UVP 18.995 €
Baujahr von 2005 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Schon mal auf einer Rakete gesessen?
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Schöne Sportmaschine aus Italien - reichen 48 PS?
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachiale Leistung
  • exzellentes Fahrwerk
  • moderne Elektronik
  • hochwertige Verarbeitung
  • starke Bremsen
Kontra:
  • extreme Ergonomie
  • brutale Kraftentfaltung
  • Sozius geht gar nicht
Pro:
  • kompakt, leicht, wendig
  • elektronisch komplett ausgestattet
  • V2-Sound
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • gutes Fahrwerk
Kontra:
  • Bremse hinten mit langem Regelintervall
  • 48 PS Version obenraus dünn
  • etwas zu kleine Anzeigen im TFT-Display

Abmessungen & Gewicht

Gewicht209kg
Radstand1.450mm
Länge2.085mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.180mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum998ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe Viertakt mit 270 Grad Hubzapfenversatz
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung196 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment110 NM bei 11.400 U/Min
Höchstgeschw.330km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite274km
Leistung100 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.500 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite306km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hinten Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/55ZR17M/C (75W)
RahmenbauartBrückenrahmen, Motor mittragendes Element
Federung vorneKayaba USD 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55-ZR17

Bremsen

Bremsen vorne2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm)
Bremsen hinten220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben Festsattel, radial verschraubt ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor

Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.

Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 18.995 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.000 €
  • Baujahre: 2004 - heute
  • Farben: Grün, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Aprilia RS 660 hält, was sie verspricht: Sie ist ein rassiger Supersportler und fährt sich auch so. Was A2-Führerscheininhaber jetzt vermutlich nicht so gerne hören wollen: Zu dieser Art Maschine passen 100 PS wesentlich besser als 48 PS. Gerade in oberen Drehzahlbereichen passiert bei der A2-Maschine einfach zu wenig - was aber nur derjenige bemerken wird, der schon einmal 100 PS oder mehr gefahren ist. Insofern werden die A2-Biker vermutlich wenig vermissen, weil sie es halt nicht anders kennen.

Die RS660 macht auf Landstraßen jedenfalls viel Spaß und jeder Inhaber wird sich an der wirklich super-kompletten Ausstattung erfreuen können. Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS (Zweiradtechnik Schielmann in Bokel) zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrten!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.050 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Farben: gelb, schwarz, rotblau

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Kawasaki Ninja ZX-10 R vs Aprilia RS 660: Vergleich für sportliche Fahrer

Wenn zwei Sportbikes aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide nach Spaß aussehen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R steht für die große Supersport-Schule: viel Leistung, ein sehr zielgerichtetes Setup und ein Charakter, der auf Tempo und Durchzug ausgelegt ist. Die Aprilia RS 660 wirkt dagegen wie ein moderner Allrounder im Supersport-Kleid: agil, präzise und mit einem Motor, der sich dynamisch anfühlt – auch wenn die Ansprüche im Alltag oder auf kürzeren Touren nicht immer maximal sind.

Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und Handling unterscheiden. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen herausgearbeitet – damit die Entscheidung leichter fällt.

Motorcharakter: große Supersport-Power vs. agiles Temperament

Kawasaki Ninja ZX-10 R: Durchzug und Reserven

Die Kawasaki Ninja ZX-10 R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um kräftigen Vortrieb und souveräne Reserven geht. Der Motor wirkt wie ein „Werkzeug“ für zügiges Fahren: Gas geben fühlt sich nicht nur schnell an, sondern auch kontrolliert. Gerade beim Beschleunigen aus mittleren Drehzahlen zeigt sich, dass die ZX-10 R nicht nur für kurze Sprints gedacht ist, sondern auch für längere, dynamische Passagen.

Aprilia RS 660: Drehfreude und schnelle Reaktion

Die Aprilia RS 660 setzt stärker auf Drehfreude und ein unmittelbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders interessant, wenn der Fahrstil eher „sportlich kurvig“ ist: Gas auf, Linie halten, zügig umlegen, wieder beschleunigen. Die RS 660 wirkt dabei oft leichter zu „lesen“ – als ob das Motorrad schneller auf kleine Eingaben reagiert. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur geradeaus schnell sein will, sondern Kurvenrhythmus und Tempoausgang im Fokus stehen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität bei Tempo vs. Agilität im Alltag

Kawasaki ZX-10 R: souverän bei hohen Geschwindigkeiten

Die Kawasaki Ninja ZX-10 R vermittelt vor allem dann ein starkes Gefühl, wenn das Tempo steigt. Das Fahrwerk unterstützt eine sportliche, aber kontrollierte Linie. In schnellen Kurven und bei dynamischen Richtungswechseln bleibt das Motorrad spürbar stabil. Das ist ein klarer Pluspunkt für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und das Bike auch auf längeren Strecken „arbeiten“ lassen.

Aprilia RS 660: leichtfüßig und präzise

Die Aprilia RS 660 punktet dagegen mit einem agilen Handling. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Kurvenwechsel schnell mitmacht und dabei trotzdem eine klare Rückmeldung gibt. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Untergründen kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad nicht nur schnell, sondern auch „einfach“ zu bewegen ist. Wer viel im Alltag fährt oder häufig kürzere Touren macht, wird die Alltagstauglichkeit im sportlichen Sinne oft als Plus wahrnehmen.

Bremsen: starke Verzögerung – aber mit unterschiedlichem Fokus

Kawasaki: Bremskraft für sportliche Härte

Bei der Kawasaki Ninja ZX-10 R ist das Bremsgefühl klar auf sportliche Nutzung ausgelegt. Die Verzögerung wirkt kräftig und lässt sich gut dosieren. Besonders bei höheren Geschwindigkeiten zeigt sich, dass die Bremsanlage für ambitioniertes Fahren gemacht ist. Das hilft, wenn man spät bremst und trotzdem Kontrolle behalten möchte.

Aprilia: sportlich, aber alltagstauglich dosierbar

Die Aprilia RS 660 bietet ebenfalls ein sehr sportliches Bremsverhalten. Der Unterschied liegt eher im Charakter: Die RS 660 lässt sich häufig intuitiver dosieren, was im Stadtverkehr oder auf gemischten Strecken Vorteile bringt. Für Fahrer, die nicht jedes Wochenende auf dem Track unterwegs sind, kann diese „leichtere“ Handhabung ein echter Pluspunkt sein.

Elektronik: mehr Eingriffe vs. mehr Fahrgefühl

Kawasaki ZX-10 R: Elektronik als Sicherheitsnetz

Die Kawasaki Ninja ZX-10 R bringt eine moderne Elektronik mit, die vor allem bei wechselnden Bedingungen hilft. Das kann bedeuten: mehr Stabilität beim Herausbeschleunigen, ein kontrollierteres Verhalten bei Lastwechseln und ein insgesamt ruhigeres Gefühl, wenn man das Motorrad sportlich bewegt. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil, weil man sich stärker auf Linie und Timing konzentrieren kann.

Aprilia RS 660: Unterstützung, ohne das Motorrad „zu zähmen“

Die Aprilia RS 660 nutzt Elektronik ebenfalls sinnvoll, wirkt aber oft so, als würde sie das Fahrgefühl nicht komplett überdecken. Gerade beim sportlichen Fahren in Kurven kann das dazu führen, dass man den Charakter des Motorrads stärker spürt. Wer gern „direkt“ fährt und trotzdem eine helfende Hand möchte, findet hier häufig eine gute Balance.

Sitzposition und Ergonomie: Supersport-Intensität vs. sportlicher Kompromiss

Kawasaki: sportlich, aber eher für ambitionierte Einsätze

Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist klar auf sportliche Haltung ausgelegt. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern aggressiv fahren und die Aerodynamik sowie die sportliche Geometrie nutzen. Für lange Strecken oder häufige Stadtfahrten kann die Haltung jedoch spürbar fordernd sein – je nach Körpergröße und Fahrpraxis.

Aprilia: sportlich, oft angenehmer im Alltag

Die Aprilia RS 660 wirkt in der Praxis häufig als sportlicher Kompromiss. Die Sitzposition bleibt sportlich, aber viele Fahrer empfinden sie als etwas „alltagstauglicher“. Das macht die RS 660 besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist, sondern auch für längere Fahrten oder regelmäßige Nutzung.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Kawasaki Ninja ZX-10 R

  • Starker Vortrieb und viel Reserven für zügige Fahrten
  • Stabilität bei Tempo und souveräne Unterstützung in schnellen Passagen
  • Sportlich ausgelegte Bremsleistung für ambitioniertes Fahren
  • Elektronik als Sicherheitsnetz bei wechselnden Bedingungen

Schwächen der Kawasaki Ninja ZX-10 R

  • Anspruchsvoller durch die sportliche Auslegung von Haltung und Charakter
  • Weniger „leichtfüßig“ als die RS 660, wenn es um schnelle, häufige Richtungswechsel geht

Stärken der Aprilia RS 660

  • Agiles Handling und schnelle Reaktion auf Eingaben
  • Drehfreude und ein dynamischer Motorcharakter für kurvige Strecken
  • Bremsen gut dosierbar für gemischte Nutzung
  • Sportlicher Kompromiss bei Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Schwächen der Aprilia RS 660

  • Weniger „Supersport-Reserve“ bei maximalem Tempo im Vergleich zur ZX-10 R
  • Wer nur auf absolute Power setzt, findet in der ZX-10 R eher die passendere Ausrichtung

Für wen passt welches Motorrad?

Kawasaki Ninja ZX-10 R: die richtige Wahl für Tempo-Fans

Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist besonders passend, wenn sportliches Fahren für längere Zeiträume im Fokus steht: zügige Autobahnabschnitte, schnelle Landstraßenpassagen und Fahrten, bei denen das Motorrad seine Stabilität bei Tempo ausspielen soll. Wer gern spät bremst, dynamisch beschleunigt und dabei eine starke Elektronik-Unterstützung schätzt, wird mit der ZX-10 R sehr zufrieden sein.

Aprilia RS 660: die richtige Wahl für Kurven, Rhythmus und Alltag

Die Aprilia RS 660 eignet sich besonders für Fahrer, die Kurvenrhythmus lieben und ein Motorrad möchten, das sich leicht bewegen lässt. Wer häufig auf kurvigen Strecken unterwegs ist, aber auch im Alltag oder auf gemischten Touren fahren will, findet in der RS 660 oft die bessere Balance. Der Motorcharakter und das agile Handling machen sie zu einer sehr attraktiven Wahl für sportliche Nutzung ohne dauerndes „Maximalprogramm“.

Fazit:

Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Supersport-Performance liegt: viel Reserven, souveräne Stabilität bei Tempo und ein Setup, das ambitioniertes Fahren unterstützt. Sie passt besonders zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind, spät bremsen und die Elektronik als Sicherheitsnetz nutzen möchten. Die Aprilia RS 660 gewinnt dagegen dort, wo Agilität und Fahrspaß im Kurvenrhythmus zählen: ein dynamischer Motor, präzises Handling und ein sportlicher Kompromiss bei Ergonomie und Alltagstauglichkeit. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegt, schnell auf Eingaben reagiert und auch außerhalb reiner Hochgeschwindigkeits-Szenarien Spaß macht, liegt mit der RS 660 oft richtig. Kurz gesagt: ZX-10 R für maximale Supersport-Ambitionen, RS 660 für kurvige Dynamik und vielseitige sportliche Nutzung.

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