| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.199 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Leichtes, ultrahandliches Bike
- Kleine Ecken und Kanten, also mit Charakter
- Design: 1 mit *
- Gutes Tec-Paket mit Ride by Wire, Fahrmodi und Traktionskontrolle
- Bremse hinten mit geringer Wirkung
- Sound könnte stärker sein
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 175 | kg |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Länge | 1.960 | mm |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt Reihentwin | |
| Hubraum | 457 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 48 PS bei 9.400 U/Min | |
| Drehmoment | 44 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Alurahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel 41mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, ByBre Vierkolben-Festsättel, radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 220 mm, ByBre 1-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit
Die Aprilia RS 457 ist ein sehr schöner, agiler und leicht zu fahrender Supersportler. Die Fahrleistungen sind typisch für eine A2-Maschine, sie ist somit auch für Fahranfänger eine gute Wahl. Die Ausstattung mit Fahrmodi und Traktionskontrolle ist überdurchschnittlich, gleiches gilt für den Fahrspaß, den man mit dieser leichten Maschine hat. Wir waren zwar nicht auf der Renne, aber auch oder vielleicht gerade dort fühlt sich die RS 457 sicherlich am wohlsten. Eine fahraktives Gerät, welches vermutlich auch Frauen sehr ansprechen dürfte.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort steht die RS 457 als Vorführer und freut sich auf weitere Probefahren. Moto Italia ist Piaggio Vertragshändler und verkauft Zweiräder von Aprilia, Moto Guzzi und Vespa. Ein Besuch dort lohnt sich also auch dann, wenn man sich nicht nur für die RS 457 interessiert.
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Aprilia RS 457: Vergleich für sportliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für eine sportlich orientierte, aber alltagstaugliche Ausrichtung mit viel Reserven und einem Charakter, der auch längere Strecken souverän abspult. Die Aprilia RS 457 dagegen wirkt wie ein klarer Fokus auf agiles Fahren: leichtfüßig, direkt und mit dem Anspruch, Kurven möglichst schnell in Fahrspaß zu übersetzen. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte vor allem darauf achten, wie sich die Stärken im Alltag und auf der Hausstrecke anfühlen.
Grundidee: Sporttouring vs. sportliche Direktheit
Die Ninja 1100 SX SE ist als sportlich geprägtes Gesamtpaket gedacht. Das zeigt sich im Aufbau: Der Anspruch liegt nicht nur im schnellen Vorankommen, sondern auch darin, dass sich das Motorrad über längere Zeit kontrolliert und komfortabel bewegen lässt. Die Aprilia RS 457 verfolgt dagegen eine deutlich kompaktere Philosophie: Sie will vor allem beim dynamischen Fahren überzeugen, bei dem das Motorrad schnell auf Impulse reagiert und das Gefühl von „sofort da“ vermittelt.
Motor und Fahrgefühl: Kraftreserve trifft auf Agilität
Im Vergleich der Motorcharaktere wird der Unterschied schnell greifbar. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bringt deutlich mehr Leistung und damit eine andere Art von Fahrdynamik. Das bedeutet: Beschleunigung wirkt oft souveräner, besonders wenn es zügig aus dem Drehzahlkeller herausgehen soll oder wenn Überholmanöver ohne großes Planen funktionieren sollen. Gleichzeitig kann die größere Leistungsreserve dazu führen, dass das Motorrad „entspannt“ gefahren werden kann, ohne dass sofort alles nach Sportmodus schreit.
Die Aprilia RS 457 setzt eher auf ein lebendiges, sportliches Ansprechverhalten. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Fahren auf kurvigen Strecken spielt die Agilität eine große Rolle. Statt sich auf maximale Reserven zu verlassen, lebt das Motorrad davon, dass die Fahrweise mit dem Motor „zusammenarbeitet“. Wer gern dreht, findet hier ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für dynamische Linienwahl anfühlt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. schnelle Reaktion
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Konzepte gedacht sind. Die Ninja 1100 SX SE wirkt in der Tendenz wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe in den Vordergrund stellt. Das hilft besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke nicht perfekt ist. Gerade auf längeren Touren ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt berechenbar, und man kann sich stärker auf die Linie und den Rhythmus konzentrieren.
Die Aprilia RS 457 punktet dagegen mit einem sehr direkten Handling. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter in Richtungswechsel bringen. In engen Kehren oder auf kurvigen Landstraßen ist das ein Plus, weil das Gefühl entsteht, dass das Motorrad „mitdenkt“. Wer häufig zwischen Beschleunigen, Bremsen und Einlenken wechselt, profitiert von dieser unmittelbaren Rückmeldung.
Bremsen: Kontrolle entscheidet
Auch bei den Bremsen geht es im Vergleich weniger um „wer bremst stärker“, sondern um die Frage, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt. Die Ninja 1100 SX SE bietet durch ihre sportlich abgestimmte Gesamtbalance eine sehr kontrollierte Bremswirkung. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man nicht nur hart verzöggern will, sondern häufig aus moderatem Tempo in Kurven hinein bremst und dabei Stabilität braucht.
Die Aprilia RS 457 zielt ebenfalls auf sportliche Bremsperformance, wirkt aber in der Praxis oft dadurch besonders überzeugend, dass sie sich feinfühlig anfühlen kann. Wer gern sportlich fährt, aber die Bremsen nicht „überfordern“ möchte, bekommt hier ein Motorrad, das sich gut in den Fahrfluss integrieren lässt.
Elektronik und Assistenz: Komfort vs. sportliche Unterstützung
Elektronik ist heute ein zentraler Unterschied zwischen Motorradwelten. Bei der Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht die Unterstützung im Alltag und bei wechselnden Bedingungen im Vordergrund. Das kann bedeuten, dass sich das Motorrad in verschiedenen Situationen souverän anfühlt, ohne dass man ständig nachregeln muss. Gerade wenn Wetter, Belag oder Verkehr die Fahrweise beeinflussen, ist eine gut abgestimmte Elektronik ein echtes Sicherheits- und Komfortplus.
Die Aprilia RS 457 bringt ebenfalls moderne Unterstützung mit, legt aber den Fokus stärker auf das sportliche Fahren. Das zeigt sich darin, wie sich das Motorrad beim dynamischen Beschleunigen und beim zügigen Wechsel zwischen den Fahrzuständen anfühlt. Wer gern „aktiv“ fährt, profitiert davon, dass die Elektronik nicht im Vordergrund steht, sondern das Fahrgefühl unterstützt.
Sitzposition und Ergonomie: Tourentauglichkeit vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist oft der Punkt, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt. Die Ninja 1100 SX SE wirkt so ausgelegt, dass sie auch über längere Zeit angenehm bleibt. Das ist besonders relevant, wenn die Tour nicht nur aus kurzen Ausfahrten besteht, sondern aus Tagen mit wechselnden Streckenprofilen. Eine ergonomische Gesamtbalance hilft dabei, Ermüdung zu reduzieren und den Fokus länger auf dem Fahren zu halten.
Die Aprilia RS 457 ist dagegen klar sportlich interpretiert. Das kann bedeuten, dass sie sich für dynamische Fahrten sehr passend anfühlt, während längere Strecken je nach Fahrstil und Körpergröße stärker fordern können. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei den sportlichen Charakter sucht, wird das als Vorteil sehen.
Alltag und Alltagstauglichkeit: Wer fährt wann?
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Verkehr, bei Stop-and-Go und auf wechselnden Straßen funktioniert. Die Ninja 1100 SX SE ist durch ihre sporttouring-orientierte Auslegung oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende genutzt wird. Die Kombination aus Reserven, Stabilität und einer insgesamt „runden“ Abstimmung macht sie attraktiv für Pendeln, längere Fahrten und Touren mit wechselndem Tempo.
Die Aprilia RS 457 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es kurvig wird und wo das Motorrad häufig „gefordert“ wird. Für Stadtverkehr kann sie ebenfalls Spaß machen, aber ihr Charakter lädt stärker zu Ausfahrten ein, bei denen man die Dynamik ausnutzt. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportliches Spielzeug anfühlt, wird hier eher glücklich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Stärken
- Souveräne Kraftentfaltung für entspanntes, schnelles Fahren und sichere Reserven.
- Stabilität und ruhiges Fahrverhalten, besonders auf längeren Strecken.
- Alltagstaugliche Gesamtbalance aus Ergonomie, Elektronik und Fahrwerksgefühl.
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – mögliche Schwächen
- Wer maximale Leichtfüßigkeit in engen Passagen sucht, könnte die größere Ausrichtung als weniger „spielerisch“ empfinden.
- Der Fokus auf sporttouring kann weniger „Track-Feeling“ vermitteln als ein konsequent sportlich ausgelegtes Motorrad.
Aprilia RS 457 – Stärken
- Agiles Handling und schnelle Reaktion auf Lenkimpulse.
- Sportlicher Charakter, der dynamische Fahrweise belohnt.
- Direkter Fahrspaß auf kurvigen Strecken und bei zügigem Fahren.
Aprilia RS 457 – mögliche Schwächen
- Für Fahrstile, die stark auf große Reserven und entspanntes Dahingleiten setzen, kann der Motorcharakter weniger „komfortabel“ wirken.
- Die sportlichere Ergonomie kann bei sehr langen Strecken je nach Fahrprofil stärker fordern.
Welche Entscheidung passt? – Praxisorientierte Empfehlung
Die Entscheidung zwischen der Kawasaki Ninja 1100 SX SE und der Aprilia RS 457 hängt weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das sowohl sportlich als auch alltagstauglich ist, und dabei Wert auf Stabilität, Reserven und eine entspannte Langstreckenwirkung legt, findet in der Ninja 1100 SX SE eine sehr stimmige Wahl. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen nicht jede Ausfahrt nur aus maximalem Tempo besteht, sondern aus einer Mischung aus Alltag, Landstraße und Tour.
Die Aprilia RS 457 ist dagegen ideal für alle, die Kurven lieben, gern zügig fahren und ein Motorrad möchten, das sich leicht in den Fahrfluss integrieren lässt. Wer Freude daran hat, den Motor aktiv zu nutzen und das Handling als „direktes Werkzeug“ zu begreifen, wird mit der RS 457 besonders viel Spaß haben. Sie passt besonders zu Fahrprofilen, bei denen sportliche Dynamik im Vordergrund steht und längere Strecken eher als Verbindung zwischen den schönsten Abschnitten gesehen werden.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein sportlich orientiertes Motorrad suchen, das im Alltag wie auch auf längeren Touren souverän bleibt. Die Kombination aus kräftigerem Antrieb, stabilerem Fahrgefühl und einer insgesamt runden Abstimmung macht sie stark, wenn Reserven, Komfort und Kontrolle wichtiger sind als maximal „leichtfüßiges“ Handling. Die Aprilia RS 457 gewinnt dagegen dort, wo Agilität und sportliche Direktheit zählen: auf kurvigen Strecken, bei dynamischer Fahrweise und wenn das Motorrad schnell auf Impulse reagieren soll. Wer gern aktiv fährt und den Fahrspaß aus dem Zusammenspiel von Motor und Handling zieht, findet in der RS 457 den passenden Charakter. Kurz gesagt: Ninja für sporttouring-orientierte Allrounder, RS für kurvenhungrige, dynamische Fahrer.