| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
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Kawasaki Ninja ZX-4RR vs. Suzuki V-Strom 1000: Vergleich für Alltag, Tour & Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Ninja ZX-4RR und die Suzuki V-Strom 1000, wird die Entscheidung selten nur eine Frage von Datenblättern. Genau darum lohnt sich ein genauer Blick: Wie fühlt sich die Leistung an, wie arbeitet das Fahrwerk, wie gut sind die Maschinen für den Alltag und wie souverän wirken sie auf längeren Strecken? Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundcharakter: Sportlich agil vs. tourentauglich souverän
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht klar für sportliche Dynamik. Das Konzept zielt auf ein agiles Handling, schnelle Richtungswechsel und ein Motorradgefühl, das besonders in Kurven und auf kürzeren Strecken Spaß macht. Die Suzuki V-Strom 1000 dagegen ist stärker auf Allround-Touren ausgelegt: Sie wirkt stabil, komfortorientiert und vermittelt das Gefühl, auch bei längeren Fahrten entspannt zu bleiben.
Schon hier zeigt sich der erste große Unterschied: Während die Ninja ZX-4RR eher nach „kurz raus und genießen“ ruft, passt die V-Strom 1000 besonders gut zu „weiter fahren, mehr entdecken“.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharaktere wird deutlich, warum Fahrerinnen und Fahrer oft sehr unterschiedliche Erwartungen haben. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR liefert ihren Reiz vor allem dann, wenn das Motorrad sportlich bewegt wird. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung verfügbar wird, unterstützen ein dynamisches Fahren – besonders, wenn die Drehzahl genutzt wird und das Motorrad in Schwung kommt.
Die Suzuki V-Strom 1000 spielt ihre Stärken eher in einem breiteren Einsatzbereich aus. Sie wirkt darauf ausgelegt, gleichmäßig zu ziehen und auch bei wechselnden Geschwindigkeiten souverän zu bleiben. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, Stadtverkehr und längeren Etappen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken liegen im sportlichen Vortrieb und im „Drehzahl macht Spaß“-Gefühl. Schwäche kann sein, dass der Charakter stärker nach sportlicher Nutzung verlangt, um das volle Potenzial auszuspielen.
- Suzuki V-Strom 1000: Stärken liegen in der alltagstauglichen Bandbreite und der entspannten Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass das sportliche „Spitzengefühl“ weniger im Vordergrund steht als bei einer klar sportlich ausgelegten Maschine.
Fahrwerk und Handling: Kurvenfokus vs. Reise-Komfort
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder besonders deutlich. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist darauf ausgelegt, präzise zu reagieren und ein sportliches Kurvenverhalten zu unterstützen. Das macht sie interessant, wenn häufig Landstraßen gefahren werden und wenn das Motorrad beim Einlenken schnell „mitgeht“.
Die Suzuki V-Strom 1000 setzt stärker auf Stabilität und Komfort. Das Fahrwerk wirkt so abgestimmt, dass es Unebenheiten auf längeren Strecken besser wegsteckt und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Für viele ist das ein entscheidender Punkt, weil es den Unterschied zwischen „anstrengend“ und „entspannt ankommen“ ausmacht.
Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht
Wer häufig enge Kurven fährt und das Motorrad gerne aktiv bewegt, wird an der Ninja ZX-4RR mehr „Sport“ spüren. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Gepäck mitnimmt oder einfach eine souveräne Basis sucht, findet in der V-Strom 1000 oft die passendere Abstimmung.
Bremsen: Vertrauen in der Verzögerung
Bremsen sind im Vergleich ein Thema, das man nicht nur auf dem Papier betrachten sollte. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR zielt auf ein sportliches Bremsgefühl: klar dosierbar, direkt und passend zu dynamischer Fahrweise. Das hilft, wenn das Motorrad häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven geführt wird.
Die Suzuki V-Strom 1000 setzt ebenfalls auf wirksame Verzögerung, wirkt aber häufig „tourenorientierter“ im Gesamtpaket. Das bedeutet: Bremsen funktionieren nicht nur im sportlichen Moment, sondern bleiben auch bei längeren Fahrten und wechselnden Situationen zuverlässig im Hintergrund.
Elektronik und Assistenz: Sportlich fokussiert vs. allround-orientiert
Elektronik kann den Charakter eines Motorrads stark beeinflussen. Bei der Kawasaki Ninja ZX-4RR steht die Unterstützung für sportliches Fahren im Vordergrund. Das kann sich in einer Abstimmung zeigen, die dynamische Manöver erleichtert und das Motorrad berechenbar macht, wenn es zügig zur Sache geht.
Die Suzuki V-Strom 1000 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das für viele Situationen vorbereitet ist: Alltag, längere Touren, unterschiedliche Straßenverhältnisse. Dadurch kann die Elektronik stärker als „Sicherheitsnetz“ wahrgenommen werden, das den Fahrkomfort erhöht und die Routine im Alltag verbessert.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Kawasaki Ninja ZX-4RR: Stärken liegen in der sportlichen Unterstützung und der direkten Rückmeldung. Schwäche kann sein, dass nicht jede Funktion im Alltag ständig „genutzt“ wird, wenn eher entspannt gefahren wird.
- Stärken liegen in der allround-orientierten Absicherung und der Tourenlogik. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler Sportlichkeit liegt, sondern auf einem breiten Einsatzprofil.
Sitzposition und Ergonomie: Aktiv fahren vs. entspannter reisen
Ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden Motorrädern ist die Sitzposition. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt sportlich: Das Motorrad lädt dazu ein, aktiv zu fahren, den Körper einzusetzen und das Handling zu unterstützen. Das ist ideal, wenn kurze Strecken, Kurven und Fahrspaß im Vordergrund stehen.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist ergonomisch stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt weniger „knapp“ und mehr auf Komfort. Das spielt besonders dann eine Rolle, wenn die Tour länger wird oder wenn häufig im Alltag gefahren wird, wo man nicht ständig im sportlichen Modus unterwegs ist.
Windschutz, Alltag und Reichweite: Was zählt auf langen Strecken
Gerade bei Touren entscheidet oft Kleines über Großes: Windschutz, Ergonomie und die Art, wie das Motorrad bei konstanten Geschwindigkeiten arbeitet. Die Suzuki V-Strom 1000 ist in diesem Bereich typischerweise im Vorteil, weil sie stärker auf Reisebedingungen ausgelegt ist. Das macht sie interessant, wenn regelmäßig Autobahn oder längere Landstraßenabschnitte anstehen.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR kann natürlich auch längere Strecken, aber sie wirkt eher als Motorrad, das man für „Fahren mit Fokus“ nutzt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken bevorzugt, wird die Ninja ZX-4RR oft als besonders lebendig wahrnehmen.
Für wen welches Motorrad? Stärken passend zum Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Ninja ZX-4RR und Suzuki V-Strom 1000 hängt am Ende vor allem davon ab, welche Art von Fahrten im Alltag dominiert.
Kawasaki Ninja ZX-4RR: passend, wenn …
- Kurven, Landstraßen und sportliches Fahren regelmäßig im Mittelpunkt stehen.
- Ein agiles Handling wichtiger ist als maximaler Langstreckenkomfort.
- Das Motorrad häufig aktiv bewegt wird und die sportliche Charakteristik genutzt werden soll.
Suzuki V-Strom 1000: passend, wenn …
- Allround-Fahrten, längere Touren und ein souveränes Gesamtgefühl im Vordergrund stehen.
- Komfort und entspannte Ergonomie auf längeren Strecken wichtiger sind.
- Das Motorrad in vielen Situationen zuverlässig funktionieren soll – vom Alltag bis zur Reise.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, agiles Handling und ein Motorradgefühl im Vordergrund stehen, das besonders beim aktiven Fahren begeistert. Sie passt zu Fahrten, bei denen Kurven, kurze Etappen und das Auskosten von Drehzahl und Ansprechverhalten den Ton angeben. Wer dagegen vor allem ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf längeren Strecken Ruhe, Komfort und Souveränität ausstrahlt, wird mit der Suzuki V-Strom 1000 deutlich glücklicher. Die V-Strom wirkt wie ein verlässlicher Reisebegleiter, der unterschiedliche Situationen souverän abdeckt und das Ankommen entspannt macht. Kurz gesagt: Ninja ZX-4RR für sportliche Genussfahrten, V-Strom 1000 für vielseitige Touren und ein allround-orientiertes Gesamtpaket.