| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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Kawasaki Meguro S1 vs Yamaha MT-125: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Stil
Wer nach einem Motorrad für den Alltag sucht, steht oft vor einer spannenden Frage: Soll es eher der Retro-Look mit klassischer Ausstrahlung sein – oder die moderne, kantige Naked-Optik? Genau hier treffen die Kawasaki Meguro S1 und die Yamaha MT-125 aufeinander. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein leichtes, alltagstaugliches Bike wollen, aber sie erzählen dabei sehr unterschiedliche Geschichten.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – mit Blick auf das Fahrgefühl, die praktische Nutzung im Stadtverkehr und die Art, wie sich die Bikes im Alltag anfühlen. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Eigenschaften in der Praxis bemerkbar machen.
Erster Eindruck: Retro-Charakter vs. Naked-Appeal
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad, das bewusst an klassische Formen anknüpft. Rundungen, Proportionen und der insgesamt „zeitlose“ Stil machen sie besonders attraktiv, wenn der persönliche Geschmack stark in Richtung Retro geht. Das Bike wirkt dadurch oft wie ein Statement: weniger „Trend“, mehr „Charakter“.
Die Yamaha MT-125 dagegen steht für die moderne Naked-Schule. Die Optik ist aggressiver, klarer und stärker auf Dynamik ausgelegt. Wer ein Motorrad möchte, das im Stadtbild auffällt und dabei gleichzeitig „leicht und agil“ wirkt, findet in der MT-125 häufig genau dieses Gefühl.
Stärken und Schwächen beim Design
Die Meguro S1 punktet mit ihrem Retro-Charme und zieht Blicke auf sich, ohne laut zu sein. Gleichzeitig kann der klassische Stil für manche weniger „modern“ wirken, wenn man ein besonders trendiges Erscheinungsbild bevorzugt. Die MT-125 ist optisch sehr nah an dem, was viele mit „Naked“ verbinden: sportlich, kantig, präsent. Als mögliche Schwäche kann empfunden werden, dass der Look weniger „klassisch“ ist und damit nicht jeden Geschmack trifft.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder bewegen sich im 125er-Umfeld und sind damit vor allem für Einsteiger, Pendler und Stadtfahrten interessant. Entscheidend ist jedoch, wie die Motorcharakteristik im Alltag rüberkommt: Wie gut lässt sich das Bike dosieren? Wie „zieht“ es aus niedrigen Drehzahlen? Und wie entspannt ist es im Stop-and-Go?
Die Kawasaki Meguro S1 wird in der Praxis oft als Motorrad wahrgenommen, das sich harmonisch fahren lässt. Der Charakter wirkt eher „ruhig und gleichmäßig“, was gerade im Stadtverkehr angenehm sein kann. Wer häufig kurze Strecken fährt und dabei nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte, profitiert von einem Fahrgefühl, das sich nicht hektisch anfühlt.
Die Yamaha MT-125 bringt dagegen häufig das Gefühl von „direkterer“ Ansprechbarkeit mit. Naked-Bikes werden oft gewählt, weil sie sich lebendig anfühlen – und die MT-125 passt in dieses Bild. Gerade beim Beschleunigen aus dem Stand oder beim zügigen Einfädeln in den Verkehr kann das subjektiv als Vorteil wirken.
Vergleich der Stärken
Die Meguro S1 kann ihre Stärke besonders dann ausspielen, wenn gleichmäßiges Fahren im Vordergrund steht: entspanntes Handling, gut kontrollierbar im Alltag und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt. Die MT-125 ist eher dann im Vorteil, wenn man das Motorrad als „reaktiv“ erleben möchte – also wenn es beim Anfahren und beim dynamischen Fahren spürbar lebendiger wirkt.
Mögliche Schwächen im Vergleich
Die Meguro S1 kann für Fahrerinnen und Fahrer, die maximale Dynamik suchen, weniger „aufregend“ wirken, weil der Fokus stärker auf einem runden, klassischen Fahrstil liegt. Die MT-125 kann umgekehrt für Menschen, die es besonders gelassen mögen, etwas „zu lebendig“ erscheinen – nicht im negativen Sinn, aber als Unterschied im Charakter.
Handling und Alltagstauglichkeit: Agil in der Stadt, sicher auf der Strecke
Im Alltag zählt vor allem, wie gut sich ein Motorrad in engen Situationen bewegt: an der Ampel, beim Rangieren, auf Parkplätzen und in dichtem Verkehr. Genau hier zeigen sich typische Unterschiede zwischen einem retro-orientierten Konzept und einem Naked-Konzept.
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt in der Nutzung oft „ausbalanciert“. Das kann bedeuten, dass sie sich gut kontrollieren lässt und der Fahrer sich schnell auf eine ruhige Linie einstellen kann. Gerade bei häufigen Stopps und kurzen Strecken ist das ein Plus, weil es den Stress reduziert.
Die Yamaha MT-125 wird häufig als besonders wendig wahrgenommen. Naked-Bikes sind oft darauf ausgelegt, schnell auf Richtungswechsel zu reagieren. Das kann im Stadtverkehr helfen, wenn man häufig zwischen Spuren wechseln oder zügig ausweichen muss.
Stärken und Schwächen beim Handling
Die Meguro S1 punktet mit einem eher „entspannten“ Fahrgefühl, das das Motorrad im Alltag berechenbar macht. Eine mögliche Schwäche kann sein, dass sie nicht ganz so „spritzig“ wirkt wie die MT-125, wenn man sehr sportlich unterwegs ist. Die MT-125 kann im Gegenzug mit ihrer Agilität überzeugen, kann aber für manche Fahrerinnen und Fahrer, die eine besonders gelassene Gangart bevorzugen, etwas mehr „Fokus“ verlangen.
Komfort und Sitzgefühl: Wie lange Strecken wirken
Komfort ist nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Sitzposition, Ergonomie und dem Gefühl, wie das Motorrad über Unebenheiten hinweg arbeitet. Gerade bei Einsteigermotorrädern ist das wichtig, weil viele Fahrer noch ein Gefühl für die richtige Fahrhaltung entwickeln.
Die Kawasaki Meguro S1 bietet durch ihren Retro-Ansatz häufig eine Sitzposition, die sich für viele als „natürlich“ anfühlt. Das kann besonders auf Pendelstrecken angenehm sein, wenn man nicht ständig in eine sportliche Haltung gedrückt wird.
Die Yamaha MT-125 setzt stärker auf die Naked-typische Haltung. Das kann sich sportlicher anfühlen und unterstützt ein aktiveres Fahren. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ein Vorteil, während längere Fahrten je nach persönlicher Statur und Fahrgewohnheit unterschiedlich empfunden werden können.
Vergleich: Komfort vs. sportlicheres Gefühl
Die Meguro S1 ist häufig die Wahl, wenn Komfort und entspanntes Handling im Vordergrund stehen. Die MT-125 ist häufig die Wahl, wenn man sich beim Fahren „wach“ und dynamisch fühlen möchte. Eine Schwäche der jeweiligen Seite ist dabei oft nicht das Motorrad selbst, sondern die Erwartung: Wer sportliche Dynamik sucht, wird bei der Meguro S1 eher auf einen ruhigen Charakter treffen. Wer es besonders gemütlich und klassisch mag, kann die MT-125 als „zu modern“ oder „zu aktiv“ empfinden.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features als darum, wie gut das Motorrad im Alltag unterstützt: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Alltagstauglichkeit und das Gefühl, dass man sich schnell zurechtfindet.
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt in ihrem Gesamtkonzept wie ein Motorrad, das auf Stil und ein stimmiges Fahrerlebnis setzt. Das kann bedeuten, dass die Bedienung intuitiv ist und das Bike sich schnell „vertraut“ anfühlt. Gleichzeitig kann der Retro-Fokus dazu führen, dass manche moderne Details weniger im Vordergrund stehen als bei einem Naked-Bike.
Die Yamaha MT-125 ist typischerweise stärker auf moderne Naked-Standards ausgerichtet. Das kann sich in einer klaren, funktionalen Auslegung zeigen, die sich schnell anfühlt und im Alltag praktisch ist. Eine mögliche Schwäche ist, dass der Fokus stärker auf „funktional-dynamisch“ liegt und weniger auf dem klassischen Look.
Für wen welches Motorrad? Stärken gezielt nutzen
Beide Motorräder können für Einsteigerinnen und Einsteiger eine sehr gute Wahl sein – aber sie passen zu unterschiedlichen Fahrertypen.
Kawasaki Meguro S1: Ideal für Retro-Fans und entspannte Pendler
Die Kawasaki Meguro S1 ist besonders passend, wenn der eigene Anspruch nicht nur „von A nach B“ ist, sondern auch das Motorrad selbst Teil des Erlebnisses sein soll. Wer Retro-Design liebt, ein harmonisches Fahrgefühl sucht und im Alltag vor allem Ruhe, Kontrolle und ein stimmiges Gesamtpaket möchte, findet in der Meguro S1 häufig die passendere Wahl.
Yamaha MT-125: Ideal für Agilität, Dynamik und moderne Optik
Die Yamaha MT-125 ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad im Stadtverkehr lebendig wirken soll und man beim Fahren gerne spürt, dass das Bike schnell reagiert. Wer eine moderne Naked-Optik bevorzugt, dynamischer unterwegs sein möchte und ein Motorrad sucht, das sich „wach“ anfühlt, wird mit der MT-125 oft glücklicher.
Fazit:
Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Wert auf Retro-Charakter, ein stimmiges Gesamtgefühl und entspanntes Fahren im Alltag legen. Sie wirkt besonders dann überzeugend, wenn kurze Strecken, Pendeln und ein ruhiger Fahrstil im Vordergrund stehen. Wer das Motorrad als optisches und emotionales Highlight sucht, wird mit der Meguro S1 häufig mehr Freude haben.
Die Yamaha MT-125 passt dagegen besser zu Fahrerinnen und Fahrern, die eine moderne Naked-Optik mögen und im Stadtverkehr ein besonders agiles, direktes Fahrgefühl erleben möchten. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn dynamisches Anfahren, lebendige Reaktionen und ein „spritziger“ Charakter wichtiger sind als ein klassisch-romantischer Look.
Kurz gesagt: Retro und Gelassenheit sprechen eher für die Meguro S1, während Dynamik und moderne Agilität eher zur MT-125 führen.