dabei trotzdem stilvoll aussieht, trifft mit der Meguro S1 oft genau die richtige Entscheidung.

Die Indian Scout Sport richtet sich stärker an Fahrerinnen und Fahrer, die mehr sportliche Präsenz und ein dynamischeres Ansprechverhalten suchen. Sie spielt ihre Stärken vor allem bei zügiger Fahrweise aus: beim Beschleunigen, in flotten Passagen und wenn das Motorrad aktiv gefahren werden soll. Wer gerne dynamisch unterwegs ist und eine sportlichere Sitzposition in Kauf nimmt, bekommt mit der Scout Sport ein Motorrad, das mehr „Fahrspaß auf Knopfdruck“ liefert.

Kurz gesagt: Meguro S1 für entspanntes, stilsicheres Fahren – Scout Sport für mehr Dynamik und sportliche Ausstrahlung.

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