| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin die spannendste Entscheidung: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für sportliche Vielseitigkeit mit moderner Technik und einem klaren Fokus auf Fahrspaß über viele Kilometer. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen bringt Neo-Retro-Charme in den Alltag und verbindet ihn mit einem agilen, leicht zu bewegenden Charakter. In diesem Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Konzepte im Alltag, auf der Landstraße und beim täglichen Handling unterscheiden – inklusive Stärken und Schwächen, die man nicht nur auf dem Papier spürt.
Grundidee: Sporttourer-Anspruch trifft Neo-Retro-Feeling
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist als sportlich orientiertes Motorrad gedacht, das sowohl zügig als auch komfortabel unterwegs sein kann. Der Name „Ninja“ steht dabei nicht nur für Performance, sondern auch für eine gewisse Konsequenz im Fahrkonzept: dynamische Linien, stabile Fahrwerksarbeit und eine Ausstattung, die das Motorrad im Alltag „einfach funktionieren“ lässt.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag aus der Garage holt: kompakt, lebendig und mit einer Optik, die sofort Lust auf Kurven macht. Gleichzeitig ist sie nicht nur Show – sie ist so ausgelegt, dass sie sich leicht anfühlt und das Fahren in der Stadt sowie auf kurzen Strecken besonders angenehm macht.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Im Vergleich der beiden Motorwelten zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist deutlich stärker auf Durchzug und souveräne Beschleunigung ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus engen Kurven besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten, in denen man zügig Fahrt aufbauen oder konstant Tempo halten möchte. Der Motor wirkt dabei weniger wie ein „kurzzeitiger Spaß“, sondern eher wie ein Antrieb, der auch bei wechselnden Anforderungen ruhig und kontrolliert bleibt.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt dagegen auf einen lebendigeren, direkteren Charakter. Sie fühlt sich oft dann besonders passend an, wenn das Tempo nicht nur „hoch“, sondern „spielerisch“ sein soll: in der Stadt, beim schnellen Richtungswechsel oder auf Landstraßen, auf denen man häufiger beschleunigt und wieder bremst. Der Motor unterstützt dieses Gefühl, indem er sich leichter in den passenden Drehzahlbereich bringen lässt und das Motorrad dadurch „handlich“ wirkt.
Stärken und Schwächen beim Motor
Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung und das entspannte Vorankommen bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche kann sein, dass der Charakter für manche Fahrerinnen und Fahrer im reinen Stadtverkehr „zu viel“ sein kann, wenn man eher gemütlich unterwegs ist und das Motorrad nicht ständig in den richtigen Rhythmus bringen möchte.
Yamaha XSR 700 Xtribute: Stärke ist die Agilität und das unkomplizierte Fahrgefühl, das besonders bei häufigen Richtungswechseln Spaß macht. Schwäche ist, dass bei sehr langen Autobahn- oder Überlandetappen der Fokus stärker auf „kurz und knackig“ liegt als auf maximaler Souveränität bei Dauer-Tempo.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie sehr klar. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist so abgestimmt, dass sie auch bei zügiger Fahrweise stabil bleibt. Das hilft besonders auf welligen Strecken oder wenn man dynamisch fährt und das Motorrad nicht „nacharbeiten“ möchte. Die Geometrie und die Abstimmung wirken darauf ausgelegt, dass man Vertrauen in die Linie bekommt – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt ihre Stärken im schnellen, leichten Handling aus. Sie wirkt dadurch besonders geeignet für enge Straßen, Stadtverkehr und Strecken, auf denen man viel mit dem Körper arbeitet. Wer gern „mit dem Motorrad“ fährt, findet hier ein Bike, das sich schnell anfühlt und Richtungswechsel unterstützt.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber die Wirkung im Vergleich ist unterschiedlich: Die Kawasaki bietet durch ihr sporttourer-orientiertes Gesamtpaket ein Gefühl von Reserven, wenn man aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder häufiger zügig bremst. Die Yamaha bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber im Gesamtkonzept eher auf kontrollierte, dynamische Fahrten im „Alltagsmodus“ abgestimmt. Wer viel sportlich fährt, wird bei der Kawasaki tendenziell mehr „Gelassenheit“ spüren, während die Yamaha bei moderaterem Tempo besonders angenehm dosierbar bleibt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Fokus aufs Wesentliche
Elektronik ist bei beiden Konzepten ein Thema, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist stärker auf ein modernes Gesamtpaket ausgerichtet: Fahrmodi, Assistenzfunktionen und eine Abstimmung, die das Motorrad auch dann berechenbar macht, wenn sich die Bedingungen ändern. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn man nicht jedes Mal „neu“ einstellen möchte, sondern einfach losfahren will.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Fahrer stärker im Vordergrund lässt. Elektronik ist vorhanden, aber das Gefühl bleibt: Das Motorrad soll nicht überkomplex wirken, sondern intuitiv bedienbar sein. Dadurch passt sie gut zu Fahrenden, die gern selbst den Takt angeben und das Motorrad als „direktes Werkzeug“ sehen.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärke ist die Unterstützung im Alltag und bei wechselnden Bedingungen. Schwäche kann sein, dass man die Möglichkeiten nicht immer nutzt und sich das Motorrad dadurch „zu technisch“ anfühlen kann, wenn man bewusst minimalistisch fahren möchte.
Yamaha XSR 700 Xtribute: Stärke ist die intuitive Bedienung und das klare Fahrgefühl. Schwäche ist, dass wer maximale elektronische Absicherung oder „Komfort-Features“ in jeder Situation sucht, bei der Kawasaki eher besser aufgehoben ist.
Komfort und Ergonomie: Langstrecke vs. City-Tempo
Beim Komfort unterscheiden sich die Motorräder vor allem in der Sitzhaltung und im „Arbeitsmodus“ auf längeren Strecken. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist als sporttourer-orientiertes Motorrad gebaut, das auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt. Die Kombination aus Fahrposition, Wind-/Verkleidungswirkung (je nach Ausstattung) und der stabilen Abstimmung sorgt dafür, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen nicht nur die Kurve zählt, sondern auch die Strecke dazwischen.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen stärker auf das unmittelbare Fahrerlebnis ausgelegt. Die Ergonomie wirkt oft so, dass man schnell in eine entspannte, aber aktive Haltung kommt. Das ist ideal für Stadtfahrten, kurze Ausfahrten und Strecken, bei denen man häufiger stoppt, abbiegt oder das Tempo spontan anpasst.
Alltagstauglichkeit
Im Alltag punktet die Yamaha häufig durch ihre handliche Größe und das unkomplizierte Handling. Die Kawasaki punktet eher durch ihre Ruhe und Souveränität, wenn der Tag mehr als nur „kurz um die Ecke“ ist. Wer häufig pendelt und dabei viel im Stop-and-go unterwegs ist, wird die Yamaha oft als entspannter empfinden. Wer dagegen regelmäßig weitere Strecken fährt oder auch mal zügig unterwegs sein möchte, findet in der Kawasaki eher den passenden Komfort.
Ausstattung und Gesamtkonzept: „Alles dabei“ vs. „Stil mit Substanz“
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist als Komplettpaket gedacht. Das zeigt sich in der Art, wie die Ausstattung das Motorrad im Alltag unterstützt: moderne Bedienelemente, ein stimmiges Gesamtbild und ein Konzept, das auf Fahrspaß und Alltagstauglichkeit gleichzeitig setzt. Die „SE“-Ausprägung unterstreicht dabei den Anspruch, dass das Motorrad nicht nur fährt, sondern auch „fertig“ wirkt – also bereit für unterschiedliche Touren ohne ständiges Nachdenken.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt stärker auf Stil und Charakter. Das Design ist ein Teil des Erlebnisses, und die Ausstattung wirkt so, dass sie den Look nicht überdeckt, sondern ergänzt. Das Motorrad bleibt dabei nah am Fahrer: Es soll Spaß machen, ohne dass man sich wie in einem Techniklabor fühlt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders passend für Fahrende, die ein sportlich orientiertes Motorrad suchen, das auf längeren Strecken souverän bleibt, bei zügiger Fahrweise stabil wirkt und moderne Unterstützung bietet. Sie eignet sich auch dann, wenn man nicht nur Kurven sucht, sondern gern eine Tour plant, bei der die Strecke insgesamt zählt.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist besonders passend für Fahrende, die ein leicht zu bewegendes Motorrad wollen, das im Alltag Spaß macht und sich auf kurzen Strecken besonders lebendig anfühlt. Wer gern spontan fährt, viel in der Stadt unterwegs ist oder das Motorrad als „Alltagsbegleiter mit Stil“ sieht, wird mit der Yamaha sehr glücklich.
Typische Stärken im Vergleich
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: mehr Reserven bei dynamischem Fahren, stabileres Gesamtgefühl auf längeren Strecken, moderne Unterstützung.
- Yamaha XSR 700 Xtribute: agiles Handling, unkomplizierte Bedienung, starker Charakter im Stadt- und Landstraßenalltag.
Typische Schwächen im Vergleich
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: kann im reinen City-Betrieb „zu viel“ wirken, wenn man eher entspannt und selten dynamisch fährt.
- Yamaha XSR 700 Xtribute: bei sehr langen, konstant schnellen Etappen weniger auf maximale Souveränität ausgelegt.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Vielseitigkeit liegt: längere Touren, zügiges Fahren, stabile Fahrwerksarbeit und ein modernes Elektronikpaket, das das Motorrad in vielen Situationen berechenbar macht. Sie passt besonders zu Fahrenden, die ein Motorrad suchen, das nicht nur für eine Art von Strecke taugt, sondern für den „ganzen Tag“ – von der Landstraße bis zur längeren Verbindung.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist die bessere Wahl, wenn der Alltag und das unmittelbare Fahrgefühl im Vordergrund stehen: handlich, lebendig und mit Neo-Retro-Charakter, der Lust auf spontane Fahrten macht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern dynamisch aber unkompliziert fährt und ein Motorrad möchte, das sich leicht in den richtigen Rhythmus bringen lässt, wird mit der Yamaha besonders viel Freude haben.
Kurz gesagt: Kawasaki für sporttourer-orientierte Vielnutzer, Yamaha für Stil, Agilität und Alltagsspaß.