| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 25.757 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Fahrleistungen
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Bremsen
- Unterhaltskosten
- Preis
- Reichweite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 787 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Riemen, Kupplungsfreier Direktantrieb | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 110 PS bei 5.000 U/Min | |
| Drehmoment | 190 NM | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Reichweite | 158 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Federung vorne | Showa Upside-down-Gabel 43 mm, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa-Gasdruck Stoßdämpfer, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe,Vierkolben-Radialsättel J. Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel J. Juan ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Zero SR/F – Motorradvergleich im Alltag und auf der Strecke
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für sportliche Dynamik, gewohnte Motorcharakteristik und eine Ausstattung, die auf Touren und zügiges Fahren ausgelegt ist. Die Zero SR/F bringt dagegen die elektrische Welt ins Spiel – mit direktem Drehmoment, leiserem Auftreten und einem Konzept, das den Alltag neu ordnet. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle, denn am Ende entscheidet nicht nur die Technik, sondern vor allem das Fahrprofil.
Grundidee im Vergleich: Verbrenner-Sporttourer vs. elektrischer Allrounder
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist als sportlicher Sporttourer gedacht: Sie verbindet eine sportliche Sitz- und Fahrposition mit dem Anspruch, auch längere Strecken angenehm zu absolvieren. Der Motor liefert die typische Verbrenner-Charakteristik, die viele Fahrerinnen und Fahrer lieben: spürbare Leistungsentfaltung, ein klarer Rhythmus beim Beschleunigen und ein Fahrgefühl, das sich mit der Drehzahl weiterentwickelt.
Die Zero SR/F verfolgt ein anderes Ziel. Elektrisch bedeutet: Drehmoment liegt sehr schnell an, die Gasannahme wirkt oft unmittelbarer, und das Motorrad fühlt sich in vielen Situationen „bereit“ an, ohne dass man erst in bestimmte Drehzahlbereiche arbeiten muss. Gleichzeitig ist das Thema Energieversorgung zentral: Reichweite und Ladeplanung sind Teil des Fahrens – nicht nur ein Randaspekt.
Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE spielt ihre Stärken dort aus, wo man die Leistungsentfaltung nutzen kann: beim zügigen Überholen, beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven und auf Strecken, auf denen man häufiger beschleunigt und wieder bremst. Das Motorrad wirkt dabei „klassisch“ sportlich: Man spürt, wie der Motor arbeitet, und das Zusammenspiel aus Gas, Getriebe und Fahrwerk vermittelt ein vertrautes Gefühl.
Die Zero SR/F punktet vor allem mit der Art, wie Beschleunigung ankommt. Das elektrische Drehmoment sorgt für eine sehr direkte Reaktion, besonders aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten. Dadurch wirkt das Motorrad im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken oft besonders souverän. Gleichzeitig kann die fehlende „Drehzahl-Story“ für manche Fahrerinnen und Fahrer weniger emotional wirken als ein Verbrenner – wer aber vor allem pragmatisch und effizient unterwegs sein möchte, wird die direkte Kraft schnell schätzen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beide Motorräder sind auf sportliches Fahren ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE zielt auf ein ausgewogenes Setup: Sie soll sich bei zügigem Tempo stabil anfühlen und gleichzeitig in Kurven präzise reagieren. Gerade auf Landstraßen zeigt sich das typische Sporttourer-Prinzip: genug Reserven für dynamische Linien, aber nicht so kompromisslos, dass längere Fahrten unangenehm werden.
Die Zero SR/F bringt durch die elektrische Bauweise und das daraus resultierende Gesamtgewicht ein anderes Fahrverhalten mit. In der Praxis kann das Handling sehr ruhig und kontrolliert wirken, weil das Motorrad in vielen Situationen „gleichmäßig“ beschleunigt. Allerdings hängt das subjektive Gefühl stark davon ab, wie man die Leistungsabgabe nutzt und wie man die Rekuperation bzw. die Fahrmodi einsetzt. Wer die Elektronik passend nutzt, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket; wer dagegen ohne Systematik fährt, kann das Potenzial nicht vollständig abrufen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es im Vergleich weniger um einzelne Schlagworte, sondern um das Gesamtgefühl: Wie gut lässt sich das Motorrad dosieren, wie stabil bleibt es beim harten Anbremsen und wie konsequent reagiert es in wechselnden Situationen?
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt in der Regel dann besonders stark, wenn man sportlich fährt und das Motorrad wiederholt aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Das Zusammenspiel aus Bremsleistung und Fahrwerkskontrolle vermittelt ein klares Sicherheitsgefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo man sehr „sanft“ und entspannt unterwegs ist: Dann wirkt die sportliche Auslegung manchmal etwas „zu präsent“, was aber eher eine Frage des persönlichen Fahrstils ist.
Die Zero SR/F hat zusätzlich zur klassischen Verzögerung das Thema Rekuperation. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein, weil man häufig weniger mechanisch bremsen muss und das Motorrad dadurch oft sehr geschmeidig verzögert. Gleichzeitig sollte man sich an die Charakteristik gewöhnen: Je nach Einstellung und Fahrweise kann sich das Verzögerungsverhalten deutlich unterscheiden. Für viele ist das schnell erlernt, für andere braucht es etwas Eingewöhnung.
Elektronik und Assistenz: Moderne Steuerung vs. elektrische Logik
Beide Motorräder setzen auf moderne Technik, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE bringt Elektronik mit, die vor allem das sportliche Fahren unterstützt: Traktions- und Stabilitätsfunktionen, sinnvolle Fahrmodi und eine Abstimmung, die das Motorrad berechenbar macht. Das hilft besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad „mitdenkt“.
Die Zero SR/F ist elektronisch stark, aber die Logik dahinter ist elektrisch geprägt. Fahrmodi, Leistungscharakteristik und Rekuperationsverhalten sind zentrale Stellschrauben. Wer diese Parameter versteht, bekommt ein sehr fein dosierbares Motorrad. Wer sie ignoriert, fährt zwar trotzdem gut, verschenkt aber den Komfort, den die Elektronik im Alltag bieten kann.
Komfort und Alltagstauglichkeit: Tourenfreundlich oder cityfokussiert?
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist klar auf Touren ausgelegt. Das merkt man daran, wie sie sich für längere Strecken positioniert: Sitz- und Fahrkomfort, Wind- und Wetterschutz-Ansatz (je nach Ausstattung) sowie die generelle „Langstreckenhaltung“ passen zu Fahrten, bei denen man nicht nur von A nach B will, sondern auch die Strecke genießen möchte. In der Praxis ist sie außerdem unkompliziert, weil das Tankstellen-Thema für viele Fahrerinnen und Fahrer einfach planbar bleibt.
Die Zero SR/F ist im Alltag oft besonders angenehm, weil sie leise ist, sehr gleichmäßig beschleunigt und im Stop-and-Go-Betrieb entspannt wirkt. Gleichzeitig ist die Reichweite ein Faktor, der in die Planung einfließt. Für Pendlerinnen und Pendler oder für Fahrten mit planbaren Strecken kann das hervorragend passen. Für spontane Langstrecken ohne Ladeinfrastruktur wird es dagegen schnell anspruchsvoller.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Stärken
- Sporttourer-Charakter: dynamisch, aber alltagstauglich
- Verbrenner-typische Leistungsentfaltung: emotional und gut nutzbar beim sportlichen Fahren
- Planbarkeit im Alltag durch klassisches Tanken
- Elektronik-Unterstützung für sicheres, zügiges Fahren
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Schwächen
- Elektrisch betrachtet weniger „direkte“ Beschleunigungslogik
- Bei sehr entspanntem Fahren kann die sportliche Auslegung subjektiv „präsenter“ wirken
Zero SR/F – Stärken
- Direktes Drehmoment für souveräne Beschleunigung
- Leises, ruhiges Fahrgefühl im Alltag
- Elektronisch fein steuerbar (Fahrmodi, Rekuperation)
- Komfort im Stadtverkehr durch unkomplizierte Leistungsabgabe
Zero SR/F – Schwächen
- Reichweiten- und Ladeplanung ist Teil des Fahrens
- Gewöhnungsbedarf an Rekuperations-Charakteristik je nach Einstellung
- Für Langstrecken ohne passende Ladeoptionen weniger flexibel
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders dann die bessere Wahl, wenn längere Touren, sportliche Landstraßenfahrten und ein klassisches, vertrautes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gerne plant, tankt und dann einfach losfährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein „richtiges“ Sporttourer-Erlebnis anfühlt. Die Elektronik unterstützt dabei, ohne das Fahrgefühl zu überdecken.
Die Zero SR/F ist ideal für alle, die den Alltag genießen möchten: kurze bis mittlere Strecken, Pendeln, Stadtverkehr und Fahrten, bei denen die direkte Beschleunigung und das ruhige Auftreten zählen. Wer bereit ist, Reichweite und Laden aktiv mitzudenken, bekommt ein sehr modernes Motorrad, das sich in vielen Situationen besonders entspannt und effizient anfühlt.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die stimmige Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die sportliche Dynamik, Tourenkomfort und eine klassische Motorcharakteristik suchen. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn längere Strecken, zügiges Fahren und eine unkomplizierte Planbarkeit im Vordergrund stehen. Die Zero SR/F überzeugt dagegen dort, wo Alltag, Ruhe und unmittelbare Beschleunigung zählen: im Stadtverkehr, auf planbaren Strecken und für alle, die die elektrische Logik mit Fahrmodi und Rekuperation bewusst nutzen möchten. Wer häufig spontan lange Strecken fährt oder ohne Ladeoptionen unterwegs ist, wird mit dem Verbrenner-Konzept einfacher ans Ziel kommen. Wer dagegen Reichweite als Teil des Fahrens akzeptiert und das leise, direkte Fahrgefühl liebt, findet in der Zero SR/F einen sehr modernen und alltagstauglichen Begleiter.