| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Ninja ZX-4RR vs Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Vergleich der Fahrcharaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-4RR und die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Gefühl beim Losfahren: sportlich, präzise und drehfreudig auf der einen Seite – kraftvoll, kernig und mit klassischem Cruiser-Charakter auf der anderen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in ihrem Fahrverhalten, in der Art, wie sie Leistung auf die Straße bringen, und welche Stärken und Schwächen im Alltag sichtbar werden.
Grundidee: Sportlichkeit vs. Cruiser-Feeling
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für ein sportliches Konzept: kompakt, agil und darauf ausgelegt, Kurven dynamisch zu nehmen. Die Maschine wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, früh beschleunigen und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Passagen sehen.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich in der Sitzposition, im Motorcharakter und im gesamten Auftritt: weniger „Spitze suchen“, mehr „Fahren genießen“. Wer auf ein Motorrad setzt, das sich auch bei gemütlichem Tempo souverän anfühlt und dabei einen unverwechselbaren Sound mitbringt, findet hier eine klare Richtung.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Charakter der Kawasaki Ninja ZX-4RR
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bringt ihre Kraft spürbar sportlich. Im Vergleich zeigt sich: Die Art, wie Leistung anliegt, ist eher drehzahlorientiert. Das bedeutet in der Praxis, dass die Maschine besonders dann ihre Stärken ausspielt, wenn sie im richtigen Bereich gehalten wird. Wer gern schaltet, zügig beschleunigt und das Motorrad aktiv bewegt, wird die ZX-4RR als sehr „lebendig“ wahrnehmen.
Charakter der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Drehmoment und Durchzug in den Vordergrund stellt. Im Vergleich wird deutlich: Der Antrieb fühlt sich weniger nach „hochdrehen“ an, sondern eher nach „mit Kraft vorwärts drücken“. Das macht die FXDL besonders angenehm, wenn es nicht ständig um maximale Dynamik geht, sondern um entspanntes Gleiten, gleichmäßiges Beschleunigen und ein souveränes Fahrgefühl.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Agilität der Kawasaki
Beim Fahrwerk und Handling zeigt die Kawasaki Ninja ZX-4RR klar ihre sportliche Ausrichtung. Im Vergleich wirkt sie wie ein Motorrad, das Kurven will: Es lässt sich zügig einlenken, bleibt dabei stabil und unterstützt dynamische Linien. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil, weil die Maschine das Tempo „mitmacht“ und nicht bremst.
Cruiser-Gefühl der Harley
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist im Handling weniger auf schnelle Richtungswechsel ausgelegt, dafür aber auf ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl. Im Vergleich zeigt sich: Die FXDL vermittelt eher Gelassenheit. Das kann in der Stadt und auf längeren Strecken angenehm sein, weil das Motorrad nicht ständig nach „sportlicher“ Aktivität verlangt. Gleichzeitig kann das bei sehr sportlicher Fahrweise weniger direkt wirken als bei einer sportlich abgestimmten Maschine.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „stark oder nicht stark“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich zeigt sich, dass die Kawasaki Ninja ZX-4RR vor allem dann punktet, wenn präzise Verzögerung gefragt ist – etwa beim sportlichen Anbremsen in Kurven. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL spielt ihre Stärken eher in der kontrollierten Verzögerung aus, bei der das Motorrad stabil bleibt und das Tempo sicher reduziert, ohne hektisch zu wirken.
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber die Art, wie sie sich beim Bremsen „anfühlen“, ist unterschiedlich: Die Ninja wirkt sportlich-direkt, die Harley eher souverän und entspannt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Ein großer Unterschied zwischen Sportbike und Cruiser zeigt sich in der Ergonomie. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bringt eine Sitzhaltung mit, die sportliches Fahren unterstützt: Fahrer können sich aktiv nach vorn bewegen und das Motorrad leichter „führen“. Das ist ideal, wenn Kurvenfahren und dynamische Passagen im Fokus stehen.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL bietet dagegen eine entspanntere Haltung. Im Vergleich wirkt das besonders dann stimmig, wenn längere Strecken oder gemütliches Cruisen im Vordergrund stehen. Allerdings kann die Sitzposition bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „agil“ wirken als bei der Ninja.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Komfort
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad mit Stop-and-Go, wechselnden Geschwindigkeiten und unterschiedlichen Straßenbedingungen klarkommt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist durch ihren sportlichen Charakter oft dann im Vorteil, wenn schnelle Richtungswechsel und zügiges Beschleunigen gefragt sind. Gleichzeitig kann die sportliche Ausrichtung je nach Fahrstil und Streckenprofil spürbar fordernder sein.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL punktet im Vergleich häufig mit dem Cruiser-typischen Wohlfühlfaktor. Gerade im Stadtverkehr und auf entspannten Touren kann das Motorrad angenehmer wirken, weil es weniger „sportliche Konzentration“ verlangt. Dafür ist die FXDL weniger darauf optimiert, ständig sehr dynamisch zu reagieren, wenn man permanent am Limit der sportlichen Fahrweise unterwegs ist.
Sound und Fahrgefühl: Emotion statt nur Technik
Beim Vergleich darf man den emotionalen Faktor nicht unterschätzen. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL steht für einen unverwechselbaren Sound und ein Fahrgefühl, das stark mit dem Motorcharakter verbunden ist. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht nur fahren, sondern auch hören und spüren möchten.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bietet dagegen ein sportliches Feedback: Das Motorrad wirkt „mechanischer“ und direkter, besonders wenn es in den passenden Drehzahlbereich kommt. Wer das Zusammenspiel aus Gasannahme, Schalten und Beschleunigung liebt, wird die Ninja als sehr befriedigend empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Ninja ZX-4RR
- Sportliches Handling mit direktem Kurvengefühl
- Dynamischer Antrieb, der bei aktivem Fahren besonders viel Spaß macht
- Präzise Brems- und Fahrkontrolle für zügige Passagen
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki
- Sportliche Ausrichtung kann im Alltag je nach Fahrprofil weniger entspannend wirken
- Wer vor allem „entspannt durchziehen“ möchte, muss den sportlichen Charakter bewusst nutzen
Stärken der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL
- Cruiser-typischer Komfort und entspannte Sitzposition
- Durchzug und Motorcharakter für gemütliches Fahren
- Emotion durch Sound und Fahrgefühl
Schwächen bzw. Grenzen der Harley
- Weniger „sportlich agil“ bei sehr dynamischer Fahrweise
- Wer maximale Präzision für schnelle Richtungswechsel sucht, findet eher im Sportsegment die passende Abstimmung
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Im Vergleich wird schnell klar: Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl, wenn Kurven, Dynamik und ein aktives Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, das Motorrad spürbar „arbeiten“ lassen und Freude am sportlichen Zusammenspiel aus Gas, Schalten und Fahrwerk haben.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem als Genussmaschine dienen soll. Wer Wert auf eine entspannte Sitzposition, einen kernigen Motorcharakter und ein Motorrad legt, das sich auch bei ruhiger Fahrt souverän anfühlt, wird mit der FXDL deutlich glücklicher.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist für alle die richtige Wahl, die ein sportliches Motorrad suchen: dynamisch im Antrieb, präzise im Handling und mit einem Fahrgefühl, das Kurven und zügige Strecken belohnt. Wer das Motorrad aktiv bewegt und die sportliche Abstimmung ausnutzen möchte, bekommt hier eine sehr stimmige Basis.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL passt am besten zu Fahrern, die Cruiser-Charakter wirklich leben wollen: entspannter Komfort, kraftvoller Durchzug und ein emotionales Gesamtpaket aus Sound und Fahrgefühl. Wer eher genießen, cruisen und lange Strecken ruhig angehen möchte, findet in der FXDL die passendere Philosophie.
Kurz gesagt: Sport und Agilität sprechen für die Ninja – Genuss und Cruiser-Emotion sprechen für die Harley.