| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. Suzuki GS 500 – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wer zwischen der Kawasaki Ninja ZX-4RR und der Suzuki GS 500 schwankt, sucht im Grunde zwei unterschiedliche Motorrad-Philosophien: Die Ninja ZX-4RR steht für sportliche Ausrichtung, ein lebendiges Ansprechverhalten und das Gefühl, dass man das Gas wirklich „spürt“. Die GS 500 dagegen ist eher die pragmatische Wahl: unkompliziert, alltagstauglich und mit einem Fahrstil, der sich leicht dosieren lässt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Bike für den eigenen Alltag zu finden.
Grundidee im Vergleich: sportlich fokussiert vs. alltagstauglich
Wie sich die Charaktere unterscheiden
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt wie ein Motorrad, das auf Dynamik ausgelegt ist. Der Motor und die Abstimmung zielen darauf, dass sich Beschleunigung und Drehfreude besonders direkt anfühlen. Dadurch entsteht ein sportliches Gesamtpaket: Man fährt nicht nur „von A nach B“, sondern spürt bei jeder Beschleunigung, dass das Motorrad für zügige Fahrten gebaut ist.
Die Suzuki GS 500 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist auf ein gutmütiges, kontrollierbares Fahrverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad vor allem im Alltag, auf der Landstraße oder als Einstieg in die größere Motorradwelt überzeugen soll. Statt auf maximale Reizdichte setzt die GS 500 auf ein stimmiges Zusammenspiel aus Handlichkeit, Alltagstauglichkeit und einem Motor, der sich nicht „aufdrängt“.
Motor und Ansprechverhalten: wo die Ninja ZX-4RR punktet
Drehfreude vs. gleichmäßige Dosierbarkeit
Im direkten Vergleich zeigt die Kawasaki Ninja ZX-4RR ihre Stärke vor allem dann, wenn es um zügiges Beschleunigen und das Auskosten des Drehzahlbereichs geht. Das Motorrad vermittelt ein sportliches Gefühl: Gas geben führt schnell zu spürbarer Bewegung, und das Motorrad wirkt insgesamt „wach“. Wer gern dynamisch fährt, findet hier eine klare Motivation.
Die Suzuki GS 500 spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Fahrbarkeit aus. Das Ansprechverhalten ist weniger auf „Kick“ ausgelegt, sondern auf ein kontrolliertes Vorankommen. Für entspannte Touren, Stadtfahrten oder Strecken, auf denen man nicht ständig den Drehzahlbereich ausreizen möchte, ist das ein Vorteil. Die GS 500 wirkt dadurch oft entspannter im Alltag.
Fahrwerk und Handling: sportliche Agilität vs. souveräne Alltagstauglichkeit
Kurvengefühl und Stabilität
Bei der Kawasaki Ninja ZX-4RR steht das sportliche Handling im Vordergrund. Das Motorrad liegt spürbar zielgerichtet in der Kurve und unterstützt zügige Linien. Gerade wenn die Straße mehr Tempo zulässt, wirkt die Ninja wie ein Motorrad, das man gern „arbeitet“: ein bisschen mehr Schräglage, ein sauberer Blick in die Kurve, und schon fühlt sich die Fahrt flüssig an.
Die Suzuki GS 500 ist dagegen häufig die Wahl, wenn ein Motorrad vor allem leicht zu beherrschen sein soll. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie und lässt sich gut dosieren. Das ist besonders angenehm, wenn man häufig im Verkehr unterwegs ist oder wenn das Motorrad auch mal für längere Alltagswege genutzt wird. In der Praxis bedeutet das: weniger „Sportmodus“, mehr „einfach fahren“.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen im Alltag
Wie sich die Bremsleistung im Vergleich anfühlt
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher funktionieren. Im Vergleich zeigt die Kawasaki Ninja ZX-4RR jedoch tendenziell die sportlichere Ausrichtung: Beim zügigen Verzögern und in Situationen, in denen man schnell reagieren muss, fühlt sich das Setup direkter an. Das kann gerade auf kurvigen Strecken ein Plus sein.
Die Suzuki GS 500 punktet eher mit einem gut kontrollierbaren Bremsgefühl. Das Motorrad lässt sich sauber dosieren, was im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen besonders hilfreich ist. Wer Wert auf ein vorhersehbares Setup legt, findet hier einen Vorteil.
Sitzposition und Ergonomie: sportlich kompakt vs. entspannt nutzbar
Komfort im Alltag
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist klar sportlich gestaltet. Das bedeutet: Die Sitzposition ist eher auf aktive Fahrweise ausgelegt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig, weil man sich schnell „im Motorrad“ fühlt. Bei längeren Fahrten kann die sportlichere Haltung jedoch stärker ins Gewicht fallen, je nach Körpergröße und persönlichem Komfortempfinden.
Die Suzuki GS 500 wirkt im Vergleich meist entspannter. Die Ergonomie ist so gewählt, dass man das Motorrad auch über längere Zeit angenehm nutzen kann. Gerade wenn das Bike nicht nur für die Feierabendrunde gedacht ist, sondern auch für Pendeln oder längere Touren, kann die GS 500 im Vorteil sein.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „einfach losfahren“
Wofür die Motorräder im Alltag besser passen
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR eignet sich besonders dann, wenn der Alltag zwar stattfindet, aber das Motorrad trotzdem Spaß machen soll. Sie ist eine gute Wahl, wenn häufige Fahrten nicht nur „funktionieren“ sollen, sondern auch ein sportliches Gefühl liefern. Auf der Landstraße macht die Ninja besonders dann Freude, wenn man gern beschleunigt, Kurven dynamisch fährt und das Motorrad als aktiven Begleiter erlebt.
Die Suzuki GS 500 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem zuverlässig, unkompliziert und leicht zu handhaben sein soll. Sie passt gut, wenn die Fahrten gemischt sind: Stadtverkehr, kurze Strecken, gelegentliche Ausflüge. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein „Projekt“, sondern eher wie ein Werkzeug, das man gern nutzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja ZX-4RR – Stärken
- Sportlicher Charakter mit spürbarer Dynamik beim Beschleunigen
- Agiles Handling, das zügige Fahrten unterstützt
- Direktes Fahrgefühl, das Kurven und Tempo belohnt
Kawasaki Ninja ZX-4RR – Schwächen
- Sportlichere Ergonomie kann bei längeren Strecken weniger komfortabel sein
- Wer vor allem entspannt fahren möchte, empfindet den Fokus auf Dynamik eventuell als „zu viel“
Suzuki GS 500 – Stärken
- Alltagstauglichkeit durch gutmütige, kontrollierbare Fahrweise
- Entspanntes Handling, das das Fahren leicht macht
- Ergonomie für längere Nutzung je nach Fahrprofil oft angenehmer
Suzuki GS 500 – Schwächen
- Weniger sportlicher „Kick“ im Vergleich zur Ninja ZX-4RR
- Wer maximale Dynamik sucht, wird eher bei der Kawasaki fündig
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Entscheidung nach Fahrprofil
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist besonders passend, wenn das Motorrad nicht nur „funktionieren“ soll, sondern auch das Fahrgefühl in den Vordergrund rückt. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch nimmt und das Motorrad als sportliches Erlebnis betrachtet, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket aus Motorcharakter, Handling und sportlicher Ausrichtung.
Die Suzuki GS 500 ist die bessere Wahl, wenn Alltag, Alltagstouren und ein unkompliziertes Fahrgefühl Priorität haben. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht beherrschen lässt, zuverlässig im gemischten Einsatz funktioniert und auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt, trifft mit der GS 500 häufig die pragmatischere Entscheidung.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die richtige Wahl, wenn im Vordergrund steht, dass das Motorrad spürbar sportlich ist: dynamisches Ansprechverhalten, agiles Kurvengefühl und ein Fahrstil, der Tempo und Beschleunigung belohnt. Sie passt besonders zu Fahrern, die gern aktiv fahren und das Motorrad als „Spaßmaschine“ im Alltag erleben möchten. Die Suzuki GS 500 spielt ihre Stärken aus, wenn das Motorrad vor allem alltagstauglich, leicht zu kontrollieren und ergonomisch entspannter sein soll. Wer gemischte Strecken fährt, Wert auf unkompliziertes Handling legt und auch längere Fahrten angenehm gestalten möchte, findet in der GS 500 oft die passendere Basis. Kurz gesagt: Ninja ZX-4RR für sportliche Dynamik – GS 500 für entspanntes, zuverlässiges Fahren.