| UVP | 29.195 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leistung
- Drehmoment
- Reisekomfort
- Handling
- Serienausstattung etwas mager
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 262 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.260 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 200 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 137 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 139)mm | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 320-mm-Brembo-Doppel-Bremsscheiben. Radial montierte Vierkolben-Bremssättel, Brembo Stylema Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Brembo Doppelkolbenbremssattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
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Kawasaki Ninja H2 SX SE vs. Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Motorradvergleich für sportliche Touren und große Abenteuer
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie die Kawasaki Ninja H2 SX SE und die Harley-Davidson Pan America 1250 ST, wird der Vergleich besonders spannend. Beide sind für lange Strecken gedacht, beide wollen Komfort bieten – aber sie holen sich ihre Stärken aus unterschiedlichen Welten. Die Ninja H2 SX SE steht für dynamische Performance, präzise Fahrbarkeit und eine moderne, sportlich ausgerichtete Touring-Philosophie. Die Pan America 1250 ST dagegen verbindet den Charakter eines großen Adventure-Tourers mit dem Anspruch, auch abseits der klassischen Straße souverän zu bleiben.
Im Folgenden geht es darum, die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle sinnvoll gegeneinander zu stellen: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen? Wo liegen die Unterschiede bei Elektronik, Windschutz und Ergonomie? Und vor allem: Für welchen Fahrstil und welche Art von Tour passt welches Motorrad besser?
Grundidee und Einsatzprofil: Sporttourer vs. Adventure-Tourer
Die Kawasaki Ninja H2 SX SE ist als Sporttourer gedacht, der auch bei zügiger Fahrweise stabil bleibt. Die Maschine wirkt wie ein sportliches Motorrad, das für den Alltag und für längere Etappen „tourentauglich“ gemacht wurde. Der Fokus liegt auf direkter Rückmeldung, hoher Dynamik und einer Ausstattung, die das Fahren über viele Kilometer angenehm macht.
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST verfolgt dagegen eine klarere Adventure-Ausrichtung. Sie ist darauf ausgelegt, verschiedene Untergründe zu meistern und dabei gleichzeitig ein gutes Niveau an Komfort für längere Reisen zu liefern. Wer Touren plant, die nicht nur auf Asphalt stattfinden, findet hier eine Maschine, die genau dafür gebaut wirkt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt
Der größte Unterschied zeigt sich bereits im Charakter. Die Ninja H2 SX SE setzt auf einen sehr kraftvollen, sportlich geprägten Antrieb, der sich besonders dann entfaltet, wenn es zügig vorangehen soll. Die Beschleunigung wirkt dabei „bereit“, also ohne lange Wartezeiten – ideal für Überholmanöver, Autobahnfahrten und dynamische Landstraßenabschnitte.
Die Pan America 1250 ST liefert ebenfalls kräftige Performance, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Das Fahrgefühl ist stärker auf gleichmäßiges Vorankommen und kontrollierte Kraftentfaltung ausgelegt. Gerade auf langen Strecken oder bei wechselnden Bedingungen spielt das eine große Rolle, weil es das Motorrad berechenbar macht und das Tempo auch über längere Zeit angenehm dosierbar bleibt.
Unterm Strich: Wer das Motorrad als „Sportgerät mit Touring-Anspruch“ nutzt, wird sich mit der Ninja H2 SX SE wohler fühlen. Wer dagegen ein „großes Reiseabenteuer“ plant, bei dem auch mal andere Wege dazugehören, findet in der Pan America 1250 ST eine stimmige Mischung aus Kraft und Alltagstauglichkeit.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Alltag
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das, was daraus im Alltag entsteht. Die Ninja H2 SX SE wirkt auf der Straße sehr zielgerichtet: Das Handling ist darauf ausgelegt, dass Kurvenfahrten präzise wirken und das Motorrad auch bei zügigem Tempo stabil bleibt. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich hier der sportliche Anspruch.
Die Pan America 1250 ST ist dagegen so abgestimmt, dass sie nicht nur auf glattem Asphalt überzeugt. Das Fahrwerk zielt auf souveräne Kontrolle ab – auch wenn die Strecke unruhiger wird. Das macht sie besonders interessant, wenn Touren bewusst „gemischt“ geplant sind: Landstraße, Autobahn, Schotterpisten oder schlechterer Belag.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Ninja H2 SX SE punktet mit sportlicher Präzision und einem sehr direkten Straßengefühl. Die Pan America 1250 ST punktet mit Vielseitigkeit und einem Fahrstil, der auch abseits der Komfortzone ruhig bleibt. Wer fast ausschließlich auf Asphalt unterwegs ist, wird die sportliche Ausrichtung der Kawasaki besonders genießen. Wer regelmäßig „mehr als nur Straße“ fährt, profitiert stärker von der Adventure-Logik der Harley.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind für Touren gedacht, daher ist das Bremsverhalten ein wichtiges Thema. Im Vergleich zeigt sich: Die Ninja H2 SX SE ist auf sportliche Anforderungen ausgelegt und vermittelt beim Verzögern ein klares Gefühl von Kontrolle. Das ist besonders hilfreich, wenn es im Alltag oder auf Landstraßen mal schneller gehen muss.
Die Pan America 1250 ST legt ebenfalls Wert auf sicheres Verzögern, wirkt dabei aber stärker auf „Tour-Realität“ optimiert: gleichmäßiges Ansprechen, gute Dosierbarkeit und ein Gefühl von Stabilität, auch wenn die Bedingungen nicht perfekt sind. Gerade bei wechselndem Untergrund ist das ein Vorteil.
Schwäche im jeweiligen Kontext: Wer sehr sportlich fährt und häufig aus hohen Geschwindigkeiten in enge Kurven bremst, wird die sportliche Bremscharakteristik der Ninja H2 SX SE besonders schätzen. Wer dagegen Touren mit wechselnden Belägen plant, profitiert eher von der alltagstauglichen, adventure-orientierten Abstimmung der Pan America 1250 ST.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Bei beiden Modellen spielt Elektronik eine große Rolle. Die Ninja H2 SX SE setzt auf eine moderne, sportlich orientierte Ausstattung, die das Fahren erleichtert und gleichzeitig das Potenzial des Motorrads nutzbar macht. Besonders auf langen Strecken hilft das, weil es das Motorrad berechenbar macht und die Konzentration auf die Straße lenkt.
Die Pan America 1250 ST bietet ebenfalls eine umfangreiche Elektronikbasis, die auf Touring und Adventure ausgelegt ist. Das Ziel ist, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil zu halten und dem Fahrer ein gutes Gefühl zu geben – egal ob Autobahn, Landstraße oder unruhigerer Untergrund.
Vergleichend lässt sich sagen: Die Kawasaki wirkt wie ein „digital unterstütztes Sportgerät“, während die Harley stärker als „elektronisch abgesichertes Reise- und Abenteuerwerkzeug“ wahrgenommen wird. Welche Elektronik sich besser anfühlt, hängt stark davon ab, wie die Touren tatsächlich aussehen.
Windschutz, Ergonomie und Komfort: Wie gut bleibt man auf langen Strecken frisch?
Gerade bei Touring-Motorrädern entscheidet der Komfort über die Freude an der Fahrt. Die Ninja H2 SX SE ist auf sportliche Ergonomie ausgelegt, aber mit Touring-Elementen, die den Alltag erleichtern. Der Windschutz und die Sitzposition zielen darauf ab, dass auch längere Etappen nicht „anstrengend“ werden, sondern kontrolliert und angenehm bleiben.
Die Pan America 1250 ST setzt ebenfalls auf Komfort, aber mit stärkerem Fokus auf Langstrecke und Reisealltag. Die Sitzposition wirkt eher auf „entspanntes Reisen“ ausgelegt, und das Motorrad ist so gestaltet, dass es auch bei längeren Tagesetappen nicht nur schnell, sondern vor allem ausdauernd bleibt.
Stärken und Schwächen: Die Ninja H2 SX SE punktet mit sportlicher Ergonomie und einem sehr dynamischen Fahrgefühl, das sich auch auf längeren Strecken nicht „müde“ anfühlt. Die Pan America 1250 ST punktet mit Reise-Komfort und einer Haltung, die sich besonders für lange Etappen und wechselnde Streckenbedingungen eignet.
Ausstattung für Touren: Gepäck, Alltag und Praxis
Tourenplanung ist mehr als nur Motor und Fahrwerk. Entscheidend sind Dinge wie Windschutz, Stauraum-Optionen, Bedienbarkeit und die Frage, wie gut das Motorrad für den Alltag vorbereitet ist. Im Vergleich zeigt sich: Die Ninja H2 SX SE ist als sportlicher Tourer gedacht, bei dem die Ausstattung die Dynamik nicht ausbremst, sondern unterstützt. Das macht sie interessant für Fahrer, die zwar lange fahren, aber dabei nicht auf „sportliches Gefühl“ verzichten möchten.
Die Pan America 1250 ST ist stärker auf Reisepraxis ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das für längere Touren mit Gepäck und für unterschiedliche Strecken vorbereitet ist. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder Touren plant, bei denen die Route nicht immer planbar ist, wird die Adventure-Logik besonders schätzen.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Kawasaki Ninja H2 SX SE: Die richtige Wahl für sportliche Langstrecken
Die Kawasaki Ninja H2 SX SE ist besonders passend, wenn Touren vor allem eines sein sollen: dynamisch. Wer gerne zügig fährt, Kurven aktiv nutzt und dabei trotzdem Komfort für längere Strecken möchte, findet hier ein Motorrad, das sich wie ein Sportbike anfühlt, aber für Reisen gemacht ist. Die Stärken liegen in der sportlichen Abstimmung, der präzisen Straßenführung und dem modernen, unterstützenden Elektronikpaket.
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Die richtige Wahl für vielseitige Abenteuer
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders geeignet, wenn Touren abwechslungsreich sind. Wer nicht nur Asphalt im Blick hat, sondern auch mal andere Wege fahren möchte, bekommt ein Motorrad, das dafür gebaut wirkt. Die Stärken liegen in der adventure-orientierten Kontrolle, dem Reise-Komfort und dem Gefühl, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt und sicher unterwegs zu sein.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja H2 SX SE ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik und präzises Handling im Vordergrund stehen und lange Strecken vor allem „zügig und aktiv“ gefahren werden. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein Touring-Motorrad suchen, das sich nicht wie ein Kompromiss anfühlt, sondern wie ein leistungsstarkes Sportgerät mit Reise-Mehrwert.
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn Reisen vielseitig sein sollen: mit Gepäck, mit wechselnden Untergründen und mit dem Anspruch, auch abseits der klassischen Route souverän zu bleiben. Sie richtet sich an Fahrer, die Komfort und Kontrolle für lange Etappen suchen und dabei gern mehr als nur Asphalt erleben.
Wer also vor allem sportliche Langstrecken auf der Straße plant, fährt mit der Kawasaki besonders stimmig. Wer dagegen Abenteuer mit unterschiedlichen Streckenbedingungen priorisiert, findet in der Pan America 1250 ST die passendere Basis.