| UVP | 29.195 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leistung
- Drehmoment
- Reisekomfort
- Handling
- Serienausstattung etwas mager
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 262 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.260 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 200 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 137 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 139)mm | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 320-mm-Brembo-Doppel-Bremsscheiben. Radial montierte Vierkolben-Bremssättel, Brembo Stylema Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Brembo Doppelkolbenbremssattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Kawasaki Ninja H2 SX SE vs. Honda CRF 300 L: Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja H2 SX SE und die Honda CRF 300 L, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die Ninja H2 SX SE steht für kompromisslosen Vortrieb, viel Elektronik und eine sportlich-elegante Reiseausrichtung. Die CRF 300 L dagegen ist ein leichtes, agiles Offroad-orientiertes Bike, das sich besonders dort wohlfühlt, wo die Straße aufhört oder zumindest weniger wichtig wird. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.
Grundidee: Sporttourer-Performance vs. Offroad-Agilität
Die Kawasaki Ninja H2 SX SE ist als Sporttourer gedacht, der lange Strecken genauso mag wie dynamische Fahrten. Der Fokus liegt auf hoher Leistung, starker Beschleunigung und einem Fahrgefühl, das auch bei zügigem Tempo souverän bleibt. Die Honda CRF 300 L ist hingegen ein Motorrad, das auf Leichtigkeit und Kontrolle setzt. Sie wirkt wie gemacht für Feldwege, Schotter und Situationen, in denen ein handliches Handling wichtiger ist als maximale Endgeschwindigkeit.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich schnell, dass beide Maschinen für unterschiedliche Prioritäten gebaut sind. Die Ninja H2 SX SE liefert deutlich mehr „Biss“ und sorgt für ein sehr direktes, kraftvolles Ansprechverhalten. Das merkt man besonders beim Überholen, beim Beschleunigen aus Kurven heraus und auf Autobahnabschnitten, wo die Maschine Reserven ausspielt.
Die CRF 300 L verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist auf nutzbare Leistung im Gelände und auf ein gut dosierbares Drehmoment ausgelegt. Statt „maximaler Schub“ steht hier die Kontrolle im Vordergrund. Das macht sie stark, wenn es langsam und technisch wird – etwa beim Anfahren auf losem Untergrund oder beim sauberen Durchfahren enger Passagen.
Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich
- Kawasaki Ninja H2 SX SE: Stärke ist die Durchzugskraft und die souveräne Performance bei Tempo. Schwäche kann sein, dass der Fokus klar auf Straße und Dynamik liegt – wer viel Offroad fährt, wird die CRF-Philosophie vermissen.
- Honda CRF 300 L: Stärke ist die gutmütige, kontrollierte Fahrbarkeit und die Eignung für unwegsames Terrain. Schwäche ist, dass sie bei sehr hohen Geschwindigkeiten oder sportlicher Langstreckenfahrt weniger „Reserve“ bietet als die Kawasaki.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „Touring mit Sportanspruch“ und „leichtes Offroad-Handling“. Die Ninja H2 SX SE ist darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrweise stabil zu bleiben. Das Fahrgefühl wirkt meist straff und präzise, wodurch sich die Maschine auf der Straße sehr direkt anfühlt. Gerade auf schnellen Landstraßen oder bei dynamischen Kurvenfolgen spielt die Kawasaki ihre Stärken aus.
Die CRF 300 L ist dagegen auf Beweglichkeit ausgelegt. Durch die leichtere, kompaktere Bauweise und die Offroad-typische Geometrie lässt sie sich im Gelände leichter manövrieren. Das hilft beim Rangieren, beim Überwinden kleiner Hindernisse und bei Situationen, in denen das Motorrad „mitarbeiten“ muss.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist und dabei gerne zügig fährt, profitiert von der stabilen Auslegung der Ninja H2 SX SE. Wer dagegen regelmäßig Schotter, Waldwege oder unbefestigte Strecken einplant, bekommt mit der CRF 300 L ein Motorrad, das sich weniger „schwer“ anfühlt und leichter zu kontrollieren ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Tempo vs. Kontrolle im Gelände
Bei beiden Motorrädern ist das Thema Bremsen zentral, aber die Anforderungen unterscheiden sich. Die Ninja H2 SX SE ist für hohe Geschwindigkeiten und sportliche Manöver ausgelegt. Entsprechend ist das Bremssystem darauf abgestimmt, auch bei zügiger Fahrweise stark zu verzögern und dabei ein sicheres Gefühl zu vermitteln.
Die CRF 300 L wird eher nach ihrer Dosierbarkeit und Stabilität auf wechselndem Untergrund bewertet. Im Gelände zählt, wie gut sich die Verzögerung kontrollieren lässt, ohne dass das Motorrad unruhig wird. Gerade auf losem Untergrund ist das Zusammenspiel aus Reifen, Fahrwerk und Bremsgefühl entscheidend.
Elektronik und Assistenz: Komfort und Dynamik bei der Kawasaki
Ein großer Unterschied liegt in der Elektronik. Die Kawasaki Ninja H2 SX SE bringt typischerweise moderne Assistenz- und Fahrmodi-Ansätze mit, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen „glatter“ und berechenbarer machen. Das hilft besonders, wenn die Leistung sehr präsent ist und die Maschine je nach Fahrstil fein abgestimmt werden soll.
Die Honda CRF 300 L setzt dagegen stärker auf das Wesentliche. Das bedeutet nicht, dass sie „unmodern“ ist, aber der Charakter bleibt: weniger Technik-Spielerei, mehr direkte Rückmeldung. Im Offroad-Einsatz kann das sogar ein Vorteil sein, weil sich das Motorrad natürlicher anfühlt und die Kontrolle nicht zu stark von Systemen „übernommen“ wird.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Ninja H2 SX SE: Stärke ist die Unterstützung bei Dynamik und die Anpassbarkeit. Schwäche kann sein, dass man sich bei sehr „rohem“ Offroad-Einsatz weniger auf die Systemlogik verlassen möchte.
- CRF 300 L: Stärke ist die intuitive, direkte Fahrbarkeit. Schwäche ist, dass sie bei sehr sportlichen Ansprüchen auf der Straße weniger „Assistenzkomfort“ bietet.
Komfort und Sitzposition: Reisegefühl vs. Offroad-Position
Die Ninja H2 SX SE ist klar auf längere Strecken ausgelegt. Die Sitzposition wirkt sportlich, aber nicht kompromisslos unbequem. Dazu kommt, dass die Maschine mit ihrer Touring-Orientierung oft als angenehmer Begleiter für Pendeln und Touren wahrgenommen wird. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, wird den Komfortvorteil spüren.
Die CRF 300 L ist dagegen offroadtypisch positioniert: eher auf Kontrolle und Beweglichkeit ausgelegt. Das kann auf der Straße völlig okay sein, fühlt sich aber bei langen Autobahn- oder Dauer-Tempo-Etappen weniger „entspannt“ an als bei einer Sporttourer-Philosophie.
Alltagstauglichkeit: Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
Im Alltag entscheidet nicht nur die Leistung, sondern auch, wie oft das Motorrad wirklich genutzt wird. Die Ninja H2 SX SE ist besonders dann die richtige Wahl, wenn die Fahrten häufig aus zügigem Landstraßenfahren, längeren Touren und dem Wunsch nach hoher Reserven bestehen. Sie ist ein Motorrad, das man gerne „ausfährt“.
Die CRF 300 L ist ideal, wenn der Alltag auch mal abseits der perfekten Straße stattfindet. Sie eignet sich gut für kurze Wege, für spontane Ausflüge ins Grüne und für alle, die gerne mit dem Motorrad „spielen“ – ohne jedes Mal ein großes, schwer zu manövrierendes Gerät zu bewegen.
Reifen, Untergrund und Fahrstil
Die Wahl der Reifen und der geplante Untergrund sind im Vergleich entscheidend. Die Kawasaki kann mit straßenorientierten Reifen ihre Stärken auf Asphalt besonders gut ausspielen. Die Honda profitiert von Offroad-geeigneten Reifen und einem Fahrstil, der Kontrolle und Traktion in den Vordergrund stellt.
Wartung und Betrieb: Anspruch vs. Einfachheit
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich zuverlässig sein können, unterscheiden sich die Betriebserwartungen. Die Ninja H2 SX SE ist durch ihre sportlich-technische Ausrichtung und die Elektronik tendenziell eher ein Motorrad, das man bewusst pflegt und im Blick behält. Die CRF 300 L wirkt dagegen wie ein unkomplizierteres Werkzeug: weniger „Show“, mehr Funktion. Gerade für Fahrer, die gerne selbst Hand anlegen oder ein Motorrad bevorzugen, das nicht zu sehr „verwöhnt“ werden muss, kann das ein Plus sein.
Für wen ist welches Bike die bessere Wahl?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen: Wer vor allem auf Asphalt unterwegs ist, gerne schnell fährt und dabei Komfort und moderne Unterstützung schätzt, findet in der Kawasaki Ninja H2 SX SE ein Motorrad, das genau diese Richtung konsequent verfolgt. Wer dagegen ein leichtes, wendiges Motorrad sucht, das auch abseits der Straße Spaß macht und sich in unübersichtlichen Situationen gut kontrollieren lässt, wird mit der Honda CRF 300 L deutlich glücklicher.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja H2 SX SE ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Straße fahren, dynamische Touren mögen und ein Motorrad suchen, das mit viel Leistung, stabiler Fahrwerksabstimmung und moderner Elektronik souverän begleitet. Sie punktet besonders dort, wo Reserven zählen: beim Überholen, auf schnellen Landstraßen und auf längeren Strecken, bei denen Komfort und Fahrruhe wichtig sind.
Die Honda CRF 300 L passt am besten zu Fahrern, die ein leichtes, agiles Bike wollen und regelmäßig Feldwege, Schotter oder technischere Strecken einplanen. Sie überzeugt durch kontrollierbares Fahrverhalten, Wendigkeit und eine Offroad-nahe Auslegung, die das Motorrad auch in schwierigen Momenten handhabbar macht. Wer also mehr „Abenteuer“ als „Tempo“ sucht, findet in der CRF 300 L den stimmigeren Begleiter.
Kurz gesagt: Asphalt-Fokus und Performance sprechen für die Kawasaki, Offroad-Fokus und Leichtigkeit für die Honda.