| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-4RR und die Harley-Davidson Sport Glide FLSB, wird die Entscheidung selten nur an Zahlen festgemacht. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle im Fahrgefühl, in der Art, wie sie sich im Alltag bewegen, und welche Stärken sie ausspielen – je nachdem, ob der Fokus eher auf sportlichem Vortrieb oder auf entspanntem Cruisen liegt.
Grundcharakter: Sportliche Dynamik trifft auf Cruiser-Feeling
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für einen klar sportlichen Ansatz. Der Motorcharakter und die Auslegung zielen darauf, dass sich das Motorrad dynamisch anfühlt – besonders dann, wenn es zügig durch Kurven geht oder wenn man im Alltag gern „mit Druck“ unterwegs ist. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen dieses Konzept: Das Motorrad wirkt agil, lässt sich zielgerichtet bewegen und belohnt eine aktive Fahrweise.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen bringt den typischen Cruiser-Charakter mit. Hier steht weniger das „Sportlich bis in die letzte Ecke“ im Vordergrund, sondern das entspannte Vorankommen. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad Last aufnimmt, machen das Fahren besonders auf längeren Strecken angenehm. Wer gern gleichmäßig unterwegs ist und das Motorrad eher als Begleiter fürs Cruisen sieht, wird sich schnell heimisch fühlen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem ein Unterschied in der Art, wie Leistung nutzbar wird. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt wie ein Motorrad, das man gern dreht. Der Antrieb unterstützt eine sportliche Gangart: Beschleunigung fühlt sich direkt an, und das Motorrad macht Lust auf zügige Zwischenspurts. Gerade beim Überholen oder beim schnellen Herausbeschleunigen aus Kurven spielt die sportliche Auslegung ihre Stärken aus.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt hingegen stärker auf den „Cruiser-Drive“. Das bedeutet: Der Motor trägt das Motorrad spürbar ruhig und gleichmäßig, ohne dass man ständig in den oberen Drehzahlbereich muss, um Vortrieb zu bekommen. Das ist im Stadtverkehr und auf Landstraßen oft ein Vorteil, weil das Motorrad weniger „arbeitet“, sondern eher souverän mitzieht. Gleichzeitig kann das Fahrgefühl dadurch weniger „rennstreckenorientiert“ wirken – dafür punktet es mit Gelassenheit.
Stärken und Schwächen im Antriebsgefühl
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärke in der sportlichen Dynamik und im schnellen Reagieren; Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf aktiver Fahrweise liegt.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärke in der entspannten Kraftentfaltung und im gleichmäßigen Vortrieb; Schwäche kann sein, dass das „agile Sportgefühl“ nicht im gleichen Maß im Vordergrund steht.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist darauf ausgelegt, dass man sie in Bewegung bringen kann: Sie unterstützt schnelle Richtungswechsel und vermittelt das Gefühl, dass man Kurven aktiv gestalten kann. Das Fahrwerk arbeitet dabei so, dass sich das Motorrad stabil anfühlt, aber nicht träge wirkt. Wer gern sportlich fährt, wird die Agilität schnell zu schätzen wissen.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist eher auf Komfort und Stabilität ausgelegt. Das Motorrad liegt ruhig, nimmt Unebenheiten gelassener, und die Abstimmung wirkt darauf, dass man lange Strecken entspannt zurücklegt. In flotten Kurven kann das Handling dennoch Spaß machen – aber der Charakter bleibt: weniger „sportlich präzise“, mehr „souverän cruisend“.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Konzept. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt zu einem Motorrad, das man gern zügig bewegt: Bremsleistung und Dosierbarkeit wirken darauf abgestimmt, dass man sportliche Situationen gut kontrollieren kann. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bietet ebenfalls verlässliche Verzögerung, setzt aber stärker auf gut kontrollierbares Bremsen im Alltag und auf Stabilität bei moderater bis zügiger Fahrweise. Wer häufig hart bremst oder sehr sportlich fährt, wird die sportorientierte Abstimmung der Kawasaki tendenziell als Vorteil sehen.
Sitzposition und Ergonomie: Wie bequem ist es wirklich?
Die Sitzposition ist bei diesem Vergleich ein entscheidender Punkt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bringt eine sportlichere Haltung mit. Das bedeutet: Der Körper ist näher an einer aktiven Fahrposition, was das Handling unterstützt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ideal. Auf längeren Touren kann eine sportlichere Sitzhaltung jedoch stärker ins Gefühl gehen, je nachdem, wie empfindlich man auf Haltung und Arm-/Rückenbelastung reagiert.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt auf eine entspanntere Sitzposition. Das wirkt besonders auf längeren Fahrten angenehm, weil der Körper weniger „arbeitet“. Auch im Stadtverkehr kann das ein Plus sein, weil man sich leichter auf das Geschehen konzentriert, statt ständig die Haltung zu optimieren. Wer aber eine sehr sportliche, „auf Kurve getrimmte“ Position sucht, wird die Cruiser-Ergonomie möglicherweise weniger passend finden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour
Im Alltag entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern auch die Art, wie das Motorrad im Verkehr und auf wechselnden Straßen wirkt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man häufig beschleunigt, abbiegt und zügig durch den Verkehr kommt. Das agile Handling und die sportliche Reaktionsfreude machen sie zu einem Motorrad, das man gern „lebt“.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB punktet vor allem bei Fahrten, bei denen man mehr Zeit im Sattel verbringt. Die entspannte Sitzposition, das ruhige Fahrgefühl und der Cruiser-Charakter machen sie zu einer guten Wahl für Touren, bei denen man nicht ständig ans Limit gehen muss. Auf der Landstraße fühlt sich das Motorrad oft wie ein komfortabler Begleiter an, der Kilometer angenehm macht.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärke in Agilität, sportlicher Reaktion und Spaß bei dynamischer Fahrweise; Schwäche eher bei längeren Strecken, wenn eine sportlichere Haltung weniger zusagt.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärke in Komfort, souveränem Cruisen und entspannter Ergonomie; Schwäche eher bei sehr sportlichen Ansprüchen an Handling und „Kurven-Tempo“.
Technik und Ausstattung: Was man beim Vergleich mitdenken sollte
Bei einem Motorradvergleich lohnt es sich, nicht nur auf den Motor zu schauen, sondern auch auf die Gesamtwirkung: Fahrwerk, Bremsen, Reifen und die Abstimmung der Bedienelemente. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt wie ein Paket, das auf sportliche Kontrolle ausgelegt ist. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB wirkt wie ein Paket, das Komfort und Fahrkultur in den Mittelpunkt stellt.
Je nachdem, wie man fährt, kann das unterschiedlich „besser“ sein: Für sportliche Fahrer zählt oft, wie präzise sich das Motorrad in Bewegung setzen lässt. Für Tourenfahrer zählt oft, wie entspannt sich das Motorrad über Stunden anfühlt. Genau hier unterscheiden sich die beiden Modelle am stärksten.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist besonders dann die bessere Wahl, wenn dynamisches Fahren Spaß macht: Kurven, zügiges Beschleunigen, aktives Handling und ein Motorrad, das auf sportliche Impulse reagiert. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, wird die Stärken schnell merken.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist besonders dann passend, wenn entspanntes Cruisen und Komfort wichtiger sind: längere Strecken, gleichmäßiges Tempo, eine Sitzposition, die weniger fordert, und ein Fahrgefühl, das auf Gelassenheit setzt. Wer das Motorrad als Erlebnis sieht und nicht als Werkzeug für maximale Sportlichkeit, wird hier deutlich mehr Freude finden.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sportlich wirkt, dynamisch anspricht und sich agil durch Kurven bewegen lässt. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn zügige Fahrten, aktives Handling und ein „lebendiges“ Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt dagegen besser zu Fahrern, die Komfort, souveränes Cruisen und eine entspannte Ergonomie bevorzugen. Wer lange Strecken genießen möchte und das Motorrad eher ruhig und gelassen bewegen will, findet im Cruiser-Charakter der Sport Glide den größeren Mehrwert. Kurz gesagt: Sportliche Dynamik gewinnt bei der ZX-4RR, entspanntes Touren-Feeling bei der Sport Glide FLSB.