| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs Brixton Cromwell 1200: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrgefühl
Wer zwischen der Kawasaki Ninja ZX-4RR und der Brixton Cromwell 1200 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Hier trifft eine sportlich geprägte Maschine mit Fokus auf Agilität und Drehfreude auf ein eher klassisch orientiertes Konzept, das auf Charakter, Komfort und souveräne Alltagsnutzung setzt. Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich in den typischen Vergleichsdimensionen wie Motorleistung und -charakter, Fahrwerk und Bremsen, sowie bei Themen wie Gewicht, Sitzposition und Alltagstauglichkeit?
Grundidee der beiden Motorräder: Sportliche Dynamik vs. klassischer Charakter
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist klar sportlich gedacht. Das merkt man nicht nur am Look, sondern vor allem daran, wie sie sich im Fahrgefühl positioniert: Sie wirkt wie ein Motorrad, das gerne zügig bewegt wird und bei passender Drehzahl besonders lebendig reagiert. Die Brixton Cromwell 1200 dagegen steht für einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Bike, das man entspannt bewegen kann, ohne ständig das Gefühl zu haben, „arbeiten“ zu müssen, um Vortrieb zu bekommen. Das ist besonders interessant, wenn der Alltag mehr Kilometer frisst als die nächste Rennstrecke.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell, dass beide Modelle unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Ninja ZX-4RR zielt auf ein sportliches Leistungsbild: Sie ist dafür gemacht, Drehzahl aufzubauen und dann kräftig nach vorn zu drücken. Das ist ideal, wenn häufig zügig beschleunigt wird, wenn Kurven mit Schwung angefahren werden oder wenn das Motorrad auch mal „ausgedreht“ werden darf.
Die Brixton Cromwell 1200 spielt dagegen stärker die Karte des souveränen Durchzugs. In der Praxis bedeutet das: weniger „Drehzahl-Jonglage“, dafür ein gleichmäßigeres Vorankommen. Gerade auf Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten oder im dichten Stadtverkehr kann das als Vorteil empfunden werden, weil das Motorrad auch ohne ständiges Zurückschalten angenehm reagiert.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärke ist die sportliche Drehfreude und das dynamische Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fahrspaß stärker davon abhängt, die Drehzahl im passenden Bereich zu halten.
- Brixton Cromwell 1200: Stärke ist der Charakter mit spürbarem Durchzug und entspannterem Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die sportliche „Spitze“ im Vergleich zur ZX-4RR weniger im Vordergrund steht.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. ruhige Souveränität
Im Bereich Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Ninja ZX-4RR wirkt wie ein Motorrad, das Kurven aktiv „mitmacht“. Das zeigt sich vor allem dann, wenn häufig gewechselt wird zwischen zügigem Anbremsen, Einlenken und Beschleunigen. Wer gerne sportlich fährt, bekommt hier ein Bike, das sich wie für dynamische Linienführung anfühlt.
Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen eher auf ruhige Stabilität und ein komfortableres Gesamtgefühl ausgelegt. Das ist besonders dann angenehm, wenn Strecken länger werden oder wenn die Fahrbahn nicht immer perfekt ist. Das Motorrad vermittelt eher das Gefühl von „getragen werden“, statt ständig selbst die sportliche Balance zu suchen.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Anspruch: Die Ninja ZX-4RR ist auf sportliche Verzögerung und kontrolliertes Anbremsen ausgelegt. Das hilft beim zügigen Fahren, weil das Motorrad die Linie stabil hält und das Gefühl von Kontrolle unterstützt. Die Brixton Cromwell 1200 kann ebenfalls sicher verzögern, wirkt aber im Gesamtkonzept eher darauf ausgelegt, den Alltag souverän zu bewältigen – mit einem Fokus auf gleichmäßige Dosierbarkeit statt maximalem „Sportmodus“.
Gewicht, Sitzposition und Alltag: Wer profitiert im täglichen Einsatz?
Bei einem Vergleich lohnt sich der Blick auf Gewicht und Sitzhöhe, weil diese Faktoren im Alltag oft mehr zählen als man denkt. Die Ninja ZX-4RR bringt durch ihr sportliches Konzept tendenziell das Gefühl von leichterer Handhabung im dynamischen Betrieb. Das kann im Stadtverkehr oder bei häufigem Rangieren spürbar sein, weil das Motorrad „präsenter“ wirkt und sich schneller in Bewegung bringen lässt.
Die Brixton Cromwell 1200 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man mit Ruhe bewegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn längere Strecken geplant sind oder wenn das Motorrad nicht ständig „gegen“ das eigene Körpergefühl gearbeitet werden soll. Gerade für Fahrer, die Komfort und entspanntes Handling priorisieren, kann das sehr gut passen.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärke ist das sportliche Handling und die Dynamik beim zügigen Fahren. Schwäche kann sein, dass die sportliche Ausrichtung im Alltag je nach Fahrstil weniger „entspannt“ wirkt.
- Brixton Cromwell 1200: Stärke ist der Charakter für entspannte Fahrten und die souveräne Alltagswirkung. Schwäche kann sein, dass die maximale Sportdynamik nicht im gleichen Maß im Vordergrund steht.
Verbrauch, Reichweite und Kostengefühl: Was man beim Vergleich mitdenken sollte
Beim Thema Verbrauch und Reichweite gilt: Die Werte sind nur ein Teil der Wahrheit, aber sie geben eine Richtung. Die Ninja ZX-4RR kann je nach Fahrweise effizient sein, wird aber bei sportlicher Nutzung naturgemäß stärker gefordert. Wer häufig zügig fährt, sollte den Verbrauch als Teil des Fahrspaßes einplanen.
Die Brixton Cromwell 1200 kann im Alltag besonders dann überzeugen, wenn sie nicht ständig „hochgehalten“ werden muss. Das kann sich in einem insgesamt ruhigeren Fahrstil niederschlagen. Gleichzeitig gilt auch hier: Der reale Verbrauch hängt stark von Strecke, Geschwindigkeit und Fahrweise ab.
Wartung und Ersatzteile: Praktische Perspektive
Auch wenn konkrete Kosten je nach Region und Werkstatt variieren, ist die Richtung klar: Bei beiden Modellen lohnt es sich, vor dem Kauf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die typischen Wartungsintervalle im Blick zu behalten. In der Praxis entscheiden viele Fahrer am Ende nicht nur nach dem Fahrgefühl, sondern auch nach dem „Kostengefühl“ über die Zeit.
Für wen passt welche Maschine? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Wahl zwischen Kawasaki Ninja ZX-4RR und Brixton Cromwell 1200 hängt am stärksten vom eigenen Fahrprofil ab. Wer sportlich unterwegs ist, Kurven dynamisch angeht und ein Motorrad sucht, das bei passender Drehzahl richtig Spaß macht, wird mit der Ninja ZX-4RR sehr wahrscheinlich mehr „Sport-Feeling“ bekommen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag souverän wirkt, mit Charakter durch den Verkehr gleitet und auch auf längeren Strecken entspannt bleibt, findet in der Brixton Cromwell 1200 eine stimmige Alternative.
Typische Käufergruppen
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: ideal für Fahrer, die sportliche Dynamik suchen, gerne zügig beschleunigen und Freude daran haben, das Motorrad aktiv zu bewegen.
- Brixton Cromwell 1200: ideal für Fahrer, die einen klassischeren Charakter bevorzugen, entspannt fahren möchten und Wert auf souveräne Alltagswirkung legen.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl für alle, die sportliche Agilität und ein drehzahlbetont lebendiges Fahrgefühl suchen. Wer Kurven dynamisch fährt, gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Spaßmaschine“ versteht, bekommt hier ein Konzept, das genau darauf ausgelegt ist. Die Brixton Cromwell 1200 passt dagegen besser zu Fahrern, die Charakter, entspanntes Vorankommen und eine souveräne Alltagswirkung priorisieren. Wer weniger mit Drehzahlspiel beschäftigt sein möchte und lieber gleichmäßig durch den Verkehr oder über Landstraßen gleitet, findet in der Cromwell 1200 die stimmigere Entscheidung. Kurz gesagt: ZX-4RR für sportliche Dynamik und aktives Fahren, Cromwell 1200 für entspannten Charakter und ruhige Souveränität.