| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. KTM 1290 Super Duke R – welcher Vergleich passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für sportliche Vielseitigkeit mit Touring-Anspruch, während die KTM 1290 Super Duke R als kompromissloses Naked-Bike vor allem eines will: maximale Dynamik und ein sehr direktes Fahrerlebnis. Genau hier liegt der Reiz dieses Motorradvergleichs: Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „große“ Maschinen, doch sie spielen ihre Stärken auf ganz unterschiedliche Weise aus.
Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die typischen Eigenschaften beider Motorräder im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen. Dabei werden die im Vergleich genannten Werte beider Modelle miteinander eingeordnet – und daraus abgeleitet, was im Alltag wirklich zählt: Fahrgefühl, Kontrolle, Komfort, Bremsperformance und die Art, wie Elektronik und Fahrwerk zusammenarbeiten.
Charakter und Einsatzprofil: Touring-Versatilität vs. Naked-Performance
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist erkennbar als sportlich ausgerichtetes Motorrad mit Fokus auf Alltagstauglichkeit und längere Strecken. Das zeigt sich bereits daran, wie das Gesamtpaket aus Motor, Sitzposition und Ausstattung gedacht ist. Die KTM 1290 Super Duke R hingegen ist ein Naked-Bike, das auf unmittelbare Rückmeldung setzt. Der Fahrer steht näher an der Maschine, spürt mehr von der Straße und bekommt ein Fahrgefühl, das weniger „eingepackt“ ist.
Vergleicht man die im Test genannten Eckdaten, wird klar: Beide Motorräder sind stark, aber sie liefern ihre Stärke auf unterschiedliche Art. Die Kawasaki wirkt wie ein „Allrounder mit Sportanspruch“, während die KTM eher wie ein „Sportgerät mit Alltagstauglichkeit“ interpretiert werden kann. Wer häufig lange Strecken fährt oder regelmäßig zwischen Alltag und Tour pendelt, findet in der Kawasaki oft den bequemeren Einstieg. Wer dagegen vor allem Kurven, Beschleunigung und ein sehr direktes Handling sucht, wird an der KTM deutlich mehr „Biss“ spüren.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Fahrgefühl übersetzt
Bei beiden Modellen spielt der Motor die Hauptrolle. Im Vergleich der Leistungswerte zeigt sich: Die KTM 1290 Super Duke R ist in der Tendenz auf maximale Durchzugskraft und aggressive Beschleunigung ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn es aus dem Kurvenausgang zügig weitergehen soll. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist ebenfalls leistungsstark, aber sie wirkt im Gesamtbild oft „harmonischer“: Der Schub kommt kontrolliert, lässt sich gut dosieren und unterstützt auch längere Fahrten, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Ein wichtiger Punkt ist dabei die Art, wie die Leistung nutzbar wird. Im Vergleich der Kennzahlen wird deutlich, dass beide Motorräder nicht nur schnell sind, sondern unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die KTM fühlt sich häufig wie ein Motor an, der bei jedem Gasgriff sofort reagiert. Die Kawasaki dagegen bietet mehr „Fahrbarkeit“ im Alltag: weniger Stress, mehr Rhythmus – besonders, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht.
Stärken und Schwächen im Antriebskontext
- KTM 1290 Super Duke R: Stärken liegen in der unmittelbaren Dynamik und dem sehr sportlichen Charakter. Schwäche kann sein, dass das direkte Setup weniger „entspannt“ wirkt, wenn die Fahrt eher gemischt oder verkehrslastig ist.
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärken liegen in der souveränen Nutzbarkeit und dem ausgewogenen Zusammenspiel aus Leistung und Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ im Vergleich zur KTM weniger brachial wirkt, wenn es rein um maximale Aggressivität geht.
Fahrwerk und Handling: Kontrolle in Kurven und Stabilität auf Strecke
Beim Fahrwerk entscheidet sich oft, welches Motorrad sich „richtig“ anfühlt. Im Vergleich der Angaben zu Federung und Fahrwerksauslegung wird schnell klar: Beide Motorräder sind sportlich, aber die Zielrichtung ist verschieden. Die KTM 1290 Super Duke R ist typischerweise auf präzises Einlenken und sportliche Agilität ausgelegt. Das führt dazu, dass sich das Motorrad in Kurven sehr lebendig anfühlt und der Fahrer schnell Vertrauen aufbaut.
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE zielt stärker auf eine Kombination aus sportlichem Handling und komfortablerer Langstreckenwirkung. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad Unebenheiten verarbeitet und wie stabil es bei höheren Geschwindigkeiten bleibt. Wer häufig Autobahnanteile oder längere Etappen fährt, wird die „Tour-Qualitäten“ der Kawasaki oft als Vorteil sehen.
Wie sich das in der Praxis zeigt
Im Vergleich der Fahrwerkswerte und der typischen Abstimmung wird deutlich: Die KTM belohnt sportliches Fahren mit einem sehr direkten Feedback. Die Kawasaki belohnt gleichmäßiges Fahren mit Stabilität und weniger Ermüdung. Das ist keine Wertung im Sinne von „besser oder schlechter“, sondern eine Frage des persönlichen Fahrstils.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind bei beiden Motorrädern ein zentraler Punkt. Im Vergleich der Bremskomponenten und der zugehörigen Kennwerte zeigt sich, dass beide Modelle auf sportliche Anforderungen ausgelegt sind. Die KTM 1290 Super Duke R wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das sehr schnell „bereit“ ist: kräftiges Verzögern, klare Dosierbarkeit und ein Gefühl von Kontrolle beim harten Anbremsen.
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE setzt ebenfalls auf starke Bremsleistung, wirkt aber im Gesamtpaket oft etwas „ruhiger“ in der Abstimmung. Das kann ein Vorteil sein, wenn nicht nur die Rennstrecke im Kopf ist, sondern auch Landstraße, Stadtverkehr und wechselnde Bedingungen. Gerade bei längeren Touren zählt, dass die Bremse nicht nur stark, sondern auch gut beherrschbar bleibt.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
- KTM 1290 Super Duke R: Stärken in der sportlichen Ansprechfreudigkeit und dem sehr dynamischen Bremsgefühl. Schwäche kann sein, dass das Setup bei weniger sportlicher Fahrweise „zu viel“ sein kann, wenn man vor allem entspannt unterwegs ist.
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärken in der souveränen Dosierbarkeit und der alltagstauglichen Abstimmung. Schwäche kann sein, dass der letzte „Rennstrecken-Impuls“ im Vergleich zur KTM weniger im Vordergrund steht.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Direktheit
Moderne Motorräder leben von Elektronik – und genau hier unterscheiden sich die Philosophien. Im Vergleich der genannten Ausstattungs- und Elektronikwerte wird deutlich, dass beide Modelle auf Assistenz und Fahrmodi setzen. Die KTM 1290 Super Duke R ist dabei oft als „Performance-orientiert“ zu verstehen: Die Elektronik unterstützt sportliche Manöver, ohne das Motorrad zu „zähmen“. Das Ergebnis ist ein Setup, das sich auch bei dynamischer Fahrweise kontrolliert anfühlt.
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt dagegen häufig wie ein Motorrad, das Elektronik stärker als Komfort- und Stabilitätsfaktor nutzt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Bedingungen nicht ideal sind oder wenn die Fahrt über längere Zeit geht. Die Fahrmodi helfen dabei, den Charakter des Motorrads an den jeweiligen Tag anzupassen.
Was bedeutet das für den Alltag?
Wer häufig zwischen verschiedenen Streckenprofilen wechselt, profitiert oft von der „Anpassbarkeit“ der Kawasaki. Wer dagegen bewusst sportlich fährt und die Maschine als Werkzeug für schnelle Linien und harte Beschleunigung nutzt, wird die KTM-Elektronik als sehr passend empfinden.
Komfort, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Gerade bei großen Motorrädern entscheidet die Ergonomie darüber, ob man sich nach einer Tour noch auf die nächste freut. Im Vergleich der relevanten Werte und der typischen Sitz- und Fahrposition wird klar: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Das spürt man in der Art, wie sich die Maschine über Zeit „arbeitet“ – weniger Ermüdung, mehr entspannter Rhythmus.
Die KTM 1290 Super Duke R ist sportlicher positioniert und fühlt sich dadurch oft unmittelbarer an. Das ist ein Vorteil, wenn kurze Wege, Landstraßen und dynamische Fahrten im Fokus stehen. Für sehr lange Strecken kann das Setup jedoch stärker fordern, weil das Naked-Design und die sportliche Haltung mehr „Fahrerarbeit“ bedeuten.
Stärken und Schwächen im Komfortbereich
- KTM 1290 Super Duke R: Stärken in der direkten Rückmeldung und dem sportlichen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass längere Touren je nach Fahrstil anstrengender wirken.
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärken in der Tourenorientierung und der alltagstauglichen Ergonomie. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „roh“ wirkt als die KTM, wenn maximale Unmittelbarkeit gesucht wird.
Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sportlich bleibt, aber im Alltag und auf längeren Strecken besonders souverän funktioniert. Wer häufig gemischte Fahrten hat – Stadt, Landstraße und Autobahn – und dabei Wert auf Komfort, gut dosierbare Performance und eine Elektronik legt, die stabilisiert statt zu dominieren, wird mit der Kawasaki sehr glücklich. Die Stärken liegen im ausgewogenen Gesamtpaket: Leistung, Fahrbarkeit und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt.
Die KTM 1290 Super Duke R passt besser, wenn der Fokus klar auf Dynamik, direktem Handling und einem sehr sportlichen Charakter liegt. Wer Kurven liebt, aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten aggressiv beschleunigen möchte und ein Motorrad bevorzugt, das sich wie ein „Werkzeug“ für schnelle Manöver anfühlt, trifft mit der KTM die richtige Entscheidung. Die Stärken liegen in der unmittelbaren Performance und dem dynamischen Gesamtgefühl.
Kurz gesagt: Kawasaki für vielseitige Touren und entspanntes Sportfahren, KTM für kompromisslose Naked-Performance und maximalen Fahrspaß bei sportlicher Gangart.