UVP 17.245 €
Baujahr von 2021 bis 2024
UVP 19.995 €
Baujahr von 2020 bis 2024
Mehr Elektronik, mehr Funktionen, mehr Komfort
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Tourer oder Cruiser - oder doch einfach nur eine Harley Davidson?
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Pro und Kontra

Pro:
  • umfangreiche Ausstattung
  • gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
  • Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
Kontra:
  • recht hohes Gewicht
  • Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
  • relativ hoher Preis
Pro:
  • Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
  • Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
  • Lässige Sitzposition
  • LED, Tempomat und Keyless Go Serie
  • 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
  • Überraschend agil
Kontra:
  • Rangieren schwierig
  • Leerlauf finden schwierig
  • Kniewinkel hinten eng
  • Einzelbremsscheibe vorne

Abmessungen & Gewicht

Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm
Gewicht317kg
Radstand1.625mm
Länge2.325mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.746ccm
Hub111mm
Bohrung100mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km
Leistung83 PS bei 5.450 U/Min
Drehmoment145 NM bei 3.250 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneUSD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne130/70 B18 63 H
Reifen hinten180/70 B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 20.490 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 18.000€
  • Farben: schwarz, grau, sand

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Kawasaki Versys 1000 SE vs. Harley-Davidson Sport Glide FLSB – welcher Vergleich passt wirklich?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Konzepte verfolgen, wird ein Vergleich spannend: Die Kawasaki Versys 1000 SE steht für vielseitiges, tourentaugliches Fahren mit klarer Alltagslogik. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen setzt auf den typischen Cruiser-Charakter, eine markante Optik und ein Fahrgefühl, das eher nach „entspanntem Vorankommen“ als nach „sportlicher Effizienz“ klingt. Genau hier liegt der Reiz: Beide Bikes können lange Strecken, aber sie erzählen dabei eine andere Geschichte.

Grundidee im Vergleich: Reise-Vielseitigkeit vs. Cruiser-Flow

Die Versys 1000 SE ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das für verschiedene Streckenarten gemacht ist – von der Landstraße bis zur Autobahn, von Tagesausflug bis längerer Tour. Die Sport Glide FLSB ist hingegen stärker auf das Cruiser-Erlebnis ausgelegt. Der Fokus liegt auf dem „Flow“ beim Fahren: gleichmäßiges Tempo, ein souveräner Auftritt und ein Motorcharakter, der sich weniger nach Drehzahljagd anfühlt, sondern nach kraftvollem Vortrieb.

Stärken und Schwächen der Grundausrichtung

Die Stärke der Versys 1000 SE liegt in der Kombination aus Komfort, Funktionalität und einem Fahrstil, der sich anpassen lässt. Schwäche kann sein, dass das Motorrad – je nach Erwartung – weniger „emotional“ wirkt als klassische Cruiser. Die Sport Glide FLSB punktet mit Stil und dem typischen Harley-Gefühl. Als Schwäche zeigt sich, dass sie nicht die gleiche universelle „Werkzeugkiste“ für jede Art von Strecke bietet wie eine Reise-orientierte Maschine.

Motorcharakter: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Kawasaki Versys 1000 SE liefert ihre Kraft in einem eher „modernen“ Stil: Sie reagiert spürbar auf Gasbefehle und lässt sich in verschiedenen Drehzahlbereichen gut bewegen. Das unterstützt einen Fahrstil, bei dem man zügig beschleunigt, aber auch entspannt cruisen kann.

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt dagegen mit einem anderen Rhythmus. Der Motorcharakter wirkt oft „breiter“ und weniger drehzahlabhängig. Dadurch fühlt sich das Motorrad in vielen Situationen souverän an, ohne dass ständig nachgetreten werden muss. Das ist besonders angenehm im Stadtverkehr oder auf Strecken, auf denen man häufig Tempo anpasst.

Vergleich der Fahrbarkeit im Alltag

Beide Motorräder können im Alltag funktionieren – aber auf unterschiedliche Weise. Die Versys 1000 SE wirkt wie ein Motorrad, das man „einfach fährt“ und das dabei flexibel bleibt. Die Sport Glide FLSB kann im Alltag ebenfalls überzeugen, wenn man den Cruiser-Charakter mag und nicht ständig das Gefühl sucht, maximal sportlich unterwegs zu sein.

Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Kurvengefühl

Beim Handling zeigt sich die Philosophie: Die Versys 1000 SE ist auf Kontrolle und Fahrpräzision ausgelegt. Sie vermittelt ein Gefühl von Stabilität, besonders bei zügigerem Fahren oder wenn die Strecke unruhiger wird. Das hilft, wenn man Kurven dynamisch anfahren möchte oder wenn man auf längeren Strecken konzentriert bleibt.

Die Sport Glide FLSB ist dagegen eher auf „ruhiges Gleiten“ und souveräne Linienführung ausgelegt. Das Motorrad kann Kurven fahren, aber der Schwerpunkt liegt weniger auf sportlicher Agilität, sondern auf einem kontrollierten, cruiser-typischen Fahrstil. Wer gerne „entspannt“ fährt, wird das als Vorteil empfinden.

Stärken und Schwächen im Kurvenalltag

Die Versys 1000 SE ist im Vergleich oft die bessere Wahl, wenn man häufig zwischen Landstraße und zügigem Tempo wechselt und dabei ein präzises Gefühl möchte. Die Sport Glide FLSB kann dagegen dann punkten, wenn man Kurven eher als Teil des Flows sieht und nicht als „Prüfung“ für das Fahrwerk.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf langen Strecken

Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die Versys 1000 SE ist so ausgelegt, dass man auch über längere Zeit bequem sitzt und dabei noch genug Kontrolle behält. Die Sitzposition wirkt eher neutral bis sportlich-tourig, wodurch man sich auf wechselnde Fahrmanöver besser einstellen kann.

Die Sport Glide FLSB setzt auf eine Cruiser-typische Haltung. Das bedeutet: entspannter, oft etwas „niedriger“ und mit einem anderen Schwerpunktgefühl. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt – besonders auf Touren, bei denen man nicht ständig „aktiv“ fahren muss.

Windschutz und Alltagstauglichkeit

Im Vergleich spielt auch der Windschutz eine Rolle. Die Versys 1000 SE ist als Reise- und Tourenmaschine stärker auf den Schutz bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Die Sport Glide FLSB kann ebenfalls angenehm sein, aber das Erlebnis ist stärker vom offenen Cruiser-Charakter geprägt. Wer viel Autobahn fährt, wird den Unterschied schneller merken.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber sie vermitteln ein unterschiedliches Sicherheitsgefühl. Die Versys 1000 SE wirkt in der Bremsdosierung oft „direkt“ und unterstützt ein sportlicheres Fahren, bei dem man präzise verzögert und die Linie hält. Die Sport Glide FLSB kann ebenfalls stark bremsen, fühlt sich aber eher wie ein souveräner Cruiser an: weniger „sportlich aggressiv“, mehr „kontrolliert und kraftvoll“.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Bei der Praxis zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Versys 1000 SE ist als Reiseplattform gedacht. Dadurch passt sie gut zu Fahrern, die Zubehör, Gepäck und Tourenplanung ernst nehmen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man mit wenig Aufwand in einen „Tour-Modus“ bringen kann.

Die Sport Glide FLSB ist stärker auf den Cruiser-Look und das Fahrerlebnis fokussiert. Das Motorrad ist ideal, wenn man weniger „Checkliste“ im Kopf hat und mehr Wert auf Stil, Sound und ein entspanntes Fahrgefühl legt. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist, sollte jedoch genau prüfen, wie die eigene Nutzung zur Cruiser-Philosophie passt.

Stärken und Schwächen in der Nutzung

Die Versys 1000 SE ist im Vergleich die vielseitigere Wahl, wenn unterschiedliche Strecken, längere Touren und wechselnde Anforderungen im Vordergrund stehen. Die Sport Glide FLSB ist die passendere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als „Genussmaschine“ dienen soll – mit dem typischen Cruiser-Charakter als Hauptargument.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Motorrad-Erlebnis wird gesucht?

Kawasaki Versys 1000 SE: Empfehlung für…

Die Kawasaki Versys 1000 SE passt besonders gut, wenn eine Reise- und Tourenmaschine gesucht wird, die im Alltag flexibel bleibt. Wer gerne längere Strecken fährt, Wert auf Komfort und Windschutz legt und ein Motorrad möchte, das auch bei dynamischerem Fahren kontrolliert wirkt, findet hier eine stimmige Basis. Auch dann, wenn nicht nur die eine Lieblingsstrecke zählt, sondern viele unterschiedliche Fahrprofile.

Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Empfehlung für…

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist ideal, wenn der Cruiser-Charakter im Vordergrund steht. Wer das Fahrgefühl eines V-Twin-typischen Vortriebs mag, gerne entspannt unterwegs ist und das Motorrad als stilvolles Gesamtpaket betrachtet, wird sich schnell zuhause fühlen. Besonders für Touren, bei denen das Tempo eher „genussorientiert“ ist und das Motorrad vor allem Freude am Fahren vermitteln soll.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit, Reise-Komfort und ein kontrolliertes Fahrgefühl über viele Strecken hinweg wichtiger sind. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich an unterschiedliche Anforderungen anpasst – von entspanntem Fahren bis zu mehr Dynamik, ohne dass der Komfort komplett verloren geht. Wer häufig unterwegs ist, längere Touren plant und dabei einen stärkeren Fokus auf Windschutz, Ergonomie und praktische Einsatzmöglichkeiten legt, trifft mit der Versys 1000 SE meist die passendere Entscheidung.

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB gewinnt dagegen dort, wo Cruiser-Feeling, Stil und ein kraftvoller, weniger drehzahlgetriebener Motorcharakter im Mittelpunkt stehen. Sie ist besonders attraktiv für Fahrer, die das Motorrad vor allem als Genussmaschine sehen und ein souveränes, entspanntes Fahrerlebnis suchen. Wer also weniger „Allround-Tool“ und mehr „Cruiser-Erlebnis“ möchte, findet in der Sport Glide FLSB die stimmigere Wahl.

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