| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Sehr handlich
- Stabiles Fahrgefühl
- Günstig
- Bedienung
- Soziuskomfort
- Motor im Vergleich zur Konkurrenz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 749 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 114 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 138)mm | |
| Aufhängung hinten | Trapezschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. Suzuki GSX-S 750: Vergleich im Alltag, auf der Landstraße und in Kurven
Wer zwischen der Kawasaki Ninja ZX-4RR und der Suzuki GSX-S 750 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht die Kawasaki mit ihrem sportlichen Charakter und dem Fokus auf dynamisches Fahren. Auf der anderen Seite bietet die Suzuki als straßentaugliches Naked Bike eine alltagstaugliche, vielseitige Ausrichtung mit dem Anspruch, sowohl im Stadtverkehr als auch auf längeren Touren zu überzeugen. In diesem Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Motorräder in der Praxis unterscheiden – und welche Stärken sowie Schwächen sich aus den jeweiligen Eigenschaften ableiten lassen.
Grundcharakter: sportlich fokussiert vs. vielseitig alltagstauglich
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt wie ein Motorrad, das die sportliche Seite nach vorne stellt. Der Auftritt ist klar auf Fahrspaß ausgelegt: Das Bike fühlt sich darauf an, zügig durch Kurven zu gehen und den Motor im passenden Drehzahlbereich zu nutzen. Dadurch entsteht ein sehr direktes Fahrerlebnis, das besonders dann Spaß macht, wenn die Strecke kurvig ist und das Tempo bewusst hoch gehalten wird.
Die Suzuki GSX-S 750 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Als Naked Bike ist sie weniger „verkleidet“ und wirkt dadurch im Alltag oft zugänglicher. Die GSX-S 750 ist darauf ausgelegt, sich flexibel fahren zu lassen: vom entspannten Cruisen bis zum sportlichen Herausbeschleunigen aus dem Kurvenausgang. Gerade wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für eine bestimmte Art von Fahrt taugt, findet hier eine starke Basis.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Fahrgefühl zeigt
Im Vergleich der Motorleistung und des Drehmomentverhaltens zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist stärker darauf getrimmt, sportlich zu wirken und den Fahrer in Richtung dynamischer Fahrweise zu führen. Das bedeutet in der Praxis: Wer die Gänge passend wählt und den Motor im „richtigen“ Bereich hält, bekommt ein sehr lebendiges Ansprechverhalten.
Die Suzuki GSX-S 750 spielt ihre Stärken häufig dann aus, wenn es um Durchzug und Allround-Tauglichkeit geht. Das Fahrgefühl ist oft weniger „spitz“ und dafür in vielen Situationen entspannter: Anfahren, zügiges Beschleunigen aus moderaten Geschwindigkeiten und das gleichmäßige Tempo auf Landstraßen lassen sich meist harmonischer umsetzen. Das ist besonders relevant, wenn nicht jede Fahrt ein reines Kurventraining ist.
Stärken und Schwächen beim Motorcharakter
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärke ist der sportliche Charakter, der Lust auf aktives Fahren macht. Schwäche kann sein, dass der Fahrspaß stärker davon abhängt, die Drehzahl bewusst zu nutzen – wer eher gemütlich unterwegs ist, empfindet das manchmal als weniger „entspannt“.
Suzuki GSX-S 750: Stärke ist die vielseitige Nutzbarkeit: Der Motor passt sich vielen Situationen gut an. Schwäche kann sein, dass das Gefühl weniger „rennstrecken-nah“ wirkt als bei der Kawasaki, wenn der Fokus klar auf maximalem Sport liegt.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl im direkten Vergleich
Beim Fahrwerk und beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar in der Art, wie sie Kurven „annehmen“. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das auf präzises Ansprechen und sportliche Linie ausgelegt ist. Das kann sich besonders in schnellen Richtungswechseln und beim zügigen Kurvenfahren bemerkbar machen: Das Bike wirkt bereit, die gewünschte Linie umzusetzen.
Die Suzuki GSX-S 750 ist dagegen häufig die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich nicht nur im sportlichen Modus gut anfühlt. Das Handling ist typischerweise darauf ausgelegt, stabil und kontrollierbar zu bleiben – auch wenn die Straße nicht perfekt ist oder die Fahrt länger dauert. Dadurch eignet sich die GSX-S 750 oft besonders gut für gemischte Strecken: Stadt, Landstraße und gelegentliche Touren.
Was bedeutet das in der Praxis?
Wer regelmäßig kurvige Strecken fährt und dabei gern „arbeitet“ – also bremst, schaltet und die Linie aktiv gestaltet – wird an der Kawasaki Ninja ZX-4RR vermutlich mehr Freude haben. Wer hingegen ein Motorrad sucht, das sich leicht dosieren lässt und auch bei weniger idealen Bedingungen souverän bleibt, findet in der Suzuki GSX-S 750 oft den besseren Kompromiss.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es vor allem um zwei Dinge: die Dosierbarkeit und das Gefühl von Stabilität. Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich, dass beide grundsätzlich auf sportliches Fahren ausgelegt sind. Die Kawasaki wirkt dabei oft etwas „direkter“, was das Vertrauen beim zügigen Verzögern in Kurven oder vor dem Einlenken erhöhen kann.
Die Suzuki GSX-S 750 bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl, wirkt aber häufig als das Motorrad, das sich im Alltag besonders angenehm kontrollieren lässt. Das ist vor allem dann wichtig, wenn häufiges Anhalten, wechselnde Beläge oder längere Fahrten im Vordergrund stehen.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärke ist die sportliche Direktheit, die beim dynamischen Fahren hilft. Schwäche kann sein, dass die sportliche Auslegung stärker „eingefordert“ wird, wenn man sehr entspannt fährt.
Suzuki GSX-S 750: Stärke ist die alltagstaugliche Kontrolle. Schwäche kann sein, dass das maximale Sportgefühl nicht ganz so „rennstreckenartig“ wirkt wie bei der Kawasaki.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Alltag und Tourentauglichkeit
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie beeinflusst, wie lange man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist sportlich orientiert und bringt damit eine Sitzposition mit, die eher zum aktiven Fahren passt. Das ist ideal, wenn die Fahrt dynamisch ist und die Arme sowie der Oberkörper aktiv mitarbeiten dürfen.
Die Suzuki GSX-S 750 als Naked Bike bietet meist eine etwas entspanntere Grundlage. Das kann sich vor allem auf längeren Strecken bemerkbar machen: Der Rücken bleibt oft besser „im Rahmen“, und die Maschine lässt sich leichter in einen komfortablen Rhythmus bringen.
Für wen ist welcher Komfortansatz besser?
Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei gern sportlich unterwegs ist, wird mit der Kawasaki Ninja ZX-4RR sehr glücklich. Wer dagegen regelmäßig pendelt, Touren plant oder einfach ein Motorrad sucht, das sich auch bei längerer Fahrzeit angenehm anfühlt, findet in der Suzuki GSX-S 750 häufig die passendere Wahl.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und praktische Nutzung
Im Alltag zählt nicht nur der Motor, sondern auch die Art, wie das Motorrad im Verkehr „mitspielt“. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist sportlich und macht Spaß, sobald die Straße Fahrt zulässt. In der Stadt kann das bedeuten: Wenn man häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, ist die sportliche Auslegung nicht immer der bequemste Weg, aber sie bleibt grundsätzlich handhabbar.
Die Suzuki GSX-S 750 ist in vielen Alltagssituationen oft die entspanntere Option. Das Naked-Bike-Konzept, die typische Fahrbarkeit und der allround-orientierte Motorcharakter helfen dabei, sich schnell an das Tempo anzupassen. Gerade wenn der Alltag aus unterschiedlichen Situationen besteht, ist das ein klarer Vorteil.
Vergleich der Stärken und Schwächen: klare Tendenzen
Wenn man die Eigenschaften der Kawasaki Ninja ZX-4RR und der Suzuki GSX-S 750 gegeneinander abwägt, ergeben sich typische Muster:
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken liegen im sportlichen Charakter, im direkten Fahrgefühl und in der Freude am aktiven Fahren. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man überwiegend entspannt unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich ohne „Mitdenken“ in jeder Situation wohlfühlt.
- Suzuki GSX-S 750: Stärken liegen in der vielseitigen Nutzbarkeit, im harmonischen Allround-Fahrgefühl und in der angenehmen Alltagstauglichkeit. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn der Fokus ausschließlich auf maximalem Sportgefühl und „spitzem“ Antrieb liegt.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man sich fragt, wie die meisten Fahrten aussehen. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, wird an der Kawasaki Ninja ZX-4RR vermutlich mehr „Zündstoff“ finden. Sie belohnt eine aktive Fahrweise und macht aus jeder dynamischen Runde ein Erlebnis.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich flexibel einsetzen lässt – für Stadt, Landstraße und Touren – und dabei ein stimmiges Gesamtpaket aus Motorcharakter, Kontrolle und Komfort bietet, trifft mit der Suzuki GSX-S 750 oft die bessere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach öfter nutzt, weil es in vielen Situationen passend bleibt.
Fazit: Kawasaki Ninja ZX-4RR oder Suzuki GSX-S 750?
Fazit: Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl für Fahrer, die sportlich fahren möchten und Spaß daran haben, den Motor aktiv zu nutzen. Wer Kurvenfahrten plant, dynamische Strecken bevorzugt und ein direktes, sportlich geprägtes Fahrgefühl sucht, wird mit der Kawasaki sehr zufrieden sein. Die Suzuki GSX-S 750 passt dagegen besser zu allen, die ein vielseitiges Naked Bike für unterschiedliche Einsätze suchen: Alltag, Pendeln, Landstraße und Touren. Der Motorcharakter und die insgesamt entspanntere Nutzbarkeit machen die Suzuki besonders attraktiv, wenn nicht jede Fahrt ein reines Sportprogramm ist. Kurz gesagt: Kawasaki für den klaren Sportfokus, Suzuki für den vielseitigen Allround-Einsatz.