| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. BMW G 310 R: Vergleich für sportliche Ansprüche und alltagstaugliche Vernunft
Wer zwischen der Kawasaki Ninja ZX-4RR und der BMW G 310 R schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein deutlich sportlich geprägtes Konzept mit Fokus auf Dynamik und Fahrspaß. Auf der anderen Seite bietet die BMW G 310 R eine eher alltagstaugliche, leicht zugängliche Herangehensweise – mit dem typischen BMW-Gefühl für Alltag, Übersicht und unkomplizierte Handhabung. Beide Motorräder können Spaß machen, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.
Grundidee im Vergleich: Sportlicher Impuls vs. pragmatischer Alltag
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt wie ein Motorrad, das konsequent auf sportliche Performance ausgelegt ist. Das zeigt sich nicht nur am Look, sondern auch am Charakter: Das Bike lädt dazu ein, die Gänge sauber zu nutzen, Drehzahlen auszukosten und Kurven mit einem klaren, dynamischen Gefühl anzugehen. Die BMW G 310 R dagegen ist stärker auf ein ausgewogenes Gesamtpaket ausgerichtet. Sie vermittelt ein ruhigeres, kontrolliertes Fahrgefühl und ist besonders dann stark, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern aus Alltag, Verkehr und wechselnden Bedingungen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich von Kawasaki Ninja ZX-4RR und BMW G 310 R geht es weniger um reine Zahlen als um die Art, wie Leistung nutzbar wird. Die Ninja ZX-4RR setzt auf einen sportlichen Antrieb, der sich besonders dann gut anfühlt, wenn das Motorrad aktiv bewegt wird. Wer gerne zügig beschleunigt, früh in den richtigen Bereich kommt und das Motorrad „arbeiten“ lässt, wird die Kawasaki als sehr stimmig empfinden.
Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken eher in der Alltagspraxis aus: Der Motor wirkt zugänglich, die Leistungsentfaltung ist so gestaltet, dass sich das Motorrad leicht dosieren lässt. Das hilft im Stadtverkehr, bei häufigem Anfahren und bei Situationen, in denen nicht jede Beschleunigung maximal ausgereizt werden muss. Wer ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert in den Tagesablauf einfügt, findet in der BMW häufig die passendere Basis.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken liegen im sportlichen Charakter und im „Drehzahl-Feeling“. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag weniger „entspannt“ wirkt, wenn selten in den sportlichen Bereich gefahren wird.
- BMW G 310 R: Stärken liegen in der einfachen Nutzbarkeit und dem gutmütigen Umgang. Schwäche kann sein, dass der sportliche Kick weniger stark im Vordergrund steht, wenn man vor allem maximale Dynamik sucht.
Fahrwerk und Handling: Kurvenrhythmus vs. Leichtigkeit
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich in der Art, wie sie Kurven „erzählen“. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR vermittelt ein spürbar sportliches Setup. Das Motorrad unterstützt zügige Richtungswechsel und fühlt sich dann besonders stimmig an, wenn die Fahrweise aktiv ist: Blickführung, Körperposition und Gas geben greifen sauber ineinander. Dadurch entsteht ein Fahrspaß, der sich wie ein klarer Rhythmus anfühlt.
Die BMW G 310 R ist dagegen oft die Wahl, wenn das Motorrad vor allem leicht zu bewegen sein soll. Das Handling wirkt zugänglich, das Motorrad lässt sich im Alltag gut manövrieren und vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn die Strecke nicht „perfekt“ ist. In engen Bereichen oder bei häufigem Stop-and-go kann das ein echter Vorteil sein.
Bremsen und Stabilität
Bei den Bremsen zeigt sich das typische Bild: Die Ninja ZX-4RR zielt auf sportliche Verzögerung und ein präzises Ansprechverhalten ab. Das ist besonders dann wertvoll, wenn man zügig fährt oder in Kurven frühzeitig Tempo reduzieren möchte. Die BMW G 310 R ist ebenfalls solide, wirkt aber stärker auf kontrolliertes Bremsen im Alltag ausgelegt. Wer häufig in Verkehrssituationen unterwegs ist, profitiert von einem gut dosierbaren Gefühl.
Sitzposition und Ergonomie: Sportlich kompakt vs. alltagstauglich
Ein großer Unterschied liegt in der Sitzposition. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist sportlich ausgelegt: Die Körperhaltung unterstützt eine aktive Fahrweise, was auf der Landstraße und in Kurven Vorteile bringt. Gleichzeitig kann das auf längeren Strecken oder in sehr urbanen Umgebungen weniger „entspannt“ wirken, je nachdem, wie empfindlich die eigene Ergonomie ist.
Die BMW G 310 R bietet eine eher neutrale, alltagstaugliche Haltung. Das Motorrad wirkt dadurch oft weniger „fordernd“. Wer häufig pendelt oder längere Strecken komfortabel absolvieren möchte, findet in der BMW häufig den angenehmeren Kompromiss.
Komfort im Alltag
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken bei sportlicher Fahrweise und Kurvenrhythmus. Schwäche bei sehr langen oder stark verkehrsgeprägten Strecken, wenn eine entspanntere Haltung bevorzugt wird.
- BMW G 310 R: Stärken bei Alltag, Übersicht und angenehmer Ergonomie. Schwäche, wenn eine deutlich sportlichere Ausrichtung gewünscht ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und wechselnde Bedingungen
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad mit unterschiedlichen Situationen klarkommt. Die BMW G 310 R ist hier häufig im Vorteil: Sie wirkt unkompliziert, lässt sich im Verkehr gut bewegen und passt zu einer Fahrweise, die nicht ständig nach maximaler Dynamik verlangt. Gerade für Strecken, die aus Ampeln, Kreuzungen und kurzen Abschnitten bestehen, kann das den Unterschied machen.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen besonders stark, wenn der Tag auch Raum für sportliche Momente lässt. Auf der Landstraße oder bei Ausfahrten, bei denen Kurven und Beschleunigungsphasen im Fokus stehen, kommt die Kawasaki deutlich besser zur Geltung. Wer das Motorrad vor allem für „kurz hin und zurück“ nutzt, könnte den sportlichen Charakter weniger oft ausspielen.
Technik und Ausstattung: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Technik geht es nicht nur um „mehr Features“, sondern darum, wie gut sich das Motorrad im Alltag bedienen lässt. Die BMW G 310 R wirkt in der Nutzung oft sehr geradlinig: Bedienung, Übersicht und ein stimmiges Gesamtgefühl stehen im Vordergrund. Das hilft besonders dann, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende bewegt wird.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt dagegen wie ein Motorrad, das stärker auf Fahrspaß und sportliche Auslegung getrimmt ist. Das kann bedeuten, dass die Bedienung und das Fahrgefühl stärker auf eine aktive Nutzung ausgerichtet sind. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, wird das als Vorteil sehen.
Wartung und Kosten: Praxis statt Theorie
Beim Thema Kosten ist weniger die Theorie entscheidend, sondern die Frage, wie häufig gefahren wird und wie der Fahrstil aussieht. Sportlich geprägte Fahrweisen können je nach Nutzung Einfluss auf Verschleißteile haben. Die BMW G 310 R kann hier oft als pragmatischer wirken, weil sie sich für viele Fahrerinnen und Fahrer leichter in einen alltagstauglichen Rhythmus einfügt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist nicht „schlecht“ im Alltag – aber sie wird häufig genau dann gewählt, wenn man sportliche Ausfahrten priorisiert.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Ninja ZX-4RR und BMW G 310 R hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Beide Motorräder können ein gutes Gesamtbild liefern, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Typische Käuferprofile
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die sportliche Dynamik suchen, Kurven aktiv fahren möchten und ein Motorrad bevorzugen, das sich „lebendig“ anfühlt. Wer gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad auch mal richtig ausfahren will, findet hier eine starke Basis.
- BMW G 310 R: Ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein unkompliziertes, gut dosierbares Motorrad für Alltag und Alltag-Plus suchen. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, Wert auf eine angenehmere Ergonomie legt und ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Tagesablauf einfügt, wird mit der BMW häufig glücklicher.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl, wenn sportlicher Charakter, aktives Fahren und ein dynamisches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf Landstraßen und bei Ausfahrten aus, bei denen Beschleunigung und Kurvenrhythmus wichtiger sind als reiner Komfort. Wer das Motorrad häufig „mit Gefühl“ bewegt und die sportliche Ausrichtung wirklich nutzen möchte, bekommt hier ein sehr stimmiges Paket.
Die BMW G 310 R passt besser, wenn Alltagstauglichkeit, unkomplizierte Handhabung und eine eher entspannte Ergonomie wichtiger sind. Sie eignet sich besonders für Pendeln, Stadtfahrten und längere Strecken, bei denen ein gut dosierbares Gesamtgefühl zählt. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, ohne ständig nach sportlicher Nutzung zu verlangen, trifft mit der BMW oft die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Kawasaki für sportliche Ambitionen, BMW für pragmatischen Fahrspaß im Alltag.