| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. BMW R 1200 GS K25 – Vergleich im Detail
Wer zwischen der Kawasaki Ninja 1100 SX SE und der BMW R 1200 GS K25 schwankt, entscheidet am Ende nicht nur über ein Motorrad, sondern über eine Philosophie. Die Kawasaki steht für sportlich-elegante Dynamik mit Touring-Fokus, während die BMW R 1200 GS als Reiseenduro für Vielseitigkeit, Komfort und „immer weiter“-Mentalität bekannt ist. Beide Modelle sind stark, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich Motor, Fahrwerk, Ergonomie, Ausstattung und Alltagstauglichkeit – und wo liegen die jeweiligen Grenzen?
Grundidee und Charakter: Sporttourer vs. Reiseenduro
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das man gern zügig bewegt, ohne dabei den Blick für lange Strecken zu verlieren. Der Name „Ninja“ steht traditionell für sportliche Linie, und die SX-Variante ergänzt das Ganze um Touring-Elemente. Die „SE“-Ausstattung deutet zudem auf einen etwas hochwertigeren Anspruch hin, was sich in der Praxis vor allem bei Komfort und Ausstattung bemerkbar macht.
Die BMW R 1200 GS K25 dagegen ist ein Klassiker im Segment der Reiseenduros. Sie ist darauf ausgelegt, unterschiedliche Untergründe zu meistern und dabei auch auf langen Etappen souverän zu bleiben. Die GS-typische Sitzposition, die breite Einsatzfähigkeit und das Gefühl von „Kontrolle in jeder Lage“ sind die Gründe, warum viele Fahrer genau dieses Motorrad als Langstreckenpartner sehen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Motorvergleich geht es weniger um reine Zahlen, sondern um den Charakter. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE zielt auf ein sportliches Ansprechverhalten und eine dynamische Kraftentfaltung. Das merkt man besonders dann, wenn Beschleunigung aus dem mittleren Drehzahlbereich gefragt ist oder wenn zügiges Fahren auf Landstraßen im Vordergrund steht. Die Kraft wirkt dabei „direkt“, was das Motorrad für Fahrer interessant macht, die gern aktiv fahren.
Die BMW R 1200 GS K25 setzt dagegen stärker auf die typische Reiseenduro-Logik: gleichmäßige Durchzugskraft, gut dosierbar im Alltag und angenehm für lange Strecken. Gerade bei konstantem Tempo oder bei entspanntem Fahren zeigt sich, dass der Antrieb auf Alltagstauglichkeit und Stressfreiheit ausgelegt ist. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Etappen am Stück fährt, profitiert von dieser Art der Kraftentfaltung.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität
Im Fahrwerkvergleich zeigt sich der Unterschied zwischen sportlicher Ausrichtung und Reiseenduro-Philosophie. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist so abgestimmt, dass sie in Kurven präzise wirkt und ein sportliches Fahrgefühl vermittelt. Das Motorrad liegt spürbar „auf Linie“, und das macht es leicht, das Tempo auf kurvigen Strecken zu steigern. Gleichzeitig bleibt sie für Touren geeignet, weil die Abstimmung nicht nur auf „Show“, sondern auch auf Alltagstauglichkeit ausgelegt ist.
Die BMW R 1200 GS K25 spielt ihre Stärken besonders auf wechselndem Terrain aus. Das Fahrwerk vermittelt Stabilität und Ruhe, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. In schnellen Passagen fühlt sich die GS sicher an, aber sie ist vor allem dann überzeugend, wenn es darum geht, Unebenheiten zu schlucken und die Linie auch bei wechselnden Bedingungen zu halten. Wer häufig auf schlechten Straßen, Schotter-Abschnitten oder im gemischten Alltag unterwegs ist, wird die GS-typische Gelassenheit zu schätzen wissen.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber der Fokus ist unterschiedlich. Die Kawasaki wirkt in sportlichen Situationen oft „griffiger“ im Gefühl, was das Vertrauen beim dynamischen Fahren stärkt. Die BMW punktet eher mit Stabilität und kontrollierbarer Verzögerung, besonders dann, wenn die Bedingungen nicht ideal sind. In der Praxis heißt das: Für sportliche Landstraßenfahrten ist die Kawasaki häufig die emotionalere Wahl, während die BMW bei wechselnden Untergründen und längeren Touren mit Ruhe und Konstanz überzeugt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht auf Dauer müde“ ausmachen kann. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bietet eine sportlichere Sitzposition, die das aktive Fahren unterstützt. Dadurch fühlt sich das Motorrad in Kurven lebendig an, und die Kontrolle über das Vorderrad wirkt direkter. Für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, ist das ein Plus.
Die BMW R 1200 GS K25 setzt auf eine aufrechtere Haltung, die auf langen Strecken oft als entspannter empfunden wird. Die Sitzposition unterstützt eine gute Übersicht und macht es leichter, auch bei längeren Fahrten die Haltung zu variieren. Wer viel unterwegs ist, häufig Pausen einlegt oder mit Gepäck fährt, profitiert von dieser „Reise-Komfort“-Logik.
Ausstattung und Elektronik: Komfort im Alltag
Bei der Ausstattung zeigt sich, wie unterschiedlich die Zielgruppen gedacht sind. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bringt mit der SE-Ausrichtung typischerweise mehr Komfort- und Ausstattungsdetails mit, die den Alltag angenehmer machen. Das betrifft vor allem den Bereich, in dem Elektronik und Komfortfunktionen das Fahren vereinfachen: weniger Stress im Verkehr, mehr Sicherheit bei wechselnden Bedingungen und ein insgesamt runderes Gefühl im Alltag.
Die BMW R 1200 GS K25 ist ebenfalls stark in Sachen Elektronik und Fahrassistenz, aber sie ist oft auf „Langstrecke und Vielseitigkeit“ ausgelegt. Gerade wenn es um Fahrmodi, Regelungssysteme und die Art geht, wie das Motorrad mit unterschiedlichen Situationen umgeht, spielt die GS ihre Erfahrung aus. Für Fahrer, die gern „einfach fahren“ und sich auf das Motorrad verlassen möchten, ist das ein klarer Vorteil.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Windschutz, Ergonomie bei verschiedenen Geschwindigkeiten und die Frage, wie entspannt sich das Motorrad bei Verkehr und Autobahnfahrten bewegt. Die Kawasaki kann hier durch ihre Touring-Orientierung überzeugen, während die BMW durch ihre Reiseenduro-Bauweise und die typische GS-Übersicht häufig besonders auf Langstrecken punktet. Wer viel Autobahn fährt, wird die Unterschiede vor allem im Komfortgefühl merken; wer gemischte Strecken fährt, merkt die Vorteile der GS-typischen Vielseitigkeit.
Tourentauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Langstreckenkomfort
Tourentauglichkeit ist bei beiden Modellen ein Thema, aber die Schwerpunkte sind verschieden. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist als Sporttourer gedacht: Sie soll lange Strecken angenehm machen, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren. Das zeigt sich in der Art, wie sie sich bei konstantem Tempo fährt und wie gut sie sich für zügige Tagesetappen eignet. Wer gern mit Stil fährt und dabei nicht auf Komfort verzichten möchte, findet hier eine stimmige Basis.
Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen prädestiniert für Reisen mit Gepäck und für Fahrten, bei denen der Untergrund nicht immer planbar ist. Die GS-typische Sitzposition, die Stabilität im Fahrverhalten und die Vielseitigkeit machen sie besonders geeignet, wenn die Route flexibel bleibt. Gerade für Fahrer, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern unterwegs auch abseits der perfekten Straße Spaß haben, ist die BMW oft die passendere Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Stärken
- Sportliches Fahrgefühl: dynamisch, direkt und kurvenorientiert.
- Touring-Ansatz: Komfort ist vorhanden, ohne den Charakter zu verlieren.
- SE-Ausstattung: zusätzliche Komfort- und Ausstattungsdetails, die den Alltag runder machen.
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Schwächen
- Weniger „Reiseenduro-Vielseitigkeit“: Für sehr gemischte Untergründe ist die GS-Philosophie im Vorteil.
- Sportlicher Fokus: Wer maximal entspannt und „groß“ unterwegs sein möchte, könnte die BMW als komfortabler empfinden.
BMW R 1200 GS K25 – Stärken
- Vielseitigkeit: stabil und souverän auf unterschiedlichen Straßenbedingungen.
- Reise-Komfort: Sitzposition und Fahrgefühl sind auf lange Strecken ausgelegt.
- Elektronik für Alltag und Tour: unterstützt das Fahren in vielen Situationen.
BMW R 1200 GS K25 – Schwächen
- Sportlichkeit nicht im Fokus: Für sehr sportliche Kurvenfahrten wirkt die Kawasaki oft „näher am Limit“.
- Gewicht/Charakter: Wer häufig enge Passagen oder sehr dynamisches Rangieren bevorzugt, spürt den Reiseenduro-Ansatz stärker.
Kaufberatung: Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Wenn die Priorität auf zügigem Fahren, sportlichem Kurvengefühl und einem Motorrad liegt, das sich wie ein Sporttourer anfühlt, ist die Kawasaki Ninja 1100 SX SE die naheliegende Wahl. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern aktiv unterwegs sind, Tagesetappen genießen und dabei trotzdem Komfort für längere Strecken mitnehmen möchten.
Wenn hingegen Reisen, Flexibilität und Gelassenheit im Vordergrund stehen – inklusive wechselnder Straßenqualität, Gepäck und dem Wunsch nach entspannter Langstrecke – dann ist die BMW R 1200 GS K25 häufig die bessere Entscheidung. Sie ist ideal für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das in vielen Situationen souverän bleibt und sich als „Allround-Reisegerät“ versteht.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die richtige Wahl, wenn sportliches Fahrgefühl und dynamische Kurvenperformance im Alltag wichtiger sind als maximale Reiseenduro-Vielseitigkeit. Sie überzeugt mit einem aktiven Charakter, Touring-Komfort und einer Ausstattung, die das Fahren im Alltag spürbar angenehmer macht. Wer gern zügig unterwegs ist und dabei nicht auf Langstrecken-Genuss verzichten möchte, findet in der Kawasaki eine stimmige Kombination.
Die BMW R 1200 GS K25 spielt ihre Stärken aus, wenn Vielseitigkeit, Stabilität und entspannter Langstreckenkomfort Priorität haben. Die Reiseenduro-Philosophie sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt und mit einer aufrechten, komfortorientierten Sitzposition lange Fahrten leichter macht. Wer häufig tourt, flexibel plant und ein Motorrad für unterschiedliche Untergründe sucht, liegt mit der GS meist richtig.