| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
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Kawasaki Meguro S1 vs. Suzuki GS 500 – Motorradvergleich im Alltagstest
Wer zwischen Kawasaki Meguro S1 und Suzuki GS 500 schwankt, sucht meist mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Beide Motorräder stehen für einen unkomplizierten Einstieg in die Zweiradwelt, unterscheiden sich aber deutlich in ihrer Ausrichtung: Die Meguro S1 wirkt wie ein modernes Retro-Bike mit Fokus auf Stil und Charakter, während die GS 500 eher als bewährter Allrounder wahrgenommen wird, der sich auf Alltagstauglichkeit und ein leichtes Handling konzentriert.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – von Motor und Fahrgefühl über Komfort bis hin zu Stärken und Schwächen im täglichen Einsatz. So lässt sich schneller einordnen, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.
Design & Charakter: Retro-Feeling vs. bewährter Allrounder
Kawasaki Meguro S1: Retro als Statement
Die Kawasaki Meguro S1 setzt auf eine klare Retro-Anmutung. Das Design wirkt stimmig, ohne überladen zu sein. Dadurch entsteht ein Motorrad, das nicht nur fährt, sondern auch sichtbar „präsent“ ist – besonders in der Stadt oder auf kurzen Ausfahrten, bei denen das Bike auch ein Stück Lifestyle ist.
Suzuki GS 500: Funktion vor Show
Die Suzuki GS 500 ist weniger auf optische Akzente getrimmt, sondern auf das, was im Alltag zählt: eine solide Basis, eine verständliche Ergonomie und ein Gesamtpaket, das sich schnell vertraut anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht ständig „in den Vordergrund drängt“, sondern einfach zuverlässig mitmacht, wird hier eher fündig.
Motor & Fahrgefühl: Charakter im Vergleich
Meguro S1: Drehfreude mit eigenem Temperament
Beim Motorcharakter zeigt die Meguro S1 ihre Handschrift. Der Antrieb wirkt so abgestimmt, dass sich das Motorrad angenehm dynamisch anfühlt – vor allem dann, wenn man nicht nur gemütlich rollt, sondern auch mal zügiger beschleunigt oder in Kurven mehr „Biss“ erwartet. Die Kraftentfaltung ist dabei so gestaltet, dass sie auch für weniger geübte Fahrer gut dosierbar bleibt.
GS 500: Gleichmäßigkeit und gutmütige Abstimmung
Die Suzuki GS 500 punktet eher mit Konstanz. Das Fahrgefühl ist oft „ruhiger“ und lässt sich leicht in den Alltag integrieren. Gerade auf der Landstraße oder bei wechselnden Geschwindigkeiten macht sich bemerkbar, dass der Motor nicht nur für eine bestimmte Fahrweise gedacht ist. Wer ein Motorrad bevorzugt, das sich nicht ständig nach mehr Drehzahl „meldet“, findet in der GS 500 häufig die passende Balance.
Handling & Alltagstauglichkeit: Wer fühlt sich leichter an?
Meguro S1: Agil im Stadtverkehr
Die Kawasaki Meguro S1 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es eng wird: beim Rangieren, beim Stop-and-go und auf kurzen Strecken mit vielen Richtungswechseln. Das Zusammenspiel aus Lenkverhalten und Fahrwerksgefühl wirkt so, dass man schnell Vertrauen aufbaut. Das ist ein Pluspunkt, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird.
GS 500: Stabilität für entspannte Kilometer
Die Suzuki GS 500 wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das „einfach steht“. Das kann gerade auf längeren Strecken oder bei gleichmäßigem Tempo Vorteile bringen. In Kombination mit einer gutmütigen Abstimmung entsteht ein Fahrgefühl, das weniger fordert und eher zu ruhigem Fahren einlädt.
Komfort & Sitzposition: Unterschiedliche Ansprüche
Meguro S1: Retro-Ergonomie mit Charakter
Bei der Meguro S1 ist die Sitzposition Teil des Gesamtkonzepts. Sie wirkt so, dass man sportlich genug sitzt, um das Motorrad aktiv zu bewegen, aber nicht so, dass es auf Dauer unangenehm wird. Für viele Fahrer ist das ein guter Kompromiss aus „ich will fahren“ und „ich will auch länger unterwegs sein“.
GS 500: Praktisch und alltagstauglich
Die GS 500 setzt stärker auf eine pragmatische Ergonomie. Die Sitzposition ist meist so gewählt, dass sich auch bei längeren Fahrten ein entspanntes Gefühl einstellt. Wer häufig pendelt oder Touren plant, bei denen nicht jede Kurve im Fokus steht, profitiert von dieser unkomplizierten Ausrichtung.
Bremsen & Fahrwerksgefühl: Sicherheit im Vergleich
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrollierbares Bremsen und ein Fahrwerk, das zu einer breiten Fahrerschaft passt. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Meguro S1 tendenziell das Gefühl vermittelt, schneller „anspricht“ und sich dynamischer anfühlt, während die GS 500 eher mit einem gleichmäßigen, gut vorhersehbaren Verhalten punktet. Für Einsteiger ist das besonders relevant: Ein Motorrad, das sich berechenbar anfühlt, macht das Lernen leichter.
Technik & Wartung: Was zählt beim Besitz?
Wenn es um Technik und Alltagstauglichkeit geht, spielt nicht nur die Ausstattung eine Rolle, sondern auch, wie unkompliziert sich das Motorrad im Besitz gestaltet. Die GS 500 hat den Vorteil, dass sie als Modell in vielen Regionen bekannt ist und dadurch häufig eine breite Basis an Erfahrungswerten, Werkstattwissen und Ersatzteilverfügbarkeit bietet. Die Meguro S1 kann dagegen mit ihrem modernen Konzept und dem klaren Retro-Anspruch überzeugen – allerdings ist sie im Vergleich oft weniger „Standard“ als die GS 500, was sich je nach Region bei Verfügbarkeit und Beratung bemerkbar machen kann.
Stärken & Schwächen: Direkter Vergleich
Stärken der Kawasaki Meguro S1
- Stil & Charakter: Retro-Optik, die im Alltag auffällt und Spaß macht.
- Dynamisches Fahrgefühl: wirkt lebendig, besonders beim zügigeren Fahren.
- Agilität: eignet sich gut für Stadtverkehr und kurvige Strecken.
Schwächen der Kawasaki Meguro S1
- Besitz-Realität: je nach Region kann es weniger „Standard“ sein als bei sehr verbreiteten Modellen.
- Geschmackssache: Retro-Design ist nicht für jeden der gleiche „Match“.
Stärken der Suzuki GS 500
- Allround-Ansatz: funktioniert für viele Fahrprofile, vom Pendeln bis zur Landstraße.
- Gutmütiges Handling: vermittelt ein ruhiges, leicht zu kontrollierendes Fahrgefühl.
- Praxisvorteile: oft gute Verfügbarkeit von Wissen und Teilen durch die Verbreitung.
Schwächen der Suzuki GS 500
- Weniger „Wow“-Faktor: Design und Charakter sind eher zurückhaltend.
- Anspruch an Fahrspaß: wer maximale Dynamik sucht, empfindet die Abstimmung möglicherweise als weniger „lebendig“.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Meguro S1 und Suzuki GS 500 hängt stark davon ab, welche Prioritäten gesetzt werden. Beide Motorräder sind grundsätzlich geeignet, um das Fahren zu lernen oder sich eine unkomplizierte Maschine für den Alltag zu holen. Der Unterschied liegt im Gefühl: Die Meguro S1 macht mehr aus dem „Erlebnis“ und der Optik, während die GS 500 eher auf das „Funktionieren“ und die entspannte Nutzung im Alltag setzt.
Meguro S1 – ideal, wenn…
- Retro-Design und Motorrad-Charakter im Vordergrund stehen.
- häufig in der Stadt oder auf kurvigen Strecken gefahren wird.
- ein lebendiges Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Standardisierung.
GS 500 – ideal, wenn…
- ein bewährtes Allround-Motorrad gesucht wird, das sich leicht in den Alltag einfügt.
- regelmäßig längere Strecken oder Pendelrouten gefahren werden.
- Wert auf praktische Besitz-Realität gelegt wird (Erfahrungswerte, Service, Teile).
Fazit:
Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem durch Stil, Charakter und ein lebendiges Fahrgefühl überzeugen soll. Wer gern aktiv fährt, in der Stadt wendig unterwegs ist und ein Bike möchte, das auch optisch Freude macht, findet in der Meguro S1 einen starken Begleiter. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass sie weniger „Standard“ sein kann als sehr verbreitete Modelle – das ist aber kein Nachteil, wenn man genau dieses Konzept sucht.
Die Suzuki GS 500 passt dagegen besonders gut, wenn Alltagstauglichkeit, gutmütiges Handling und eine unkomplizierte Besitzrealität im Vordergrund stehen. Sie wirkt oft wie ein Motorrad, das man schnell versteht und das zuverlässig mitmacht – ideal für Pendeln, entspannte Landstraßenfahrten und alle, die ein bewährtes Gesamtpaket bevorzugen.
Kurz gesagt: Meguro S1 für den Retro-Fokus und mehr Fahr-Erlebnis, GS 500 für den pragmatischen Allround-Einsatz und entspanntes Kilometer-Sammeln.