| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. Honda NTV 650 Revere: Motorradvergleich
Wer vor der Entscheidung steht, ob Kawasaki Ninja ZX-4RR oder Honda NTV 650 Revere die bessere Wahl ist, merkt schnell: Beide Motorräder verfolgen unterschiedliche Ziele. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für sportliche Dynamik und ein agiles Fahrgefühl, während die Honda NTV 650 Revere eher auf entspanntes Gleiten, Alltagstauglichkeit und einen souveränen Charakter ausgelegt ist. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend – denn am Ende zählt, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: sportlich-agil vs. entspannt-alltagstauglich
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt bereits beim ersten Blick wie ein Motorrad, das gern zügig bewegt wird. Der Fokus liegt auf direkter Rückmeldung, sportlicher Sitzposition und einem Motor, der sich mit zunehmender Drehzahl deutlich lebendiger anfühlt. Das macht sie besonders interessant, wenn Kurven, Beschleunigung und ein dynamischer Fahrstil im Vordergrund stehen.
Die Honda NTV 650 Revere dagegen vermittelt eher das Gefühl von Ruhe und Kontrolle. Sie ist weniger auf maximale Sportlichkeit getrimmt, sondern auf ein stimmiges Gesamtpaket für den Alltag und für längere Strecken. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt und nicht nach „Sportmodus“ verlangt, findet hier eine passende Richtung.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bringt eine sportliche Auslegung mit, die sich vor allem dann auszahlt, wenn das Tempo zügig aufgebaut wird. Das Zusammenspiel aus Drehfreude und Ansprechverhalten sorgt dafür, dass sich Überholmanöver und das schnelle Herausbeschleunigen aus Kurven leicht anfühlen.
Die Honda NTV 650 Revere setzt dagegen stärker auf gleichmäßige Kraftentfaltung. Statt auf „Drehzahljagd“ zu setzen, wirkt der Antrieb so, dass sich auch ohne ständiges Zurückschalten ein angenehmes Vorankommen ergibt. Das ist besonders praktisch im Stadtverkehr, im dichten Verkehr oder auf Strecken, auf denen man eher konstant fährt als permanent beschleunigt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärke ist die Dynamik – das Motorrad macht Lust auf zügiges Fahren und belohnt aktives Fahren. Schwäche kann sein, dass der sportliche Charakter mehr Aufmerksamkeit verlangt, wenn man bewusst entspannt cruisen möchte.
Honda NTV 650 Revere: Stärke ist die entspannte Alltagstauglichkeit – der Motor unterstützt gleichmäßiges Fahren und wirkt dadurch stressfreier. Schwäche kann sein, dass das „sportliche Feuer“ weniger im Vordergrund steht als bei der Kawasaki, wenn es um maximale Dynamik geht.
Fahrwerk, Handling und Bremsen
Im Handling zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist darauf ausgelegt, schnell in die gewünschte Linie zu kommen. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein agiles Kurvenfahren, bei dem man das Motorrad spürbar „mitnimmt“. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die gern präzise arbeiten: Blickführung, Gas und Lenkimpulse greifen schnell ineinander.
Die Honda NTV 650 Revere legt den Schwerpunkt auf Stabilität und Komfort. Das Motorrad wirkt dadurch weniger „nervös“ und eher wie ein verlässlicher Begleiter. Auf längeren Strecken oder bei unruhigerem Untergrund spielt das seine Vorteile aus, weil sich das Fahrgefühl weniger auf sportliche Feinabstimmung konzentriert.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder bieten eine solide Bremsbasis, aber die Art der Rückmeldung kann unterschiedlich wirken. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR fühlt sich tendenziell sportlicher an: Verzögerung und Dosierbarkeit passen gut zu dynamischem Fahren. Die Honda NTV 650 Revere wirkt eher auf „kontrolliertes Verzögern“ ausgelegt, was im Alltag und bei moderatem Tempo besonders angenehm ist.
Sitzposition und Komfort: Alltag vs. sportliche Ausrichtung
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bringt eine sportlichere Haltung mit, die den Fahrer näher an das Motorrad „heranholt“. Das ist ideal, wenn man aktiv fährt und die Arme/Schultern nicht als „Entlastungszone“ braucht. Für kurze bis mittlere Fahrten ist das oft ein Vorteil – für sehr lange Strecken kann es je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit anstrengender werden.
Die Honda NTV 650 Revere bietet dagegen eine eher entspannte Sitzhaltung. Das unterstützt längere Fahrten, weil der Körper weniger stark in eine sportliche Position gedrückt wird. Wer häufig pendelt oder Touren plant, profitiert von diesem Komfortansatz.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour
Im Stadtverkehr zählt vor allem Übersicht, Handlichkeit und ein Motor, der sich gut im niedrigen bis mittleren Drehzahlbereich nutzen lässt. Hier kann die Honda NTV 650 Revere besonders punkten, weil ihr Charakter auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt ist. Das macht Stop-and-go, Ampelphasen und ruhiges Fahren unkompliziert.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke mehr bietet als nur „von A nach B“. Auf der Landstraße, bei flüssigen Kurven und wenn das Tempo zügig variiert wird, wirkt sie deutlich lebendiger und motivierender.
Für Touren gilt ein ähnliches Muster: Die Honda NTV 650 Revere wirkt wie ein Motorrad, das man gern lange fährt, ohne dass man permanent „gegen“ die Sitzposition oder den Fahrstil arbeiten muss. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR kann ebenfalls für Touren genutzt werden, aber sie richtet sich stärker an Fahrer, die unterwegs gern sportlich unterwegs sind und sich nicht scheuen, aktiver zu fahren.
Wirtschaftlichkeit und Praxis: Wartung, Teile und Nutzung
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch praktische Faktoren eine Rolle. Beide Marken stehen grundsätzlich für eine breite Ersatzteilversorgung und eine etablierte Servicekultur. In der Praxis lohnt es sich dennoch, vor dem Kauf auf den konkreten Zustand zu achten – insbesondere bei Gebrauchtmodellen: Wartungsintervalle, Verschleißteile und die Historie der Pflege sind entscheidend.
Auch die Frage, wie häufig das Motorrad bewegt wird, beeinflusst die Wirtschaftlichkeit. Wer viel im Alltag unterwegs ist, profitiert von einem Motorrad, das sich unkompliziert nutzen lässt und bei dem sich Wartung und Verschleißteile gut planen lassen. Hier kann die Honda NTV 650 Revere durch ihren entspannten Charakter im Alltag punkten, während die Kawasaki Ninja ZX-4RR vor allem dann überzeugt, wenn das Motorrad regelmäßig sportlich bewegt wird und der Fahrer genau diesen Stil sucht.
Für wen passt welches Motorrad?
Kawasaki Ninja ZX-4RR: die richtige Wahl für dynamische Fahrer
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist besonders passend, wenn ein sportliches Fahrgefühl im Vordergrund steht. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Fahrmanöver nutzt, wird hier viel Freude haben. Auch wenn die Nutzung nicht nur auf die Rennstrecke beschränkt ist, sondern sich im Alltag durch flotte Streckenabschnitte ergibt, passt die Ausrichtung sehr gut.
Honda NTV 650 Revere: die richtige Wahl für entspannte Touren und Alltag
Die Honda NTV 650 Revere richtet sich an Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag und längere Strecken suchen, ohne ständig sportlich „arbeiten“ zu müssen. Wer Komfort, gleichmäßiges Ansprechverhalten und ein ruhiges Gesamtgefühl bevorzugt, findet hier eine stimmige Basis. Gerade bei Pendelstrecken, wechselnden Bedingungen und dem Wunsch nach entspannter Fahrweise ist die NTV 650 Revere eine sehr naheliegende Wahl.
Fazit:
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Ninja ZX-4RR und Honda NTV 650 Revere hängt vor allem davon ab, wie gefahren werden möchte. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl für alle, die Dynamik suchen: sportlicheres Handling, lebendigeres Fahrgefühl und mehr „Motivation“ bei zügiger Fahrweise. Wer Kurven aktiv fährt und das Motorrad gern fordernd bewegt, wird mit ihr deutlich mehr Spaß erleben. Die Honda NTV 650 Revere ist dagegen die passendere Option für entspannte Nutzung: komfortorientierte Sitzhaltung, gleichmäßiger Motorcharakter und ein souveränes Gefühl im Alltag sowie auf längeren Strecken. Wer weniger Wert auf maximale Sportlichkeit legt und stattdessen Ruhe, Kontrolle und Alltagstauglichkeit priorisiert, trifft mit der NTV 650 Revere die bessere Wahl. Kurz gesagt: Sportlich und agil führt zur Kawasaki – entspannt und alltagstauglich zur Honda.