| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.795 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.
Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.
Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. Kawasaki Versys 1000 S – Vergleich im Motorradtest
Wer zwischen der Kawasaki Ninja ZX-4RR und der Kawasaki Versys 1000 S schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Hier geht es nicht nur um „zwei Motorräder von Kawasaki“, sondern um zwei sehr unterschiedliche Konzepte. Die Ninja ZX-4RR steht für sportliche Leichtigkeit, ein agiles Handling und einen klaren Fokus auf Fahrspaß. Die Versys 1000 S dagegen ist auf Komfort, Vielseitigkeit und Tourentauglichkeit ausgelegt – mit dem Anspruch, auch längere Strecken souverän zu meistern.
Im folgenden Vergleich werden die im jeweiligen Modellprofil genannten Eckdaten und Ausstattungsmerkmale miteinander gegenübergestellt. Dabei zeigt sich schnell: Beide Maschinen können begeistern, aber auf unterschiedliche Weise. Während die Ninja ZX-4RR eher die Kurve sucht, will die Versys 1000 S vor allem Strecke machen.
Grundcharakter: Sportlich-kompakt vs. Reise-orientiert
Wie sich der Fokus im Alltag zeigt
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt wie ein Motorrad, das man gern „aus dem Stand heraus“ bewegt: dynamisch, direkt und mit einer sportlichen Sitzhaltung, die das Vorderrad spürbar in die Kurve einbindet. Der Charakter ist klar: Wer gern zügig fährt, Kurven ausreizt und das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß nutzt, findet hier eine passende Basis.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen stärker auf Alltag und Reise ausgelegt. Die Sitzposition ist auf längere Fahrten ausgelegt, das Motorrad fühlt sich stabil an und vermittelt das Gefühl, dass es für verschiedene Situationen gemacht ist: Pendeln, Landstraße, Autobahnabschnitte und Touren mit Gepäck. Der Fokus liegt weniger auf „maximaler Sportlichkeit“, sondern auf kontrollierter Dynamik und Komfort.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. Durchzug
Leistung und Drehmoment im Vergleich
Beim Vergleich der Leistungsdaten zeigt sich der Unterschied im Konzept: Die Ninja ZX-4RR ist als sportliches Motorrad positioniert, das seine Stärken besonders dann ausspielt, wenn es zügig in den passenden Drehzahlbereich gebracht wird. Das Fahrgefühl wirkt dadurch oft „lebendig“ und fordernd – ideal für kurze bis mittlere Strecken, bei denen man das Motorrad aktiv bewegt.
Die Versys 1000 S setzt dagegen stärker auf den Charakter eines Reise-Motorrads: Die Leistungs- und Drehmomentwerte sind so ausgelegt, dass sich gleichmäßiges Vorankommen und kräftiger Durchzug auch bei längeren Fahrten gut anfühlen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Beschleunigungsmanöver nicht das Ziel sind, sondern eher ein souveränes Tempo über längere Zeit.
Gasannahme und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder können sportlich gefahren werden, aber die Art unterscheidet sich. Die Ninja ZX-4RR belohnt ein aktives Fahrverhalten: Gangwahl, Drehzahl und Kurvenrhythmus greifen stärker ineinander. Die Versys 1000 S wirkt im Vergleich „entspannter“: Sie lässt sich oft harmonischer im Alltag bewegen und bietet Reserven, ohne dass ständig maximal gearbeitet werden muss.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Fahrverhalten in Kurven
Im Handling zeigt die Ninja ZX-4RR ihre sportliche Ausrichtung. Die Maschine wirkt wendig und lässt sich zügig in die Linie bringen. Gerade auf kurvigen Strecken kann das ein echter Vorteil sein: Man hat das Gefühl, dass das Motorrad schnell auf Impulse reagiert und die Kurvenarbeit „leicht“ von der Hand geht.
Die Versys 1000 S ist ebenfalls kurvenfähig, aber mit anderem Schwerpunkt. Sie vermittelt mehr Stabilität, besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke unruhiger ist. Das Fahrwerk ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt, wodurch sich längere Abschnitte weniger anstrengend anfühlen können.
Komfort bei unterschiedlichen Straßenbedingungen
Hier spielt die Versys 1000 S ihre Stärke aus: Die Kombination aus Reiseausrichtung und Fahrwerkssetup zielt darauf, dass Unebenheiten weniger „durchgereicht“ werden. Die Ninja ZX-4RR kann sportlich überholen und zügig fahren, aber sie ist eher dafür gemacht, dass man die Fahrt aktiv gestaltet – Komfort steht nicht im Vordergrund, sondern Fahrgefühl und Dynamik.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl vs. Reserven
Bremsleistung im Vergleich
Bei den Bremsen zeigt sich in der Praxis meist ein Unterschied im Einsatzprofil. Die Ninja ZX-4RR ist auf sportliche Verzögerung ausgelegt und bietet ein direktes Feedback, das sich gut für dynamische Fahrten eignet. Wer gern spät bremst und die Linie sauber vorbereitet, profitiert von diesem sportlichen Charakter.
Die Versys 1000 S setzt stärker auf Reserven und ein gleichmäßiges, tourentaugliches Bremsverhalten. Das ist besonders dann wichtig, wenn häufiges Anfahren, längere Fahrten und wechselnde Bedingungen zusammenkommen. Gerade auf Reisen zählt nicht nur die maximale Verzögerung, sondern auch die Konstanz über längere Zeit.
Elektronik und Assistenz: Sportliche Unterstützung vs. Reise-Assistenz
Funktionen, die den Unterschied machen
Im Elektronikbereich unterscheiden sich die Modelle in der Ausrichtung: Die Ninja ZX-4RR bringt moderne Unterstützung mit, die vor allem das sportliche Fahren begleiten kann. Dazu gehören typischerweise Systeme, die Traktion und Stabilität im richtigen Moment unterstützen, ohne das Fahrgefühl komplett zu „übernehmen“.
Die Versys 1000 S ist im Vergleich stärker auf „Alltag plus Reise“ ausgelegt. Entsprechend sind Assistenz- und Komfortfunktionen oft so gewählt, dass sie auf langen Strecken entlasten. Das kann sich in einer insgesamt ruhigeren Fahrweise widerspiegeln, bei der man sich mehr auf die Strecke konzentriert und weniger auf permanente Korrekturen.
Sitzposition, Ergonomie und Alltag: Kurze Wege vs. lange Touren
Ergonomie im Vergleich
Die Sitzposition der Ninja ZX-4RR ist sportlich und damit klarer auf Kurven und dynamisches Fahren ausgerichtet. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt „Spaß“ sein soll und man die Maschine aktiv steuert. Für lange Autobahnabschnitte oder sehr ausgedehnte Touren kann die sportliche Haltung jedoch schneller als anstrengend empfunden werden.
Die Versys 1000 S bietet im Vergleich eine ergonomischere Ausrichtung für längere Fahrten. Die Sitzhaltung wirkt weniger „eingespannt“, wodurch sich die Belastung über Zeit besser verteilen kann. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal mit Gepäck unterwegs ist, findet hier häufig den besseren Kompromiss.
Ausstattung und Praxis: Was passt zu welchem Fahrstil?
Alltag, Stadt und Landstraße
Für den Stadtverkehr und für kurze Ausfahrten ist die Ninja ZX-4RR besonders interessant, wenn das Motorrad als „Spaßmaschine“ genutzt wird. Die kompakte, sportliche Auslegung unterstützt ein agiles Vorankommen und macht das Fahren im Alltag lebendig. Gleichzeitig ist sie weniger darauf optimiert, dass man stundenlang entspannt cruisen möchte.
Die Versys 1000 S ist für den Alltag dann stark, wenn das Motorrad vielseitig sein soll: Pendeln, Landstraße, spontane Touren und auch längere Strecken. Die Reiseausrichtung zeigt sich in der Art, wie das Motorrad mit unterschiedlichen Situationen umgeht – vom zügigen Landstraßenabschnitt bis zur längeren Fahrt am Stück.
Touren und Langstrecke
Auf Touren wird der Unterschied besonders deutlich. Die Versys 1000 S ist dafür gemacht, dass man lange Strecken angenehm bewältigt. Komfort, Stabilität und die Reiseelektronik spielen hier zusammen. Die Ninja ZX-4RR kann natürlich auch auf Tour gehen, aber sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man für die „sportlichen Momente“ nutzt – etwa wenn die Strecke kurvig wird und Fahrspaß im Vordergrund steht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja ZX-4RR – Stärken und Grenzen
Stärken liegen vor allem in der sportlichen Ausrichtung: agiles Handling, direktes Fahrgefühl und ein Charakter, der dynamisches Fahren unterstützt. Schwächen zeigen sich eher im Komfortfokus: Wer sehr lange Strecken oder entspanntes Cruisen priorisiert, wird die sportliche Ergonomie schneller als weniger ideal empfinden.
Kawasaki Versys 1000 S – Stärken und Grenzen
Stärken sind die Reiseorientierung, die Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und das insgesamt entspanntere Fahrprofil. Außerdem sind die Elektronik- und Komfortaspekte stärker auf Langstrecke ausgelegt. Schwächen können sich daraus ergeben, dass der Fokus weniger auf „maximalem Sportgefühl“ liegt. Wer ein besonders leichtes, kompromisslos sportliches Handling sucht, wird die Versys eher als souverän denn als „rennstrecken-nah“ erleben.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß, Agilität und ein sportliches, direktes Handling im Vordergrund stehen. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen Kurven, Dynamik und aktives Fahren wichtiger sind als maximaler Komfort über viele Stunden. Wer gern das Motorrad spürt und die Fahrt bewusst gestaltet, wird mit der Ninja ZX-4RR sehr zufrieden sein.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist die richtige Entscheidung, wenn ein Motorrad für Alltag und längere Touren gesucht wird. Die Reiseausrichtung zeigt sich in Stabilität, Komfort und einem Fahrprofil, das auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt. Wer häufig unterwegs ist, längere Strecken plant oder ein vielseitiges Motorrad für unterschiedliche Einsatzszenarien möchte, findet in der Versys 1000 S den besseren Gesamtkompromiss.