| UVP | 18.995 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
| UVP | 10.395 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachiale Leistung
- exzellentes Fahrwerk
- moderne Elektronik
- hochwertige Verarbeitung
- starke Bremsen
- extreme Ergonomie
- brutale Kraftentfaltung
- Sozius geht gar nicht
- Motor
- Sound
- Fahrwerk
- technische Ausstattung
- Fahrverhalten und Bremserei
- Kupplungshebel könnte schicker sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 209 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Sitzhöhe: | 826 | mm |
| Höhe | 1.047 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 196 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 11.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 330 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 274 | km |
| Leistung | 120 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 278 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Balance Free Front Fork) mit externer Druckkammer, Top-Out-Federn, Druck-/ Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Doppel-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-down Big Piston Gabel mit getrennter Funktion (SFF-BP), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit Ausgleichsbehälter, einstellbare Druckstufe, Zugstufe und Vorspannung (Federweg 133)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 halbschwimmend gelagerte 330-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben Brembo M50-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | 220-mm-Einzel-Bremsscheibe, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
Fazit: kein Alleskönner, sondern ein Spezialist mit Gänsehaut-Faktor
Die Kawasaki Ninja ZX-10R Modell 2026 ist ein Motorrad für Leute, die wissen, was sie wollen. Sie ist nicht die bequemste, nicht die günstigste und ganz sicher nicht die vernünftigste Wahl. Aber sie ist eine verdammt faszinierende. Der Motor hat Druck und Charakter, das Fahrwerk arbeitet präzise, die Bremsen sind stark, die Elektronik ist umfangreich und die neue Aerodynamik verleiht ihr noch mehr Ernsthaftigkeit. Im Alltag fordert sie Kompromisse, auf der Rennstrecke zahlt sie diese mit breitem Grinsen zurück.
Wer einen entspannten Sporttourer sucht, sollte weitergehen. Wer aber einen echten Supersportler will, der nach Rennstrecke riecht, nach Drehzahl schreit und bei jeder schnellen Kurve klar macht, warum Kawasaki mit der Ninja-Historie so viel Prestige aufgebaut hat, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Die ZX-10R 2026 ist keine Maschine für halbe Sachen. Sie ist laut in ihrer Haltung, präzise in ihrer Technik und herrlich unvernünftig in ihrer Wirkung. Kurz gesagt: Sie ist genau das Motorrad, das man nicht braucht, aber ziemlich dringend fahren möchte.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue ZX-10 R als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit
Junge, Junge, was für ein Brett! Die neue Street Triple 765 R hält, was sie verspricht. Viele kleine Updates machen aus dem eh schon sehr guten Nakedbike ein verdammt gutes Nakedbike. Die Streety fährt sich famos und präzise, der Motor macht süchtig und die technische Ausstattung ist nun fast schon auf dem Niveau der Speed Triple. Der Preis für die R geht mehr als in Ordnung und wer es noch etwas edler mag, der greift zur RS - mit beiden Bikes kann man nichts falsch machen.Das Testbike haben wir freundlicherweise vom Triumph Flagship-Store in Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Probefahrt machen möchte, ist dort herzlich gerne eingeladen. Neben der R hat Q-Bike auch einen Vorführer der RS vor Ort - ihr könnt also beide Bikes direkt vergleichen. Viel Spaß dabei und viele Grüße von uns...
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Kawasaki Ninja ZX-10 R vs. Triumph Street Triple 765 R: Vergleich für Straße, Tempo und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die beide sportlich gedacht sind, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R steht für kompromissloses Supersport-Feeling mit viel Leistung und dem Anspruch, auf der Strecke zu glänzen. Die Triumph Street Triple 765 R dagegen wirkt wie ein Allrounder mit echter Sportgene: agil, direkt und mit einem Motorcharakter, der Lust auf Kurven macht. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern darauf, wie sich die Stärken im Alltag und auf der Hausstrecke anfühlen.
Grundcharakter: Supersport-Anspruch vs. straßentaugliche Agilität
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist klar im Supersport-Lager verortet. Das merkt man an der Auslegung: Sie zielt auf starke Beschleunigung, hohe Endgeschwindigkeit und ein Fahrgefühl, das bei zügigem Tempo souverän bleibt. Die Sitzposition und die generelle Ausrichtung sind sportlich, wodurch sich das Motorrad besonders dann richtig gut anfühlt, wenn der Fokus auf Dynamik liegt.
Die Triumph Street Triple 765 R kommt aus der Naked-Ecke und setzt auf eine andere Art von Sportlichkeit. Sie wirkt weniger „eingepackt“ und vermittelt mehr Direktheit. Gerade in wechselnden Situationen – Stadt, Landstraße, kurvige Abschnitte – spielt sie ihre Agilität aus. Das Motorrad ist sportlich, ohne sich wie ein reines Rennstreckenwerkzeug zu verhalten.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist auf maximale Durchzugskraft und hohe Leistungsreserven ausgelegt. Dadurch wirkt sie besonders stark, wenn das Tempo bereits hoch ist oder wenn es darum geht, aus höheren Drehzahlen zügig zu beschleunigen. Die Kraftentfaltung ist auf „mehr“ getrimmt – und genau das ist ihre Stärke.
Die Triumph Street Triple 765 R setzt dagegen stärker auf einen lebendigen, drehfreudigen Charakter. Im direkten Vergleich zeigt sich: Während die Kawasaki eher mit Reserven und Durchschlagskraft punktet, überzeugt die Triumph mit einem Motor, der sich dynamisch anfühlt, auch wenn die Fahrt nicht permanent am oberen Drehzahlbereich stattfindet. Das macht sie besonders attraktiv für Kurvenfahrten, bei denen häufiges Beschleunigen und Dosieren gefragt ist.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: Stärken liegen in der starken Leistungsentfaltung und dem souveränen Gefühl bei hohem Tempo. Schwäche kann sein, dass die sportliche Ausrichtung im Alltag mehr „Fokus“ verlangt, um das Potenzial sinnvoll zu nutzen.
- Triumph Street Triple 765 R: Stärken liegen in der direkten Ansprechbarkeit und dem Spaßfaktor bei dynamischer Landstraßenfahrt. Schwäche im Vergleich: Wer ausschließlich auf maximale „Spitzenpower“ schielt, wird die Kawasaki als klaren Vorteil empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist auf sportliche Stabilität ausgelegt. In schnellen Passagen wirkt sie dadurch sehr kontrolliert. Das Motorrad vermittelt Vertrauen, wenn die Linie stimmt und das Tempo hoch bleibt. Wer gerne zügig fährt und Kurven mit Schwung ansteuert, bekommt ein sehr „sportliches“ Feedback.
Die Triumph Street Triple 765 R spielt ihre Stärken vor allem in der Wendigkeit aus. Im Vergleich wirkt sie oft leichter zu bewegen, besonders wenn es darum geht, häufig die Richtung zu wechseln oder das Motorrad aktiv zu „arbeiten“. Gerade auf kurvigen Strecken mit wechselnden Radien ist das ein echter Vorteil.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein typisches Bild: Die Kawasaki Ninja ZX-10 R zielt auf kräftiges Verzögern und eine sportliche Standfestigkeit, was sie für ambitionierte Fahrten interessant macht. Die Triumph Street Triple 765 R punktet im Vergleich mit einem sehr gut dosierbaren Gefühl – ideal, wenn das Tempo nicht nur hoch, sondern auch häufig angepasst werden muss.
Beide Motorräder können sportlich bewegt werden, aber die Art, wie sie sich dabei „anfühlen“, unterscheidet sich: Die Kawasaki wirkt wie ein Werkzeug für hohe Geschwindigkeit, die Triumph wie ein Werkzeug für präzises, häufiges Anpassen.
Alltagstauglichkeit: Sitzposition, Übersicht und Komfort
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern wie gut das Motorrad im Alltag „mitmacht“. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist sportlich gebaut, was bedeutet: Die Sitzposition ist deutlich auf Dynamik ausgelegt. Das kann auf längeren Strecken oder im Stadtverkehr weniger entspannt sein. Dafür fühlt sich das Motorrad bei sportlicher Fahrweise sehr stimmig an.
Die Triumph Street Triple 765 R wirkt im Vergleich alltagstauglicher, weil die Naked-Form und die insgesamt direktere Sitzhaltung oft mehr Bewegungsfreiheit und bessere Übersicht bieten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist, sondern auch für den Weg zur Arbeit oder für spontane Touren.
Reisetauglichkeit und Einsatzprofil
Wenn es um Reisen geht, spielt die Frage eine große Rolle, wie sehr man Komfort und entspannte Ergonomie priorisiert. Die Kawasaki Ninja ZX-10 R kann durchaus längere Strecken ab, aber sie bleibt stärker auf sportliche Fahrweise getrimmt. Wer auf Autobahn und zügige Landstraßen setzt, bekommt eine Maschine, die Tempo gut „trägt“.
Die Triumph Street Triple 765 R wirkt hingegen wie die Wahl für Touren, bei denen die Strecke selbst das Ziel ist. Kurven, Höhenmeter, wechselnde Straßen – das Motorrad bleibt dabei leicht zu handeln und macht häufiges Beschleunigen und Verzögern besonders angenehm.
Für wen passt welches Motorrad?
- Kawasaki Ninja ZX-10 R: Besonders interessant für Fahrer, die maximale sportliche Performance suchen, gerne hohe Geschwindigkeiten fahren und das Motorrad als „Supersport-Werkzeug“ sehen.
- Triumph Street Triple 765 R: Besonders passend für Fahrer, die Agilität, einen lebendigen Motor und viel Fahrspaß auf kurvigen Strecken möchten – auch wenn die Tour mal spontan oder alltagstauglich sein soll.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zusammengefasst lässt sich der Vergleich so lesen: Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die Maschine, die im Bereich „Tempo und Reserven“ klar die Nase vorn hat. Sie bringt eine sportliche Auslegung mit, die besonders bei zügiger Fahrweise ihre Vorteile ausspielt. Die Triumph Street Triple 765 R hingegen ist die Maschine, die im Bereich „Agilität und Fahrgefühl“ stark wirkt. Sie macht das Fahren oft leichter, dynamischer und weniger „aufwendig“, weil sie sich sehr direkt steuern lässt.
Die Schwächen ergeben sich dabei aus der jeweiligen Stärke: Wer die Kawasaki wählt, sollte bereit sein, die sportliche Ausrichtung im Alltag zu akzeptieren. Wer die Triumph wählt, bekommt zwar viel Spaß und Dynamik, aber nicht denselben Fokus auf maximale Supersport-Performance.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-10 R ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, sportlich schnell zu fahren und die Leistungsreserven konsequent auszunutzen. Sie passt zu Fahrern, die ein Supersport-Feeling suchen und sich bei hoher Geschwindigkeit besonders wohlfühlen. Die Triumph Street Triple 765 R ist dagegen ideal, wenn Kurven, Agilität und ein lebendiger Motorcharakter wichtiger sind als das reine Maximum an Tempo. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegen lässt, im Alltag unkompliziert bleibt und auf der Landstraße besonders viel Fahrspaß liefert, trifft mit der Triumph häufig die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Kawasaki für maximale sportliche Performance und Tempo-Fokus, Triumph für dynamische Vielseitigkeit, Direktheit und Kurvenfreude.