UVP 7.095 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 6.749 €
Baujahr von 2006 bis 2026~
A2-SuperSportler - oder doch eher A2 Sport-Tourer?
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Was kann das "Dark Side of Japan" Naked-Bike mit 42 PS?
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Pro und Kontra

Pro:
  • für einen Sportler schon fast komfortable Ergonomie
  • sehr munterer Motor
  • lässt sich einfach fahren
  • Kupplungskraft = Null -> sehr entspanntes Schalten
  • einfaches, aber gut funktionierendes Fahrwerk
Kontra:
  • Bedienung der Einstellungen am Cockpit etwas fummelig
  • keine Traktionskontrolle, keine Fahrmodi
  • Soziuskomfort = 0
  • Motor vibriert obenrum gerne spürbar
Pro:
  • Leicht und wendig
  • leicht zu bedienen
  • auch für kleinere Piloten geeignet
  • quirliger Reihentwin
Kontra:
  • einfache Ausstattung
  • untenrum etwas mau
  • Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken

Abmessungen & Gewicht

Gewicht172kg
Radstand1.375mm
Länge1.995mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.120mm
Gewicht168kg
Radstand1.380mm
Länge2.090mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.035mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum321ccm
Hub44mm
Bohrung68mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.179km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung42 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment30 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.155km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite367km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenBottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17M/C 54H
Reifen hinten150/60R17M/C 66H
RahmenbauartBrücken
Federung vorneUSD 37mm (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17M/C (54H) Tubeless
Reifen hinten140/70-17M/C (66H) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit: Vernünftig, ohne vernünftig auszusehen

Die Kawasaki Ninja 500 SE trifft einen ziemlich cleveren Punkt. Sie sieht nach großer Sportmaschine aus, fährt sich aber freundlich, leicht und nachvollziehbar. Der 451er-Twin liefert genug Druck für echte Freude auf der Landstraße, ohne ständig zur Raserei anzustacheln. Das Handling ist ihr größtes Talent: enge Wechselkurven, schnelle Bögen und der tägliche Kreisverkehr werden zum Spielplatz. Gleichzeitig übernimmt sie Pendeldienst, Stadtverkehr und Wochenendtouren, ohne dabei beleidigt zu wirken. Natürlich gibt es Grenzen. Auf der Rennstrecke oder bei sehr hohem Autobahntempo fehlen Leistung, Fahrwerksreserven und Bremsenbiss einer echten Supersportlerin.

Genau diese Ernsthaftigkeit will die kleine Ninja aber gar nicht liefern. Sie ist vielmehr das Motorrad für Menschen, die sportliche Optik lieben, aber tatsächlich fahren möchten – oft, unkompliziert und mit einem breiten Grinsen. Für A2-Einsteiger ist sie eine der rundesten Optionen ihrer Klasse. Erfahrene Motorradfahrer finden in ihr ein leichtes Zweitbike oder einen entspannten Kurvenräuber, bei dem man Geschwindigkeit nicht mit Fahrspaß verwechseln muss. Die SE-Ausstattung macht den Alltag angenehmer und vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Unterm Strich ist die Ninja 500 SE kein billiger Abklatsch einer großen Ninja, sondern ein eigenständiges, stimmiges Paket. Sie beweist, dass 45 PS vollkommen reichen können, wenn Gewicht, Ergonomie und Abstimmung zusammenpassen. Wer maximale Leistung sucht, schaut weiter. Wer maximal viel Spaß pro nutzbarem PS möchte, sollte unbedingt eine Probefahrt einplanen.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Ninja 500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.095 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.000€
  • Baujahre: 2024 - heute
  • Farben: Grün, Grau

Fazit - was bleibt hängen

Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.
 
Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.249€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.000€
  • Baujahre: 2016-2022
  • Farben: schwarz, blau, cyan

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