| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- mega-ausgereifte Maschine
- seidiger 4-Zylinder mit Punch und enormer Elastizität
- softe Sitzposition, auch für längere Strecken mit Sozia geeignet
- technisch sehr gut ausgestattet
- teilweise Lärm je nach Einstellung des Windschilds
- geringfügige Vibrationen
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 328 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Doppelt radial montiert, 4-Kolben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Diese Maschine ist einfach toll! Volker und Dietmar wollten gar nicht mehr absteigen, das gibt es selten. Man merkt dem Bike seine Reife überall an. Alles funktioniert leicht und einfach und die Maschine schenkt dem Pilot auf Anhieb volles Vertrauen. Die wird garantiert so schnell nicht kaputt gehen, das strahlt sie zumindest aus. Sie eignet sich für all diejenigen, die während einer längeren Tour auch mal sportlich unterwegs sein wollen - gerne auch mit Beifahrer, denn auch der fühlt sich pudelwohl auf der SX.Kawa selbst sagt zur Ninja 1000 SX: "Touren und Sport – die Ninja 1000SX bietet das Beste aus beiden Welten". Normalerweise lachen wir über diese Marketingsprüche, in diesem Falle trifft es aber den Nagel auf den Kopf.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau, dem mit Abstand besten Kawasaki-Händler in Norddeutschland! Unser Tipp zur Ninja 1000 SX: Unbedingt Probefahren.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Kawasaki Ninja 1000 SX vs Kawasaki W 800: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wer zwischen der Kawasaki Ninja 1000 SX und der Kawasaki W 800 schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr verschiedene Motorradwelten. Die Ninja 1000 SX steht für sportlich orientierte Reise, Dynamik und ein Setup, das auch längere Strecken souverän abspult. Die W 800 dagegen ist die klassische, charmant zurückhaltende Retro-Interpretation: leichter im Handling, mit einem Motor, der eher zum entspannten Gleiten als zum sportlichen Attackieren einlädt. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art.
Grundidee: Sporttourer vs. Retro-Allrounder
Die Ninja 1000 SX ist als Sporttourer gedacht: Sie verbindet Fahrleistungen und Fahrgefühl mit einer Ausstattung, die auf Alltag und längere Touren ausgelegt ist. Die W 800 ist dagegen ein Motorrad, das bewusst auf den Charakter klassischer Zweiräder setzt. Das merkt man bereits beim ersten Eindruck: Sitzposition, Optik und die Art, wie der Motor seine Leistung entfaltet, zielen auf Gelassenheit und Stil.
Wie sich das im Fahralltag zeigt
Im Stadtverkehr wirkt die W 800 oft unkomplizierter, weil sie sich leichter anfühlt und das Fahrtempo eher „mitgeht“ statt „zu fordern“. Die Ninja 1000 SX kann zwar ebenfalls im Alltag genutzt werden, verlangt aber durch ihre sportlichere Auslegung mehr Aufmerksamkeit bei der Dosierung – vor allem, wenn es eng wird oder häufig gestoppt und gestartet wird. Wer viel in der Stadt fährt, findet in der W 800 häufig den entspannteren Begleiter. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder zügig unterwegs sein möchte, wird mit der Ninja 1000 SX eher glücklich.
Motorcharakter: Wie Leistung ankommt
Der größte Unterschied liegt im Charakter der Motoren. Die Ninja 1000 SX setzt auf einen Reihenvierzylinder, der typischerweise gleichmäßiger hochdreht und ein sportliches Ansprechverhalten bietet. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders beim Beschleunigen aus mittleren Geschwindigkeiten und beim zügigen Überholen angenehm anfühlt. Die W 800 nutzt einen Zweizylinder, der eher für ein „klassisches“ Drehmomentgefühl bekannt ist: weniger hektisch, mehr Druck aus dem unteren und mittleren Bereich – ideal für entspanntes Fahren ohne ständig in hohe Drehzahlen zu müssen.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Ninja 1000 SX punktet, wenn es dynamisch werden soll: Beim sportlichen Fahren hilft der Vierzylinder-Charakter, weil er Leistung gleichmäßig bereitstellt und sich das Motorrad in der Fahrt „leicht“ anfühlt. Schwäche ist eher die Erwartungshaltung: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein klassisches Retro-Bike anfühlt, wird bei der Ninja 1000 SX weniger Treffer landen. Außerdem kann die sportlichere Auslegung dazu führen, dass man im Alltag häufiger „mit dem Motorrad arbeitet“, statt einfach nur zu cruisen.
Die W 800 hat ihre Stärke im entspannten Rhythmus. Sie macht Spaß, wenn man nicht ständig nach dem nächsten Kick sucht, sondern wenn das Fahren selbst im Vordergrund steht. Schwäche ist, dass sie bei sehr sportlichen Anforderungen – etwa bei häufigem Überholen aus niedrigen Geschwindigkeiten oder bei langen Autobahnabschnitten mit hohem Tempo – weniger „automatisch“ wirkt als die Ninja 1000 SX. Das heißt nicht, dass sie untermotorisiert wäre, aber der Fokus liegt klar anders.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Leichtigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle: Die Ninja 1000 SX ist auf Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Das hilft besonders auf Landstraßen, wenn die Strecke wellig ist oder wenn man zügig durch Kurven fährt. Die W 800 fühlt sich dagegen eher wie ein Motorrad an, das man „einfach bewegt“: Das Handling wirkt oft leichter, was in engen Situationen und bei langsamem Tempo Vorteile bringt.
Kurvenverhalten und Alltag
In schnellen Kurven profitiert die Ninja 1000 SX von ihrer sporttourer-typischen Auslegung. Sie vermittelt ein Gefühl von Ruhe und lässt sich präzise einordnen. Die W 800 macht Kurven ebenfalls Spaß, aber eher mit einem anderen Anspruch: mehr Gefühl für Linie und Tempo, weniger „sportliche“ Dynamik. Wer häufig dynamisch fährt, findet in der Ninja 1000 SX die passendere Basis. Wer dagegen Kurven als Teil eines entspannten Ausflugs betrachtet, wird mit der W 800 schnell warm.
Bei den Bremsen gilt im Vergleich: Die Ninja 1000 SX zielt auf starke Verzögerung und kontrollierbares Ansprechverhalten ab, passend zu ihrem sportlicheren Einsatz. Die W 800 bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber im Gesamtpaket weniger auf „sportliche“ Bremsmanöver getrimmt. Für den normalen Alltag ist das absolut ausreichend – wer jedoch häufig sehr spät und sehr aggressiv bremst, wird die Ninja 1000 SX als souveräner empfinden.
Komfort und Ergonomie: Tourentauglichkeit vs. Cruiser-Feeling
Komfort ist bei beiden Bikes ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Ninja 1000 SX ist als Reisegerät gedacht: Sie bietet eine Sitzposition, die für längere Strecken ausgelegt ist, und sie unterstützt das entspannte Fahren auch dann, wenn man mehrere Stunden unterwegs ist. Dazu kommt, dass die Ninja 1000 SX typischerweise besser mit Wind und Fahrtwind umgeht, was gerade auf Autobahn und schnellen Landstraßen spürbar wird.
Die W 800 setzt auf eine klassische, aufrechte Haltung. Das wirkt im Alltag oft angenehm, weil man nicht so stark „eingeklappt“ sitzt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das sehr stimmig. Auf sehr langen Touren können jedoch Faktoren wie Sitzkomfort über Zeit und der Umgang mit Fahrtwind stärker ins Gewicht fallen – hier spielt die Ninja 1000 SX ihre Sporttourer-Stärken aus.
Für wen passt welche Sitzhaltung?
Wer häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, findet in der Ninja 1000 SX die bessere Grundlage. Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist, Ausfahrten in moderatem Tempo plant und dabei das Cruiser-Gefühl sucht, wird mit der W 800 oft zufriedener sein.
Ausstattung und Einsatzprofil: Alltag, Tour oder Wochenende
Die Ninja 1000 SX ist in ihrem Einsatzprofil klar breiter: Sie ist für Touren gemacht, kann aber auch im Alltag funktionieren, wenn man die sportliche Auslegung mag. Die W 800 ist hingegen stärker auf das „Wochenend- und Feierabend“-Fahren ausgerichtet. Sie ist ein Motorrad, das man gerne aus der Garage holt, um einfach zu fahren – nicht unbedingt, um Rekorde zu jagen oder jeden Tag lange Strecken zu pendeln.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Die Ninja 1000 SX punktet vor allem durch ihre Kombination aus Dynamik, Stabilität und Langstreckenkomfort. Ihre Schwäche liegt weniger im Können, sondern eher im Charakter: Wer ein Retro-Motorrad erwartet, bekommt ein sportlich orientiertes Gesamtpaket. Außerdem kann die Ninja 1000 SX im Vergleich zur W 800 „präsenter“ sein – wer es ganz ruhig und unkompliziert mag, könnte das als weniger passend empfinden.
Die W 800 ist stark im Stil, im entspannten Fahrgefühl und in der Leichtigkeit, mit der man sie bewegt. Ihre Schwäche ist der Fokus: Wer sehr sportlich fährt oder häufig hohe Geschwindigkeiten über längere Zeit anstrebt, wird die Ninja 1000 SX als zielgerichteter erleben.
Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist die bessere Wahl, wenn häufige Touren, zügiges Fahren und ein sporttourer-typisches Sicherheitsgefühl im Vordergrund stehen. Der Vierzylinder-Charakter unterstützt dynamische Manöver, das Fahrwerk wirkt auf Tempo ausgelegt und der Komfort ist stärker auf lange Strecken abgestimmt. Wer ein Motorrad sucht, das sowohl auf Landstraße als auch auf längeren Autobahnabschnitten souverän bleibt, findet in der Ninja 1000 SX die passendere Basis.
Die Kawasaki W 800 passt besser, wenn entspanntes Fahren, klassischer Stil und ein unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Dynamik. Der Zweizylinder liefert ein angenehmes Drehmomentgefühl, das zum Cruisen einlädt, und die aufrechte Sitzposition unterstützt das entspannte Fahrerlebnis. Wer vor allem Stadtfahrten, Feierabendrunden und gemütliche Ausflüge plant, wird mit der W 800 sehr wahrscheinlich mehr Freude am „einfach Fahren“ haben.
Kurz gesagt: Ninja 1000 SX für sportliche Reisen, W 800 für Retro-Cruising.