| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. Honda XL 700 V Transalp – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie die Kawasaki Ninja ZX-4RR und die Honda XL 700 V Transalp, lohnt sich ein genauer Blick. Die eine Maschine steht für sportliche Dynamik und ein agiles Fahrgefühl, die andere für entspannte Touren, robuste Alltagstauglichkeit und das Gefühl, auch abseits der perfekten Straße souverän zu bleiben. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Konzepte in der Praxis – und welche Stärken und Schwächen zeigen sich, wenn man die aufgelisteten Werte miteinander vergleicht?
Grundidee: Sportliche Agilität vs. Reise- und Allround-Charakter
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist klar auf Fahrspaß ausgelegt. Schon die Ausrichtung zielt auf ein Motorrad, das sich im Stadtverkehr wendig anfühlt und auf kurvigen Strecken schnell Vertrauen aufbaut. Im Vergleich dazu ist die Honda XL 700 V Transalp eher das Motorrad für längere Strecken und wechselnde Bedingungen. Der Fokus liegt auf Komfort, Stabilität und einem Fahrstil, der auch bei längeren Touren nicht in Stress ausartet.
Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl bemerkbar machen
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell der Charakterunterschied. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt durch ihre sportliche Abstimmung wie ein Bike, das Drehzahl und Gasannahme belohnt. Das macht sie besonders interessant, wenn der Fahrstil dynamisch sein soll: zügig beschleunigen, früh aus der Kurve heraus arbeiten und das Motorrad aktiv zu bewegen.
Die Honda XL 700 V Transalp setzt dagegen stärker auf einen gleichmäßigeren, tourentauglichen Antrieb. Im Vergleich der Kennzahlen wird deutlich, dass sie weniger auf „Spitzenmoment“ im sportlichen Sinn ausgelegt ist, sondern auf Durchzug und Alltagstauglichkeit. Das ist ein Vorteil, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern aus Autobahnabschnitten, Landstraße und dem einen oder anderen unvorhergesehenen Umweg.
Fahrwerk und Handling: Wo die Stärken liegen
Auch beim Fahrwerk spiegeln sich die Konzepte wider. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist darauf ausgelegt, präzise zu reagieren und ein sportliches Kurvengefühl zu liefern. Das zeigt sich im Vergleich der relevanten Werte: Die Maschine wirkt insgesamt „leichtfüßiger“ im Handling, was sich besonders in engen Kehren und beim zügigen Wechsel zwischen den Kurven bemerkbar macht.
Die Honda XL 700 V Transalp steht dagegen für Stabilität und ein souveränes Fahrverhalten über längere Zeit. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist, spielt die Reiseenduro-Philosophie ihre Vorteile aus. Im Vergleich der Werte wird klar, dass die Transalp stärker auf Kontrolle und Komfort ausgelegt ist – weniger auf das maximale „Sportbike-Gefühl“, mehr auf entspanntes Vorankommen.
Bremsen und Sicherheit: Sportlich direkt vs. tourentauglich konstant
Beim Thema Bremsen ist der Unterschied weniger „besser oder schlechter“, sondern eher „anders“. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR zielt auf direkte Rückmeldung und sportliche Verzögerung ab. Das ist ideal, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven gebremst wird und man ein präzises Gefühl möchte.
Die Honda XL 700 V Transalp wirkt im Vergleich der Werte eher auf gleichmäßige, tourentaugliche Bremsleistung ausgelegt. Das ist besonders praktisch, wenn man nicht nur sportlich fährt, sondern auch mit Gepäck unterwegs ist oder lange Strecken am Stück fährt. So bleibt das Fahrgefühl berechenbar.
Ergonomie und Sitzposition: Kurvenorientiert vs. Langstreckenfreundlich
Ein zentraler Punkt im Vergleich ist die Sitzposition. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bringt eine sportliche Haltung mit, die das Motorrad aktiv „einbindet“. Das ist super, wenn die Fahrt Spaß machen soll und man gerne mit dem Körper arbeitet. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung bei sehr langen Etappen oder bei häufigem Stop-and-go weniger entspannend sein.
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen auf eine ergonomischere, langstreckentaugliche Haltung ausgelegt. Im Vergleich der Werte wird deutlich, dass die Transalp eher auf Komfort und Alltagstauglichkeit setzt. Wer regelmäßig Touren fährt oder ein Motorrad sucht, das auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt, findet hier oft den besseren Match.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und „einfach losfahren“
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie unkompliziert sich das Motorrad bewegt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR punktet im Vergleich vor allem dort, wo Wendigkeit und sportliche Reaktion gefragt sind. Sie fühlt sich an wie ein Motorrad, das man gerne „mitnimmt“ – für kurze Ausfahrten, spontane Touren und kurvige Feierabendrunden.
Die Honda XL 700 V Transalp spielt ihre Stärken aus, wenn der Alltag mehr ist als nur die perfekte Strecke. Die Reiseenduro-typische Auslegung hilft dabei, verschiedene Situationen gelassen zu meistern: schlechterer Asphalt, längere Strecken, wechselnde Bedingungen. Außerdem passt das Konzept gut, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art Fahrt gedacht ist, sondern für viele.
Windschutz und Komfort: Unterschiedliche Prioritäten
Beim Komfort zeigt sich ein klarer Unterschied. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist eher auf sportliche Performance ausgelegt, wodurch Windschutz und Langstreckenkomfort im Vergleich oft weniger im Fokus stehen. Das heißt nicht, dass sie unbrauchbar wäre – aber sie ist eher die Maschine für Fahrten, bei denen Dynamik wichtiger ist als maximaler Reise-Komfort.
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen stärker auf Touren ausgelegt. Im Vergleich der Werte und der typischen Ausrichtung wird deutlich, dass sie für längere Fahrten angenehmer sein kann, weil sie auf Stabilität und entspannteres Handling setzt.
Reichweite, Verbrauch und Tank: Praktische Unterschiede im Vergleich
Wenn man die aufgelisteten Werte gegenüberstellt, wird klar, dass beide Motorräder unterschiedliche Prioritäten haben. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt im sportlichen Konzept eher wie ein Motorrad, das man bewusst fährt: zügig, dynamisch, mit dem Fokus auf Fahrspaß. Das kann je nach Fahrweise zu einem anderen Verbrauchsprofil führen als bei einem tourenorientierten Motorrad.
Die Honda XL 700 V Transalp ist im Vergleich stärker auf „einfach weiterfahren“ ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Vorteil, weil man weniger häufig planen muss und das Motorrad insgesamt auf konstantes Vorankommen optimiert wirkt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken
- Sportliches Fahrgefühl mit direkter Gasannahme und dynamischer Auslegung.
- Agiles Handling, besonders auf kurvigen Strecken und bei zügiger Fahrweise.
- Kurvenorientierte Ergonomie, die Spaß macht, wenn man aktiv fährt.
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Schwächen
- Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort im Vergleich zur Transalp.
- Sportliche Ausrichtung kann im Alltag bei sehr langen Etappen oder viel Stadtverkehr weniger entspannt wirken.
Honda XL 700 V Transalp: Stärken
- Touren- und alltagstauglicher Charakter mit stabiler, ruhigerem Fahrgefühl.
- Komfortorientierte Ergonomie, die längere Fahrten angenehmer macht.
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Strecken und Bedingungen.
Honda XL 700 V Transalp: Schwächen
- Weniger sportlicher Fokus im Vergleich zur Kawasaki – wer maximale Dynamik sucht, fühlt sich eventuell weniger „gefordert“.
- Konzeptbedingt nicht die erste Wahl für reine Kurvenjagd im sportlichen Stil.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt besonders gut, wenn kurze bis mittlere Fahrten im Vordergrund stehen, wenn Kurven und Dynamik Spaß machen und wenn das Motorrad eher „aktiv“ bewegt werden soll. Wer gerne Gas gibt, das Motorrad spürbar arbeiten lässt und ein sportliches Gesamtpaket sucht, findet hier eine starke Basis.
Die Honda XL 700 V Transalp ist die bessere Wahl, wenn Touren, Alltag und wechselnde Bedingungen zusammenkommen. Wer ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Stunden noch angenehm ist, das stabil bleibt und das Konzept „einfach losfahren“ unterstützt, wird mit der Transalp häufig glücklicher.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die richtige Wahl, wenn sportliche Agilität, dynamisches Ansprechverhalten und ein kurvenorientiertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf Strecken aus, auf denen man das Motorrad aktiv bewegt und bei denen Fahrspaß durch direkte Reaktion entsteht. Die Honda XL 700 V Transalp gewinnt dagegen dort, wo Komfort, Vielseitigkeit und entspannte Langstrecken im Fokus stehen. Sie wirkt im Vergleich als Motorrad für Menschen, die regelmäßig Touren fahren, auch mal nicht perfekte Straßen mitnehmen und ein insgesamt ruhigeres, berechenbares Fahrgefühl bevorzugen. Kurz gesagt: Wer eher „Sport“ sucht, landet bei der Ninja. Wer eher „Reise und Alltag“ sucht, trifft mit der Transalp meist die bessere Wahl.