| UVP | 8.195 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- wendiges Bike mit viel Fahrspaß
- vernünftige Sitzposition
- gute Verarbeitung
- TFT-Display mit Handy-Connect
- Leistung okay, aber kein Burner
- Bulliger Motor
- Leistung ohne Ende
- sehr gute Qualitätsanmutung
- hervorragendes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- QuickShifter etwas ruckelig
- nicht ganz billig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.135 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 520 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.
Fazit
Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Ninja 650 vs. BMW R 1250 R – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Genau das passiert bei Kawasaki Ninja 650 und BMW R 1250 R. Die eine Maschine steht für leichtes Handling, sportliche Ausstrahlung und einen unkomplizierten Einstieg in die Welt der sportlichen Motorräder. Die andere setzt auf den typischen BMW-Charakter: souverän, komfortorientiert und mit viel Potenzial für längere Strecken.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden – nicht als reine Daten-Schlacht, sondern als nachvollziehbarer Vergleich der Stärken und Schwächen. Dabei werden die aufgelisteten Werte der jeweiligen Modelle miteinander in Beziehung gesetzt: von Motorleistung und Drehmoment über Fahrwerk und Bremsen bis hin zu Ausstattung und Elektronik.
Grundcharakter: sportlich-leicht vs. souverän-komfortabel
Die Kawasaki Ninja 650 wirkt wie gemacht für dynamische Fahrten mit viel Gefühl für die Straße. Das Konzept ist klar: ein Motor, der sich gut dosieren lässt, ein Rahmen, der das Motorrad agil hält, und eine Sitzposition, die sportlich genug ist, ohne sofort zu überfordern. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern auf kurvigen Landstraßen zügig fährt, findet hier einen natürlichen Flow.
Die BMW R 1250 R verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Durch die aufgelisteten Eckdaten zeigt sich schnell: Hier steht nicht nur „mehr“ im Vordergrund, sondern vor allem Durchzug und Alltagstauglichkeit auf hohem Niveau. Die Maschine fühlt sich auf längeren Strecken oft wie ein „komfortabler Begleiter“ an, der auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte fällt auf, dass die BMW R 1250 R deutlich stärker auf Drehmoment und Reserven ausgelegt ist. Das zeigt sich in der Praxis vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und beim entspannten Fahren im höheren Gang. Dadurch wirkt die BMW weniger „drehzahlabhängig“ und kann in vielen Situationen mit weniger Schaltarbeit auskommen.
Die Kawasaki Ninja 650 punktet hingegen mit einem Motorcharakter, der eher nach „mitdenken und mitfahren“ verlangt. Die aufgelisteten Werte sprechen für eine sportliche, lebendige Abstimmung: Wer die Drehzahl im passenden Bereich hält, bekommt ein sehr direktes Ansprechverhalten. Das macht die Ninja besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also genau dort, wo viele Fahrer den Spaßfaktor suchen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki Ninja 650: Stärken liegen in der agilen Fahrbarkeit und dem sportlichen Gefühl. Schwäche: Wer dauerhaft sehr hohe Lasten oder lange Autobahnabschnitte mit viel Tempo bevorzugt, spürt eher die Grenzen der kleineren Motorbasis.
- BMW R 1250 R: Stärken liegen in Durchzug, Reserven und dem souveränen Charakter über verschiedene Drehzahlbereiche. Schwäche: Das Konzept ist weniger „leichtfüßig“ als bei der Ninja – wer maximale Agilität im Stadtverkehr sucht, muss sich darauf einstellen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Philosophien. Die Kawasaki Ninja 650 wirkt anhand der aufgelisteten Werte wie ein Motorrad, das auf präzises Einlenken und kontrolliertes Kurvenfahren ausgelegt ist. Das unterstützt ein Fahrgefühl, bei dem man schnell Vertrauen aufbaut – besonders auf kurvigen Strecken und bei häufigen Richtungswechseln.
Die BMW R 1250 R zielt stärker auf Stabilität und Komfort. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass die Maschine auch bei längeren Fahrten und wechselnden Untergründen ruhig bleibt. Das ist ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus „ein paar Kurven“ besteht, sondern aus vielen Kilometern mit unterschiedlichen Straßenbedingungen.
Welche Maschine liegt in welchen Situationen besser?
Für enge Stadtbereiche und kurvige Landstraßen ist die Ninja oft die intuitivere Wahl. Die BMW spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke länger wird und man das Motorrad nicht ständig „neu erarbeiten“ möchte. Wer viel im Alltag unterwegs ist, profitiert von der Leichtigkeit und dem schnellen Gefühl der Ninja. Wer öfter auf Tour geht, wird die BMW als entspannter erleben.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit und Reserven
Im Vergleich der aufgelisteten Werte bei Bremsen und Sicherheitsausstattung zeigt sich: Beide Motorräder sind auf ein modernes Sicherheitsniveau ausgelegt. Die Kawasaki Ninja 650 überzeugt dabei mit einer sportlichen Bremsdosierung, die gut zu ihrem Charakter passt. Die BMW R 1250 R wirkt dagegen so, als würde sie mehr Reserven bieten und dadurch auch bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Bremsphasen souveräner wirken kann.
Wichtig ist dabei weniger, welches System „besser“ ist, sondern wie es zum Fahrstil passt. Die Ninja unterstützt ein dynamisches Fahren, bei dem man die Bremse aktiv einsetzt. Die BMW unterstützt ein ruhigeres, vorausschauendes Fahren, bei dem man sich auf Stabilität und Reserven verlassen kann.
Ergonomie und Sitzposition: wer sich wohlfühlt, fährt besser
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich auf dem Motorrad konzentrieren kann. Die Kawasaki Ninja 650 bietet eine sportliche, aber alltagstaugliche Haltung. Wer gern „vorn“ sitzt und das Motorrad spürt, wird sich schnell zurechtfinden.
Die BMW R 1250 R wirkt ergonomisch stärker auf Komfort und entspannteres Sitzen ausgelegt. Die aufgelisteten Werte und die typische Ausrichtung des Modells sprechen dafür, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden können – besonders für Fahrer, die nicht ständig in einer sehr sportlichen Haltung „arbeiten“ möchten.
Stärken und Schwächen bei Ergonomie
- Ninja 650: Stärken: sportliches Gefühl, schnelle Kontrolle im Alltag. Schwäche: Wer sehr lange Strecken in einer eher aufrechten Haltung bevorzugt, könnte die Haltung als etwas sportlicher empfinden.
- BMW R 1250 R: Stärken: entspannter für Touren, komfortorientierte Ausrichtung. Schwäche: Die sportliche Agilität fühlt sich weniger „leicht“ an als bei der Ninja.
Elektronik und Ausstattung: moderne Helfer im Alltag
Bei der Ausstattung zeigt sich ein weiterer Unterschied. Die BMW R 1250 R bringt durch ihre Ausrichtung und die aufgelisteten Elektronik-Features häufig mehr „Assistenz“ mit. Das kann sich in der Praxis positiv auswirken: bessere Anpassung an unterschiedliche Fahrbedingungen, mehr Komfort im Umgang mit dem Motorrad und ein insgesamt runderes Gesamtpaket für Touren.
Die Kawasaki Ninja 650 ist dagegen eher auf das Wesentliche fokussiert. Das ist nicht negativ, sondern passt zum Konzept: weniger Komplexität, dafür ein direkteres Fahrerlebnis. Wer gern selbst entscheidet, wie aggressiv oder entspannt gefahren wird, wird die Ninja als unkompliziert erleben.
Verbrauch, Alltag und Kosten: was man realistisch erwartet
Beim Thema Verbrauch und Alltagstauglichkeit ist es sinnvoll, die aufgelisteten Werte als Orientierung zu nehmen. Die Kawasaki Ninja 650 liegt durch ihr Konzept meist näher an einem „vernünftigen“ Alltagsszenario. Die BMW R 1250 R kann trotz größerer Motorbasis ebenfalls effizient sein, aber der Charakter ist stärker auf Leistung und Reserven ausgelegt. Das bedeutet: Je nach Fahrprofil kann die BMW im Alltag genauso angenehm sein – aber wer konstant sportlich unterwegs ist, merkt eher, dass mehr Hubraum auch mehr „Möglichkeiten“ mitbringt.
Auch Wartung und Folgekosten hängen von Nutzung und Pflege ab. Grundsätzlich gilt: Wer ein Motorrad regelmäßig bewegt und Wartungsintervalle einhält, fährt langfristig entspannter. Die Ninja ist dabei oft die „einfachere“ Wahl, während die BMW durch ihre Technik und Ausstattung tendenziell mehr Komplexität mitbringt.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Welche Art von Fahrgefühl wird gesucht?
Typische Käuferprofile
- Kawasaki Ninja 650: ideal für Fahrer, die ein agiles Motorrad möchten, das im Alltag leicht zu handeln ist und auf kurvigen Strecken Spaß macht. Besonders passend, wenn häufig Kurzstrecken, Stadtverkehr und dynamische Landstraßenfahrten im Fokus stehen.
- BMW R 1250 R: ideal für Fahrer, die mehr Reserven, mehr Durchzug und einen komfortorientierten Tourencharakter suchen. Besonders passend, wenn längere Strecken, entspanntes Cruisen und moderne Elektronik im Alltag eine größere Rolle spielen.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 650 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das leichtfüßig bleibt, schnell Vertrauen aufbaut und ein sportliches, direktes Fahrgefühl vermittelt. Die aufgelisteten Werte zeigen ein Konzept, das besonders im Alltag und auf kurvigen Strecken überzeugt: dynamisch, handlich und unkompliziert. Wer gern selbst „mitarbeitet“, wird hier viel Freude haben.
Die BMW R 1250 R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Reserven, Durchzug und Komfort wichtiger sind als maximale Agilität. Die aufgelisteten Werte sprechen für einen souveränen Charakter, der längere Touren entspannter macht und auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt. Wer öfter weiter fährt, mehr Elektronik- und Komfortnutzen erwartet und ein Motorrad mit starkem Gesamtpaket sucht, findet in der BMW die passendere Option.
Kurz gesagt: Ninja 650 für sportlich-agiles Fahren im Alltag, BMW R 1250 R für Touren, Reserven und komfortorientierte Souveränität.