| UVP | 29.195 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leistung
- Drehmoment
- Reisekomfort
- Handling
- Serienausstattung etwas mager
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 262 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.260 | mm |
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 200 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 137 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 139)mm | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 320-mm-Brembo-Doppel-Bremsscheiben. Radial montierte Vierkolben-Bremssättel, Brembo Stylema Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Brembo Doppelkolbenbremssattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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Kawasaki Ninja H2 SX SE vs. CF Moto 800 MT Explore: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „großem Spaß“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird die Entscheidung spannend. Der Kawasaki Ninja H2 SX SE steht für kompromisslose Performance und eine sportlich ausgerichtete Touring-Philosophie. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt dagegen wie ein vielseitiger Reisebegleiter, der Alltag, Tour und gelegentliches Offroad-Feeling zusammenbringen will. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so interessant: Hier geht es nicht nur um Daten, sondern darum, wie sich die Charaktere im Alltag anfühlen.
Grundidee: Sporttourer mit Biss vs. vielseitiger Reise-Ansatz
Der Ninja H2 SX SE ist im Kern ein Sporttourer, der seine Stärken besonders dann ausspielt, wenn die Straße Kurven bietet und Tempo ein Thema ist. Die „SX“-Idee steht für mehr Alltagstauglichkeit als bei reinrassigen Sportmaschinen – mit Windschutz, Komfort und Elektronik, die das Fahren leichter macht.
Die CF Moto 800 MT Explore verfolgt dagegen einen breiteren Ansatz. Sie ist als Reiseenduro bzw. Tourer gedacht, der nicht nur auf Asphalt Spaß macht, sondern auch auf weniger perfekten Strecken eine gute Figur abgibt. Der Fokus liegt auf Alltagstauglichkeit, einem souveränen Fahrgefühl und einer Ausstattung, die für längere Touren ausgelegt ist.
Motor & Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Motorcharakter liegen Welten zwischen beiden Konzepten. Der Kawasaki Ninja H2 SX SE ist auf maximale Dynamik ausgelegt. Die Kraft wirkt dabei nicht nur „viel“, sondern vor allem direkt und mit einem sehr sportlichen Antritt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn Beschleunigung, Durchzug und das Gefühl von Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten im Vordergrund stehen.
Die CF Moto 800 MT Explore setzt eher auf einen ausgewogenen, tourentauglichen Charakter. Der Antrieb ist so abgestimmt, dass er sich gleichmäßig und gut dosierbar anfühlt – ideal für lange Strecken, entspanntes Cruisen und Situationen, in denen man nicht ständig „auf Kante“ fahren muss. Wer häufig im Alltag unterwegs ist oder Touren plant, bei denen nicht jede Ausfahrt ein reines Performance-Event ist, wird den ruhigeren Charakter oft als Vorteil sehen.
Elektronik & Assistenz: Unterstützung vs. Sportfokus
Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Beim Ninja H2 SX SE wirkt die Elektronik stark auf sportliche Kontrolle: Traktions- und Fahrmodi sollen das hohe Leistungsniveau beherrschbar machen und gleichzeitig ein dynamisches Fahren ermöglichen. Gerade bei wechselnden Bedingungen (Temperatur, Grip, Beladung) ist das ein echter Pluspunkt.
Die CF Moto 800 MT Explore zielt eher auf ein „einfach gutes Gefühl“ im Alltag. Fahrmodi und Assistenzfunktionen sind darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad auch auf längeren Strecken stabil und berechenbar anfühlt. Das ist besonders dann hilfreich, wenn die Tour nicht nur aus perfekten Asphaltabschnitten besteht.
Fahrwerk & Bremsen: Wie sich Tempo anfühlt
Beim Thema Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Sporttourer und Reiseenduro-Ansatz. Der Kawasaki Ninja H2 SX SE ist darauf ausgelegt, Kurvenfahrten mit hoher Stabilität zu unterstützen. Das Motorrad vermittelt ein sportliches, präzises Fahrgefühl – und genau das macht es auf der Landstraße so stark. In schnellen Passagen fühlt sich alles „zusammen“ an, als würde das Motorrad die Linie aktiv mittragen.
Die CF Moto 800 MT Explore legt den Schwerpunkt auf Komfort und Vielseitigkeit. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es Unebenheiten besser wegsteckt und auch auf weniger glatten Strecken nicht sofort „nervös“ wird. Wer häufig unterwegs ist, ohne dass die Strecke immer top vorbereitet ist, profitiert von dieser Art von Ruhe.
Auch bei den Bremsen zeigt sich die Philosophie: Der Ninja H2 SX SE wirkt eher wie ein Motorrad, das für sportliche Verzögerungsmanöver gemacht ist und dabei sehr standfest bleibt. Die CF Moto ist ebenfalls überzeugend, aber mit stärkerem Fokus auf kontrolliertes, sicheres Bremsen im Tourenalltag.
Ergonomie & Komfort: Sitzposition als Entscheidungshilfe
Die Sitzposition ist ein zentraler Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Der Kawasaki Ninja H2 SX SE bietet eine sportlichere Haltung als viele klassische Tourer. Das ist kein Nachteil, solange die Fahrstrecke zu dieser Art von Komfort passt: Wer gerne zügig fährt und die Kontrolle in Kurven mag, wird die Position als passend empfinden.
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt dagegen „touriger“ in der Gesamthaltung. Sie ist so ausgelegt, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt und nicht ständig gegen die eigene Sitzposition arbeiten muss. Gerade bei längeren Tagesetappen oder wenn die Tour mehrere Fahrertypen (Stadt, Landstraße, gemischte Strecken) enthält, spielt das seine Stärken aus.
Windschutz & Alltag: Wer profitiert auf langen Strecken?
Beim Thema Windschutz und Reise-Komfort spielt der Ninja H2 SX SE seine sporttourer-typischen Vorteile aus. Der Wind wird spürbar reduziert, und das Motorrad bleibt bei höheren Geschwindigkeiten ruhiger. Das macht es besonders attraktiv für Autobahn- und zügige Landstraßenfahrten.
Die CF Moto 800 MT Explore punktet eher durch die „Allround“-Eigenschaft: Sie ist weniger auf maximale Autobahnruhe getrimmt, sondern auf ein Motorrad, das man für verschiedene Streckenarten nutzt. Wer Touren plant, bei denen auch mal Schotterwege oder schlechterer Asphalt vorkommen, wird die Reiseenduro-Logik als Vorteil sehen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja H2 SX SE – Stärken
- Sportlicher Motorcharakter mit starkem, dynamischem Antritt
- Kurvenstabilität und präzises Fahrgefühl für zügige Fahrten
- Elektronik mit sportlichem Fokus, die Leistung kontrollierbar macht
- Reise-Komfort für höhere Geschwindigkeiten durch guten Windschutz
Kawasaki Ninja H2 SX SE – Schwächen
- Wer vor allem entspannt cruisen will, könnte die sportliche Ausrichtung als „zu viel“ empfinden
- Auf sehr holprigen Strecken steht nicht der Reiseenduro-Ansatz im Vordergrund
CF Moto 800 MT Explore – Stärken
- Vielseitiger Tourencharakter für unterschiedliche Strecken
- Komfortorientiertes Fahrwerk für längere Etappen
- Berechenbarkeit im Alltag durch tourentaugliche Abstimmung
- Reise-Logik, die auch abseits des perfekten Asphalts Spaß macht
CF Moto 800 MT Explore – Schwächen
- Wenn maximale Performance und sportlicher Punch im Mittelpunkt stehen, wirkt der Charakter weniger „aggressiv“ als beim Ninja
- Für rein sportliche Kurven- und Tempo-Fokussierung ist der Ninja typischerweise die passendere Wahl
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Der Kawasaki Ninja H2 SX SE ist besonders dann die richtige Wahl, wenn die Touren häufig aus zügigen Abschnitten bestehen: Landstraße mit Kurven, schnelle Autobahnpassagen und ein Fahrstil, bei dem man die Dynamik wirklich nutzen möchte. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur „mitfährt“, sondern aktiv für Fahrspaß sorgt, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Die CF Moto 800 MT Explore passt am besten zu Fahrern, die ein Motorrad für viele Situationen wollen: Alltag, längere Reisen, gemischte Strecken und Touren, bei denen Komfort und Vielseitigkeit wichtiger sind als maximaler Sportfokus. Wer gerne plant, flexibel bleibt und auch mal abseits der perfekten Strecke unterwegs ist, findet in der Explore-Philosophie eine stimmige Basis.
Fazit:
Der Kawasaki Ninja H2 SX SE ist das Bike für alle, die sportliche Dynamik, präzises Kurvengefühl und eine Elektronik suchen, die Leistung kontrolliert in Fahrspaß verwandelt. Besonders auf schnellen Strecken und bei ambitionierter Fahrweise spielt er seine Stärken aus. Die CF Moto 800 MT Explore ist dagegen die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit, Komfort und ein tourentauglicher, gut dosierbarer Charakter im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für lange Etappen, gemischte Strecken und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht nur auf Top-Asphalt funktioniert. Kurz gesagt: Mehr Performance und Sporttourer-Feeling beim Ninja – mehr Reise-Allround und Komfort bei der CF Moto.