| UVP | 18.995 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachiale Leistung
- exzellentes Fahrwerk
- moderne Elektronik
- hochwertige Verarbeitung
- starke Bremsen
- extreme Ergonomie
- brutale Kraftentfaltung
- Sozius geht gar nicht
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 209 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 196 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 11.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 330 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 274 | km |
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | 220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor
Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.
Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
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Kawasaki Ninja ZX-10 R vs. Benelli Leoncino 125 – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-10 R und die Benelli Leoncino 125, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite ein kompromissloses Sportbike mit Fokus auf Dynamik und Performance, auf der anderen Seite ein 125er, das vor allem im Alltag überzeugen will – unkompliziert, handlich und mit einem Charakter, der Lust auf kurze wie längere Touren macht. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Grenzen und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Grundidee im Vergleich: Sportmaschine vs. Alltags-125er
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R steht für sportliche Ambitionen. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, zügig zu beschleunigen, hohe Geschwindigkeiten souverän zu tragen und ein sehr direktes Fahrgefühl zu vermitteln. Wer sich für dieses Modell entscheidet, sucht meist nicht nur Fortbewegung, sondern spürbare Performance – auch dann, wenn die Strecke mal nicht perfekt vorbereitet ist.
Die Benelli Leoncino 125 verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als 125er für den Alltag gedacht: leicht zu bewegen, angenehm im Handling und mit einem Look, der nicht nach „reiner Zweckmaschine“ aussieht. Im Vergleich zur Ninja ist die Leoncino weniger auf maximale Beschleunigung getrimmt, dafür aber auf Alltagstauglichkeit, Fahrbarkeit und ein entspanntes Motorrad-Erlebnis.
Fahrgefühl und Charakter: Wie sich die Motorräder wirklich anfühlen
Leistungsanspruch und Dynamik
Im direkten Vergleich ist die Kawasaki Ninja ZX-10 R klar das Motorrad mit dem stärkeren Performance-Fokus. Die Art, wie sie beschleunigt und wie sie Geschwindigkeit aufbaut, ist deutlich „sportlicher“: Das Bike wirkt wie gemacht für zügiges Fahren, für dynamische Passagen und für Situationen, in denen man Reserven spürt.
Die Benelli Leoncino 125 spielt in einer anderen Liga. Der Motorcharakter ist eher auf gleichmäßiges Vorankommen und kontrollierbare Fahrbarkeit ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass es „langsam“ sein muss – aber es ist spürbar, dass die Leoncino nicht auf maximale Performance optimiert wurde. Wer realistisch plant und das Motorrad dort nutzt, wo es stark ist, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket.
Sitzposition und Ergonomie
Die Ninja ZX-10 R bringt typischerweise eine sportlichere Sitzhaltung mit. Das ist ein Vorteil, wenn man das Motorrad aktiv fährt und sich auf eine dynamische Fahrweise konzentriert. Gleichzeitig ist genau diese Ausrichtung weniger ideal, wenn lange Fahrten besonders entspannt sein sollen oder wenn häufig im Stadtverkehr gestoppt und gestartet wird.
Die Leoncino 125 wirkt im Vergleich deutlich alltagstauglicher. Die Sitzposition ist meist so gewählt, dass man sich nicht ständig „in eine Sporthaltung“ zwingen muss. Dadurch wird das Motorrad für viele Fahrerinnen und Fahrer attraktiver, die ein 125er suchen, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Handling und Alltag: Stadt, Landstraße, längere Strecken
Wendigkeit und Manövrierbarkeit
Die Benelli Leoncino 125 hat im Alltag einen klaren Vorteil: Als 125er ist sie in vielen Situationen leichter zu handeln. Das zeigt sich besonders beim Rangieren, im dichten Verkehr und beim häufigen Richtungswechsel auf kurzen Strecken. Wer oft in der Stadt unterwegs ist oder das Motorrad „einfach nutzen“ möchte, wird die unkomplizierte Handhabung schnell zu schätzen wissen.
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist ebenfalls präzise, aber die Auslegung ist eine andere. Im Vergleich zur Leoncino fühlt sich die Ninja eher wie ein Motorrad an, das man bewusst fährt: mit Fokus auf Dynamik, Linie und Tempo. Im Stadtverkehr kann das sportliche Setup weniger entspannt wirken, während es auf der Landstraße oder auf schnellen Strecken seine Stärken ausspielt.
Stabilität bei Tempo
Hier spielt die Kawasaki Ninja ZX-10 R ihre Stärken aus. Sobald das Tempo höher wird, wirkt das Motorrad souveräner und „zielgerichteter“. Die Ninja ist dafür gemacht, Geschwindigkeit nicht nur zu erreichen, sondern sie auch kontrolliert zu halten.
Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen eher die Wahl für realistische Alltagsgeschwindigkeiten. Auf längeren Strecken kann sie angenehm sein, solange die Erwartungen zur Leistung und zum Fahrprofil passen. Wer Touren plant, bei denen man nicht ständig am Limit fahren muss, bekommt ein stimmiges Erlebnis.
Bremsen, Fahrwerk und Kontrolle: Wo liegen die Unterschiede?
Im Vergleich der beiden Modelle ist die Kawasaki Ninja ZX-10 R deutlich stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das merkt man vor allem dann, wenn man zügig unterwegs ist: Brems- und Fahrwerksgefühl wirken darauf abgestimmt, dass man auch bei dynamischer Fahrweise Vertrauen aufbauen kann.
Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen auf Alltag und Fahrbarkeit optimiert. Das Fahrwerk und die Bremsen sind so gewählt, dass sie im typischen 125er-Betrieb gut funktionieren. Wer das Motorrad nicht als Sportgerät missversteht, wird die Abstimmung als passend erleben.
Design und Image: Zwei sehr unterschiedliche Zielgruppen
Das Design ist bei beiden Motorrädern ein Teil des Gesamterlebnisses. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R wirkt wie ein Statement: sportlich, aggressiv und auf Performance getrimmt. Wer dieses Motorrad fährt, signalisiert meist klare Ambitionen – und genau das spiegelt sich auch im Fahrgefühl.
Die Benelli Leoncino 125 wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Der Stil ist einladend und macht Lust auf Alltagstouren. Das Image ist weniger „Rennstrecke“, mehr „Roadtrip light“ und „freies Fahren“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja ZX-10 R – Stärken
- Deutlich sportlicher Performance-Charakter mit viel Reserven bei Tempo und Beschleunigung.
- Sehr zielgerichtetes Fahrgefühl, besonders auf Landstraße und bei dynamischer Fahrweise.
- Hohe Kontrolle durch sportlich abgestimmte Komponenten.
Kawasaki Ninja ZX-10 R – Schwächen
- Weniger entspannt im Alltag, vor allem bei viel Stadtverkehr oder wenn man lange bequem sitzen möchte.
- Anspruch an Fahrstil und Erwartung: Wer vor allem „einfach fahren“ will, könnte die Ninja als zu sportlich empfinden.
Benelli Leoncino 125 – Stärken
- Alltagstauglich und leicht zu bewegen, besonders in der Stadt.
- Stimmiger Charakter für Einsteiger und Gelegenheitsfahrer mit Fokus auf Fahrbarkeit.
- Attraktives Gesamtpaket aus Look, Handling und unkomplizierter Nutzung.
Benelli Leoncino 125 – Schwächen
- Leistungsgrenzen im Vergleich zur Ninja: Für sehr dynamische Fahrweise ist die Leoncino nicht gemacht.
- Erwartungen müssen passen: Wer maximale Reserven sucht, wird eher enttäuscht.
Kaufberatung: Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Ninja ZX-10 R und Benelli Leoncino 125 hängt weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern davon, was gesucht wird. Die Ninja ist die Wahl, wenn Performance, sportliches Fahrgefühl und souveräne Dynamik im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen möchten und die sportliche Auslegung als Vorteil sehen.
Die Leoncino 125 ist dagegen die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: kurze Wege, Stadtverkehr, entspanntes Fahren und ein unkomplizierter Einstieg in die Motorradwelt. Wer ein 125er sucht, das sich nicht wie „Kompromiss“ anfühlt, sondern wie ein echtes Motorrad-Erlebnis, findet hier eine stimmige Option.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist das bessere Motorrad für alle, die spürbar sportlich fahren wollen: dynamische Beschleunigung, hohe Reserven und ein Fahrgefühl, das auf Tempo und Kontrolle ausgelegt ist. Wer regelmäßig zügig unterwegs ist und die sportliche Sitzposition sowie die Performance-Orientierung zu schätzen weiß, bekommt mit der Ninja ein sehr starkes Gesamtpaket.
Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen die bessere Wahl für den Alltag: leicht zu handhaben, angenehm im Handling und ideal, wenn das Motorrad vor allem für Stadt, kurze Strecken und entspanntes Cruisen genutzt wird. Wer realistische Erwartungen an Leistung hat und ein unkompliziertes, attraktives 125er sucht, trifft mit der Leoncino die passendere Entscheidung.