| UVP | 8.195 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wendiges Bike mit viel Fahrspaß
- vernünftige Sitzposition
- gute Verarbeitung
- TFT-Display mit Handy-Connect
- Leistung okay, aber kein Burner
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.135 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Kawasaki Ninja 650 vs Honda CB 500 Hornet – Vergleich im Motorradtest
Wer zwischen der Kawasaki Ninja 650 und der Honda CB 500 Hornet schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Beide Motorräder richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes, alltagstaugliches Bike suchen – mit Charakter, der auf der Landstraße genauso funktioniert wie im Stadtverkehr. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie sich die beiden Modelle anfühlen: Die Ninja 650 wirkt wie ein sportlicher Allrounder mit klarer Linie, während die CB 500 Hornet als agiles Naked Bike punktet, das sich leicht bewegt und unkompliziert bleibt.
Grundidee und Motorrad-Charakter
Die Kawasaki Ninja 650 ist vom Konzept her näher an einem sportlich orientierten Motorrad: Die Silhouette, die Sitzposition und das Gesamtgefühl zielen darauf ab, zügig unterwegs zu sein, ohne dass man sich sofort „verkrampfen“ muss. Die Honda CB 500 Hornet dagegen setzt auf den Naked-Bike-Ansatz: aufrechte oder zumindest entspannte Haltung, freie Sicht nach vorn und ein Fahrstil, der sich besonders in engen Situationen und beim dynamischen Kurvenfahren leicht anfühlt.
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind keine „Show-Bikes“, sondern Werkzeuge für den Alltag. Aber sie liefern den Spaß auf unterschiedliche Weise. Während die Ninja 650 eher über den sportlichen Drive und die Stabilität überzeugt, spielt die Hornet ihre Stärken über Wendigkeit, Übersicht und ein sehr direktes Ansprechverhalten aus.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorvergleich fällt auf, dass die Ninja 650 in der Praxis oft das Gefühl vermittelt, „einfach mehr Reserven“ zu haben. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn es um gleichmäßiges Beschleunigen geht – etwa beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven. Die Honda CB 500 Hornet ist ebenfalls souverän, wirkt aber im Charakter oft etwas „freier“ und lebendiger im Ansprechverhalten. Dadurch kann sie sich in der Stadt und auf kurvigen Strecken sehr spontan anfühlen.
Wichtig ist: Beide Motoren sind so ausgelegt, dass sie nicht nur auf dem Papier funktionieren. Im Alltag zählt, wie gut man mit wenig Drehzahl auskommt und wie kontrolliert man das Gas dosieren kann. Die Ninja 650 spielt ihre Stärken häufig bei konstantem Tempo und bei längeren Strecken aus. Die Hornet punktet eher dort, wo häufig gewechselt wird: von Beschleunigung zu Verzögerung, von Geradeaus zu Kurve.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich ein klarer Unterschied im Fahrgefühl. Die Kawasaki Ninja 650 wirkt tendenziell stabiler und „ruhiger“ in höheren Geschwindigkeitsbereichen. Das ist besonders angenehm, wenn man längere Strecken fährt oder wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Hornet hingegen fühlt sich oft leichter und wendiger an. Das macht sie attraktiv, wenn häufig rangiert werden muss, wenn Ampeln und Abbiegesituationen den Takt vorgeben oder wenn man auf Landstraßen gerne sehr direkt fährt.
Im Vergleich der Fahreigenschaften lässt sich das so zusammenfassen: Die Ninja 650 ist die Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportlicher Begleiter anfühlt und auch bei flotterem Tempo gelassen bleibt. Die CB 500 Hornet ist die Wahl, wenn man ein Bike möchte, das schnell „mitdenkt“ und sich in engen Passagen besonders unkompliziert bewegt.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf kurzen und langen Strecken
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Ninja 650 bietet durch ihre sportlichere Ausrichtung meist eine etwas „zielgerichtetere“ Haltung. Das kann sich auf der Landstraße sehr dynamisch anfühlen, verlangt aber je nach Körpergröße und Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit für die richtige Einstellung. Die Honda CB 500 Hornet ist als Naked Bike oft entspannter zu fahren, weil die Haltung weniger „sportlich nach vorn“ zieht. Dadurch eignet sie sich besonders gut für längere Tage, an denen man nicht ständig in eine aggressive Position wechseln möchte.
Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich. Der Unterschied liegt im Komfortgefühl: Die Hornet wirkt häufig wie die stressfreiere Option, während die Ninja 650 eher dann überzeugt, wenn man sportlich unterwegs sein möchte, ohne gleich auf Komfort zu verzichten.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es weniger um „maximale“ Werte und mehr um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Im Vergleich zeigt sich: Die Ninja 650 vermittelt oft ein Gefühl von Stabilität beim Verzögern, besonders wenn man zügig in Kurven oder an Ampeln heranrollt. Die Hornet kann ebenfalls sehr gut verzögern, wirkt dabei aber häufig etwas direkter im Ansprechverhalten – was in der Stadt ein Vorteil ist, weil man schnell und fein reagieren kann.
Unterm Strich: Wer häufig stark abbremsen muss oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert von der direkten Rückmeldung der Hornet. Wer längere Strecken fährt und dabei gerne gleichmäßig und zügig unterwegs ist, wird an der Ninja 650 oft das ruhige Gesamtpaket schätzen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Pendeln
Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Die Honda CB 500 Hornet ist besonders dann im Vorteil, wenn es um Übersicht, leichtes Handling und schnelle Richtungswechsel geht. Das Naked-Design unterstützt dabei, weil man sich nicht „eingepackt“ fühlt und die Umgebung klar wahrnimmt.
Die Kawasaki Ninja 650 ist im Alltag stark, wenn der Weg nicht nur aus Stop-and-go besteht. Auf der Landstraße und auf Strecken, auf denen man häufiger konstant fährt, wirkt die Ninja 650 oft souveräner. Auch bei wechselnden Fahrbahnbedingungen kann die Stabilität helfen, das Tempo kontrolliert zu halten.
Verbrauch, Reichweite und Betriebskosten: Was im Alltag zählt
Beim Verbrauch und den Betriebskosten gilt: Beide Modelle sind so konzipiert, dass sie nicht „übertrieben“ wirken. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein typisches Muster: Die Hornet wirkt häufig dann besonders effizient, wenn man moderat fährt und das Motorrad viel im urbanen Rhythmus bewegt. Die Ninja 650 kann bei gleichmäßigem Tempo ebenfalls sehr vernünftig sein, spielt ihre Stärken aber oft dann aus, wenn man nicht ständig „auf Kante“ fährt, sondern Reserven nutzt.
Für die Gesamtkosten ist außerdem wichtig, wie unkompliziert sich Wartung und Verschleißteile im Alltag handhaben lassen. Beide Motorräder sind in der Praxis gut betreubar, und gerade bei der Auswahl eines Gebrauchten ist es sinnvoll, auf Servicehistorie und Zustand zu achten – unabhängig davon, welches Modell gewählt wird.
Technik, Ausstattung und Alltagspraxis
In der Ausstattung und im technischen Gesamtkonzept sind beide Motorräder moderne Vertreter ihrer Klasse. Entscheidend ist weniger, ob „alles“ vorhanden ist, sondern wie gut das Motorrad im Alltag funktioniert: Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit der Instrumente, Ergonomie der Bedienelemente und die Art, wie das Motorrad auf Veränderungen reagiert.
Die Hornet wirkt in der Praxis oft als „einfaches“ Bike, das schnell startklar ist und sich ohne großes Nachdenken fahren lässt. Die Ninja 650 fühlt sich dagegen häufig wie ein Motorrad an, das man gerne etwas sportlicher bewegt und bei dem man das Fahrgefühl stärker „spürt“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 650: Stärke ist das sportlich-stabile Gesamtpaket. Besonders auf längeren Strecken und bei flotterem Fahren wirkt sie souverän. Schwäche kann sein, dass die sportlichere Ausrichtung je nach Körperbau weniger „entspannt“ ist als bei einer Naked-Position.
Honda CB 500 Hornet: Stärke ist die Agilität und die unkomplizierte Handhabung im Alltag. Sie macht Spaß in der Stadt und auf kurvigen Strecken, weil sie sehr direkt wirkt. Schwäche kann sein, dass wer vor allem auf Autobahn-ähnliche Abschnitte oder sehr konstantes Tempo setzt, die Ninja 650 als „ruhigere“ Option empfinden könnte.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Ninja 650 und Honda CB 500 Hornet hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportlicher Allrounder anfühlt, der auch bei längeren Ausfahrten und zügigem Tempo gelassen bleibt, findet in der Ninja 650 häufig die passendere Basis. Wer dagegen ein leicht zu bewegendes Naked Bike möchte, das sich in der Stadt schnell und unkompliziert fährt und auf Landstraßen sehr agil wirkt, wird mit der Hornet oft glücklicher.
Beide Motorräder sind gute Kandidaten für Einsteiger und Wiedereinsteiger, weil sie kontrollierbar sind und ein angenehmes Fahrgefühl vermitteln. Der Unterschied liegt im „Fahrstil“, den man bevorzugt: sportlich-stabil oder agil-direkt.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 650 ist die bessere Wahl, wenn ein sportlich orientiertes Gesamtpaket im Vordergrund steht: stabileres Fahrgefühl, Reserven für zügiges Fahren und ein Charakter, der auf längeren Strecken besonders gut funktioniert. Wer häufig Landstraße fährt, gerne gleichmäßig beschleunigt und ein Motorrad sucht, das auch bei flotterem Tempo souverän bleibt, wird mit der Ninja 650 sehr zufrieden sein.
Die Honda CB 500 Hornet passt am besten, wenn Agilität und Alltagstauglichkeit dominieren: leichtes Handling, direkte Rückmeldung und eine entspanntere, Naked-typische Ergonomie. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, häufig stoppt und anfährt oder auf kurvigen Strecken gerne spontan und dynamisch fährt, findet in der Hornet das passendere Bike.
Kurz gesagt: Ninja 650 für sportlich-stabile Allround-Touren, Hornet für agile Alltagsfahrten und unkomplizierten Fahrspaß.