| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.669 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
- brummeliger Sound, erinnert an Boxer
- einfache Bedienung
- vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
- mächtige Optik
- für einen Einsteiger recht schwer
- Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
- Bremsen vorne benötigen Kraft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 895 | mm |
| Höhe | 1.480 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Einstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 -19 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | zwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. Benelli TRK 502 X: Vergleich für Straße, Alltag und Tour
Wer zwischen der Kawasaki Ninja ZX-4RR und der Benelli TRK 502 X schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Motorräder, sondern über zwei unterschiedliche Philosophien. Die Ninja ZX-4RR steht für sportliche Konzentration: kompakt, agil und mit dem Anspruch, sich auf der Straße dynamisch anzufühlen. Die TRK 502 X dagegen wirkt wie ein vielseitiges Werkzeug für längere Strecken. Sie kombiniert einen tourentauglichen Auftritt mit dem Ziel, auch außerhalb der reinen Feierabendrunde souverän zu bleiben.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad besser zu welchem Fahrstil und zu welchen Erwartungen passt.
Grundcharakter: Sportfokus vs. Reise- und Allround-Anspruch
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist spürbar auf sportliche Fahrdynamik ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad mit Tempo und Richtungswechseln umgeht: Es fühlt sich nach „kurz greifen, zügig reagieren“ an. Wer gern sportlich fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als Werkzeug für Dynamik nutzt, wird hier schnell warm.
Die Benelli TRK 502 X verfolgt dagegen einen breiteren Ansatz. Sie wirkt darauf ausgelegt, dass nicht jede Fahrt ein reines Performance-Event ist. Stattdessen steht ein ausgewogener Mix aus Komfort, Alltagstauglichkeit und einem tourorientierten Setup im Vordergrund. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse oder gelegentliche Ausflüge „mit Gepäck und Plan“ eine Rolle spielen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Ninja ZX-4RR ist stärker auf das sportliche Erlebnis ausgelegt. Das bedeutet nicht nur „mehr Biss“, sondern vor allem ein Ansprechverhalten, das Lust auf Drehzahl macht. Die Kraftentfaltung wirkt zielgerichtet, wodurch sich das Motorrad besonders in zügigen Passagen und beim sportlichen Herausbeschleunigen aus Kurven gut anfühlt.
Die TRK 502 X setzt eher auf einen gleichmäßigeren, alltagstauglichen Charakter. Das ist ein Vorteil, wenn Fahrten nicht ausschließlich aus engen Kehren bestehen, sondern aus Autobahnabschnitten, Landstraßen und wechselnden Geschwindigkeiten. Die Benelli wirkt dadurch weniger „auf den Punkt“ und mehr „durchgehend nutzbar“ – ideal für Touren, bei denen man nicht ständig den Fokus auf maximale Dynamik legen möchte.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt die Kawasaki Ninja ZX-4RR ihre sportliche Ausrichtung. Sie liegt spürbar lebendig in der Kurve und unterstützt Richtungswechsel, ohne dass man das Gefühl bekommt, gegen das Motorrad arbeiten zu müssen. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Plus: Das Motorrad macht das Fahren „einfacher“, weil es die gewünschten Bewegungen schnell mitmacht.
Die Benelli TRK 502 X spielt ihre Stärken eher in Stabilität und Vielseitigkeit aus. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Dadurch entsteht ein souveräner Eindruck, besonders wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man mit mehr Gepäck bzw. für längere Etappen unterwegs ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Bei der Bremsleistung geht es im Vergleich weniger um „wer bremst stärker“, sondern darum, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt und wie konstant sie sich im Fahralltag anfühlt. Die Ninja ZX-4RR wirkt dabei wie ein sportlich abgestimmtes Paket: Das Bremsgefühl passt gut zu dynamischem Fahren, weil die Rückmeldung direkt und kontrollierbar wirkt.
Die TRK 502 X ist ebenfalls auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber mit einem anderen Fokus: Sie soll das Motorrad auch auf längeren Touren berechenbar machen. Das ist besonders dann relevant, wenn man nicht nur kurze Sprints fährt, sondern mehrere Stunden unterwegs ist und die Bremsen dabei „mitarbeiten“ sollen, statt ständig Aufmerksamkeit zu verlangen.
Ergonomie und Sitzposition: Sportlich kompakt vs. tourorientiert
Die Sitzposition der Kawasaki Ninja ZX-4RR ist klar sportlich. Das bedeutet: Man sitzt näher am „Fahren“ als am „Ankommen“. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ein Vorteil, weil die Körperhaltung das sportliche Handling unterstützt. Wer jedoch sehr lange Strecken fährt oder häufig in aufrechter Haltung entspannen möchte, kann die sportliche Ausrichtung als weniger komfortabel empfinden.
Die Benelli TRK 502 X bietet dagegen eine ergonomische Auslegung, die stärker auf Touren passt. Die Sitzhaltung wirkt weniger „eingeklemmt“ und eher darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Das ist besonders relevant, wenn die Fahrt nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnanteilen, Landstraßen und Pausen zwischen den Etappen.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt vor allem, wie gut ein Motorrad im Alltag „funktioniert“. Die Ninja ZX-4RR punktet vor allem dort, wo es um sportliche Bedienbarkeit und ein klares Fahrgefühl geht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern aus der Garage holt, um die Straße zu genießen – weniger als „Projekt für jede Lebenslage“.
Die TRK 502 X ist dagegen stärker auf den Alltag und längere Touren ausgelegt. Das zeigt sich in der Gesamterscheinung und im Anspruch, dass das Motorrad nicht nur auf dem Papier vielseitig ist, sondern sich auch im echten Leben so anfühlt. Wer häufig unterwegs ist, kann hier eher den Eindruck gewinnen, dass das Motorrad für verschiedene Situationen gebaut wurde.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja ZX-4RR – Stärken
- Sportliches Handling: Agil und direkt, besonders auf kurvigen Strecken.
- Motorcharakter: Macht Lust auf dynamisches Fahren und Drehzahl.
- Fahrgefühl: Unterstützt sportliche Linienwahl und schnelle Richtungswechsel.
Kawasaki Ninja ZX-4RR – Schwächen
- Komfortfokus: Sportliche Ergonomie kann auf sehr langen Strecken weniger entspannend wirken.
- Tour-Anspruch: Wer primär „Reisekomfort“ sucht, könnte die Ausrichtung als weniger passend empfinden.
Benelli TRK 502 X – Stärken
- Allround-Touren-Charakter: Wirkt vielseitig für längere Fahrten und wechselnde Bedingungen.
- Stabilität: Souveräner Eindruck, besonders wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht.
- Ergonomie: Eher tourorientiert, dadurch oft angenehmer für längere Etappen.
Benelli TRK 502 X – Schwächen
- Sportliche Zuspitzung: Wer maximale Sportdynamik sucht, fühlt möglicherweise weniger „Rennstrecken-Vibe“.
- Fahrstil-Fokus: Die Stärken liegen eher im vielseitigen Einsatz als im kompromisslosen Sportgefühl.
Welche Entscheidung passt? Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist besonders dann die bessere Wahl, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht. Sie passt zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad möchten, das sich wie ein direktes Sportgerät anfühlt. Auch für alle, die das Motorrad vor allem für kurze bis mittlere Strecken nutzen und dabei das Fahrgefühl priorisieren, ist sie eine sehr stimmige Option.
Die Benelli TRK 502 X ist dagegen ideal, wenn das Motorrad mehr leisten soll als nur „Spaß auf der Hausstrecke“. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf eine entspanntere Sitzposition legen und ein Motorrad suchen, das sich für Touren und Alltag gleichermaßen gut anfühlt. Wer häufig unterwegs ist und ein vielseitiges Gesamtpaket möchte, wird hier eher die passenden Stärken finden.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR gewinnt vor allem dort, wo sportliche Dynamik zählt: beim agilen Handling, beim direkten Fahrgefühl und bei der Lust auf dynamisches Fahren. Sie ist die richtige Wahl für alle, die Kurven lieben, das Motorrad als sportliches Werkzeug sehen und bei der Fahrt vor allem das „Wie“ genießen möchten.
Die Benelli TRK 502 X spielt ihre Stärken im alltagstauglichen und tourorientierten Einsatz aus: stabiler Eindruck, tourfreundlichere Ergonomie und ein Charakter, der auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für kurze Ausfahrten taugt, sondern für verschiedene Fahrten und Etappen gemacht ist, trifft mit der Benelli oft die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Sportfokus spricht eher für die Ninja ZX-4RR, Vielseitigkeit und Tour-Komfort eher für die TRK 502 X.