UVP 16.645 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 11.039 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
Der neue Sport-Tourer mit neuem Motor.
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Test des komfortablen Alltags-Sportlers CBR650R von Honda
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Pro und Kontra

Pro:
  • Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
  • Souverände Straßenlage
  • Bissige und gut dosierbare Bremsen
  • aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
  • viele Ausstattungsvarianten
  • SE mit guter Serienausstattung
Kontra:
  • Hässlicher USB-C Anschluß
  • etwas schwer
Pro:
  • elastischer, drehfreudiger 4-Zylinder
  • cooler Sound
  • alltagsfreundliche Sitzposition
  • sehr zugängliche Maschine, auch für Nicht-Sportler geeignet
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
  • bringt voll Laune!
Kontra:
  • keine Fahrmodi
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis (208€)
  • Display etwas in die Tage gekommen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht234kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.190mm
Gewicht208kg
Radstand1.450mm
Länge2.120mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartVierzylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum649ccm
Hub46mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite339km
Leistung95 PS bei 12.000 U/Min
Drehmoment63 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.197km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite314km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartStahlrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenDoppelschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.
 
Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.045 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.000€
  • Baujahre: 2011 - heute
  • Farben: grün-schwarz, grau-rot

Fazit - was bleibt hängen

Vor allem bleibt hängen, dass die CBR ein alltagstaugliches Bike ist, was den Fahrspaß aber nicht im Geringsten mindert - im Gegenteil: Gerade weil die CBR so umgänglich ist, macht es einen Heidenspaß, mit ihr durch die Gegend zu sportlern. Davon einmal abgesehen finden wir sie außerdem richtig schön, wie fast alle Sportler. Jetzt verstehen wir auch, warum unsere YouTube-Nutzer uns seit Jahren in den Ohren liegen, wir mögen doch endlich mal die Honda CBR 650 R testen. Check, ham' wir gemacht, hat sich tatsächlich gelohnt, danke für den Tipp.
 
Das Testbike wurde uns übrigens zur Verfügung gestellt von motofun, einem großen Honda-Händler aus Kaltenkirchen in der Nähe von Hamburg. Dort steht die CBR als Vorführer in schwarz und wartet auf Probefahrer. Nur zu, Nico und sein Team freuen sich auf Euren Besuch!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.500€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2019
  • Farben: rot, schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Honda CBR 650 R – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein sportlicher Allrounder mit klarer Touren-Ader, während die Honda CBR 650 R ihren Fokus deutlich auf agiles Fahren, Alltagstauglichkeit und ein sportliches Gesamtpaket legt. Beide Modelle sind für viele Fahrer interessant – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.

Im folgenden Vergleich stehen die wichtigsten Punkte im Vordergrund: Wie unterscheiden sich Motor und Antrieb im Charakter, wie wirkt das Fahrwerk im Alltag, und wo zeigen sich Unterschiede bei Bremsen, Ergonomie und Ausstattung? Dabei werden die genannten Werte der beiden Modelle zueinander in Beziehung gesetzt, um ein klares Bild zu bekommen.

Motor & Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen

Leistung und Drehmoment im Vergleich

Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE setzt auf mehr Hubraum und damit auf einen deutlich kräftigeren Grundton. Im Vergleich zu der Honda CBR 650 R fällt auf, dass die Kawasaki bei den Leistungs- und Drehmomentwerten klar die Oberhand hat. Das merkt man vor allem dann, wenn es zügig werden soll: Beschleunigung aus mittleren Drehzahlen fühlt sich bei der Kawasaki souveräner an, und auch längere Schubphasen wirken weniger „angestrengt“.

Die Honda CBR 650 R ist dagegen spürbar stärker auf ein sportlich-präzises Ansprechverhalten ausgelegt. Die Werte liegen niedriger als bei der Kawasaki, aber das ist nicht automatisch ein Nachteil. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen kann die Honda dadurch leichter wirken: Der Motor lässt sich oft direkter „mitnehmen“, und das Fahrgefühl bleibt lebendig. Wer gern dynamisch fährt, ohne ständig am Limit zu arbeiten, findet hier eine stimmige Balance.

Getriebe und Antriebspraxis

Beide Motorräder sind so abgestimmt, dass sie im Alltag funktionieren. Dennoch zeigt sich im Vergleich: Die Kawasaki wirkt wie das Motorrad, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Strecken entspannt bleibt. Die Honda hingegen spielt ihre Stärken eher in der Mischung aus Beschleunigung und Kontrolle aus – besonders dann, wenn häufig gewechselt, gebremst und wieder beschleunigt wird.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität

Geometrie und Fahrstabilität

Beim Fahrwerk und der Abstimmung unterscheiden sich die Konzepte. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist im Vergleich eher auf Stabilität und ruhiges Vorankommen ausgelegt. Das zeigt sich in den typischen Eigenschaften, die sich aus den Fahrwerksdaten und der Auslegung ergeben: Sie vermittelt bei zügiger Fahrt mehr „Ruhe“ und lässt sich auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollieren.

Die Honda CBR 650 R wirkt im Vergleich agiler. Die Werte und die daraus resultierende Abstimmung unterstützen ein sportliches Einlenken und ein schnelles Wechseln der Linie. Auf kurvigen Strecken ist das ein echter Vorteil, weil das Motorrad schnell auf Fahrbefehle reagiert und das Tempo dadurch oft leichter „mitwächst“.

Komfort und Alltag

Im Alltag kann Komfort entscheidend sein. Die Kawasaki spielt hier ihre Touren-Qualitäten aus: Durch die insgesamt souveränere Leistungsentfaltung und die eher auf längere Strecken ausgelegte Charakteristik wirkt sie häufig entspannter. Die Honda ist nicht unbequem, aber sie fühlt sich stärker nach „sportlich fahren“ an – was für viele Fahrer genau richtig ist, für andere aber weniger entspannend.

Bremsen: Vertrauen in der Verzögerung

Bei den Bremsen zeigen sich im Vergleich klare Unterschiede in der Zielrichtung. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE profitiert von den größeren bzw. stärker ausgelegten Bremswerten im Vergleich zur Honda CBR 650 R. Das bedeutet in der Praxis: Bei zügiger Fahrt und wiederholten Bremsmanövern fühlt sich die Kawasaki oft berechenbarer an, besonders wenn aus höheren Geschwindigkeiten verzögert werden muss.

Die Honda CBR 650 R bremst ebenfalls überzeugend, aber sie wirkt eher auf sportliche Alltagsdynamik zugeschnitten. Wer überwiegend Landstraße fährt und nicht ständig aus sehr hohen Tempi verzögern muss, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Im Vergleich zur Kawasaki ist die Honda tendenziell „leichter“ im Gefühl – was das Handling unterstützt, aber bei maximaler Belastung weniger Reserven vermittelt.

Ergonomie & Sitzposition: Für welche Körper passt es?

Ergonomie ist bei beiden Modellen ein wichtiger Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man gern fährt. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt im Vergleich etwas alltagstauglicher für längere Touren: Die Sitzposition und die Gesamthaltung sind so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann.

Die Honda CBR 650 R ist sportlicher positioniert. Das ist einer der Gründe, warum sie sich so lebendig anfühlt. Im Vergleich zur Kawasaki kann das auf längeren Strecken stärker ins „Sportmodus“-Gefühl kippen. Wer gern dynamisch fährt und kurze bis mittlere Strecken bevorzugt, wird die Honda oft als besonders passend empfinden.

Ausstattung & Alltagshilfen

Technik und Komfort

Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Modelle vor allem in der Art, wie sie den Alltag erleichtern. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt im Vergleich stärker auf Komfort und moderne Features ausgelegt. Das zeigt sich in den genannten Ausstattungsdetails, die vor allem auf längere Fahrten und entspannteres Handling abzielen.

Die Honda CBR 650 R setzt dagegen auf ein sportliches, klares Konzept. Im Vergleich zur Kawasaki ist die Ausstattung eher auf das Wesentliche fokussiert. Das kann ein Vorteil sein, weil das Motorrad dadurch „direkt“ bleibt und nicht zu sehr von Komfortfunktionen ablenkt.

Windschutz und Streckentauglichkeit

Gerade bei höheren Geschwindigkeiten wird Windschutz spürbar. Die Kawasaki bietet hier im Vergleich tendenziell mehr Reserven, was sie für Autobahn- und Landstraßenfahrten attraktiver macht. Die Honda kann das ebenfalls gut, wirkt aber stärker auf sportliche Fahrt ausgelegt, bei der man den Fokus mehr auf Handling und Linie legt.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärken

  • Mehr Reserven bei Leistung und Drehmoment – besonders spürbar bei zügigem Fahren und Überholvorgängen.
  • Stabileres Fahrgefühl im Vergleich zur Honda, ideal für längere Strecken.
  • Bremsen mit mehr Durchzug bei wiederholter Belastung.
  • Tourenorientierte Gesamtwirkung durch die Auslegung von Ergonomie und Ausstattung.

Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Schwächen

  • Wer vor allem maximale Agilität in engen Kurven sucht, kann die Kawasaki im Vergleich als weniger „leichtfüßig“ empfinden.
  • Der stärkere Antrieb verführt manchmal dazu, schneller zu fahren – wer bewusst moderat unterwegs sein will, muss das Tempo aktiv im Blick behalten.

Honda CBR 650 R: Stärken

  • Agiles Handling – im Vergleich wirkt die Honda schneller in der Linie.
  • Sportliches Ansprechverhalten und ein lebendiges Fahrgefühl.
  • Sehr stimmig für Stadt und Landstraße, weil das Motorrad leicht zu bewegen bleibt.
  • Klare, sportliche Ausrichtung ohne unnötige Ablenkung.

Honda CBR 650 R: Schwächen

  • Weniger Leistungs- und Drehmomentreserven im Vergleich zur Kawasaki – bei sehr hohen Tempi oder langen Autobahnpassagen ist die Kawasaki im Vorteil.
  • Sportlichere Ergonomie kann auf sehr langen Strecken stärker fordern.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie bedienen unterschiedliche Fahrprofile. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders dann die bessere Wahl, wenn häufig zügig gefahren wird, längere Strecken anstehen oder wenn man gern Reserven hat, ohne ständig am Gas „arbeiten“ zu müssen. Die Kombination aus kräftigerem Antrieb, souveränerem Fahrgefühl und den im Vergleich stärkeren Bremswerten macht sie zur guten Option für Tourenfahrer und alle, die sportlich unterwegs sind, aber dabei gern entspannt bleiben.

Die Honda CBR 650 R passt dagegen hervorragend zu Fahrern, die vor allem Stadt, Landstraße und kurvige Strecken bevorzugen. Im Vergleich zur Kawasaki wirkt sie leichter im Handling und bietet ein sehr direktes, sportliches Fahrgefühl. Wer gern präzise fährt, schnell in die Kurve kommt und das Motorrad wie ein Werkzeug für dynamische Linien nutzt, wird mit der Honda sehr glücklich.

Fazit:

Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist im Vergleich die stärkere Wahl für alle, die mehr Leistung und Drehmoment spüren möchten, längere Strecken bevorzugen und bei Bremsen sowie Fahrstabilität gern Reserven haben. Sie wirkt wie ein sportlicher Tourer, der auch bei höherem Tempo souverän bleibt. Die Honda CBR 650 R punktet dagegen mit agilerem Handling, einem sehr lebendigen Fahrgefühl und einer sportlichen Auslegung, die besonders auf Stadt- und Landstraßenfahrten überzeugt. Wer dynamisch fährt, häufig kurvt und ein leicht zu kontrollierendes Motorrad sucht, findet in der Honda den passenden Charakter. Kurz gesagt: Kawasaki für mehr Durchzug und Streckenkomfort, Honda für präzises, agiles Sportfahren im Alltag.

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