UVP 14.995 €
Baujahr von 2020 bis 2024
UVP 9.674 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Ausgereifter Sporttourer ohne Schwächen - die Ninja 1000 SX kann fast alles.
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Pro und Kontra

Pro:
  • mega-ausgereifte Maschine
  • seidiger 4-Zylinder mit Punch und enormer Elastizität
  • softe Sitzposition, auch für längere Strecken mit Sozia geeignet
  • technisch sehr gut ausgestattet
Kontra:
  • teilweise Lärm je nach Einstellung des Windschilds
  • geringfügige Vibrationen
Pro:
  • Design und Materialqualität
  • Verarbeitung
  • Display
  • leicht zu Fahren
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht235kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.190mm
Gewicht190kg
Radstand1.405mm
Länge2.075mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung142 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment111 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite328km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite326km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenSchwinge (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben, Doppelt radial montiert, 4-Kolben ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Diese Maschine ist einfach toll! Volker und Dietmar wollten gar nicht mehr absteigen, das gibt es selten. Man merkt dem Bike seine Reife überall an. Alles funktioniert leicht und einfach und die Maschine schenkt dem Pilot auf Anhieb volles Vertrauen. Die wird garantiert so schnell nicht kaputt gehen, das strahlt sie zumindest aus. Sie eignet sich für all diejenigen, die während einer längeren Tour auch mal sportlich unterwegs sein wollen - gerne auch mit Beifahrer, denn auch der fühlt sich pudelwohl auf der SX.
 
Kawa selbst sagt zur Ninja 1000 SX: "Touren und Sport – die Ninja 1000SX bietet das Beste aus beiden Welten". Normalerweise lachen wir über diese Marketingsprüche, in diesem Falle trifft es aber den Nagel auf den Kopf.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau, dem mit Abstand besten Kawasaki-Händler in Norddeutschland! Unser Tipp zur Ninja 1000 SX: Unbedingt Probefahren.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.945 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000€
  • Baujahre: 2011-2021
  • Farben: rot, grün, schwarz

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Kawasaki Ninja 1000 SX vs Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1000 SX steht für sportlich orientierte Vielseitigkeit und eine Reise-DNA, die auch längere Strecken entspannt angehen lässt. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen spielt die Neo-Retro-Karte: kompakt, lebendig und mit einem Charakter, der vor allem im Alltag und auf kurzen bis mittleren Touren Spaß macht. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn am Ende geht es nicht nur um Daten, sondern um das Gefühl beim Fahren.

Grundcharakter: Tourer-Gedanke vs. Neo-Retro-Feeling

Wie sich die Kawasaki anfühlt

Die Kawasaki Ninja 1000 SX wirkt wie ein Motorrad, das für Tempo und Distanz gebaut ist. Der Aufbau zielt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf eine Sitzposition, die sportlich bleibt, aber nicht in reiner Rennhaltung endet. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal zügig unterwegs sein möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Wie sich die Yamaha anfühlt

Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen eher das Motorrad für den spontanen Ausflug. Der Look ist bewusst nostalgisch, aber das Fahrgefühl bleibt modern: leichtfüßig, agil und gut kontrollierbar. In der Stadt und auf kurvigen Landstraßen spielt sie ihre Stärken besonders aus, weil sie sich schnell in den Rhythmus bringen lässt.

Motor & Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich

Beim Antrieb trennt sich die Spreu schnell: Die Kawasaki Ninja 1000 SX bietet durch ihren größeren Hubraum und den sporttourer-typischen Charakter deutlich mehr Reserven. Das merkt man vor allem beim Überholen und beim Beschleunigen aus mittleren Geschwindigkeiten. Die Leistungsentfaltung ist darauf ausgelegt, dass man auch bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen entspannt vorankommt, ohne ständig im Drehzahlbereich „arbeiten“ zu müssen.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt dagegen auf einen lebendigen, drehfreudigen Stil. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Fahrt etwas dynamischer wird und man die Gänge passend nutzt. Für viele Fahrprofile ist das genau die richtige Mischung: nicht überdimensioniert, sondern passend für Alltag, Kurven und kurze Touren. Wer jedoch häufig sehr hohe Dauergeschwindigkeiten oder häufige Vollgas-Phasen bevorzugt, wird bei der Kawasaki eher das „mehr“ im Alltag spüren.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Handling zeigt sich die Philosophie beider Modelle klar. Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist auf souveränes Geradeausfahren und sicheres Durchfahren ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt den sporttourer-Ansatz: Man kann zügig fahren, ohne dass das Motorrad bei wechselnden Bedingungen hektisch wirkt. Gerade bei längeren Strecken und bei höheren Tempi ist das ein echter Vorteil.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt hingegen deutlich agiler. Durch die kompaktere Auslegung und das insgesamt leichtere Handling lässt sie sich in engen Situationen leichter bewegen. In der Stadt, beim Rangieren oder auf kurvigen Strecken ist das spürbar: Man hat schneller das Gefühl, „mit dem Motorrad zu sprechen“, statt es zu kontrollieren.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Beide Motorräder sind auf modernes Fahren ausgelegt, aber der Einsatzschwerpunkt unterscheidet sich. Die Kawasaki Ninja 1000 SX profitiert von ihrem sporttourer-Ansatz: Bei höheren Geschwindigkeiten und stärkeren Verzögerungen wirkt das Gesamtpaket stabil und berechenbar. Das gibt Sicherheit, wenn man häufiger aus höheren Tempi abbremsen muss.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt ihre Stärken im „Alltagsbereich“ aus: präzises Ansprechverhalten und ein gutes Gefühl am Hebel, das zu dynamischem Fahren auf Landstraßen passt. Für Stadtverkehr und häufige Stop-and-go-Situationen ist das Handling besonders angenehm.

Ergonomie & Sitzkomfort: Für welche Strecken gedacht?

Hier zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Sporttourer und Neo-Retro. Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist so ausgelegt, dass man auch über längere Zeit bequem bleibt. Die Sitzposition ist zwar sportlich, aber nicht so kompromisslos, dass man nach kurzer Zeit „verkrampft“. Wer regelmäßig Touren plant, bei denen mehrere Stunden am Stück gefahren werden, findet in der Kawasaki meist die entspanntere Lösung.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist ergonomisch eher auf „kurz und knackig“ ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie unbequem wäre – im Gegenteil: Sie macht das Fahren leicht und unkompliziert. Aber wer sehr lange Strecken am Stück fährt, wird bei der Kawasaki tendenziell mehr Komfortreserven spüren.

Ausstattung & Alltag: Windschutz, Technik und Nutzen

Die Kawasaki Ninja 1000 SX bringt durch ihren sporttourer-orientierten Aufbau mehr „Reise-Feeling“ mit. Ein wichtiger Punkt ist der Windschutz: Je nach Setup und Fahrweise kann das den Unterschied machen, wenn Wetter, Wind oder längere Autobahnabschnitte ins Spiel kommen. Außerdem wirkt die Ausstattung insgesamt darauf ausgelegt, dass man das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde nutzt, sondern auch für längere Fahrten.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt stärker auf den Charakter und die unmittelbare Bedienbarkeit. Sie ist ideal, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll und man sich nicht ständig mit „Tour-Features“ beschäftigen möchte. Gleichzeitig ist die Yamaha so konzipiert, dass sie im Alltag schnell verfügbar ist: unkompliziert, handlich und mit einem Look, der im Straßenbild auffällt.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Ninja 1000 SX – Stärken

  • Mehr Reserven bei Beschleunigung und Überholmanövern durch den sporttourer-typischen Antrieb.
  • Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken.
  • Komfortorientierte Ergonomie, die auch bei längerer Fahrzeit angenehmer wirkt.
  • Reise-Charakter durch den insgesamt tourentauglichen Aufbau.

Kawasaki Ninja 1000 SX – Schwächen

  • Im Stadtverkehr kann das größere Motorradgefühl weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der Yamaha.
  • Wer vor allem kurze, spontane Fahrten liebt, empfindet den Fokus auf Touring manchmal als „zu viel Motorrad“.

Yamaha XSR 700 Xtribute – Stärken

  • Agiles Handling für enge Situationen, Stadt und kurvige Strecken.
  • Lebendiger Charakter, der dynamisches Fahren belohnt.
  • Neo-Retro-Identität mit einem Look, der sofort wiedererkennbar ist.
  • Alltagsfreundlich durch die kompakte Auslegung und das unkomplizierte Fahrgefühl.

Yamaha XSR 700 Xtribute – Schwächen

  • Für sehr lange Strecken oder häufige hohe Dauergeschwindigkeiten fehlt tendenziell die Reserve, die die Kawasaki bietet.
  • Wer „Touring mit viel Tempo“ priorisiert, wird bei der Yamaha schneller an Grenzen im Komfort- oder Leistungsgefühl stoßen.

Welche Wahl passt besser? – Empfehlung nach Fahrprofil

Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist die bessere Wahl, wenn Touren ein großer Teil des Fahralltags sind: längere Strecken, zügiges Fahren, souveräne Stabilität und ein Motorrad, das auch bei Wind und wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Sie passt besonders zu Fahrern, die ein einziges Motorrad suchen, das sowohl sportlich als auch alltagstauglich ist – und dabei Komfortreserven mitbringt.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist ideal, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll: Stadt, Feierabendrunde, kurvige Landstraßen und ein Fahrstil, bei dem man das Motorrad aktiv „mitnimmt“. Sie passt zu Fahrern, die ein kompakteres, agiles Motorrad bevorzugen und den Neo-Retro-Charakter genauso wichtig finden wie das Fahrgefühl.

Fazit:

Wer ein Motorrad für längere Touren, höhere Geschwindigkeiten und ein souveränes Gesamtgefühl sucht, liegt mit der Kawasaki Ninja 1000 SX meist richtig. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Reserven, Stabilität und Komfort über viele Kilometer wichtiger sind als maximale Agilität. Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein leicht zu bewegendes, lebendiges Motorrad für Alltag und Kurven suchen – mit einem Look, der sofort Charakter zeigt. Kurz gesagt: Kawasaki für sportliches Reisen, Yamaha für dynamisches Fahren im Alltag. Die Entscheidung hängt damit weniger von „besser“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß im Vordergrund steht.

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