| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.349 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Robust
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.199 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 112 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „großer Tour“ klingen, steckt dahinter oft eine ganz unterschiedliche Philosophie. Genau das zeigt der Vergleich zwischen der Kawasaki Ninja 1100 SX SE und der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré. Beide Modelle sind für längere Strecken gemacht, beide wollen Komfort liefern und beide bringen genug Reserven für zügiges Fahren. Trotzdem fühlen sie sich im Alltag anders an: Die Kawasaki wirkt sportlicher und dynamischer, die Yamaha eher souverän und reisetauglich im klassischen Sinn – mit Fokus auf Stabilität, Ergonomie und Langstrecken-Feeling.
Grundidee: Sportliche Dynamik vs. Reise-Souveränität
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für einen modernen, agilen Charakter. Sie ist darauf ausgelegt, dass man nicht nur Kilometer abspult, sondern auch Spaß an Kurven und zügigem Vorankommen hat. Das „SE“ deutet dabei auf eine stärker ausgestattete Auslegung hin, die den Alltag erleichtert und das Fahren entspannter macht – besonders dann, wenn man viel unterwegs ist.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré verfolgt dagegen eine Reiseenduro-Logik: Sie ist darauf getrimmt, dass sie auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, lange Strecken komfortabel abspult und dabei eine gewisse Gelassenheit ausstrahlt. Wer häufig auf längeren Touren unterwegs ist, wird die Yamaha vor allem wegen ihrer Stabilität und ihres „großen“ Touren-Charakters zu schätzen wissen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Leistungsdaten und des
Die Kawasaki wirkt im Vergleich oft spontaner und sportlicher im Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man auf Landstraßen unterwegs ist und das Motorrad regelmäßig in den passenden Drehzahlbereich bringt. Die Yamaha dagegen spielt ihre Stärken häufig dann aus, wenn man konstant fährt: Sie wirkt im Vergleich gleichmäßiger und „touriger“, was sich vor allem bei langen Autobahn- oder Landstraßenetappen bemerkbar macht.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärken liegen in der dynamischen Gangart und dem sportlichen Vorankommen. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß liegt und man für maximal entspannte Langstrecken je nach persönlicher Sitzhaltung etwas Feintuning (z. B. Setup) braucht.
- Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärken liegen in Souveränität und gleichmäßigem Reise-Tempo. Schwäche kann sein, dass sie im direkten Vergleich weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man sportlich um die Ecke fährt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Kawasaki ist im Vergleich eher darauf ausgelegt, dass man zügig durch Kurven kommt und das Motorrad dabei präzise führt. Das macht sie besonders interessant, wenn man Touren nicht nur als „von A nach B“ sieht, sondern auch als Mischung aus Landstraße, Serpentinen und dynamischen Abschnitten.
Die Yamaha hingegen wirkt wie ein Reisegerät, das Stabilität priorisiert. Das merkt man vor allem bei längeren Strecken, bei wechselndem Untergrund oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Im Vergleich fühlt sie sich oft „ruhiger“ an, was auf Dauer sehr angenehm sein kann.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um den Charakter. Die Kawasaki bietet im Vergleich ein sportliches Bremsgefühl, das zu zügiger Fahrweise passt. Die Yamaha punktet eher mit einem kontrollierten, souveränen Eindruck – besonders dann, wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern entspannt und sicher unterwegs sein möchte.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer im Vergleich
Beide Motorräder sind heute nicht mehr nur „Maschine“, sondern auch Elektronikpaket. Im Vergleich der Elektronik und Assistenzsysteme zeigt sich: Die Kawasaki setzt stärker auf ein sportlich abgestimmtes Gesamtpaket, während die Yamaha den Fokus auf Touring- und Sicherheitsaspekte legt.
Je nach Ausstattung können Fahrmodi, Traktionskontrolle und weitere Regel- und Komfortfunktionen eine große Rolle spielen. Für die Praxis bedeutet das: Die Kawasaki kann sich je nach Modus sehr direkt und dynamisch anfühlen, während die Yamaha eher darauf ausgelegt ist, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Stärken liegen in der sportlichen Abstimmung und dem Gefühl, dass man die Elektronik als Unterstützung für dynamisches Fahren nutzen kann. Schwäche kann sein, dass man die Einstellungen je nach Fahrstil häufiger anpassen möchte, wenn man sehr unterschiedlich fährt.
- Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärken liegen in der Touring-Orientierung und dem „einfach sicher fahren“-Charakter. Schwäche kann sein, dass der sportliche Kick im direkten Vergleich nicht so im Vordergrund steht.
Komfort und Ergonomie: Wie lange Strecken wirklich Spaß machen
Komfort ist bei beiden Modellen ein zentrales Thema. Im Vergleich von Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit zeigt sich: Die Kawasaki ist tendenziell sportlich-komfortabel, während die Yamaha stärker in Richtung Reiseenduro-Standard geht.
Die Yamaha bietet im Vergleich oft das Gefühl, dass man sich „einrichtet“ und dann entspannt Kilometer sammelt. Die Kawasaki kann dagegen sehr angenehm sein, wenn man eine etwas sportlichere Haltung mag und das Motorrad auch auf kürzeren Touren gern bewegt.
Für wen ist welche Sitzhaltung angenehmer?
Wer lange Autobahnabschnitte und gleichmäßige Strecken fährt, wird an der Yamaha häufig mehr Ruhe finden. Wer dagegen öfter kurvige Strecken fährt und das Motorrad auch mal „arbeiten“ lassen möchte, wird mit der Kawasaki oft glücklicher.
Ausstattung und Praxis: Touring-Feeling im Alltag
Bei der Ausstattung und Praxis entscheidet sich, wie gut ein Motorrad zum eigenen Alltag passt. Beide Modelle sind für Touren gedacht, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die Kawasaki wirkt im Vergleich wie ein sportlicher Tourer, der auch mit Elektronik und Komfortfunktionen überzeugt. Die Yamaha ist im Vergleich stärker als Reiseenduro positioniert, was sich in der Gesamthaltung und dem „Touring-Workflow“ zeigt.
Wichtig ist auch, wie gut sich das Motorrad mit Gepäck und Zubehör ergänzt. Wer häufig mit Koffern oder Taschen unterwegs ist, wird die Yamaha oft als besonders stimmig empfinden. Wer dagegen eher leicht und flexibel fährt, findet an der Kawasaki häufig die passende Mischung aus Komfort und Fahrspaß.
Wirtschaftlichkeit und Wartung: Worauf man im Vergleich achten sollte
Auch wenn die konkreten Kosten von Nutzung und Serviceintervallen abhängen, lohnt sich ein Blick auf die Wartung und den Alltagseinsatz. Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind moderne Maschinen, bei denen regelmäßige Pflege und ein sauberer Service entscheidend sind. Wer viel fährt, profitiert von einem Setup, das zu den eigenen Strecken passt – und von einer Ausstattung, die den Alltag erleichtert.
Ein weiterer Punkt ist der Umgang mit Verschleißteilen: Je nach Fahrstil und Streckenprofil kann sich das unterschiedlich auswirken. Wer sportlich fährt, wird eher an Bremsen und Reifen denken müssen. Wer tourt und konstant fährt, achtet im Vergleich stärker auf gleichmäßigen Verschleiß und Komfortkomponenten.
Fazit: Welches Bike passt zu wem?
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, dass das Motorrad nicht nur komfortabel ist, sondern auch spürbar sportlich fährt. Sie eignet sich besonders für Touren mit Kurvenanteil, für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und die Elektronik als Unterstützung für dynamische Fahrweise nutzen möchten. Wer eine sportlichere Sitzhaltung mag und das Motorrad auch auf kürzeren Strecken gern bewegt, wird mit der Kawasaki viel Freude haben.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist die passendere Option, wenn vor allem Reise-Souveränität zählt: ruhiges Fahrgefühl, Stabilität und ein Touring-Charakter, der lange Strecken angenehm macht. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die häufig mit Gepäck unterwegs sind, wechselnde Bedingungen mögen und ein Motorrad suchen, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt. Wer vor allem entspannt ankommen will, findet in der Yamaha oft die stimmigere Lösung.
Kurz gesagt: Kawasaki für sportlich-dynamische Touren, Yamaha für souveräne Langstrecken und Reisekomfort.