| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 10.200 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Verarbeitung
- Durchzug
- Langstreckenkomfort, auch für Sozius
- Verarbeitung
- Preispolitik
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Wassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 77 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 366 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm | |
| Federung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | direkt angelenktes Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit - ein Bike ohne große Schwächen
Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.
Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. BMW F 750 GS: Vergleich für Alltag, Landstraße und Reise
Der Vergleich zwischen der Kawasaki Ninja ZX-4RR und der BMW F 750 GS zeigt sehr schnell, wie unterschiedlich zwei erfolgreiche Motorradkonzepte sein können. Während die Ninja ZX-4RR klar in Richtung sportliche Fahrdynamik und agiles Handling denkt, steht bei der F 750 GS vor allem die Vielseitigkeit im Vordergrund: komfortabel unterwegs sein, auch auf längeren Strecken, und dabei eine aufrechte Sitzposition genießen. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, trifft damit nicht nur eine Wahl für ein Motorrad, sondern für einen Fahrstil.
Grundidee im Vergleich: Sportlichkeit vs. Reise- und Allround-Charakter
Wie sich die Kawasaki Ninja ZX-4RR anfühlt
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist darauf ausgelegt, Kurven dynamisch zu nehmen und ein sportliches Fahrerlebnis zu liefern. Die Sitzposition ist spürbar sportlicher, wodurch sich das Motorrad schnell in die gewünschte Linie bringen lässt. Gerade auf Landstraßen wirkt die ZX-4RR dadurch sehr lebendig. Wer gern zügig fährt, häufig Kurvenstrecken nutzt oder einfach das direkte Feedback am Lenker schätzt, findet hier eine klare Ansage.
Wie sich die BMW F 750 GS anfühlt
Die BMW F 750 GS verfolgt einen anderen Ansatz: Sie soll im Alltag genauso funktionieren wie auf längeren Touren. Die aufrechtere Haltung unterstützt eine entspannte Körperposition, was besonders bei wechselnden Streckenprofilen Vorteile bringt. Auch wenn die F 750 GS nicht als reines Offroad-Motorrad gedacht ist, ist sie für unterschiedliche Untergründe und Reisebedingungen gemacht. Dadurch wirkt sie wie ein Motorrad, das man einfach „mitnehmen“ möchte – ohne sich ständig auf einen bestimmten Fahrmodus festlegen zu müssen.
Fahrgefühl und Handling: Agil in Kurven oder souverän auf Strecke
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Ninja ZX-4RR spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es kurvig wird und wo präzises Einlenken gefragt ist. Das Motorrad wirkt handlich und vermittelt das Gefühl, dass man es aktiv steuern kann. Die BMW F 750 GS dagegen punktet mit einem stabilen, kontrollierten Fahrverhalten, das auf längeren Strecken angenehm bleibt. Wer viel Autobahn oder zügige Landstraßen fährt, profitiert von der souveränen Art, während die Ninja ZX-4RR eher die „Kurvenliebe“ bedient.
Stärken der Kawasaki im Alltag
- Sportliches Handling für dynamische Fahrten
- Direktes Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht
- Agilität bei häufigem Richtungswechsel
Stärken der BMW im Alltag
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten
- Souveränität bei wechselnden Strecken
- Vielseitigkeit durch Reise- und Allround-Anspruch
Motorcharakter: Drehfreude vs. entspanntes Vorankommen
Auch beim Motorcharakter trennen sich die Wege. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für ein sportliches Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich besonders dann lohnt, wenn die Drehzahl genutzt wird. Das macht sie spannend für Fahrer, die gern „arbeiten“: Gas geben, Linie halten, den Motor im passenden Bereich bewegen. Die BMW F 750 GS ist dagegen stärker auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie unmotiviert wirkt – aber der Fokus liegt eher auf einem kontrollierten, alltagstauglichen Tempo, das sich auch über längere Strecken angenehm fahren lässt.
Schwächen und Grenzen im Vergleich
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR kann dort an Grenzen stoßen, wo Komfort und entspannte Sitzhaltung wichtiger sind als sportliche Position. Wer häufig im Stop-and-Go-Verkehr unterwegs ist oder lange Strecken ohne „Sportmodus“ fahren möchte, merkt schneller, dass die sportliche Auslegung ihren Preis hat. Die BMW F 750 GS wiederum wirkt weniger „zielgerichtet sportlich“, wenn der Anspruch vor allem auf maximaler Kurvendynamik und sportlicher Attacke liegt. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein reines Spaßgerät anfühlt, wird die ZX-4RR vermutlich stärker treffen.
Komfort, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Im Alltag entscheidet oft die Frage: Wie gut lässt sich das Motorrad über Stunden fahren? Die BMW F 750 GS bietet hier klare Vorteile, weil die Sitzposition aufrechter ist und die Körperhaltung weniger „sportlich“ ausfällt. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler, die auch am Wochenende Touren planen, oder für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken abspulen. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen eher für diejenigen interessant, die bewusst sportlich sitzen möchten und den Fokus auf Fahrspaß legen. Der Komfort ist nicht schlecht, aber die Prioritäten sind anders.
Für wen ist welches Konzept angenehmer?
- ZX-4RR: passend, wenn kurze bis mittlere Strecken mit sportlichem Anspruch im Vordergrund stehen.
- F 750 GS: passend, wenn längere Touren, wechselnde Bedingungen und entspannteres Fahren wichtiger sind.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder setzen auf moderne Technik, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die BMW F 750 GS wirkt in der Gesamtheit stärker auf „Assistenz und Kontrolle“ ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn Wetter, Untergrund oder Verkehrssituationen variieren. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR kann ebenfalls mit Elektronik punkten, wirkt aber insgesamt mehr wie ein Motorrad, das den Fahrer in den sportlichen Rhythmus bringt. Wer gern präzise dosiert und das Motorrad aktiv bewegt, wird die ZX-4RR als sehr stimmig empfinden. Wer dagegen möglichst viel Komfort durch Technik und ein ruhiges Gesamtpaket sucht, findet in der F 750 GS die passendere Basis.
Bremsen, Fahrwerk und Stabilität
Bei Bremsen und Fahrwerk geht es im Vergleich weniger um „besser oder schlechter“, sondern um den Charakter. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR zielt auf sportliche Rückmeldung und dynamisches Verhalten. Das Fahrwerk unterstützt dabei, das Motorrad zügig in die Kurve zu bringen und die Linie zu halten. Die BMW F 750 GS setzt stärker auf Stabilität und Kontrolle, besonders wenn die Strecke länger wird oder wenn das Untergrundprofil nicht immer ideal ist. Dadurch wirkt sie wie die bessere Wahl für Fahrer, die nicht nur auf perfekten Asphalt setzen.
Stärken im Detail
- ZX-4RR: sportliche Unterstützung beim dynamischen Fahren, gutes Gefühl beim aktiven Steuern.
- F 750 GS: souveräne Stabilität, angenehmes Gesamtpaket für längere Strecken und wechselnde Bedingungen.
Reise- und Gepäckthema: Wer will wohin?
Ein großer Unterschied im Alltag ist die Frage nach Gepäck und Reiseplanung. Die BMW F 750 GS ist als Reise- und Tourenplattform gedacht. Wer Koffer, Tankrucksack oder längere Ausflüge einplant, profitiert von der Grundidee: aufrecht sitzen, entspannt fahren und das Motorrad so nutzen, wie es für Touren gedacht ist. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR kann natürlich auch für Ausfahrten genutzt werden, aber sie wirkt eher wie ein Motorrad für den Fahrspaß zwischendurch – mit Fokus auf Kurven, Beschleunigung und sportliches Handling. Für „mehrwöchige Reise mit viel Gepäck“ ist die BMW typischerweise die stimmigere Wahl.
Typische Käuferprofile: Welche Stärken passen zu welchem Fahrstil?
Wenn die Kawasaki Ninja ZX-4RR die bessere Wahl ist
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für sportliche Fahrten genutzt wird: Kurvenstrecken, zügiges Landstraßentempo und ein Fahrgefühl, das sich nach „mehr“ anfühlt. Wer gern aktiv fährt, die Drehzahl nutzt und das Motorrad als sportliches Werkzeug betrachtet, wird die Stärken der ZX-4RR deutlich spüren.
Wenn die BMW F 750 GS die bessere Wahl ist
Die BMW F 750 GS ist die passende Wahl, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist als reiner Sportfokus. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, unterschiedliche Bedingungen erlebt und dabei eine entspanntere Ergonomie bevorzugt, findet in der F 750 GS ein Motorrad, das sich für viele Lebenslagen eignet. Auch für Fahrer, die gern Touren planen und das Motorrad mit Gepäck nutzen möchten, ist die BMW im Vorteil.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR und die BMW F 750 GS stehen für zwei unterschiedliche Motorradwelten. Die ZX-4RR überzeugt vor allem mit sportlichem Handling, direktem Fahrgefühl und einer klaren Ausrichtung auf dynamische Kurvenfahrten. Wer Spaß an aktiver Fahrweise hat und das Motorrad als sportlichen Begleiter für Landstraße und flotte Ausfahrten sucht, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die BMW F 750 GS punktet dagegen mit Vielseitigkeit, komfortablerer Ergonomie und einem souveränen Charakter, der auf längeren Strecken besonders angenehm ist. Wer häufig unterwegs ist, Touren plant, wechselnde Bedingungen erwartet und ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert für Alltag und Reise eignet, liegt mit der F 750 GS näher am Ziel. Kurz gesagt: Sportlicher Fokus führt eher zur ZX-4RR, Allround-Reisekomfort eher zur F 750 GS.