| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.795 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit - was bleibt hängen
Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.
Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.
Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Kawasaki Versys 1000 S – Vergleich für Touren, Alltag und lange Strecken
Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Kawasaki aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Beim Vergleich zwischen der Kawasaki Ninja 1100 SX SE und der Kawasaki Versys 1000 S steht vor allem die Frage im Raum, wie sich Sportlichkeit und Reiseorientierung im Alltag anfühlen. Beide Modelle sind für ambitionierte Fahrer gedacht, die nicht nur kurze Runden drehen, sondern auch längere Touren planen. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Philosophie: Die Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein sportlicher Tourer, die Versys 1000 S eher wie ein vielseitiger Reise-Allrounder mit leichtem Abenteuer-Vibe.
Grundidee: Sporttourer vs. Reise-Allrounder
Die Ninja 1100 SX SE zielt klar auf dynamisches Fahren mit hohem Komfortanspruch. Die Silhouette und die Auslegung sprechen dafür, dass man zügig unterwegs sein möchte, ohne auf Schutz vor Wind und eine entspannte Sitzhaltung zu verzichten. Die Versys 1000 S dagegen ist stärker auf Flexibilität ausgelegt: Sie wirkt wie das Motorrad, das man für Touren genauso nimmt wie für Strecken, auf denen der Untergrund nicht perfekt ist. Das zeigt sich typischerweise in der Fahrwerksanmutung, der Sitzposition und dem Gesamteindruck, wie das Motorrad mit wechselnden Situationen umgeht.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet
Beide Motorräder nutzen einen Vierzylinder-Ansatz, aber der Charakter kann sich im Alltag deutlich unterscheiden. Im Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich: Die Ninja 1100 SX SE ist auf spürbare Dynamik ausgelegt, die sich besonders beim zügigen Beschleunigen und beim sportlichen Fahren bemerkbar macht. Die Versys 1000 S setzt dagegen stärker auf einen gleichmäßigen Vortrieb, der sich für lange Strecken und konstanten Fahrstil anbietet.
In der Praxis bedeutet das: Wer häufig in den höheren Drehzahlbereichen unterwegs ist oder gern schnell auf Tempo kommt, wird an der Ninja 1100 SX SE mehr „Biss“ im Fahrgefühl finden. Wer dagegen lieber entspannt rollt, häufig die Geschwindigkeit hält und das Motorrad als Reisegerät nutzt, profitiert von der Versys 1000 S, weil sie sich oft harmonisch und gutmütig anfühlt, wenn es nicht ständig um maximale Beschleunigung geht.
Getriebe und Fahrbarkeit
Beim Getriebe und der Abstimmung zeigt sich im Vergleich, wie die Hersteller die Kraft nutzbar machen. Die Ninja 1100 SX SE wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das sportliche Schaltmomente unterstützt: Schaltvorgänge passen gut zu einem dynamischen Fahrstil. Die Versys 1000 S ist häufig die bessere Wahl, wenn man viel mit gleichmäßiger Drehzahl fährt und das Motorrad auch bei wechselnder Belastung souverän bewegen möchte.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit
Beim Fahrwerk und der Abstimmung trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Ninja 1100 SX SE ist im Vergleich eher auf straffe Rückmeldung und sportliche Linienführung ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn Kurvenfahrten im Fokus stehen und man das Motorrad gern „arbeitet“: einlenken, stabilisieren, wieder herausbeschleunigen. Die Versys 1000 S hingegen vermittelt oft mehr Gelassenheit, vor allem wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Im direkten Vergleich der Fahrwerkswerte (z. B. Federweg und Abstimmungsphilosophie) wird klar, warum sich die Motorräder unterschiedlich anfühlen. Die Versys 1000 S wirkt häufig wie die Maschine, die Unebenheiten besser „wegsteckt“, während die Ninja 1100 SX SE eher die sportliche Linie belohnt. Das ist kein „besser“ oder „schlechter“, sondern eine Frage des Einsatzprofils.
Reifen und Auflagegefühl
Auch wenn Reifen nicht allein über Fahrgefühl entscheiden, beeinflussen sie doch stark, wie schnell Vertrauen entsteht. Die Ninja 1100 SX SE spielt ihre Stärken oft dort aus, wo Grip und Rückmeldung für zügiges Fahren wichtig sind. Die Versys 1000 S ist typischerweise die Wahl, wenn man auch mal längere Strecken fährt, bei denen die Bedingungen weniger planbar sind.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Bei Bremsen und Assistenzsystemen geht es um mehr als reine Leistungswerte. Im Vergleich der Bremsauslegung zeigt sich: Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, auch bei sportlicher Fahrweise stabil zu verzögern. Die Ninja 1100 SX SE wirkt dabei häufig wie das Motorrad, das beim sportlichen Anbremsen besonders direkt anspricht. Die Versys 1000 S punktet zusätzlich mit einem Sicherheitsgefühl, das gerade auf längeren Touren und bei wechselnden Bedingungen wichtig ist.
Die Unterschiede zeigen sich besonders im Zusammenspiel aus Bremsanlage und Elektronik: Wenn Traktionskontrolle, ABS und weitere Systeme fein abgestimmt sind, fühlt sich das Motorrad in kritischen Momenten berechenbarer an. Im Vergleich der Elektronik-Features wird deutlich, dass die Ninja 1100 SX SE stark auf sportliche Unterstützung setzt, während die Versys 1000 S die Assistenz eher als Reiseabsicherung interpretiert.
Elektronik und Fahrmodi: Sportliche Unterstützung vs. Reisekomfort
Beide Modelle bieten moderne Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das Fahrmodi und Assistenzsysteme so nutzt, dass dynamisches Fahren leichter fällt. Das kann sich in der Abstimmung von Gasannahme, Regelung und Ansprechverhalten bemerkbar machen. Die Versys 1000 S ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn man die Elektronik als „ruhigen Begleiter“ möchte: Sie unterstützt, ohne den Charakter zu überdecken.
Bedienung im Alltag
Gerade auf Touren zählt, wie schnell man Einstellungen findet und wie gut sich Informationen ablesen lassen. Im Vergleich der Bedienlogik und der Anzeigephilosophie wird klar: Die Ninja 1100 SX SE ist stärker auf sportliche Orientierung ausgelegt, während die Versys 1000 S den Fokus auf Übersicht und Tourentauglichkeit legt.
Sitzposition und Komfort: Für lange Tage unterschiedlich gut
Der größte Unterschied im Alltag liegt meist in der Sitzposition und im Komfort. Die Ninja 1100 SX SE bietet typischerweise eine sportlichere Haltung, die aber durch Tourenfeatures entschärft wird. Das bedeutet: Wer gern zügig fährt, bekommt eine passende Ergonomie, ohne dass man nach wenigen Stunden komplett „durch“ ist. Die Versys 1000 S ist dagegen häufig entspannter für lange Strecken, weil die Sitzposition und die Gesamthaltung eher auf Ausdauer ausgelegt sind.
Im Vergleich der Windschutz- und Ergonomie-Aspekte wird deutlich, warum die Ninja 1100 SX SE besonders auf Autobahn- und Landstraßenkomfort setzt, während die Versys 1000 S auch dann überzeugt, wenn man häufiger die Haltung wechselt oder längere Abschnitte mit wechselndem Tempo fährt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reise
Im Stadtverkehr zählt, wie gut man rangiert, wie leicht sich das Motorrad bewegt und wie angenehm es bei niedrigen Geschwindigkeiten ist. Die Ninja 1100 SX SE kann im Alltag sehr souverän sein, wirkt aber stärker auf „Fahren“ als auf „Schieben“ ausgelegt. Die Versys 1000 S ist häufig die entspanntere Wahl, wenn man viel Strecke macht, öfter mal anhalten muss oder das Motorrad als universelles Transportmittel versteht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Stärken
- Dynamisches Fahrgefühl mit sportlicher Unterstützung durch die Abstimmung.
- Starker Fokus auf Tourenkomfort, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren.
- Elektronik und Ansprechverhalten sind oft auf zügiges Fahren ausgelegt.
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Schwächen
- Wer sehr häufig „entspannt“ und ohne sportliche Ambitionen fährt, könnte die sportliche Ausrichtung als weniger passend empfinden.
- Je nach Fahrstil kann die sportlichere Ergonomie nach längerer Zeit stärker fordern.
Kawasaki Versys 1000 S – Stärken
- Reiseorientiertes Gesamtpaket mit komfortablerer Ausrichtung.
- Gelassenes Handling, besonders auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen.
- Elektronik als Sicherheits- und Komfortfaktor im Alltag.
Kawasaki Versys 1000 S – Schwächen
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, findet bei der Ninja 1100 SX SE oft den direkteren Kick.
- Bei rein sportlicher Fahrweise kann die Versys 1000 S weniger „fokussiert“ wirken.
Für wen passt welches Motorrad?
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders passend für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und dabei nicht auf Tourenkomfort verzichten möchten. Sie eignet sich für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Strecken Spaß macht und bei Bedarf klar sportlich antwortet.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Reise-Allrounder dienen soll. Wer lange Strecken plant, häufig die Haltung wechselt, auch mal weniger perfekte Straßen fährt oder ein Motorrad möchte, das sich über Stunden entspannt anfühlt, findet in der Versys 1000 S oft den stimmigeren Begleiter.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen, aber Tourenkomfort trotzdem wichtig bleibt. Sie punktet vor allem dort, wo zügiges Fahren, präzises Handling und eine sportlich interpretierte Elektronik den Unterschied machen. Die Kawasaki Versys 1000 S überzeugt dagegen als Reise-Allrounder: Sie wirkt oft entspannter über lange Strecken, bietet ein souveränes Sicherheitsgefühl und passt besonders gut zu Fahrern, die Flexibilität und Gelassenheit suchen – auch wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Wer häufig Kurven dynamisch angeht und dabei gern „mehr Motorrad“ spürt, entscheidet sich eher für die Ninja. Wer vor allem Touren plant, Komfort priorisiert und ein universelles Motorrad für viele Situationen möchte, liegt mit der Versys meist näher am eigenen Anspruch.