| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
- Ab 2011 ABS serienmäßig
- einfaches Handling
- 67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.290 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Suzuki DL 650 V-Strom – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für sportlich-elegante Dynamik und eine moderne, straßenorientierte Ausrichtung. Die Suzuki DL 650 V-Strom dagegen ist seit Jahren ein Klassiker für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Tour suchen – mit dem typischen V-Strom-Charakter: pragmatisch, alltagstauglich und mit Blick auf lange Strecken.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Fahralltag zählt: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie gut lässt es sich bewegen, wie wirkt die Ausstattung im Alltag und wo liegen die jeweiligen Stärken – aber auch die Grenzen.
Grundcharakter: Sportliche Ausrichtung vs. Reise-Allrounder
Kawasaki Ninja 1100 SX SE: sporttouring mit Premium-Anspruch
Die Kawasaki spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Tempo, Kurvengefühl und ein souveränes Fahrwerk gefragt sind. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man zügig fahren kann, ohne sofort komplett „sportlich“ zu werden. Gerade auf Landstraßen wirkt das Motorrad dadurch wie ein sportlicher Begleiter, der auch längere Etappen gut wegsteckt.
Suzuki DL 650 V-Strom: bewährter Allround-Komfort
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist dagegen ein Motorrad, das man schnell als „Werkzeug“ für viele Situationen versteht: Pendeln, Wochenendtour, längere Reise – alles ist möglich. Die Ergonomie ist auf Alltag und entspannteres Reisen ausgelegt, und das Fahrverhalten ist so abgestimmt, dass man auch bei wechselnden Bedingungen sicher unterwegs ist.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder im Alltag unterscheiden
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt im Vergleich stärker auf Dynamik und zügiges Vorankommen getrimmt. Das bedeutet: Wer gern Kurven „mitnimmt“ und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier mehr sportliche Rückmeldung.
Die Suzuki DL 650 V-Strom setzt dagegen auf ruhige, gutmütige Beherrschbarkeit. Das Motorrad lädt dazu ein, gleichmäßig zu fahren, entspannt zu bleiben und die Strecke zu genießen. Gerade wenn der Fokus auf Komfort und Planbarkeit liegt, spielt die V-Strom ihre Stärken aus.
Stärken der Kawasaki
- Sportliches Ansprechverhalten und ein spürbar dynamischer Charakter
- Kurvenstabilität und ein Fahrgefühl, das zügiges Fahren unterstützt
- Moderne Ausstattung, die das Motorrad im Alltag „runder“ wirken lässt
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki
- Wer sehr entspannt und maximal „tourig“ sitzen möchte, könnte die Ausrichtung als etwas sportlicher empfinden
- In Situationen, in denen absolute Leichtigkeit im Vordergrund steht, wirkt die Kawasaki im Vergleich weniger „kompromisslos alltagstauglich“
Stärken der Suzuki
- Allround-Charakter: ideal für Alltag, Touren und wechselnde Strecken
- Ein Fahrstil, der auf Sicherheit und Gelassenheit ausgelegt ist
- Pragmatische Reiseorientierung, die sich schnell in den Alltag integrieren lässt
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki
- Wer maximale Sportdynamik sucht, wird bei der Kawasaki eher mehr „Kick“ spüren
- Bei sehr ambitioniertem Kurventempo kann die sportliche Rückmeldung weniger direkt wirken als bei der Kawasaki
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Der Komfort entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad auf Dauer Spaß macht. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE zielt auf eine Mischung aus sportlicher Haltung und Langstreckenfähigkeit. Das spürt man vor allem daran, dass man auch bei zügigem Fahren nicht sofort „verkrampft“ wirkt. Gleichzeitig ist die Haltung tendenziell etwas aktiver als bei klassischen Reiseenduros.
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist in der Ergonomie stärker auf entspanntes Reisen ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger „sportlich aktiv“, dafür aber sehr alltagstauglich. Wer häufig unterwegs ist, auch mit Pausen, Stadtverkehr oder längeren Autobahnabschnitten, profitiert von dieser unkomplizierten Grundhaltung.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer im Vergleich
Bei beiden Motorrädern spielt Elektronik eine wichtige Rolle – allerdings mit unterschiedlichem Fokus. Die Kawasaki wirkt in der Gesamtwirkung moderner und stärker auf ein „rund abgestimmtes“ Fahrerlebnis getrimmt. Das zeigt sich darin, wie die Systeme das Fahrverhalten unterstützen und wie gut sich das Motorrad dadurch in unterschiedlichen Situationen kontrollieren lässt.
Die Suzuki setzt ebenfalls auf moderne Technik, bleibt dabei aber in der Wirkung eher „funktional“. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig an Einstellungen denkt, sondern einfach fahren möchte. Gerade für viele Fahrer ist das der Punkt: weniger Komplexität im Alltag, dafür ein Motorrad, das zuverlässig funktioniert.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Leichtigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen sportlicher Straßenorientierung und Reise-Allround-Ansatz. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE vermittelt mehr Präzision, wenn es um zügiges Kurvenfahren und ein direktes Rückmeldungsgefühl geht. Das Motorrad wirkt wie dafür gemacht, die Linie sauber zu halten und Tempo kontrolliert aufzubauen.
Die Suzuki DL 650 V-Strom punktet dagegen mit einem Handling, das sich auch im Alltag leicht anfühlt. Gerade bei häufigen Richtungswechseln, langsameren Passagen oder wechselndem Untergrund ist das ein Plus. Die V-Strom bleibt dabei stabil, ohne sich „zu schwer“ anzufühlen.
Reisetauglichkeit: Was auf langen Strecken wirklich zählt
Reisetauglichkeit ist mehr als nur „kann man mitnehmen“. Entscheidend sind Windschutz, Ergonomie, Stabilität bei Tempo und die Frage, wie gut das Motorrad mit Gepäck und längeren Etappen harmoniert. Die Kawasaki ist stark, wenn die Reise sportlich angegangen wird: zügig, mit klarer Linie, und mit einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch motiviert.
Die Suzuki ist besonders dann im Vorteil, wenn die Reise flexibel bleibt: unterschiedliche Strecken, Pausenrhythmus, eventuell auch mal schlechterer Belag. Der V-Strom-Ansatz ist darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentriert, nicht auf das Motorrad.
Für wen passt welches Motorrad?
Kawasaki Ninja 1100 SX SE: die bessere Wahl für sportlich ambitionierte Touren
Die Kawasaki ist ideal für Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad möchten, das auf der Straße eine klare sportliche Handschrift zeigt. Wer Wert auf moderne Ausstattung legt und das Motorrad als „Sporttourer mit Premium-Gefühl“ versteht, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Suzuki DL 650 V-Strom: die bessere Wahl für vielseitige Nutzung und entspannte Langstrecke
Die Suzuki passt besonders gut, wenn ein Motorrad für viele Lebenslagen gesucht wird: Alltag, Wochenendtouren und längere Reisen – ohne dass man ständig Kompromisse bei Komfort und Handhabung spürt. Wer ein zuverlässiges Allround-Paket möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der V-Strom eine sehr stimmige Option.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Dynamik, präzisem Kurvengefühl und einem modernen, straßenorientierten Gesamtpaket liegt. Wer Touren gern zügig angeht und ein Motorrad sucht, das auf der Landstraße richtig Spaß macht, bekommt hier den stärkeren „Sporttourer“-Charakter. Die Suzuki DL 650 V-Strom gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit und entspannte Reiseorientierung wichtiger sind: unkomplizierte Handhabung, gelassener Fahrstil und ein Motorrad, das sich in sehr unterschiedliche Situationen einfügt. Für Fahrer, die ein vielseitiges Allround-Bike für viele Streckenarten suchen und dabei Komfort sowie Planbarkeit priorisieren, ist die V-Strom die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Kawasaki für sportlich ambitionierte Straßenkilometer, Suzuki für vielseitige Nutzung und entspannte Touren.