| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Sehr handlich
- Stabiles Fahrgefühl
- Günstig
- Bedienung
- Soziuskomfort
- Motor im Vergleich zur Konkurrenz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 749 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 114 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 138)mm | |
| Aufhängung hinten | Trapezschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Suzuki GSX-S 750 – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Konzepten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für eine sportlich ausgelegte, aber alltagstaugliche Ausrichtung mit Fokus auf Komfort und souveräne Performance. Die Suzuki GSX-S 750 dagegen wirkt als kompakterer, direkterer Allrounder: sportlich im Charakter, aber mit einem klaren Anspruch auf Agilität und unkompliziertes Handling. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in den typischen Vergleichspunkten schlagen – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf das, was im Alltag und auf Tour wirklich zählt.
Grundidee und Charakter: Sporttourer vs. sportlicher Allrounder
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist eher die Maschine für längere Strecken und dynamisches Fahren mit Komfort-Anspruch. Das „SX“-Konzept zielt darauf ab, dass man nicht nur schnell unterwegs ist, sondern sich auch über Stunden wohlfühlt. Die Ausstattung und die Auslegung des Motorrads sprechen dafür, dass es nicht nur um das nächste Kurvenpaar geht, sondern um den gesamten Tagesplan.
Die Suzuki GSX-S 750 ist dagegen stärker auf unmittelbares Fahrgefühl getrimmt. Sie wirkt leichter zu „lesen“ und vermittelt schnell das Gefühl, dass man sie zügig umsetzen kann – in der Stadt ebenso wie auf Landstraßen. Wer ein Motorrad sucht, das sich spontan anfühlt und nicht nach „großer Reise“ verlangt, findet in der GSX-S 750 oft genau diesen Charakter.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich der beiden Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist auf souveräne Durchzugskraft ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus engen Kurven besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten, in denen man zügig Tempo aufbauen und halten möchte. Der Motor wirkt dabei weniger wie ein „Schalter“, sondern eher wie ein Antrieb, der konstant Druck aufbaut.
Die Suzuki GSX-S 750 spielt ihre Stärken häufig im mittleren Drehzahlbereich aus. Sie wirkt lebendiger und direkter, was sich beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten bemerkbar macht. Gerade wenn häufig gewechselt, beschleunigt und wieder gebremst wird, zeigt sich, dass die GSX-S 750 ein Motorrad ist, das Spaß am aktiven Fahren hat.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärke in gleichmäßigem Vortrieb und entspannter Dynamik auf längeren Strecken. Schwäche kann sein, dass das „direkte“ Gefühl weniger im Vordergrund steht als bei kleineren, agiler ausgelegten Konzepten.
- Suzuki GSX-S 750: Stärke in Spontanität und agiler Umsetzung von Gasbefehlen. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen, zügigen Autobahnabschnitten der Fokus stärker auf „sportlich“ als auf „komfortabel entspannt“ liegt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klares Bild. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt auf Tempo und Stabilität ausgelegt. In schnellen Kurven und bei wechselnden Fahrbahnbelägen bleibt das Motorrad ruhig und berechenbar. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht nur „sportlich“ fährt, sondern auch Komfort erwartet – etwa auf Touren mit längeren Etappen oder bei weniger perfekten Straßen.
Die Suzuki GSX-S 750 ist im Handling oft die Maschine, die schneller „in die Kurve“ will. Das Motorrad wirkt leichtfüßiger und unterstützt ein zügiges, dynamisches Fahren. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad aktiv bewegt, wird das Handling der GSX-S 750 häufig als sehr befriedigend empfinden.
Kurvengefühl und Alltag
In engen Passagen kann die Suzuki durch ihre Agilität punkten. Die Kawasaki dagegen spielt ihre Vorteile aus, wenn die Strecke fließt und man mit mehr Ruhe und Stabilität unterwegs ist. Beide können sportlich – aber auf unterschiedliche Art: Die Kawasaki eher mit souveräner Linie, die Suzuki eher mit direktem Impuls.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stoppwirkung“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bietet in der Regel ein Setup, das sich auf wiederholtes sportliches Verzögern gut anfühlt. Das unterstützt ein sicheres Fahrgefühl, besonders wenn man auf Touren öfter aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven hineinbremst.
Die Suzuki GSX-S 750 punktet ebenfalls mit gutem Ansprechverhalten. Gerade im Alltag, wenn häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert wird, wirkt die Bremsanlage oft sehr „greifbar“ und lässt sich fein dosieren. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die viel in Stadt- und Landverkehr unterwegs sind.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung oder Fahrspaß?
Elektronik ist bei modernen Motorrädern ein großes Thema. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist tendenziell stärker auf ein rundes Gesamtpaket ausgerichtet: Assistenzsysteme sollen das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar machen, ohne den Charakter zu „verkleben“. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter, Grip oder Fahrbahnqualität variieren.
Die Suzuki GSX-S 750 setzt ebenfalls auf moderne Elektronik, wirkt aber häufig so, als würde sie den Fahrer nicht ausbremsen. Das System unterstützt, bleibt jedoch im Hintergrund – ideal für alle, die gerne selbst entscheiden, wie sportlich gefahren wird.
Vergleich der Wirkung im Fahrbetrieb
- Kawasaki: Tendenz zu mehr „Sicherheit durch System“, besonders bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen.
- Suzuki: Tendenz zu direkterem Fahrgefühl, bei dem Elektronik eher als Helfer wahrgenommen wird.
Komfort, Sitzposition und Ergonomie
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist deutlich stärker auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu passt die Ausrichtung auf Touren: Windschutz, Alltagstauglichkeit und eine insgesamt „entspannte“ Haltung sind typische Pluspunkte.
Die Suzuki GSX-S 750 ist sportlicher positioniert. Das heißt nicht, dass sie unkomfortabel ist – aber sie lädt eher zu dynamischem Fahren ein. Für kurze bis mittlere Strecken oder für Fahrer, die häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechseln, ist das oft genau richtig.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling im Verkehr, Reichweite
Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad im Verkehr bewegt. Die Suzuki GSX-S 750 wirkt hier häufig unkomplizierter: durch das handlichere Gefühl und die sportliche, aber nicht übertriebene Auslegung. Das macht sie attraktiv für Pendler oder für alle, die das Motorrad regelmäßig nutzen.
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher mit dem Fokus auf „komfortabel und souverän“. Wer viel Strecke macht, wird die Vorteile der größeren, tourorientierten Auslegung spüren – besonders dann, wenn man nicht ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten muss.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die Wahl, wenn längere Touren, ruhiges Tempoaufbauen und ein insgesamt komfortableres Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, aber nicht jedes Mal das Gefühl haben wollen, dass das Motorrad nur für kurze, intensive Sessions gemacht ist.
Die Suzuki GSX-S 750 ist die bessere Wahl, wenn Agilität, direkte Umsetzung und ein sportlicher Charakter im Alltag zählen. Wer gerne zügig fährt, häufig zwischen Situationen wechselt und ein Motorrad möchte, das sich schnell und leicht anfühlt, wird mit der GSX-S 750 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist ideal für alle, die ein sportliches Motorrad suchen, das auf Touren besonders souverän wirkt: stabil in schnellen Passagen, komfortorientiert in der Ergonomie und mit Elektronik, die das Fahren in unterschiedlichen Bedingungen angenehm absichert. Wer häufig längere Strecken fährt oder Wert auf entspanntes, aber dynamisches Vorankommen legt, bekommt hier das stimmige Gesamtpaket.
Die Suzuki GSX-S 750 passt besser, wenn Agilität und direktes Fahrgefühl Priorität haben. Sie fühlt sich im Alltag oft leichter an, unterstützt aktives Fahren und macht Spaß bei kurzen, wechselnden Strecken – von der Stadt bis zur Landstraße. Wer ein Motorrad möchte, das schnell „griffbereit“ ist und sportlich wirkt, ohne sich wie ein großes Tourenprojekt anzufühlen, trifft mit der GSX-S 750 die richtige Wahl.