| UVP | 18.995 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | 13.000 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- brachiale Leistung
- exzellentes Fahrwerk
- moderne Elektronik
- hochwertige Verarbeitung
- starke Bremsen
- extreme Ergonomie
- brutale Kraftentfaltung
- Sozius geht gar nicht
- erhabene Sitzposition
- gutes Fahrverhalten auf Straße und im Gelände
- reichhaltiges Angebot an Extras und Zubehörartikeln
- gelungene Optik
- Windschild könnte etwas größer ausfallen
- Preis schnellt durch Extras in die Höhe
- nicht ganz so wendig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 209 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.593 | mm |
| Länge | 2.305 | mm |
| Radstand | 1.593 | mm |
| Sitzhöhe: | 860-880 | mm |
| Höhe | 1.356 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 196 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 11.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 330 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 274 | km |
| Leistung | 95 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Upside-down Gabel, Ø 43 mm (Federweg 204)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 219)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | 220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor
Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.
Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
An der BMW F 850 GS werden zu Weilen Preis und Herkunft kritisiert. So finden sich in unserem Testkanal auf YouTube zum Beispiel Kommentare wie: "... Motorrad aus China, Preis aus Bayern..." "... ohne Navi, mit 'nem Chinamotor (da spart nur BMW richtig Geld)..." oder "... China Böller als Premiummarke...".
Sicherlich, BMW-Motorräder haben Ihren Preis, das ist keine Frage. Allerdings finden wir den Einstiegspreis für das Serienmodell mit 11.900 € (die aktuelle CRF1000L Africa Twin kostet immerhin 13.490 € in der Basisvariante) nicht so überzogen. Problematisch ist eher, dass - und darüber lässt sich auch trefflich diskutieren - die lange Liste an Sonderausstattunsmöglichkeiten den Preis schnell in die Höhe steigen lässt. Da landet man je nach Wunschliste problemlos auch mal bei 15.000 € und mehr. Und ja, auch das ist leider typisch BMW.
Aber es hilft am Ende nix: BMW Bikes erfreuen sich einer großen Fangemeinde, trotz des hohen Preises, weil es eben gelungene und solide Motorräder sind. Die These, dass die F 850 GS durch ihre Herkunft qualitativ nicht Schritt halten kann, können wir in unserem Test nicht stützen. In unseren Augen ist die BMW F 850 GS deutlich erwachsener geworden als ihre Vorgängerinnen und rückt damit ganz klar näher an ihre große Boxer-Schwestern. Inwieweit es allerdings gelingt, den Vorsprung der Africa Twin (die wollen wir uns übrigens in den nächsten Tagen mal für einen Test besorgen) von Konkurrent Honda einzuholen, muss man sehen. Wir drücken jedenfalls die Daumen denn die Bayerin hat uns an sich ganz gut gefallen.
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Ninja ZX-10 R vs. BMW F 850 GS: Motorradvergleich mit Fokus auf Fahrgefühl, Alltag und Stärken
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-10 R und die BMW F 850 GS, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Maschinen anfühlen, wie sie sich im Alltag verhalten und welche Art von Fahrstil sie am besten unterstützen. Genau das steht hier im Mittelpunkt: ein nachvollziehender Vergleich der aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle – mit klaren Stärken und ehrlichen Schwächen.
Grundidee: Sportbike-Charakter trifft Reiseenduro-Anspruch
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist als Sportmaschine gebaut: Sie zielt auf Dynamik, präzises Ansprechen und ein Fahrgefühl, das auf zügige Kurvenfahrten ausgelegt ist. Die BMW F 850 GS dagegen verfolgt den Ansatz „Allround auf Reisen“: komfortorientiert, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auch abseits der reinen Asphaltlinie eine gute Figur zu machen.
Schon diese Grundrichtung beeinflusst alles: Motorcharakter, Sitzposition, Fahrwerkseinstellung, Bremsgefühl und auch die Art, wie man das Motorrad im Alltag nutzt.
Motor und Antrieb: Wo die Ninja ihre Stärke ausspielt
Im Vergleich der aufgelisteten Motor- und Leistungsdaten zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist auf maximale Beschleunigung und sportliche Durchzugskraft ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Drehzahl im „richtigen“ Bereich gehalten wird. Die Maschine wirkt dann wie ein Werkzeug für schnelle Richtungswechsel und zügiges Vorankommen.
Die BMW F 850 GS setzt dagegen auf einen Charakter, der eher auf gleichmäßiges Fahren und kontrollierbaren Vortrieb ausgelegt ist. Im Alltag und auf längeren Strecken ist das oft angenehmer, weil die Maschine weniger „nach Drehzahl verlangt“ und das Fahren entspannter bleibt. Das bedeutet nicht, dass die GS leistungsschwach wäre – aber sie spielt die Stärken anders aus als die Ninja.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: starke sportliche Beschleunigung, sehr dynamisches Fahrgefühl; als Schwäche kann sich der Fokus auf sportliche Nutzung bemerkbar machen, wenn das Motorrad überwiegend im Stadtverkehr oder bei niedrigen Drehzahlen bewegt wird.
- BMW F 850 GS: souveräner Allround-Vortrieb, entspannter für längere Strecken; als Schwäche kann man sehen, dass die maximale „Sport-Performance“ nicht im gleichen Maß im Vordergrund steht wie bei der Ninja.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Vielseitigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich ebenfalls die Philosophie beider Modelle. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R wirkt im Vergleich aufgelisteter Fahrwerksdaten wie ein Motorrad, das auf straffe Rückmeldung und kontrollierte Dynamik ausgelegt ist. In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo fühlt sich das besonders stimmig an: Das Motorrad „steht“ in der Linie und unterstützt sportliche Manöver.
Die BMW F 850 GS ist dagegen auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Das Fahrwerk ist so gedacht, dass es Unebenheiten besser abfedert und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen gut beherrschbar bleibt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht, spielt die GS ihre Stärken aus.
Bremsen und Stabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein Unterschied in der Ausrichtung. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R zielt auf sportliche Verzögerung und ein direktes Ansprechverhalten. Das ist ideal, wenn man häufig stark verzögert und das Motorrad in kurzen Abständen in den Kurven neu ausrichten möchte.
Die BMW F 850 GS setzt stärker auf ein gut dosierbares Bremsgefühl für unterschiedliche Situationen. Das ist im Alltag und auf längeren Touren ein Vorteil, weil man sich weniger auf „sportliche“ Bremsmomente konzentrieren muss, sondern das Motorrad stabil und berechenbar bleibt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Ein Vergleich der Ergonomie macht schnell klar, warum die beiden Motorräder unterschiedliche Zielgruppen haben. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R führt zu einer sportlicheren Sitzposition. Das unterstützt die aktive Fahrweise und macht das Motorrad besonders dann attraktiv, wenn Kurvenfahren im Fokus steht. Gleichzeitig kann diese Position auf längeren Strecken oder bei häufigem Stop-and-Go weniger entspannend sein.
Die BMW F 850 GS bietet im Vergleich eine aufrechte, tourentaugliche Haltung. Das sorgt für mehr Übersicht und häufig auch für ein angenehmeres Fahrgefühl bei längeren Fahrten. Wer viel pendelt oder regelmäßig längere Strecken fährt, wird diese Eigenschaft schnell zu schätzen wissen.
Alltagstauglichkeit im Vergleich
- Ninja ZX-10 R: stark, wenn die Fahrt sportlich geplant ist; weniger ideal, wenn der Alltag vor allem aus kurzen Wegen, niedrigen Geschwindigkeiten und häufigem Anhalten besteht.
- F 850 GS: komfortorientiert und vielseitig; als mögliche Schwäche kann man sehen, dass sie nicht die gleiche „Sport-Intensität“ vermittelt wie die Ninja, wenn es um maximale Kurvendynamik geht.
Elektronik und Fahrassistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus
In den aufgelisteten Elektronik- und Assistenzpunkten zeigt sich, dass beide Modelle auf moderne Technik setzen. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R nutzt Elektronik vor allem, um sportliche Performance kontrollierbar zu machen: Traktion, Stabilität und das Verhalten beim Beschleunigen sollen auch bei ambitionierter Fahrweise berechenbar bleiben.
Die BMW F 850 GS setzt Elektronik stärker im Sinne von Alltag und Touren ein: Unterstützung beim Fahren unter wechselnden Bedingungen, ein ruhigeres Gesamtgefühl und mehr Sicherheit im Umgang mit unterschiedlichen Untergründen.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Wenn man die aufgelisteten Eigenschaften zusammenführt, entsteht ein klares Bild:
Kawasaki Ninja ZX-10 R – das spricht dafür
- Sportliche Fahrdynamik mit starkem Fokus auf zügiges Kurvenfahren.
- Direktes Ansprechverhalten bei Gas und Bremsen, ideal für ambitionierte Fahrten.
- Elektronik, die Performance kontrollierbar macht.
Kawasaki Ninja ZX-10 R – mögliche Nachteile
- Weniger „entspannt“ im Alltag, wenn häufig niedrige Geschwindigkeiten und kurze Strecken dominieren.
- Sportliche Ergonomie kann auf längeren Fahrten weniger komfortabel wirken.
BMW F 850 GS – das spricht dafür
- Vielseitigkeit für Alltag und Touren, mit komfortabler Sitzposition.
- Fahrwerk und Bremsgefühl wirken auf unterschiedliche Bedingungen abgestimmt.
- Elektronik mit Fokus auf Sicherheit und kontrollierbares Fahren.
BMW F 850 GS – mögliche Nachteile
- Wer maximale Sportdynamik sucht, wird die Ninja als „intensiver“ empfinden.
- Der Reiseenduro-Ansatz priorisiert Komfort und Vielseitigkeit stärker als kompromisslose Sportperformance.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn der eigene Fahrstil klar ist. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R passt besonders dann, wenn Kurven, Beschleunigung und sportliche Kontrolle im Vordergrund stehen. Sie ist ein Motorrad für Fahrten, bei denen man bewusst Tempo aufbaut und das Motorrad als sportliches Werkzeug nutzt.
Die BMW F 850 GS ist die bessere Wahl, wenn der Alltag und die Tourenplanung im Mix stehen: Pendeln, Wochenendfahrten, längere Strecken und wechselnde Straßenverhältnisse. Die GS wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gerne jeden Tag fährt und das auch auf Reisen zuverlässig bleibt.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik und präzises Handling wichtiger sind als maximaler Komfort im Alltag. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Fahrt aktiv gestaltet wird: zügige Kurven, starke Verzögerung und ein Antrieb, der bei passender Drehzahl richtig nach vorne geht. Wer häufig sportlich fährt und das Motorrad als Performance-Maschine erleben möchte, bekommt hier den klaren Fokus.
Die BMW F 850 GS überzeugt vor allem durch Vielseitigkeit, tourentaugliche Ergonomie und ein Gesamtpaket, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Sie ist ideal für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, im Alltag flexibel bleiben wollen und ein Motorrad suchen, das nicht nur auf perfekten Asphalt Spaß macht. Kurz gesagt: Ninja für sportliche Intensität, GS für komfortable Breite im Fahralltag.