| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.075 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Butterweiches Zusammenspiel von Getriebe, Kupplung & Motor
- Samtiger Reihenvierer mit viel Charakter
- Unbezahlbares Knistern eines luftgekühlten Japaners
- gutmütiges Fahrverhalten, gute Bremsen
- Kein Plastik!
- Ist sie nicht wunderschön?!
- geringere Leistung als das Datenblatt vermuten lässt
- beim Blinken erwischt man oft die Hupe
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 255 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.140 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit - so schön können Motorräder sein
Die Honda CB 1100 EX ist ein echter Leckerbissen für Fans klassischer Motorräder. Sie sieht nicht nur schön aus, sie fährt auch schön! Der samtige Motor und das weiche Getriebe machen jeden Schaltvorgang zu einem Erlebnis. Plastikteile sucht man an diesem Motorrad vergebens, hier ist noch alles aus Metall und Blech. Ein wunderbares Bike!Die Testmaschine aus 04/2016 wurde uns von Motorrad-Tober aus Neuhaus (Oste) bei Cuxhaven zur Verfügung gestellt. Dort steht sie für 8.950 Euro in einem Top-Zustand. Sie hatte zwei Vorbesitzer und nur 12.000 km auf der Uhr. Die 12.000er Inspektion wurde bereits durchgeführt und Käufer bekommen frischen TÜV dazu. Man bekommt hier einen neuwertigen Klassiker, der garantiert noch viele Jahre vor sich hin schnurren wird - ist ja schließlich eine Honda!
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Honda CB 1100 EX – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für moderne Sportlichkeit und eine klare Ausrichtung Richtung dynamisches Fahren – mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu bleiben. Die Honda CB 1100 EX dagegen setzt auf klassischen Charakter, eine entspannte Sitzposition und das Gefühl, das viele an Retro-Motorrädern lieben: mechanisch, stimmig und mit einer eigenen Ruhe im Fahrgefühl. Genau hier beginnt der Vergleich: nicht nur bei der Technik, sondern vor allem bei dem, was sich beim Fahren wirklich unterscheidet.
Grundidee und Charakter: Sporttourer vs. Retro-Feeling
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist vom Gesamtkonzept her ein Motorrad, das Tempo und Kontrolle zusammenbringt. Der Fokus liegt auf einem sportlichen Auftritt, ohne den Komfort für den Alltag zu vernachlässigen. Die Honda CB 1100 EX wirkt dagegen wie ein bewusstes Gegenmodell: weniger „Show“, mehr Stil. Das Motorrad vermittelt ein klassisches Fahrgefühl, bei dem man nicht ständig das Gefühl hat, „auf Leistung“ zu fahren, sondern eher auf Rhythmus.
Beide Motorräder können viel – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Wer häufig zügig unterwegs ist und dabei auch auf längeren Strecken eine gewisse Dynamik erwartet, findet in der Kawasaki oft die passendere Basis. Wer hingegen Wert auf eine stimmige Optik, ein entspanntes Tempo und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Klassiker anfühlt, wird mit der Honda stärker abgeholt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE spielt ihre Stärken typischerweise dann aus, wenn es um zügiges Beschleunigen und ein gleichmäßiges Vorankommen bei höherem Tempo geht. Das Fahrgefühl wirkt dabei „direkter“: Gasannahme und Schub passen oft gut zusammen, sodass man Kurven und Überholmanöver mit einem sicheren Gefühl angehen kann.
Die Honda CB 1100 EX setzt dagegen mehr auf den klassischen Verlauf: Leistung und Drehmoment werden so vermittelt, dass das Motorrad auch bei moderater Fahrweise souverän wirkt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen nicht jede Situation nach maximaler Dynamik verlangt. In der Praxis bedeutet das: Die Honda kann entspannt mithalten, während die Kawasaki eher dann glänzt, wenn es sportlicher werden soll.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärken liegen im dynamischen Vortrieb und in der Art, wie sich Tempo aufbauen lässt. Schwächen zeigen sich eher dort, wo man bewusst „entspannt“ fahren möchte und das Motorrad dadurch weniger wie ein klassischer Begleiter wirkt.
- Honda CB 1100 EX: Stärken liegen im ruhigen, stimmigen Fahrgefühl und im Charakter, der auch bei gemütlicher Fahrt Spaß macht. Schwächen können auftreten, wenn konsequent sportliche Ansprüche im Vordergrund stehen und man häufig sehr zügig unterwegs ist.
Fahrwerk, Bremsen und Handling: Kontrolle in jeder Situation
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist darauf ausgelegt, das Motorrad bei sportlicher Gangart stabil und berechenbar zu halten. Das Fahrwerk wirkt dabei wie ein Werkzeug: Es unterstützt beim zügigen Einlenken und bleibt auch bei wechselnden Fahrbahnverhältnissen eher „ruhig“. Gerade auf Landstraßen oder bei ambitionierter Fahrweise ist das ein Vorteil, weil man sich auf Linie und Rückmeldung verlassen kann.
Die Honda CB 1100 EX fährt sich dagegen oft leichter im „Klassik-Modus“. Das Handling ist angenehm, aber eher auf flüssiges Gleiten und souveränes Cruisen ausgelegt. In engen Kurven kann die Honda durchaus Spaß machen, doch die Art, wie sie sich anfühlt, ist weniger auf sportliche Attacke getrimmt. Dafür punktet sie häufig mit einem harmonischen Zusammenspiel aus Sitzgefühl und Fahrstabilität.
Bremsen und Sicherheit
Beide Motorräder bieten eine solide Basis für sicheres Fahren. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Kawasaki wirkt tendenziell „sportlicher“ in der Dosierbarkeit, während die Honda eher auf kontrollierte, gleichmäßige Verzögerung setzt. Wer häufig zügig unterwegs ist, profitiert oft von der sportlicheren Ansprechlogik. Wer dagegen entspannt fährt, erlebt die Honda meist als angenehm berechenbar und nicht zu „nervös“.
Ausstattung und Elektronik: Moderne Helfer vs. klassischer Fokus
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bringt typischerweise mehr moderne Assistenz- und Komfortelemente mit. Das zeigt sich vor allem darin, wie das Motorrad mit wechselnden Bedingungen umgeht: Anfahren, Beschleunigen, Stabilität und Fahrmodi (sofern vorhanden) sorgen dafür, dass sich das Motorrad an unterschiedliche Situationen anpassen kann. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselndem Wetter ist das ein spürbarer Vorteil.
Die Honda CB 1100 EX setzt stärker auf das klassische Motorradgefühl. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ kann – aber der Schwerpunkt liegt eher auf dem, was man direkt spürt: Motorcharakter, Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Gas und Lenkimpulse reagiert. Wer Elektronik als „Werkzeug“ nutzt, findet bei der Kawasaki mehr Komfort- und Einstellmöglichkeiten. Wer lieber weniger Technikballast möchte und das Motorrad als mechanisches Erlebnis betrachtet, wird mit der Honda oft zufriedener.
Reisetauglichkeit: Langstrecke und Alltag im Vergleich
Beide Motorräder können für längere Touren genutzt werden, aber mit unterschiedlichem Ansatz. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das für Strecke gemacht ist: Der Komfort und die Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten sind oft die Punkte, die auf Touren überzeugen. Außerdem spielt die Ausstattung eine Rolle, weil sie den Alltag erleichtert – etwa durch bessere Unterstützung im Fahrbetrieb.
Die Honda CB 1100 EX ist ebenfalls tourentauglich, aber eher im „Genuss“-Modus. Die Sitzposition und das Fahrgefühl laden dazu ein, Strecken nicht nur schnell, sondern auch bewusst zu erleben. Wer lange Autobahnabschnitte mit maximalem Tempo plant, wird bei der Kawasaki tendenziell mehr Reserven und „Tourenkomfort“ spüren. Wer dagegen Landstraßen, Pausen und eine entspannte Gangart bevorzugt, findet in der Honda oft die stimmigere Wahl.
Stärken und Schwächen auf Tour
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärken bei zügigem Fahren, Stabilität und moderner Unterstützung. Schwächen eher bei dem Wunsch nach maximalem Retro-Feeling.
- Honda CB 1100 EX: Stärken bei Genussfahrten, klassischem Charakter und harmonischem Fahrgefühl. Schwächen eher bei sehr sportlichen Ansprüchen und häufigem „schnell um die Ecke“.
Für wen passt welches Motorrad?
Der wichtigste Unterschied zwischen der Kawasaki Ninja 1100 SX SE und der Honda CB 1100 EX liegt weniger in „besser“ oder „schlechter“, sondern in der Art, wie man Motorradfahren erleben möchte.
Empfehlung Kawasaki Ninja 1100 SX SE
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sportlich wirkt, dynamisch beschleunigt und auch bei längeren Strecken eine souveräne Figur macht. Wer häufig zügig unterwegs ist, Wert auf moderne Unterstützung legt und ein Motorrad möchte, das sich schnell an unterschiedliche Fahrbedingungen anpasst, trifft mit der Kawasaki meist die richtige Wahl.
Empfehlung Honda CB 1100 EX
Die Honda CB 1100 EX passt besonders gut zu Menschen, die das Motorradfahren als Erlebnis mit Stil sehen. Wer gerne entspannt fährt, das klassische Gefühl mag und ein Bike sucht, das auf Landstraßen und in der Stadt mit Charme überzeugt, wird mit der Honda oft glücklicher. Auch für Fahrer, die weniger „Sportmodus“ und mehr „Motorrad-Atmosphäre“ möchten, ist die CB 1100 EX eine starke Option.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, moderne Unterstützung und ein souveränes Gefühl bei zügiger Fahrweise im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Strecke und Tempo gern mitnimmt und dabei kontrolliert bleibt. Die Honda CB 1100 EX ist dagegen ideal für alle, die den klassischen Charakter lieben: ein harmonisches Fahrgefühl, entspanntes Cruisen und ein Motorrad, das sich weniger wie ein „Werkzeug für Geschwindigkeit“, sondern mehr wie ein stimmiger Begleiter anfühlt. Wer häufig ambitioniert fährt und dabei Komfort sowie Elektronik-Helfer schätzt, landet eher bei der Kawasaki. Wer dagegen Genussfahrten, Stil und ein ruhiges, mechanisches Erlebnis sucht, trifft mit der Honda die passendere Entscheidung.