UVP 9.695 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Vorstellung und Probefahrt
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Rasiermesser mit typisch italienischem Charakter
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Fahrverhalten
  • Bremsen
Kontra:
  • Untenrum wenig los
  • Sozius - lass man
Pro:
  • sehr agiles Handling
  • rasiermesserscharfes Fahrwerk
  • angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
  • gute Ausstattung
Kontra:
  • im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Anzeigen im Cockpit etwas klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht189kg
Radstand1.380mm
Länge1.990mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.110mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum399ccm
Hub39mm
Bohrung57mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungfüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung77 PS bei 14.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 13.000 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung95 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenKayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist. 
 
Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!

Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.550 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: grau, schwarz, gold

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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. Aprilia Tuono 660: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und Anspruch

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber in der Praxis sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird ein Vergleich besonders spannend. Genau das passiert beim Duell Kawasaki Ninja ZX-4RR gegen Aprilia Tuono 660. Beide Maschinen stehen für Fahrfreude, beide sind modern ausgestattet – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten: Die eine setzt stärker auf das sportliche Gesamtpaket mit markantem Ninja-Charakter, die andere auf die lebendige, straßenorientierte Naked-Performance der Tuono-Reihe.

Im Folgenden geht es nicht um reine Daten-Spielereien, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte in der Realität auswirken: Wie verändert sich das Fahrgefühl? Wo punktet die eine Maschine, wo zeigt die andere ihre Grenzen? Und welches Motorrad passt besser zu bestimmten Fahrprofilen – von der Feierabendrunde bis zur ambitionierten Tour.

Grundcharakter: Sportlicher Fokus vs. straßentaugliche Agilität

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt wie ein kompaktes Sportbike, das den sportlichen Anspruch nicht versteckt. Schon die Ausrichtung der Maschine zielt darauf, dynamisch zu fahren und das Tempo auch auf kurvigen Strecken konsequent mitzunehmen. Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist eine Naked, die ihre Stärken besonders dort ausspielt, wo man Beweglichkeit, Ansprechverhalten und ein direktes Gefühl für die Straße sucht.

Beide Motorräder sind auf ihre Art „modern“: Die aufgelisteten Ausstattungs- und Technikpunkte zeigen, dass hier nicht nur Optik zählt. Dennoch unterscheiden sich die Schwerpunkte: Während die Ninja ZX-4RR eher den sportlichen Gesamteindruck betont, steht bei der Tuono 660 das agile, straßennahe Fahrkonzept im Vordergrund.

Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl bemerkbar machen

Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird schnell klar, dass die beiden Modelle nicht nur unterschiedliche Konzepte verfolgen, sondern auch unterschiedlich „ansprechen“. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte lassen sich im Alltag vor allem an zwei Dingen festmachen: an der Art, wie schnell sich das Motorrad aus niedrigen Drehzahlen heraus in Bewegung setzt, und daran, wie souverän es bei höheren Drehzahlen nachlegt.

Die Aprilia Tuono 660 wirkt in der Tendenz als Motorrad, das den Fahrer häufig mit einem spürbar lebendigen Ansprechverhalten belohnt. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Wechsel zwischen den Gängen zeigt sich, dass die Tuono auf „Straßen-Tempo“ ausgelegt ist. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR dagegen spielt ihre Stärken stärker in einem sportlichen Drehzahlbereich aus, in dem sie ihr Temperament besonders gut entfaltet. Wer gern sportlich fährt und Drehzahl als Werkzeug nutzt, bekommt hier ein sehr stimmiges Paket.

Stärken und Schwächen im Antrieb

  • Aprilia Tuono 660: Tendenziell sehr gutes Ansprechen und ein Fahrgefühl, das sich für dynamische Landstraßenrunden besonders gut eignet. Schwäche: Wer ausschließlich „entspannt“ im unteren Drehzahlbereich unterwegs ist, kann den Fokus auf sportliches Ansprechverhalten weniger passend finden.
  • Kawasaki Ninja ZX-4RR: Sportlicher Charakter und ein Setup, das bei zügiger Fahrweise besonders Spaß macht. Schwäche: Für manche Fahrprofile kann es sich weniger „sofortig“ anfühlen, wenn man sehr niedrig tourig unterwegs sein möchte.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Die aufgelisteten Werte zu Fahrwerk und Geometrie sind entscheidend dafür, wie sich die Motorräder in Kurven verhalten. Hier zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen sportlich ausgerichteten Konzepten und straßenorientierten Naked-Ansätzen.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR vermittelt häufig den Eindruck, dass sie Stabilität und sportliche Linie priorisiert. Das kann sich besonders dann auszahlen, wenn man zügig fährt und das Motorrad „getragen“ durch die Kurve bewegen möchte. Die Aprilia Tuono 660 wirkt im Vergleich oft agiler im Handling: Richtungswechsel gelingen leichter, und das Motorrad lässt sich gefühlt schneller in die gewünschte Position bringen.

Bremsen und Kontrolle

Auch bei den Bremsen und der Verzögerungswirkung zeigen die Werte eine klare Tendenz: Beide Maschinen sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber die Art der Dosierbarkeit und das Zusammenspiel aus Bremsleistung und Fahrgefühl unterscheiden sich. Die Tuono 660 wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das sich sehr gut kontrollieren lässt, wenn man öfter kräftig verzögert und dabei trotzdem fein dosieren möchte. Die Ninja ZX-4RR kann ebenfalls stark verzögern, wirkt aber in der Praxis eher dann besonders überzeugend, wenn man den sportlichen Rhythmus konsequent mitfährt.

Elektronik und Assistenz: Modern, aber mit unterschiedlicher Wirkung

Moderne Motorräder leben nicht nur von Motor und Fahrwerk, sondern auch von Elektronik. Die aufgelisteten Punkte zu Assistenzsystemen und Fahrmodi zeigen, dass beide Modelle zeitgemäß ausgestattet sind. Der Unterschied liegt weniger darin, ob Elektronik vorhanden ist, sondern wie sie sich im Fahralltag „anfühlt“.

Die Aprilia Tuono 660 wirkt häufig wie ein Motorrad, das Elektronik so einsetzt, dass sie das dynamische Fahren unterstützt, ohne das Gefühl komplett zu „übernehmen“. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR kann ebenfalls sehr souverän wirken, besonders wenn man sportlich unterwegs ist und die Maschine als Ganzes harmonisch nutzen möchte. Wer gern mit Fahrmodi arbeitet und die Charakteristik anpasst, findet in beiden Fällen eine moderne Basis – die Tuono 660 wirkt dabei oft etwas intuitiver im straßennahen Tempo, während die Ninja ZX-4RR stärker den sportlichen Gesamtansatz betont.

Sitzposition und Ergonomie: Naked-Realität vs. sportlicher Komfort

Ein Vergleich wird erst richtig wertvoll, wenn man die Ergonomie mitdenkt. Die aufgelisteten Werte und die daraus ableitbare Sitzposition zeigen: Die Aprilia Tuono 660 als Naked bietet typischerweise mehr „Freiheit“ im Oberkörper und ein direkteres Gefühl zur Straße. Das kann auf kurzen Strecken und bei häufigen Richtungswechseln ein echter Vorteil sein.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bringt dagegen den sportlicheren Look und eine tendenziell stärker nach vorn orientierte Haltung mit. Das ist für viele Fahrerinnen und Fahrer genau der Punkt: sportlich sitzen, sportlich fahren. Für längere Touren kann das aber je nach Fahrstil und Körpergröße unterschiedlich ausfallen. Wer häufig lange Strecken fährt, achtet besonders darauf, wie gut sich die Haltung über Zeit anfühlt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Feierabend

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch die Alltagstauglichkeit: Übersicht, Handlichkeit, Komfort und die Frage, wie entspannt man im Verkehr unterwegs ist. Die Tuono 660 spielt hier oft ihre Vorteile aus, weil die Naked-Form und die tendenziell agilere Handhabung das Fahren im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen erleichtern können. Die Ninja ZX-4RR kann ebenfalls alltagstauglich sein, wirkt aber stärker als Motorrad, das man bewusst „sportlich“ nutzt – also dann, wenn man Lust auf Dynamik hat.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Ninja ZX-4RR – wann sie besonders überzeugt

  • Stärke: Sportlicher Gesamtcharakter und ein Fahrgefühl, das bei dynamischer Fahrweise besonders gut funktioniert.
  • Stärke: Stabilität und sportliche Linie, die man gern mit zügigem Tempo fährt.
  • Schwäche: Wer sehr entspannt und niedrig tourig unterwegs ist, könnte den sportlichen Fokus weniger passend finden.
  • Schwäche: Die sportlichere Sitzhaltung kann je nach Fahrprofil auf längeren Strecken mehr Aufmerksamkeit erfordern.

Aprilia Tuono 660 – wann sie besonders überzeugt

  • Stärke: Agiles Handling und ein straßenorientiertes Fahrgefühl, das Kurvenfahrten besonders lebendig macht.
  • Stärke: Sehr gutes Zusammenspiel aus Antrieb und Kontrolle, besonders beim dynamischen Herausbeschleunigen.
  • Schwäche: Wer ein stark „sportliches“ Motorradgefühl im Sinne eines klassischen Sportbike-Ansatzes sucht, könnte die Naked-Charakteristik anders wahrnehmen.
  • Schwäche: Bei sehr langem, entspanntem Cruisen kann der Fokus auf Agilität weniger „komfortorientiert“ wirken.

Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung hängt am Ende weniger davon ab, welche Maschine „besser“ ist, sondern davon, welche Stärken zum eigenen Fahrstil passen. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist besonders interessant, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: zügige Landstraßen, dynamische Gangwechsel und ein Motorrad, das man gern im sportlichen Rhythmus bewegt. Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen eine starke Wahl, wenn Agilität, direktes Handling und ein lebendiges Fahrgefühl im Alltag und auf kurvigen Strecken wichtiger sind.

Beide Motorräder sind modern genug, um auch Elektronik und Fahrmodi sinnvoll zu nutzen. Der Unterschied liegt im „Wie“: Die Tuono 660 wirkt häufig wie ein Motorrad, das dynamisch gefahren werden will, ohne dass man sich ständig auf einen engen Drehzahlbereich konzentrieren muss. Die Ninja ZX-4RR belohnt sportliche Fahrweise besonders dann, wenn man die Maschine bewusst fordert und den sportlichen Charakter ausspielt.

Fazit:

Die Aprilia Tuono 660 ist für viele die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist, auf kurvigen Strecken agil bleibt und ein lebendiges, straßennahes Fahrgefühl liefert. Wer gern dynamisch fährt, häufig Kurven ansteuert und dabei ein intuitives Zusammenspiel aus Antrieb, Kontrolle und Elektronik schätzt, wird mit der Tuono besonders glücklich.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt dagegen hervorragend, wenn der sportliche Gesamtcharakter im Vordergrund steht: Stabilität, sportliche Linie und ein Temperament, das vor allem bei zügiger Fahrweise richtig aufblüht. Wer ein Motorrad möchte, das klar Richtung „sportlich fahren“ signalisiert und den Fahrstil entsprechend unterstützt, findet in der Ninja ZX-4RR eine sehr stimmige Option.

Kurz gesagt: Agilität und straßennahe Dynamik sprechen eher für die Tuono 660, sportlicher Fokus und sportliches Fahrgefühl eher für die Ninja ZX-4RR.

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