UVP 18.995 €
Baujahr von 2005 bis 2026~
UVP 16.600 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
Schon mal auf einer Rakete gesessen?
Weiter zum Testbericht
Was kann der neue Harley-Bobber mit dem 117ci V2?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • brachiale Leistung
  • exzellentes Fahrwerk
  • moderne Elektronik
  • hochwertige Verarbeitung
  • starke Bremsen
Kontra:
  • extreme Ergonomie
  • brutale Kraftentfaltung
  • Sozius geht gar nicht
Pro:
  • Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
  • krasser Sound
  • lässiger Auftritt
  • technisch gut ausgestattet
Kontra:
  • Bremsen sind nur okay
  • ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
  • Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe

Abmessungen & Gewicht

Gewicht209kg
Radstand1.450mm
Länge2.085mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.180mm
Gewicht293kg
Radstand1.630mm
Länge2.320mm
Radstand1.630mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum998ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Classic
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung196 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment110 NM bei 11.400 U/Min
Höchstgeschw.330km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite274km
Leistung91 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment156 NM bei 2.750 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite240km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hinten Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/55ZR17M/C (75W)
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne100/90B19,57H,BW
Reifen hinten150/80B16,77H,BW

Bremsen

Bremsen vorne2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm)
Bremsen hinten220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm)

Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor

Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.

Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 18.995 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.000 €
  • Baujahre: 2004 - heute
  • Farben: Grün, Schwarz

Fazit

Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.


Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
 
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.000 € (Aktion!)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000€
  • Baujahre: 2006 - heute
  • Farben: rot, blau, grau, schwarz, oliv

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Ninja ZX-10 R vs. Harley-Davidson Street Bob: Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder so gegensätzlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-10 R und die Harley-Davidson Street Bob, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen eine sportlich ausgelegte Supersport-Philosophie und ein klassischer Cruiser-Ansatz aufeinander. Genau darum lohnt sich der Blick auf die wichtigsten Unterschiede: Wie fühlt sich die Fahrt an? Wie passen Motor, Fahrwerk und Bremsen zum jeweiligen Einsatz? Und wo liegen die Stärken – aber auch die Grenzen – der beiden Charaktere?

Grundidee: Supersport-Performance trifft Cruiser-Feeling

Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist auf Dynamik ausgelegt. Das merkt man schon am Gesamtkonzept: sportliche Sitzposition, klare Ausrichtung auf zügiges Fahren und ein Setup, das Kurven und Tempo in den Mittelpunkt stellt. Die Harley-Davidson Street Bob dagegen setzt auf ein entspanntes, bodennahes Cruiser-Erlebnis. Der Fokus liegt weniger auf maximaler Rennstrecken-Härte, sondern auf dem typischen Harley-Feeling: kräftiger Motorcharakter, ruhigerer Rhythmus und ein Look, der sofort nach Freiheit aussieht.

Fahrstil als Schlüssel zum richtigen Motorrad

Der größte Unterschied entsteht nicht nur durch die Technik, sondern durch den Fahrstil, den man sucht. Wer gern früh bremst, aggressiv einlenkt und das Motorrad aktiv in die Linie bringt, wird mit der Ninja ZX-10 R deutlich mehr „Sport“ im Alltag finden. Wer hingegen lieber gleichmäßig rollt, das Drehmoment spürt und längere Strecken mit entspannter Haltung genießt, wird die Street Bob als stimmiger empfinden.

Motorcharakter: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Kontrast: Die Kawasaki Ninja ZX-10 R liefert ihre Stärke besonders dann, wenn es sportlich wird – also bei höherer Drehzahl und wenn das Motorrad konsequent gefordert wird. Das Fahrgefühl ist dabei „spitz“ und direkt: Gas geben bedeutet unmittelbare Reaktion, und die Leistungsentfaltung wirkt wie aus einem Guss.

Die Harley-Davidson Street Bob spielt dagegen stärker mit dem Drehmoment und dem Klangbild. Das Motorrad wirkt weniger wie ein Maschinenwerk für Höchsttempo und mehr wie ein Cruiser, der das Fahren rhythmisch macht. In der Praxis heißt das: Die Street Bob fühlt sich auch dann souverän an, wenn nicht ständig am Drehzahlfenster gearbeitet wird. Das ist besonders im Stadtverkehr oder auf Landstraßen angenehm, weil sich das Motorrad „von selbst“ trägt.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Ninja ZX-10 R punktet, wenn es um zügiges Beschleunigen, dynamische Zwischenspurts und ein sportliches Gesamtpaket geht. Ihre Schwäche liegt eher dort, wo man dauerhaft entspannt cruisen möchte: Die sportliche Auslegung verlangt mehr aktive Fahrhaltung und Aufmerksamkeit. Die Street Bob ist im Gegenzug stark, wenn es um entspanntes Dahingleiten, Charakter und ein „einfach fahren“-Gefühl geht. Wer jedoch maximale sportliche Agilität sucht, wird die Grenzen eines Cruiser-Konzepts schneller spüren.

Fahrwerk und Handling: Kurvenarbeit vs. Cruiser-Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung beider Modelle. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist auf präzises Handling ausgelegt. Das Motorrad unterstützt sportliches Einlenken und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle bei zügiger Fahrweise. Gerade in Kurven wirkt die Abstimmung darauf, dass man die Linie sauber halten kann und das Motorrad nicht „gegenarbeitet“.

Die Harley-Davidson Street Bob setzt eher auf Stabilität und ein ruhiges Fahrverhalten. Das heißt nicht, dass sie unhandlich wäre – aber sie ist weniger darauf optimiert, wie ein Supersportbike in engen Radien zu „arbeiten“. Stattdessen fühlt sich die Street Bob besonders dann stimmig an, wenn die Strecke fließt: Landstraße, entspannte Landstraßenabschnitte und längere Touren.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied in der Philosophie. Die Ninja ZX-10 R ist darauf ausgelegt, sportliche Manöver abzusichern – also kräftiges Verzögern und wiederholtes Bremsen im dynamischen Fahrbetrieb. Die Street Bob ist ebenfalls alltagstauglich und sicher, aber sie wirkt eher wie ein Motorrad, das „komfortabel“ bremst und nicht wie ein Werkzeug für maximale sportliche Grenzbereiche.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet

Die Ergonomie ist ein zentraler Punkt im Vergleich. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R bietet eine sportliche Sitzposition. Das ist ideal, wenn man aktiv fahren möchte und die Hände, Arme und Beine so nutzt, dass das Motorrad in die gewünschte Richtung „mitarbeitet“. Auf längeren Strecken kann das jedoch anstrengender werden, vor allem wenn man viel im Stadtverkehr steht oder häufig stop-and-go fährt.

Die Harley-Davidson Street Bob ist deutlich cruiser-orientierter. Die Sitzhaltung wirkt entspannter, die Haltung ist weniger „geduckt“ und das Motorrad lädt eher dazu ein, die Fahrt zu genießen. Wer häufig kurze Strecken fährt oder Touren plant, bei denen Komfort wichtiger ist als maximale Sportlichkeit, wird die Street Bob oft als angenehmer empfinden.

Komfort im Detail: Wind, Vibrationen, Alltag

Im Alltag zählt, wie gut das Motorrad mit typischen Bedingungen zurechtkommt: wechselnde Geschwindigkeiten, schlechterer Asphalt, häufige Richtungswechsel. Die Ninja ZX-10 R ist dabei stark, wenn man zügig unterwegs ist und die sportliche Haltung „passt“. Die Street Bob spielt ihre Vorteile aus, wenn man nicht ständig die Position korrigieren möchte und das Motorrad eher als Erlebnis betrachtet.

Design und Charakter: Zwei unterschiedliche Identitäten

Design ist mehr als Optik – es beeinflusst auch, wie man das Motorrad wahrnimmt. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R wirkt wie ein sportliches Werkzeug: kantig, technisch, auf Performance getrimmt. Die Harley-Davidson Street Bob steht für klassische Cruiser-Linien, einen markanten Look und eine gewisse „Old-School“-Haltung. Wer Wert auf Wiedererkennung legt, wird bei beiden Modellen fündig – aber die Zielgruppe ist klar unterschiedlich.

Stärken im Erscheinungsbild

Die Ninja ZX-10 R zieht Aufmerksamkeit durch ihre Supersport-Optik und die klare Performance-Anmutung. Die Street Bob punktet durch ihren Charakter und die typische Cruiser-Ästhetik. Beide können im Straßenbild überzeugen – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten: sportlich-technisch versus frei-klassisch.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich? (Ohne Zahlen, mit klaren Kriterien)

Der Vergleich wird besonders sinnvoll, wenn man die eigenen Prioritäten kennt. Wer vor allem Fahrdynamik, sportliche Beschleunigung und ein Motorrad sucht, das sich aktiv fahren lässt, wird mit der Kawasaki Ninja ZX-10 R besser bedient. Sie ist die Wahl für Menschen, die Kurven und Tempo mögen und das Motorrad gern „arbeiten“ lassen.

Wer hingegen Motorcharakter, entspanntes Cruisen und eine komfortorientierte Sitzhaltung sucht, findet in der Harley-Davidson Street Bob eine stimmige Option. Sie ist ideal für alle, die das Motorrad als Erlebnis sehen – mit Klang, Stil und einem Fahrgefühl, das nicht auf Rennstreckenlogik reduziert ist.

Typische Einsatzszenarien

Für die Ninja ZX-10 R passen besonders Strecken, auf denen man zügig fahren kann und das Motorrad regelmäßig gefordert wird. Für die Street Bob passen eher Szenarien, in denen man gleichmäßig unterwegs ist, längere Strecken entspannt fährt und das Motorrad nicht ständig in den sportlichen Modus zwingen muss.

Fazit: Welche Maschine passt zu welchem Motorradtyp?

Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrdynamik, präzises Handling und ein direktes Leistungsgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die Kurven aktiv angehen, Tempo mögen und ein Supersport-Konzept im Alltag nicht als Belastung, sondern als Vorteil empfinden. Wer dagegen eher entspannt unterwegs sein möchte, wird die sportliche Auslegung möglicherweise als weniger passend erleben.

Die Harley-Davidson Street Bob ist die stimmigere Option, wenn Cruiser-Charakter, ein kräftiges, emotionales Motorgefühl und eine entspanntere Ergonomie wichtiger sind. Sie passt besonders zu Touren, Landstraßen und dem Wunsch, das Motorrad als Erlebnis zu fahren – mit Stil und Ruhe im Fahrrhythmus. Wer maximale sportliche Agilität im Supersport-Sinn sucht, wird jedoch schneller an Grenzen stoßen.

Kurz gesagt: Ninja ZX-10 R für sportlich ambitionierte Fahrweise, Street Bob für Cruiser-Lifestyle und entspanntes Fahren.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙