| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.459 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Souveräner Motor
- brummeliger Sound
- sehr zugängliche Maschine, auch für Anfänger geeignet
- niedrige Sitzpostion, passt auch für kleinere Leute
- sehr lässiges Fahrgefühl
- Bremsen vorne könnten stärker sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 88 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Telegabel | |
| Federung hinten | Stereo-Federbein | |
| Reifen vorne | 130/70B18 M/C | |
| Reifen hinten | 180/65B16 M/C | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit
Insgesamt ist die Rebel 1100 SE 2025 ein empfehlenswerter Cruiser für alle, die moderne Technik, Zuverlässigkeit und ein stilvolles, reduziertes Design schätzen – ohne den massigen Charakter klassischer Cruiser in Kauf nehmen zu müssen. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis aus Leistung, Komfort und Ausstattung und überzeugt mit hochwertigen Materialien und durchdachten Details. Preislich bewegt sich die Rebel SE im fairen Rahmen, sodass sie eine interessante Alternative zu etablierten Wettbewerbern darstellt. Wer Wert auf Individualität, Fahrspaß und Alltagstauglichkeit legt, findet in der Rebel SE einen zuverlässigen Begleiter – sowohl für die Stadt als auch für längere Touren.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Rebel zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Honda CMX 1100 Rebel – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für einen sportlich orientierten Allrounder mit Fokus auf Dynamik und souveränem Reisegefühl. Die Honda CMX 1100 Rebel dagegen spielt die Stärken eines modernen Cruiser/Neo-Retro-Konzepts aus: entspannter, tiefer Einstieg, ein charaktervoller Auftritt und ein Fahrstil, der eher nach „genießen“ als nach „durchziehen“ klingt. Im folgenden Vergleich werden die wesentlichen Punkte gegenübergestellt – ohne Zahlen-Fetisch, aber mit klarer Einordnung, wo die Stärken liegen und wo man Kompromisse erwarten kann.
Grundcharakter: Sportlich-agil vs. entspannt-cruisend
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist vom Grundgefühl her näher an einem sportlichen Straßenmotorrad. Das merkt man an der Auslegung: Sie wirkt darauf getrimmt, zügig zu reagieren, Kurven willig anzunehmen und auch längere Strecken mit Ruhe zu absolvieren. Die „SX“-Idee zielt dabei auf Alltagstauglichkeit plus Tourenkomfort.
Die Honda CMX 1100 Rebel setzt dagegen auf einen anderen Rhythmus. Der Einstieg ist spürbar entspannter, die Sitzhaltung wirkt natürlicher für gemütliches Fahren. Statt maximaler Spitzenagilität steht eher die gleichmäßige, souveräne Gangart im Vordergrund. Wer gerne mit Gefühl unterwegs ist und das Motorrad als Begleiter für Stadt, Landstraße und entspannte Touren sieht, wird hier schnell warm.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Bei der Kawasaki ist die Sitzposition tendenziell sportlicher. Das bedeutet: Man sitzt so, dass man das Vorderrad und die Linie im Blick hat und das Motorrad aktiv führen kann. Für längere Fahrten kann das sehr angenehm sein, wenn man die eigene Haltung anpasst und Pausen einplant. Wer eher „aufrecht“ fahren möchte, wird die sportliche Komponente eher als bewusstes Stilmittel wahrnehmen.
Die Honda Rebel bietet eine deutlich cruiser-typische Sitzhaltung. Das wirkt besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn man einfach weniger „Sportknie“ möchte. Auch für kleinere Fahrer kann das Konzept Vorteile haben, weil die Maschine insgesamt zugänglicher wirkt. Gleichzeitig gilt: Wer sehr sportlich in die Kurve gehen will, muss sich stärker auf die eigene Fahrtechnik verlassen, statt auf eine von Haus aus sehr sportliche Geometrie.
Motor- und Fahrgefühl: Reaktion vs. Gelassenheit
Beide Modelle sind für kräftige Fahrleistungen ausgelegt, aber sie liefern das Gefühl auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das man „öffnet“ und dann dynamisch begleitet. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung in Vortrieb umsetzt, unterstützen zügiges Fahren. In Alltagssituationen ist das praktisch: Überholen, Beschleunigen aus dem Stand und das schnelle Aufbauen von Tempo funktionieren unkompliziert.
Die Honda CMX 1100 Rebel spielt eher die Karte „Drehmoment und Charakter“. Das Motorrad fühlt sich häufig dann besonders stimmig an, wenn man nicht ständig am Gas arbeitet, sondern den Motor in einem angenehmen Bereich laufen lässt. Für entspanntes Cruisen und gleichmäßige Landstraßenfahrten ist das ein echter Vorteil. Wer dagegen sehr häufig im oberen Drehzahlbereich arbeitet, wird die Kawasaki als klarer „Werkzeugkasten“ für sportliche Einsätze empfinden.
Fahrwerk und Handling: Kurvenarbeit vs. souveräne Linie
Die Kawasaki ist darauf ausgelegt, Kurven aktiv zu unterstützen. Das Handling wirkt präzise, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man die Linie sauber aufbauen kann. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich die Stärke: Man kann das Tempo steigern, ohne dass das Motorrad „aus dem Konzept“ gerät. Für Fahrer, die gerne mit Gefühl arbeiten und das Motorrad aktiv bewegen, ist das ein Pluspunkt.
Die Honda setzt mehr auf Stabilität und ruhige Kontrolle. Das Handling ist nicht „schlecht“, aber es folgt einem anderen Ziel: entspannte Beherrschbarkeit statt maximaler Sportlichkeit. In flotten Kurven kann die Rebel sehr gut mithalten, solange man den Charakter respektiert und nicht versucht, sie wie eine Sportmaschine zu fahren. Wer die Fahrweise anpasst, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket.
Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit im Alltag
Bei beiden Motorrädern steht die Sicherheit im Vordergrund, aber die Art der Rückmeldung unterscheidet sich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt in Brems- und Stabilitätsfragen wie ein Motorrad, das auch bei zügiger Gangart Vertrauen aufbaut. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig Landstraße fährt oder bei wechselnden Bedingungen schnell reagieren muss.
Die Honda CMX 1100 Rebel bietet ebenfalls solide Bremsperformance und ein gutmütiges Fahrverhalten. Der Unterschied liegt eher im „Wie“: Die Rebel fühlt sich häufig dann besonders sicher an, wenn man vorausschauend fährt und die Maschine im passenden Tempo bewegt. Für den Alltag ist das sehr angenehm, weil das Motorrad nicht unnötig „fordert“.
Ausstattung und Alltag: Tourenkomfort vs. Cruiser-Feeling
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist als SE-Version typischerweise stärker auf Komfort und Nutzbarkeit im Alltag ausgelegt. Dazu passt das Gesamtpaket aus Fahrkomfort, sinnvoller Ergonomie und einer Ausrichtung, die auch längere Strecken leichter macht. Wer regelmäßig pendelt, Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das „immer funktioniert“, findet hier eine klare Stärke.
Die Honda CMX 1100 Rebel punktet mit ihrem Stil und dem Gefühl, das sie beim Fahren vermittelt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Menschen, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Fahrt selbst genießen. Gerade im urbanen Umfeld und auf entspannten Landstraßen ist das Konzept stark. Wer dagegen viel „Highway“ fährt und dabei maximalen Windschutz oder sportliche Tourenfeatures erwartet, könnte bei der Rebel eher nachrüsten oder Kompromisse akzeptieren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Ninja 1100 SX SE
- Dynamischer Charakter: unterstützt zügiges Fahren und aktives Kurvenhandling.
- Allround-Tourenidee: wirkt als Motorrad für Alltag plus längere Strecken.
- Präzises Fahrgefühl: vermittelt Kontrolle, wenn das Tempo steigt.
Schwächen bzw. mögliche Kompromisse bei der Kawasaki
- Sportlichere Sitzhaltung: für sehr aufrechte Fahrer weniger „sofort bequem“.
- Stil-Fokus: wer primär Cruiser-Feeling sucht, könnte sich weniger angesprochen fühlen.
Stärken der Honda CMX 1100 Rebel
- Entspanntes Fahrkonzept: ideal für gemütliche Touren und Stadtfahrten.
- Charaktervoller Rhythmus: macht das Fahren weniger „sportlich getaktet“.
- Gute Zugänglichkeit: die Sitzhaltung wirkt insgesamt unkomplizierter.
Schwächen bzw. mögliche Kompromisse bei der Honda
- Sportliche Ambitionen: für sehr sportliche Fahrstile braucht es Anpassung.
- Tourenanspruch: wer maximalen Komfort für lange Autobahnabschnitte erwartet, muss genauer hinschauen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrgefühl besser zum eigenen Alltag passt. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sportlich genug ist, um auch mal zügig zu fahren, und gleichzeitig komfortabel bleibt, wenn der Tag länger wird. Sie eignet sich damit hervorragend für Menschen, die regelmäßig zwischen Pendeln, Landstraße und Touren wechseln.
Die Honda CMX 1100 Rebel ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad wollen, das sich sofort nach „Genuss“ anfühlt. Wer gerne entspannt unterwegs ist, Wert auf eine cruiser-typische Sitzhaltung legt und das Motorrad als stilvollen Begleiter für Stadt und Landstraße sieht, wird hier sehr zufrieden sein. Auch für Fahrer, die weniger auf maximale Sportlichkeit setzen, aber trotzdem eine kräftige, moderne Maschine möchten, ist die Rebel eine stimmige Option.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sportlich reagiert, Kurven aktiv unterstützt und als Allrounder für Alltag und Touren überzeugt. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Tempo, Dynamik und präzises Handling wichtiger sind als eine besonders aufrechte Cruiser-Sitzhaltung. Die Honda CMX 1100 Rebel gewinnt dagegen dort, wo entspanntes Fahren, ein charaktervoller Cruiser-Look und eine unkomplizierte Ergonomie im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Stadtfahrten, gemütlichen Landstraßenrunden und Fahrern, die das Motorrad vor allem genießen möchten. Wer also eher „dynamisch fahren“ will, greift zur Kawasaki; wer eher „entspannt cruisen“ möchte, findet in der Rebel die passendere Basis. Beide sind starke Motorräder – die bessere Entscheidung ergibt sich aus dem eigenen Fahrstil.