| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. KTM 890 Adventure: Vergleich für Straße, Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-4RR und die KTM 890 Adventure, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ninja ZX-4RR steht für ein sportliches, agiles Fahrgefühl mit Fokus auf Kurven und Dynamik. Die KTM 890 Adventure dagegen ist als Adventure-Maschine gedacht, die Alltag, längere Strecken und auch unbefestigte Wege souverän mitmacht. Wer sich zwischen beiden Konzepten entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden „Art“ zu fahren: eher sportlich und präzise oder eher vielseitig und tourentauglich.
Grundidee im Vergleich: Sportliche Leichtigkeit vs. Adventure-Universum
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist klar auf Fahrspaß auf der Straße ausgelegt. Das merkt man am Charakter: sportliche Sitzposition, direkteres Ansprechverhalten und ein Handling, das Kurven förmlich einlädt. Die KTM 890 Adventure verfolgt dagegen ein breiteres Einsatzprofil. Sie ist darauf getrimmt, dass sich lange Fahrten genauso gut anfühlen wie dynamisches Fahren auf Asphalt – und dass die Maschine auch dann noch Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt asphaltiert ist.
Motor und Antrieb: Wie sich die Konzepte im Fahrgefühl unterscheiden
Im Vergleich zeigt sich: Die Ninja ZX-4RR wirkt wie ein Motorrad, das besonders dann glänzt, wenn man das Tempo bewusst sucht und die Maschine in den passenden Drehzahlbereichen bewegt. Das sportliche Setup unterstützt ein zügiges Vorankommen und ein sehr direktes Gefühl beim Beschleunigen. Die KTM 890 Adventure setzt dagegen stärker auf einen Charakter, der sich für unterschiedliche Situationen eignet: vom entspannten Cruisen bis zum dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven oder aus dem Stand heraus.
Beide Motorräder können zügig fahren, aber die Art ist verschieden. Die Kawasaki belohnt häufiges „Mitdenken“ im Fahrbetrieb und ein aktives Fahren. Die KTM wirkt im Alltag oft souveräner, weil sie sich weniger nach „perfektem Timing“ anfühlt und mehr nach „einfach losfahren und es passt“.
Fahrwerk und Handling: Präzision auf der Straße vs. Stabilität auf wechselndem Terrain
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Sport- und Adventure-Philosophie. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist darauf ausgelegt, dass das Motorrad in Kurven schnell „mitgeht“. Das Handling wirkt agil, die Maschine lässt sich zügig umlenken und vermittelt ein sportliches, kontrolliertes Gefühl. Wer gerne enge Kehren fährt oder sich auf kurvigen Strecken austobt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die KTM 890 Adventure ist dagegen auf Stabilität und Vielseitigkeit ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf ab, dass das Motorrad auch bei wechselnden Untergründen ruhig bleibt und nicht sofort „zu sportlich“ wird. Auf langen Strecken und bei unruhigerem Belag fühlt sich die KTM oft entspannter an, während die Kawasaki eher den Fokus auf saubere Linien und sportliche Dynamik legt.
Kurvenverhalten und Lenkgefühl
In der Praxis bedeutet das: Die Kawasaki spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke klar ist und man das Motorrad aktiv führt. Die KTM ist stark, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern wenn man auch mal ausweichen, umplanen oder einfach „anders“ fahren muss.
Bremsen und Sicherheit: Wie die Bremsleistung im Alltag wirkt
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „stark“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Ninja ZX-4RR wirkt im sportlichen Betrieb sehr direkt und unterstützt ein zügiges, kontrolliertes Verzögern. Die KTM 890 Adventure ist ebenfalls auf sportliches Bremsen ausgelegt, wirkt aber insgesamt so abgestimmt, dass sie im Alltag und auf längeren Touren ein ruhigeres, vorhersehbares Gesamtgefühl vermittelt.
Beide Motorräder können sicher gefahren werden – der Unterschied liegt eher darin, wie „leicht“ sich das Motorrad in den jeweiligen Fahrmodi kontrollieren lässt. Die Kawasaki fühlt sich stärker nach Sport an, die KTM nach Touring mit Reserven.
Ergonomie und Sitzposition: Sportlich konzentriert vs. tourentauglich entspannt
Ein großer Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bringt eine sportlichere Sitzposition mit, die den Oberkörper näher an die Fahrdynamik heranholt. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und man sich gerne „in die Kurve“ arbeitet. Für längere Fahrten kann das sportliche Setup je nach Fahrstil und Körperbau jedoch weniger komfortabel sein.
Die KTM 890 Adventure ist deutlich stärker auf Komfort und Alltag ausgelegt. Die Sitzposition wirkt meist aufrechter, die Maschine lässt sich entspannter über längere Zeit fahren. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn nicht nur die Kurve zählt, sondern auch die Strecke dazwischen.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Im Alltag macht sich außerdem bemerkbar, wie gut das Motorrad für längere Fahrten „mitarbeitet“. Die KTM wirkt hier oft im Vorteil, weil das Adventure-Konzept auf Touren ausgelegt ist. Die Kawasaki kann auf der Straße ebenfalls überzeugen, aber sie ist eher das Motorrad für den sportlichen Tagestrip als für „jeden Kilometer“.
Alltag und Einsatzbereich: Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
Die Frage „Welches Motorrad ist besser?“ lässt sich selten pauschal beantworten. Im Vergleich wird aber klar, dass die Kawasaki Ninja ZX-4RR besonders dann überzeugt, wenn der Fokus auf sportlichem Fahren liegt: Kurven, zügige Beschleunigung, ein präzises Handling und ein Motorrad, das Lust auf dynamische Fahrten macht.
Die KTM 890 Adventure ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr können soll: längere Touren, wechselnde Strecken, mehr Komfort im Alltag und ein Gesamtpaket, das nicht nur auf Asphalt funktioniert. Wer gerne plant, aber auch gerne spontan fährt, findet in der KTM häufig die passendere Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken
- Sportliches Handling mit direktem Lenk- und Kurvengefühl
- Fahrspaß auf der Straße, besonders bei dynamischer Fahrweise
- Agiles Auftreten, das schnelle Richtungswechsel unterstützt
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Schwächen
- Weniger „Tour-entspannt“ durch sportlichere Ergonomie
- Adventure-Anspruch wird eher nicht im gleichen Maß abgedeckt wie bei der KTM
KTM 890 Adventure: Stärken
- Vielseitigkeit für Alltag, Touren und wechselnde Strecken
- Tourentauglicher Komfort durch aufrechtere Sitzposition
- Stabilität und ruhigeres Gesamtgefühl bei längeren Fahrten
KTM 890 Adventure: Schwächen
- Sportliche Agilität fühlt sich im Vergleich weniger „rennstrecken-nah“ an
- Wenn der Fokus nur auf Kurvenspaß liegt, kann die KTM „zu breit“ wirken
Welche Kaufentscheidung ist sinnvoll?
Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte vor allem den eigenen Alltag ehrlich einordnen. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist ideal, wenn die Wochenenden aus kurvigen Strecken bestehen und das Motorrad vor allem für sportliche Ausfahrten genutzt wird. Die KTM 890 Adventure ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Strecken, unterschiedliche Untergründe und auch mal für spontane Umwege genutzt wird.
Auch der Blick auf die Fahrweise hilft: Wer gerne aktiv fährt und das Motorrad „arbeitet“, wird mit der Kawasaki sehr glücklich. Wer lieber entspannt fährt, aber trotzdem Dynamik möchte, findet in der KTM oft den besseren Kompromiss.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die passende Wahl für alle, die vor allem sportlichen Fahrspaß auf der Straße suchen: präzises Handling, agiles Kurvengefühl und ein Motorradcharakter, der dynamisches Fahren belohnt. Wer kurze bis mittlere Touren bevorzugt und sich an einer sportlicheren Sitzposition nicht stört, bekommt hier ein sehr stimmiges Konzept.
Die KTM 890 Adventure eignet sich dagegen besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren wollen: komfortableres Gesamtgefühl, mehr Stabilität bei wechselnden Bedingungen und ein Einsatzprofil, das über den reinen Asphalt hinausgeht. Wer häufig lange Strecken fährt oder auch mal abseits der perfekten Fahrbahn unterwegs ist, findet in der KTM meist den besseren „Allrounder“.
Kurz gesagt: Kawasaki für sportliche Fokussierung, KTM für vielseitige Touren. Die Entscheidung hängt am meisten davon ab, welche Art von Fahrspaß im Alltag wirklich zählt.