| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- sehr zugängliches, leicht fahrbares Motorrad
- wendiges und agiles Fahrverhalten
- einfache Bedienung, draufsetzen und losfahren
- Fußrasten im Weg
- dunkles Display
- Hebel nicht in Reichweite einstellbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Länge | 2.153 | mm |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 47 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80R19M/C 59H | |
| Reifen hinten | 150/70R17M/C 69H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda CL500 ist ein einfach zu fahrendes und sehr zugängliches Bike, das jede Menge Fahrspaß vermittelt. Es ist einfach ausgestattet, stellt den Fahrer vor keinerlei Rätsel und funktioniert ganz hervorragend. Wie üblich bei A2-Bikes sollte man keine Leistungswunder erwarten. Die CL500 ist eher ein gemütliches Bike, mit dem man bewusst jeden Kilometer genießt.Die Testmaschine wurde uns netterweise von motofun zur Verfügung gestellt. motofun ist ein großer Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg. Dort steht die CL 500 als Vorführer - und nahezu jede andere aktuelle Honda kann dort ebenfalls zur Probe gefahren werden. Auf geht's zu motofun!
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs Honda CL 500: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design, sondern vor allem am Konzept. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für sportlichen Anspruch und einen klaren Fokus auf dynamisches Fahren. Die Honda CL 500 dagegen setzt auf einen entspannten, alltagstauglichen Charakter mit neo-retro angehauchter Ausstrahlung und einem Fahrgefühl, das eher nach „einfach losfahren“ klingt. Genau hier lohnt der Vergleich: Welche Stärken spielen im Alltag wirklich aus, und wo zeigen sich die Grenzen des jeweiligen Ansatzes?
Grundidee im Vergleich: Sportlichkeit vs. entspannter Alltagsfokus
Die Ninja ZX-4RR ist als sportlich orientiertes Motorrad gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie zielt auf zügiges Beschleunigen, lebendiges Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Kurven und Tempo belohnt. Die CL 500 verfolgt einen anderen Weg. Sie wirkt wie ein Motorrad, das für viele Situationen passt: Stadt, Landstraße, Feierabendrunde und auch längere Touren, ohne dass man ständig „sportlich“ fahren muss.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki ist stärker auf Dynamik ausgelegt, während die Honda eher auf Alltag, Komfort und unkomplizierte Nutzung setzt. Wer vor allem Freude an sportlicher Gangart hat, wird die Kawasaki häufiger „rufen“. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich im Alltag leicht anfühlt, findet in der Honda oft den besseren Begleiter.
Motor & Antrieb: Wie sich der Charakter auf der Straße anfühlt
Beim Motor geht es weniger um „wer ist stärker“, sondern darum, wie die Leistung nutzbar wird. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR vermittelt ein sportliches Gefühl: Das Ansprechverhalten wirkt zielgerichtet, und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge bewusst zu nutzen. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der sich schnell dynamisch anfühlt – besonders dort, wo Beschleunigung und zügiges Vorankommen gefragt sind.
Die Honda CL 500 spielt dagegen ihre Stärken im gleichmäßigen Vorankommen aus. Der Antrieb wirkt weniger „auf Attacke“, sondern eher auf souveräne Alltagsdynamik. Das ist besonders dann angenehm, wenn der Verkehr dicht ist, die Strecke unruhig wird oder einfach nicht ständig hohe Drehzahlen im Fokus stehen sollen. Im Vergleich wirkt die Honda dadurch oft entspannter, während die Kawasaki mehr „Motivation“ für sportliche Manöver liefert.
Stärken & Schwächen beim Antrieb
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken liegen im sportlichen Ansprechverhalten und im dynamischen Fahrgefühl. Schwäche: Wer es sehr entspannt und selten drehzahlorientiert mag, empfindet den sportlichen Charakter möglicherweise als „zu präsent“.
- Honda CL 500: Stärken liegen in der unkomplizierten, alltagstauglichen Art der Kraftentfaltung. Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit sucht, wird die Kawasaki als „spitzer“ erleben.
Fahrwerk & Handling: Kurvengefühl vs. Alltagssicherheit
Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad im Alltag „richtig“ anfühlt. Die Ninja ZX-4RR ist spürbar auf sportliches Handling ausgelegt. In Kurven wirkt das Motorrad stabil und vermittelt das Gefühl, dass man zügig vorankommt. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt die Kawasaki, dass sie nicht nur optisch nach Sport aussieht, sondern auch fahrerisch darauf ausgelegt ist.
Die Honda CL 500 setzt eher auf ein harmonisches Gesamtpaket. Das Handling wirkt weniger „rennstreckenorientiert“, dafür aber sehr gutmütig und alltagstauglich. Gerade bei wechselnden Bedingungen – Stadtverkehr, schlechte Straßen, kurze Stops und wieder los – spielt die Honda ihre Stärke aus: Sie bleibt angenehm kontrollierbar, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Kurven & Fahrgefühl im Vergleich
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken: sportliches Kurvengefühl, dynamische Ausrichtung. Schwächen: weniger „entspannt“ im Sinne von jederzeit bequemem Gleiten, wenn man bewusst ruhig fahren möchte.
- Honda CL 500: Stärken: gutmütiges, komfortorientiertes Handling, hohe Alltagstauglichkeit. Schwächen: Wer maximale Sportlichkeit erwartet, wird die sportliche „Spitze“ der Kawasaki vermissen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bremsen sind nicht nur ein technisches Detail, sondern ein Gefühl. Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt darauf ausgelegt, auch bei sportlicherer Fahrweise zuverlässig zu verzögern. Das passt zum Gesamtbild: Wenn man die Kawasaki dynamisch bewegt, unterstützt das Bremssystem das Fahrgefühl.
Die Honda CL 500 punktet vor allem durch ein stimmiges Sicherheitsgefühl im Alltag. Gerade bei häufigen Bremsvorgängen, wechselnden Geschwindigkeiten und alltäglichen Situationen ist das wichtig. Die Honda wirkt dabei weniger „auf Sport getrimmt“, sondern eher auf kontrolliertes, ruhiges Fahren.
Komfort & Ergonomie: Wer sitzt wie gut?
Komfort ist oft der entscheidende Faktor, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bringt durch ihre sportliche Ausrichtung eine Sitz- und Fahrhaltung mit, die eher auf aktives Fahren ausgelegt ist. Das ist für viele Fahrerinnen und Fahrer genau richtig, wenn der Fokus auf Kurven, zügiges Fahren und „mehr Gefühl“ liegt.
Die Honda CL 500 wirkt ergonomisch auf entspanntes Fahren ausgelegt. Die Haltung unterstützt ein ruhigeres Fahrgefühl, was besonders bei längeren Strecken oder im Stadtverkehr angenehm ist. Im Vergleich wirkt die Honda dadurch oft als „Allrounder“, während die Kawasaki stärker als „Fahrspaß-Maschine“ wahrgenommen wird.
Ergonomie im Vergleich
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken: sportliche Sitzposition und aktives Fahrgefühl. Schwächen: weniger ideal, wenn man sehr lange, rein komfortorientierte Fahrten ohne sportliche Haltung bevorzugt.
- Honda CL 500: Stärken: entspannter Komfort, gut für Alltag und längere Touren. Schwächen: wer eine konsequent sportliche Haltung sucht, wird die Kawasaki bevorzugen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Landstraße
Im Alltag zählt, wie schnell man sich auf das Motorrad einstellt. Die Honda CL 500 ist hier besonders stark: Sie wirkt unkompliziert, lässt sich im Verkehr gut bewegen und passt zu einem Fahrstil, bei dem nicht ständig „maximal“ gefragt ist. Wer pendelt oder häufig kurze Strecken fährt, wird die Honda oft als angenehmer empfinden.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie belohnt eher den Fahrer, der das Motorrad bewusst dynamisch bewegt. In der Stadt ist sie nicht „unpraktisch“, aber der sportliche Charakter macht sich stärker bemerkbar. Auf der Landstraße zeigt die Kawasaki dann besonders deutlich, warum sie gewählt wird: Sie fühlt sich dort lebendig an und macht Lust auf zügiges Fahren.
Design & Charakter: Nicht nur Optik, sondern Haltung
Auch wenn Design kein Fahrwert ist, beeinflusst es die Entscheidung. Die Ninja ZX-4RR wirkt klar sportlich und „zielgerichtet“. Das passt zur Art, wie sie sich fahren lässt: dynamisch, fordernd und mit einem gewissen „Will mehr“-Gefühl. Die Honda CL 500 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst nicht nur auf Tempo reduziert ist. Der neo-retro Charakter steht für einen entspannten Lifestyle, ohne dass die Honda technisch oder fahrerisch beliebig wirkt.
Welche Schwächen sollte man realistisch einplanen?
Beim Vergleich lohnt es sich, die typischen Grenzen beider Konzepte im Blick zu behalten. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dann im Nachteil, wenn man ein Motorrad sucht, das möglichst „immer gleich“ entspannt bleibt. Der sportliche Charakter kann je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit verlangen. Außerdem ist sie eher die Wahl für Menschen, die Kurven und Beschleunigung aktiv genießen.
Die Honda CL 500 zeigt ihre Grenzen dort, wo maximale Sportlichkeit gefragt ist. Wer das Motorrad vor allem als „Sportgerät“ betrachtet und regelmäßig sehr dynamisch fährt, wird die Kawasaki als klar passender erleben. Die Honda ist dafür in vielen Alltagssituationen die angenehmere Wahl: Sie wirkt weniger fordernd und lässt sich leichter in den Alltag integrieren.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, das Motorrad aktiv zu bewegen: zügiges Beschleunigen, sportliches Kurvengefühl und ein Fahrstil, der sich dynamisch anfühlt. Sie passt besonders zu Fahrenden, die Freude daran haben, das Potenzial des Motorrads regelmäßig auszunutzen und die sportliche Ausrichtung als Vorteil sehen.
Die Honda CL 500 ist die passendere Entscheidung, wenn Alltagstauglichkeit, entspanntes Handling und ein unkompliziertes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Sportspitze. Sie eignet sich besonders für Pendler, für alle, die häufig kurze Strecken fahren, und für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt und auch auf längeren Touren angenehm bleibt.
Kurz gesagt: Wer Sportlichkeit sucht, findet in der Kawasaki mehr „Biss“. Wer ein vielseitiges, ruhiges und alltagstaugliches Motorrad bevorzugt, wird mit der Honda CL 500 glücklicher.