UVP 9.695 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Vorstellung und Probefahrt
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Mal ganz was anderes
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Fahrverhalten
  • Bremsen
Kontra:
  • Untenrum wenig los
  • Sozius - lass man
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Wendigkeit
  • Krawalliger, kräftiger Motor
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reisetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht189kg
Radstand1.380mm
Länge1.990mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.110mm
Gewicht158kg
Radstand1.504mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 920 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum399ccm
Hub39mm
Bohrung57mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub84mm
Bohrung102mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung77 PS bei 14.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 13.000 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km
Leistung75 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment74 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite342km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel Upside-Down (Federweg 275)mm
Federung hintenWP (Federweg 275)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Spaß ohne Ende - leider ein teurer

Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.

Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!

Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.

Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10,395€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.700€
  • Baujahre: seit 2017
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß

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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. Husqvarna 701 Enduro: Vergleich für Straße, Alltag und Abenteuer

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht für sportliche Dynamik, klare Linien und ein Fahrgefühl, das auf der Straße zuhause ist. Die Husqvarna 701 Enduro dagegen ist auf Vielseitigkeit ausgelegt: Sie will nicht nur Asphalt, sondern auch Schotter, Feldwege und alles dazwischen. Genau hier beginnt der Vergleich – nicht nur bei den technischen Daten, sondern vor allem bei dem, was sich beim Fahren wirklich bemerkbar macht.

Grundidee und Einsatzprofil: Sportlich fokussiert vs. vielseitig gedacht

Die Ninja ZX-4RR ist als sportliches Motorrad konzipiert. Das merkt man an der Auslegung: Sitzposition, Ansprechverhalten und die Art, wie das Motorrad Kurven „mitnimmt“. Die Husqvarna 701 Enduro verfolgt einen anderen Ansatz. Sie kombiniert eine kräftige Motorbasis mit einer Enduro-typischen Geometrie und einem Fahrwerk, das auch abseits befestigter Straßen souverän bleiben soll.

Im Vergleich zeigt sich schnell: Wer primär kurze bis lange Strecken auf der Straße fährt, bekommt bei der ZX-4RR ein stimmiges Gesamtpaket. Wer dagegen regelmäßig wechselnde Untergründe hat oder einfach Lust auf Offroad-Feeling hat, findet in der 701 Enduro eher die passende Richtung.

Motor und Fahrcharakter: Drehfreude auf der Straße vs. Durchzug für wechselnde Bedingungen

Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Ninja ZX-4RR wirkt im Alltag oft wie ein Motorrad, das auf „Drehzahl und Tempo“ ausgelegt ist. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung verfügbar wird, unterstützen sportliches Fahren: zügiges Beschleunigen, dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven und ein insgesamt lebendiges Gefühl.

Die Husqvarna 701 Enduro setzt dagegen stärker auf einen Charakter, der auch außerhalb des perfekten Asphalt-Setups funktioniert. Im Vergleich zeigt sich: Während die ZX-4RR eher die sportliche Linie belohnt, punktet die 701 Enduro mit einem flexibleren Gefühl für wechselnde Traktionsbedingungen. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Straße nicht mehr „glatt und plan“ ist, sondern wenn Schotter, grober Asphalt oder Unebenheiten ins Spiel kommen.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärke ist die sportliche Dynamik und das drehfreudige Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus klar auf Straße liegt und Offroad-Ansprüche nicht im selben Maß im Vordergrund stehen.
  • Husqvarna 701 Enduro: Stärke ist die Vielseitigkeit und das souveräne Verhalten bei wechselnden Untergründen. Schwäche kann sein, dass der „Sport-Flow“ auf der Straße nicht ganz so kompromisslos wirkt wie bei einem rein straßenorientierten Modell.

Fahrwerk und Handling: Präzision in Kurven vs. Kontrolle auf unebenem Terrain

Das Fahrwerk ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Ninja ZX-4RR vermittelt ein eher sportlich-präzises Handling. Gerade bei zügiger Fahrweise auf der Straße fühlt sich das Motorrad „geführt“ an: Richtungswechsel gelingen sauber, und das Motorrad unterstützt das aktive Fahren.

Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen auf Kontrolle ausgelegt, wenn der Untergrund nicht mitspielt. Das Fahrwerk und die Enduro-typische Geometrie helfen dabei, Unebenheiten zu verarbeiten und das Motorrad stabil zu halten. Dadurch entsteht ein anderes Fahrgefühl: weniger „auf Schiene“ im sportlichen Sinn, dafür mehr „robust und kontrolliert“.

Was das im Alltag bedeutet

Auf guten Straßen wirkt die ZX-4RR oft wie die klarere Wahl, wenn Kurvenfahren und sportliche Linien im Vordergrund stehen. Die 701 Enduro ist im Gegenzug die bessere Option, wenn der Weg zur Strecke schon Teil des Abenteuers ist. Wer häufig zwischen Asphalt und Feldweg wechselt, profitiert von der Enduro-typischen Abstimmung.

Bremsen und Sicherheit: Sportliche Verzögerung vs. Vertrauen bei wechselnder Traktion

Auch bei den Bremsen zeigt sich die Philosophie der Modelle. Die ZX-4RR ist auf sportliche Verzögerung und ein direktes Feedback ausgelegt. Das hilft beim zügigen Fahren, weil das Motorrad das Tempo kontrolliert in die Kurve „mitnimmt“.

Die 701 Enduro setzt stärker auf Vertrauen in Situationen, in denen die Traktion schwankt. Im Vergleich ist das besonders relevant, wenn nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch der Untergrund variiert. Dann zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Art, wie das Motorrad beim Verzögern stabil bleibt.

Ergonomie und Sitzposition: Sportliche Haltung vs. aufrechte Vielseitigkeit

Die Sitzposition ist ein weiterer Punkt, der den Unterschied zwischen beiden Motorrädern spürbar macht. Die Ninja ZX-4RR führt zu einer sportlicheren Haltung, die das aktive Fahren unterstützt. Das kann auf der Straße ein echter Vorteil sein, weil die Körperhaltung das Handling ergänzt.

Die Husqvarna 701 Enduro bietet dagegen eine eher aufrechte, vielseitige Position. Das ist angenehm, wenn längere Strecken oder wechselnde Fahrmanöver anstehen – besonders dann, wenn man nicht nur „durch Kurven gleitet“, sondern auch mal langsamer, wacher und mit mehr Kontrolle unterwegs ist.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärke ist die sportliche Unterstützung beim Fahren. Schwäche kann sein, dass die Haltung für sehr lange Alltagsfahrten oder häufiges Stop-and-go weniger entspannt wirkt.
  • Husqvarna 701 Enduro: Stärke ist die vielseitige Ergonomie. Schwäche kann sein, dass die sportliche „Kurven-Intensität“ nicht ganz so im Vordergrund steht wie bei der ZX-4RR.

Alltagstauglichkeit: Stadt und Strecke vs. „Route ist egal“

Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern das Gesamtpaket: Wie gut lässt sich das Motorrad bewegen, wie angenehm ist die Bedienung, und wie gut passt es zu typischen Streckenprofilen.

Die Ninja ZX-4RR ist besonders dann stark, wenn die Route überwiegend aus Asphalt besteht und das Motorrad als sportlicher Begleiter dienen soll. Sie fühlt sich wie gemacht an für zügige Fahrten, kurze Ausfahrten und Touren, bei denen Kurven und Fahrdynamik im Mittelpunkt stehen.

Die 701 Enduro spielt ihre Vorteile aus, wenn die Route nicht immer planbar ist. Wer gern spontan abbiegt, Feldwege erkundet oder einfach das Gefühl von „mehr Freiheit“ sucht, bekommt mit der Husqvarna ein Motorrad, das diese Art von Nutzung eher belohnt.

Reifen, Traktion und Untergrund: Straßenfokus vs. Offroad-Reserven

Reifen und Traktion sind im Vergleich entscheidend, weil sie direkt beeinflussen, wie sicher sich ein Motorrad in bestimmten Situationen anfühlt. Die ZX-4RR ist klar straßenorientiert: Das unterstützt sportliche Linien und ein präzises Fahrgefühl auf Asphalt.

Die 701 Enduro ist dagegen für wechselnde Bedingungen ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn der Grip nicht konstant ist. Die Enduro-typische Auslegung hilft, auch auf weniger idealem Untergrund kontrolliert zu bleiben.

Praktische Konsequenz

Wer überwiegend auf Asphalt unterwegs ist, wird die straßenorientierte Auslegung der ZX-4RR als Vorteil empfinden. Wer dagegen regelmäßig Schotter oder unbefestigte Wege fährt, profitiert von den Offroad-Reserven der 701 Enduro.

Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrstil?

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Fahrdynamik auf der Straße liegt. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auf Asphalt präzise und lebendig wirkt, findet in der ZX-4RR ein stimmiges Gesamtpaket. Ihre Stärken liegen im straßenorientierten Fahrgefühl, während die Grenzen dort beginnen, wo der Untergrund unberechenbarer wird und Offroad-Ansprüche stärker werden.

Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen ideal, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist als ein reiner Straßenfokus. Für Fahrten, bei denen Asphalt nur ein Teil der Strecke ist, punktet die 701 Enduro mit Kontrolle, Flexibilität und einem Charakter, der auch bei wechselnder Traktion überzeugt. Wer „Route ist egal“ lebt und gern Abenteuer einplant, wird mit der Husqvarna eher glücklich.

Kurz gesagt: Straße und sportliches Fahren – ZX-4RR. Gemischte Strecken und Offroad-Feeling – 701 Enduro.

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